Die Logik vom Glücklichsein

_8Tsunfami_


Ich dachte mir das heute morgen schon. Wenn ich jetzt oder bald sage, dann kann es ratzfatz zwei oder drei Stunden später sein. Bin echt langsam. Auch spät dran, aber noch nicht zu spät. Um 20 Uhr macht mein Optiker zu. Irgendwie habe ich Bammel vor dem, was ich sehen werde. Ich werde schon hingehen. Das ganz bestimmt. Es wird auch besser sein, definitiv. Habe einfach zu lange daran gearbeitet, um nicht zu wissen, dass es besser sein wird.

Entweder wird es wieder mal nicht ausreichen, und ich weiß nicht, wie gut ich das verkraften kann. Oder es wird gut sein. In jedem Falle wird es eine große Herausforderung für mich sein. In jedem Falle werde ich mich fragen: Wie kann und soll ich mein Leben zukünftig gestalten?

Ganz ehrlich: Ich weiß es nicht.

Ich weiß es nicht.

Ich stehe vor einem riesigen Scherbenhaufen, wobei ich keineswegs sagen möchte, dass die Haufen der anderen kleiner seien. Ich weiß gar nicht, ob es besser ist, den Scherbenhaufen zu sehen oder nicht zu sehen. Ohne Zweifel ist er da.

Das Schlimme oder Gute ist: Ich würde immer vorziehen, den Scherbenhaufen zu sehen.

Ich kann einfach ganz schlecht wegschauen.

Natürlich könnte ich mich den ganzen Tag nach den Sternen recken und ihnen ganz verträumt nahe sein, doch wenn ich den Scherbenhaufen nicht sehe und nicht beseitige, dann baue ich meine Träume auf Glasscherben. Das werden sie nicht lange aushalten. Natürlich werden die Träume nicht einfach verschwinden, aber sie werden nur Träume bleiben. Kein Fundament.

Realität sieht anders aus.

_|Tsu(namxi_


Ich bin schnell oder einfach nur faul, oder, oder... Ich habe mich umentschieden. Auch heute werde ich nicht zum Optiker gehen. Es macht keinen Unterschied. Oder doch? Ich wüßte nicht, welchen.

Vielleicht schaffe ich es nicht mehr. Heute ganz bestimmt nicht. Vielleicht morgen.

_~TsDunamxi_


Wir verspeisen Dinge ohne Sinn und Verstand, und werfen die Reste einfach so in die Botanik. Das ist nicht bewusst und nicht intelligent. Wie wir verfahren, so wird mit uns verfahren werden.

Was du säst, das wirst du ernten.

_<Ts2unamWi_


Ein sehr simpler Mechanismus des Lebens ist, dass man niemals Dinge bekommt, welche man nicht erkennt und nicht bereit ist, zu geben. Fremde Dinge werden einem niemals gehören.

_*Tbsun3amCi_


Im Leben gibt es nichts, ja gar nichts, was man nicht kennenlernen kann. Die Hauptbedingung dafür ist:

Die Augen weit und der Geist offen.

_&Tsu+nami_


Ich gehe jetzt was essen. Und morgen gehe ich sterben oder sonstwas machen.

_?TsutnamUix_


Ich denke, man kann den Tod nicht aufhalten, auch das Leben nicht.

Hin und wieder bekommt man die Möglichkeit, sich zu entscheiden.

_dTsunFami_


I'm in the mood for [[http://www.youtube.com/watch?v=4QB7ugJnHgs music]].

_HTsu4nami_


Klar, wir leben. Und wofür soll das gut sein?

Wir haben nichts zu gewinnen und nichts zu verlieren.

Oder etwa doch?

Was ist es, das wir gewinnen oder verlieren könnten?

_|TsuPnamix_


Sex, Liebe, Haus, Hof?

_WTsuRnamxi_


Gesundheit, Krankheit?

_-TscuZnamix_


Freunde?

_pTsun+amix_


Familie, Kinder?

_mTsuSnaxmi_


Beruf?

_>Tsun&amix_


Selbstachtung?

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