Die Logik vom Glücklichsein

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Meines Erachtens verhalten sich Menschen bekloppt und krankhaft, was wiederum viele Krankheiten erklärt, aber sind durchaus mit der Fähigkeit zum Lernen ausgestattet.

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Wie definierst du krank?

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Alles, was dem Leben schadet und sich selbst dem Leben entzieht, ist krank.

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Ich denke, dass aufgrund mangelnder Bildung, Entwicklung und Reife sich Menschen immer wieder regelmäßig durch das Folgende selbst einen sehr engen Strick ziehen:

Denn sie wissen nicht, was sie tun.

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Das Gefühl, das ich immer öfter habe, ist, dass der Mensch entweder nach Einfachheit strebt und sich dann darin langweilt oder aber nach Extremen strebt und sich dann nach in der Geschwindigkeit verliert.

Ich habe oft darüber nachgedacht, was ich von meinem / für mein Leben will.

Ich möchte gerne wie ein Spießer leben, mit allem drum und dran: Mit Haus und weissem Gartenzaun, Hollywoodschaukel, Ehering, Verbeamtung und Rentenversicherung. Diese solide Grundlage erlaubt es mir dann, gewisse Risiken einzugehen. Ich möchte gerne einen festen Job haben, aber innerhalb diesem festen Job Risiken eingehen (Projekte starten, vielleicht Karriere machen, innovativ denken). Ich möchte gerne heiraten, aber mit dem Partner gemeinsam immer wieder Neues ausprobieren. Ich möchte gerne ein Haus haben, aber immer auch mal wieder unterwegs sein, in einem unbequemen Zelt am Kap Kolka hocken und frieren. Ich möchte gerne eine Unfallversicherung haben und trotzdem vielleicht einen Motorradführerschein machen.

Ich möchte einen Partner lieben, aber ihm nicht gehören. Ich möchte ihm vertrauen und gerade deswegen immer wieder Abstand von ihm nehmen können. Ich will ihn freilassen, weil ich weiß, dass er wiederkommt, oder weil ich weiß, dass ich überleben werde, wenn er nicht wiederkommt.

Ich möchte einen Hund haben, damit ich verkrafte, wenn die Katze stirbt. Ich möchte alles ganz einfach und solide haben, und dann immer ein bisschen Abenteuer in den Alltag einflechten.

Solide Basis plus kleine Wagnisse. Das wärs. Ganz einfach eigentlich :=o

SOetzxen6


Alles, was dem Leben schadet und sich selbst dem Leben entzieht, ist krank.

Schwammig. Was schadet denn dem Leben? Wie kann man sich dem Leben entziehen?

Wenn man Drogen nimmt, schadet das dann dem Leben? Nein, es schadet den Organen. Das Leben hat keine Organe. Das Leben ist der Rahmen, in dem ich mich bewege. Egal wie.

Wie kann man sich dem Leben entziehen? Indem man stirbt? Ist es dann nicht auch egal?

SDetz2en6


[[http://www.schuastaspitz.at/img/unsere_raffinesse_einfachheit.png Sehr schön ausgedrückt]]

_\TsunfamiT_


Nun gut, schwierige Aufgabe. Wir müssten definieren, was das Leben ist. Eigentlich sehr schwierig und belanglos, und dennoch die Grundlage, warum wir überhaupt einen Gedanken oder Gefühl "fassen" können.

B)ellaISwan-yCullexn


ich habe bei der thera heute über das.....

[[http://www.active-air.com/de/bilder/aa_vns_1_DE_PARAsympathikus.jpg]]

gelernt...erfahren...

sehr interessant.

[[http://www.weiss.de/krankheiten/funktionelle-stoerungen-zentrale-sensitivierung/das-vegetative-nervensystem/]]

_YTsuXnamxi_


Meines Erachtens sind wir dem Leben nicht so nah, wie wir oftmals vermeinen.

