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Die Logik vom Glücklichsein

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Das Konzept "Verstehen" wurde in diesem Faden frueher schon umfangreich diskutiert. Ich glaube, das geht auf Seite 9 los.

Ich glaube, die Moeglichkeiten des Verstehens sind viel beschraenkter als die meisten Menschen ueblicherweise denken.

_KTsuznami=_


First things first

Das Konzept "Verstehen" wurde in diesem Faden frueher schon umfangreich diskutiert. Ich glaube, das geht auf Seite 9 los.

Interessant, wie gut du dich daran erinnern kannst, denn ich kann es in keinster Weise mehr. Das spricht für dein gutes Gedächtnis und mein schlechtes.

Ich glaube, die Moeglichkeiten des Verstehens sind viel beschraenkter als die meisten Menschen ueblicherweise denken.

Dein Glaube ist interessant, denn entweder glaubst du, dass es eine "höhere Macht" gibt, oder dass das Verstehen den meisten Menschen nicht zugänglich ist.

Zudem denke ich, dass Verstehen nur zu einem geringen Bruchteil auf Denken beruht. Denken ist (hoffentlich) faktisch und logisch, aber das ist nur die Hälfte der Wahrheit.

Meines Erachtens sind Ängste, Gefühle und Hoffnungen sehr viel "weltbestimmender" als es die Logik oder Gedanken sind.

Wenn man es ganz genau nimmt, dann lebt jeder in seiner eigenen Welt, und daraus setzt sich zusammen, was wir als "die Welt" bezeichnen. Und ich wage zu behaupten, dass das nicht viel mit Logik oder Gedankengüte zu tun hat.

_bTsSunamqi_


Lewian

Gib mir die Kraft, das Veraenderbare zu veraendern, aber gib mir auch die Kraft, das Unveraenderbare zu akzeptieren und mit ihm zu leben.

Das ist ironischerweise aus einem Gebet...

Ich sehe darin eine große Wahrheit, obwohl ich auch nicht religiös bin.

Der Haken an der Sache ist, wann ist etwas veränderlich und wann ist es unveränderlich?

Wo ist die Grenze?

Irgendwo ist da eine Grenze dessen, was veränderlich ist.

Aber wer soll mir sagen, was veränderlich ist?

Ich denke, am Ende des Tages, bin ich der Einzige, der darüber entscheiden kann, was veränderlich ist und was nicht.

_HTs4un4ami_


Vielleicht als kleine Ergänzung.

Ich entscheide definitiv nicht über das Unveränderliche – das wäre Selbstmord.

Doch ich entscheide über alles, was veränderlich ist.

_2TsPunnami_


Und natürlich noch mal mein aktuelles Lieblingsvideo:

[[http://www.youtube.com/watch?v=d6wRkzCW5qI Was ist veränderbar?]]

_vTZsunIaxmi_


Mir kommt gerade in den Sinn, dass jeder Mensch einen Tick hat. Soll heißen, jeder Mensch hat einen an der Klatsche. Sind wirklich alle bekloppt. Ganz ehrlich, ich bin noch nie jemandem begegnet, der normal wäre und auch nie jemandem, der das von sich behauptet hätte.

Es ist wirklich wahr, jeder Mensch hat einen an der Klatsche.

LAewixan


Argh... ich hatte den naechsten Satz des Gedichtes zu zitieren vergessen:

Und gib mir die Weisheit, Veraenderbares von Unveraenderbarem unterscheiden zu koennen.

8-)

So weise bin ich nicht, schon gar nicht, was deine Augen betrifft, aber ich sagte schon bei Nr. 78, dass das eine extrem hohe Zahl ist... :)*

_yTsunea2mi_


Tag fast zu Ende. Egal.

Neuer Tag, neues Glück. :-D

_\Ts7unxami_


Lewian

Das mit meinen Augen, das mit meinem Sehen, kann ich erstmal so akzeptieren, wie es nun mal ist, denn es ist ja da. Ob das Ganze veränderlich ist, ja, das wird die Zeit zeigen. Noch habe ich nicht aufgegeben, weil ich es einfach nicht kann. Ich denke immer noch, dass es "normal" werden kann, dass ich problemlos bzw. beschwerdeferei einen Flugzettel, eine Zeitung oder hier im Forum lesen kann. Doch es mag sehr gut sein, dass es gar nicht veränderlich ist, dass ich es schon längst hätte akzeptieren müssen. Wie du selbst sagst, habe ich es schon oft versucht, sehr oft versucht, und vielleicht ist es an der Zeit, dass ich akzeptiere, dass diese mir so wichtige Sache nicht veränderbar ist.

