Die Logik vom Glücklichsein

_-TsEuna9mi_


Macht Sinn.

S6e)tz/enx6


Vielleicht.

Y"an;gsYin


Vielleicht auch nicht.

Alles wandelt sich.

Y?anegY{in


:)D *:)

_/Ts@uInamxi_


Ad astra.

Latein ist interessant. Musste ein wenig im Internet und meinem Gedächtnis kramen, um mir zwei Dinge aus dem Lateinischen wieder ins Gedächtnis zu rufen:

Si vis pacem, para bellum.

und

Pars pro toto.

_oTsu#namxi_


Ich stelle fest, dass viele Dinge nicht so sind, wie man sie gerne hätte oder sich vorstellt. Natürlich muss man Dinge akzeptieren und andere sollte man verändern, aber in erster Linie muss man: mit dem arbeiten, was man hat.

Das bezieht sich zum einen auf mein Sehen, aber ganz gewiss auch auf weitere Teile meines Lebens.

Hilfreich sicherlich, hin und wieder eine möglichst objektive Bestandsaufnahme zu machen bzw. sich auf den Prüfstand zu stellen.

_tTsuznami_


Sternenreise.

S<eCtzenx6


Wie lang braucht ihr, bis euch drei Momente einfallen, in denen ihr glücklich wart?

_hTsu3n"am1i_


Anscheinend sehr lange. ;-D

Ich brauche noch einen Moment.

S\ethzenx6


Genau das habe ich auch gerade gedacht! ;-D

_}Ts'unamwi_


Hmm... ich hab jetzt mal kurz überlegt und dabei festgestellt, dass im Überlegen, also im Überlegen selbst, kein Glück liegt, noch nicht mal in der Erinnerung.

Das Glück liegt nicht in der Vergangenheit und nicht in der Zukunft.

Mit anderen Worten, das Glück liegt im:

Jetzt oder nie.

Bei weiterer Überlegung liegen in jedem Jetzt bzw. allen Momenten eine Vielzahl an Möglichkeiten und Einflußmöglichkeiten, um Glück zu erfahren.

Das Glück liegt in den ungreifbaren Sternen – den Zielen, Wünschen und Träumen -, welche flissentlich und gerechtfertig geplant werden, und manche dieser Ziele, Wünsche und Träume sind sofort zu bewerkstelligen und sofort erfahrbar.

Man kann das Glück nicht direkt ansteuern. Das heißt aber nicht, dass man tatenlos zuschauen muss, wie einem Glück oder Unglück widerfährt.

Ganz im Gegenteil. Meiner Erfahrung nach lernen Menschen mit der Zeit und zunehmender Erfahrung, was man tun kann, tun muss, oder auch vermeiden muss, um glücklich oder unglücklich zu sein.

Und meines Erachtens noch viel erstaunlicher ist, dass entgegen aller subjektiver Behauptung und Bezeugung, was Glück eigentlich ist oder sein könnte, es bei verdammt vielen Menschen verdammt ähnlich ist.

Man lese sich nur mal einen Großteil des Psychologieunterforums oder des gesamten med1-Forums durch, und das mit offenen Augen, und dann vielleicht noch mit offenen Augen durch das Leben gehen. Also, wenn man da keinen roten Faden erkennt, dann weiß ich auch nicht.

Sbetz)en6


Das beantwortet aber meine Frage nicht. ":/

Bei weiterer Überlegung liegen in jedem Jetzt bzw. allen Momenten eine Vielzahl an Möglichkeiten und Einflußmöglichkeiten, um Glück zu erfahren.

Kannst du dich denn an drei tatsächliche Momente erinnern, in denen du tatsächlich glücklich warst?

Das Glück liegt in den ungreifbaren Sternen – den Zielen, Wünschen und Träumen -, welche flissentlich und gerechtfertig geplant werden, und manche dieser Ziele, Wünsche und Träume sind sofort zu bewerkstelligen und sofort erfahrbar.

Hast du es denn schon mal erfahren?

Du redest drum rum. Also noch einmal, diesmal konkretisiert:

Fallen dir drei Momente ein, in denen du glücklich warst?

S0etzexn6


Mir sind mehrere Situationen eingefallen.

Als ich als kleines Mädchen die langersehnte Katze bekam. An einem Abend holten wir sie ab, sie war sehr klein und ich hatte sie in meiner Jacke, geschützt und geborgen schmiegte sie sich etwas ängstlich an mich. Da war ich sehr glücklich.

Dann war ich auch glücklich, als meine Mutter eine zeitlang ihre Medikamente nahm und eine wirklich fürsorgliche Mutter war, die ihre Verantwortung übernahm. Da war ich sogar über Wochen glücklich. Vielleicht die glücklichste Zeit in meinem Leben?

Und vor ein paar Monaten mit meinem damaligen Freund. Ich war ziemlich betrunken, er war nüchtern. Wir fuhren durch die Dunkelheit und es regnete sehr. Dann kam ein bestimmtes Lied von Texas und ich -total betrunken und losgelöst- drehte es laut auf, weil es einfach das richtige Lied im richtigen Moment mit dem richtigen Mann an meiner Seite war. Ich fühlte mich geborgen in seiner Nähe, wie er nüchtern und funktional und sicher das Auto fuhr, und ich durfte betrunken, schwach, fröhlich, kindisch sein. Laute Musik, viel Nacht und er groß und stark neben mir. Da war ich unendlich glücklich.

Mir fielen noch ein paar Situationen ein. Und man sagt immer, man wüsste erst im Nachhinein, dass man glücklich war. Das stimmt häufig auch. Aber ich erlebe auch sehr oft, dass ich glücklich bin und das auch in diesem Moment schon erkenne.

Nicht selten habe ich unvermittelt gesagt: "Ich bin glücklich."

Eigentlich ein gutes Leben.

_WTsunaxmi_


Und man sagt immer, man wüsste erst im Nachhinein, dass man glücklich war.

Also, ich sage bzw. sehe das nicht so. Ich würde es eher als Wehmut bezeichnen – ein Heimweh nach einer "konservierten Erinnerung".

_uTZsunaLmi_


Glück ist so schwierig zu beschreiben, da es ja mehr im Bereich der Gefühle liegt, als im Bereich der Worte.

Natürlich gibt es Schnittstellen bzw. Übergangspunkte zwischen den beiden Bereichen, welche ich allerdings nur bedingt beherrsche. Nichtsdestotrotz, ich versuche es mal:

Objektiv bzw. allgemein:

Immer wenn ich an meine Grenzen gehe und ich das Gefühl habe, dass ich es richtig mache.

Subjektiv bzw. situationsspezifisch:

1) Die Erfahrung bzw. das Gefühl, in perfektem Einklang mit der Welt zu sein.

2) Nach mehrjähriger und "unsterblicher Liebe" den Schlußstrich zu ziehen, weil es richtig war.

3) Ein gutes Essen, bei dem ich merke, dass viel Mühe für Optik und Geschmack aufgewandt wurden.


Muhaa. Was schreibe ich da gerade? ???

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