S]eatzGen6


Du hast die Behauptung aufgestellt:

Alles, was dem Leben schadet und sich selbst dem Leben entzieht, ist krank.

Da ich dich als sehr reflektierten Menschen einschätze, der nicht ins Blaue hinein irgendwelche wilden, haltlosen Behauptungen aufstellt, würde ich jetzt eben gerne wissen, wie deine Argumente aussehen.

Wir müssten definieren, was das Leben ist.

So siehts aus.

Was ist das Leben?

Ich denke das Leben ist der Rahmen, in dem wir uns befinden. Unser Leben, das ist die Zeit, die wir durchlaufen und unser Gehen.

Ich bin nicht mein Leben aber ich habe ein Leben.

Mein Leben ist vielleicht größer als meine Lebenszeit. Vielleicht zieht es größere Kreise als meine Person. Vielleicht hinterlasse ich Spuren über den Tod hinaus und vielleicht war ich schon lebendig, bevor ich auf der Welt war.

Ich denke, dass das Leben alles umfasst, was um unsere Person schwebt. Das sind unsere Hoffnungen, unsere Taten, unsere Pläne. Zugleich ist unser Leben auch das, was andere von uns erhoffen. Ich denke, dass das Leben quasi eine Dimension ist, die durch das entsteht was wir für uns und andere sind.

Oder nicht?

_`TsunFami_


Erstmal das: Jedes Leben ist etwas Wert.

BVella'Swan-Cxullen


Was ist das Leben?

Ein Mann kam zum Meister.

"Herr, ich brauche deinen Rat. Ich bin ein reicher Mann, aber alle wollen mir nur Böses. Das Leben ist ein Kampf.”

"Höre auf zu kämpfen.” lautete die Antwort des Alten.

Der Mann konnte mit dieser Antwort nichts anfangen. Er war wütend und stapfte davon. In den folgenden Monaten kämpfte er mit jedem, der sich ihm näherte und machte sich viele Feinde. Vollkommen erschöpft kam er nach einem Jahr wieder.

"Ach Herr, ich mag nicht mehr kämpfen. Das Leben wiegt so schwer – es ist eine Last.”

"Erleichtere dich von dem Gewicht.” lautete die Antwort.

Der Mann war wieder verärgert angesichts dieser Antwort, die er nicht verstand und ging. In dem folgenden Jahr verlor er alles Hab und Gut. Seine Frau verließ ihn und nahm die Kinder mit. Vollkommen mittellos kam er zum Meister.

"Herr, das Leben ist keine Last mehr, denn ich habe alles verloren. Das Leben ist ein Elend.”

"Höre auf zu leiden.”

Diesmal war der Mann nur traurig über die Antwort, die ihm nicht weiterhalf. Er ging nicht weit, sondern blieb am Fuße des Berges sitzen, auf dem der Meister wohnte. Er weinte und weinte – tagelang, wochenlang, monatelang.

Nachdem keine einzige Träne mehr in ihm war, hob er den Blick. Es war ein früher Morgen und die Sonne ging gerade auf. Er stand auf und ging zum Meister.

Diesmal fragte er den Alten "Herr, was ist das Leben?”

Der Meister lächelte liebevoll und sagte zu ihm: **"Eine aufgehende Sonne an einem neuen Tag."**

****

Tania Konnerth aus:

Leben kann so einfach sein


setzen6,

ich habe ein buch in dem 365 sprüche stehen...

heute stand...

eine schwalbe macht nicht den tag,

und eine wolke nicht den rest...aber alles gemeinsam macht es besonders.

SUetzexn6


eine schwalbe macht nicht den tag,

und eine wolke nicht den rest...aber alles gemeinsam macht es besonders.

Das ist wunderschön!

B$ell^aSLwanx-Cullen


ich glaube,

jeder macht selber sein leben.

wie gut oder schlecht er kann.

aber das wichtige ist...das man es bewusst macht.

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