Ich weiß es nicht. Weiß nicht, ob ich etwas verändern kann. Morgen werde ich wieder mein Bestes wagen und versuchen. Langsam gehen mir meine letzten Kraftreserven aus. Doch ich weiß, dass ich auch als Krüppel leben kann. Irgendwie kann, wird und muss das gehen.

Es ist, wie es ist. Ich fürchte das nicht.

_@Tsu;nyami_


Ich weiß, dass es die Aussage eines kranken und irren Menschen ist, doch ich weiß:

Ich kann und werde es schaffen.

__Tsunxami_


Attempt no. 83 is in the making

Y{angYxin


Glück beinhaltet auch Unglück.Eines bedingt das andere.

_ZTsKu5namix_


Volle Zustimmung.

_^Tsunam]i_


Reykjavik

Mal angenommen, man hätte ALLES VERSTANDEN, was dann?

-Dann wäre es interessant, wie sich die Welt einem darstellte, denn man hätte dann das komplette Bild vor sich.

-Dann wäre man vielleicht traurig, weil "alles" keinen Sinn ergäbe (?).

-Dann müsste man auf jeden Fall verschiedene Wahrheiten gleichzeitig denken können.

-Dann bliebe immer noch der riesige Bereich des "Könnens". Man könnte dann z.B. eine Kunst erlernen, und hätte die große Ruhe, sich dem ganz zu widmen, da der Wissensdurst schon gestillt ist.

Nur ein kurzer Besuch von mir, aber die Frage hat mich unheimlich angesprochen... |-o

Ich finde deinen Kommentar interessant und bedanke mich sehr dafür.

Da ist nur dieser eine Punkt, wo ich nicht einer Meinung bin.

Ich denke, jetzt können und müssen wir verschiedene Wahrheiten denken, doch ich bin mir ziemlich sicher, dass im Endeffekt nur eine Wahrheit übrig bleibt, und diese lässt sich nicht mehr denken.

_uTs;un4amxi_


Lewian

Ich verstehe deine Kritik nicht ganz, denn wenn von "wir" gesprochen wird, dann geht es sehr oft um "wir alle". Bewußt und/oder unbewußt durchläuft jede einzelne "wir-Aussage" bei mir diesen strengen Filter.

Das ist fuer mich eine zu abgehobene Aussage. Natuerlich kann sich eine Gruppe von Leuten zusammensetzen und sagen "wir tun jetzt das und das" und gemeint damit sind dann genau diese Leute und nicht "wir alle".

Natürlich hast du Recht.

Ich hätte betonen und ausführen sollen, dass diese "wir-Sache" eine höchst persönliche Sache meiner Person ist – sozusagen, meine Sicht der Dinge. Ich differenziere automatisch bzw. immer, ob eine Aussage für "wir" bzw. alle gelten kann. Das macht mir mein Leben zugegebener Maßen nicht einfach. Hinter einem "wir" versteckt sich oft – sehr offensichtlich – ein "ich". Für mich macht es keinen Unterschied, ob da ein "ich" oder "wir" zu mir spricht; entweder ich kann ein jedem zugestandenes Hobby erkennen, dann schaltet sich mein Filter aus, denn jeder kann und muss seine Hobbies haben, doch wenn ich Wertungen erkenne, dann schaltet sich mein Filter ein, denn bei Wertungen geht es direkt oder indirekt immer um ein "wir" oder "gegen-wir". Vielleicht nicht gut erklärt, aber das ist meine Sicht der Dinge.

Rechte werden meiner Meinung nach ausgehandelt und/oder erkaempft, sie sind nicht in irgendeiner Weise "wirklich wahr" oder auch "unwahr". Sie sind Dinge, die beschlossen werden muessen.

Manchmal denke ich, dass es nichts gibt, was du als wahr bezeichnen würdest, und für mich ist das auch vollkommen okay.

Auf das obige Zitat bezogen möchte ich jedoch gerne auf [[http://de.wikipedia.org/wiki/Positives_Recht positives]] und [[http://de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht überpositives Recht]] verweisen.

Ich persönlich denke schon, dass es Dinge gibt, die wahr sind, ob man sie wahr-haben will oder nicht.

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