Die Logik vom Glücklichsein

_dTsuJnaxmi_


Hmm... schwierig. Zwar nicht mit drohender Guillotine oder so, aber ich habe den Eindruck, dass wir sehr häufig über andere richten und das auch ganz gerne tun. Erlaubt es doch ein Gefühl von Erhabenheit und/oder das Gefühl von Identitätsbildung durch Abgrenzung.

Natürlich könnte mir das persönlich eigentlich egal sein. Doch hin und wieder finde ich so etwas wie konstruktive Kritik oder bemühe mich, es so zu sehen. In diesen Fällen wär es dann irgendwie ein Verlust, nicht hinzuschauen bzw. die Kritik nicht aufzunehmen. Oftmals kann ich in den Urteilen anderer allerdings kaum eine sinnvolle Kritik erkennen.

Also bleibt mir oftmals nur, mich selbst sinnvoll und produktiv zu kritisieren.

_hTsunaxmi_


Time to round it up. :-)

C9haMn'cem00x7


Vielleicht ist das Leben sehr kompliziert, vielleicht ist es aber auch sehr einfach.

Dabei geht es gar nicht wirklich darum, ob du das Leben gerade als angenehm oder unangenehm empfindest, sondern darum, dass du verstehst, wie du tickst und warum du tust, was du tust.

:)z :)^ Das ist viel dran. @:)

C(hancea00x7


... und wie man dann die Erkenntnis für sich selbst nutzt, finde ich für mich (inzwischen) wichtig.

LVewiaxn


Konstruktive Kritik ist was ganz anderes als "richten". "Richten" ist schuidig oder unschuldig sprechen. Richten schliesst ab, es oeffnet nicht.

Y$angkY3ixn


Wer will sich aufschwingen über andere richten zu können.........das sind diejenigen die verblendet sind.

_9TSsunalmi_


Ich verstehe unter Richten im einfachsten Falle, ein Urteil über eine andere Person zu sprechen, welches unabhängig etwaiger Konsequenzen der Person erstmal mangelhaftes oder (im positiven Sinne) vorbildhaftes Verhalten attestiert.

Da mag dann im Kern etwas dran sein, oder auch nicht, was ich als konstruktive Kritik (oder Zustimmung) verwerten kann, obwohl das Ganze eventuell gar nicht als solches gedacht war.

Ehrlich gesagt, finde ich Kritik für mich hilfreicher, als zum Beispiel ein Lob oder Kompliment. Finde auch Lob und Komplimente durchaus angenehm, aber nur für recht kurze Momente. Mit guter/fundierter Kritik – möglichst ohne drohenden, aggressiven oder herablassenden Unterton – kann ich jedoch langfristig und nachhaltig arbeiten.

Ein Richterspruch ist für mich insofern akzeptabel, wenn er gut recherchiert und fundiert ist. Allerdings erwarte ich das auch, wenn es um einen eher komplexen Sachverhalt und ein endgültiges Urteil geht.

Ich denke, der Unterschied zwischen (guter) Kritik und dem Richten ist auch, dass das eine eher sanft und diskutierbar ist, das andere jedoch eher hart und endgültig.

Mein Eindruck ist, dass viele Menschen in ihren alltäglichen Begegnungen mit anderen Menschen nur geringfügig oder gar nicht zwischen dem einen und dem anderen differenzieren, ganz unabhängig davon, ob es tatsächlich ausgesprochen wird oder nicht.

Manchmal kann ich regelrecht "hören", wie es in den einzelnen Köpfen rumort, wenn sie jemandem begegnen und meist recht schnell ein endgültiges Urteil gebildet wird, ob eine andere Person es Wert ist, mit ihr ein Gespräch oder Kontakt aufrechtzuerhalten oder man lieber das Weite sucht. Selbiges gilt jedoch nicht nur für die alltäglichen Begegnungen mit Menschen, sondern auch die Begegnungen mit Dingen und Sachverhalten: oft ist das Urteil endgültig, aber nicht fundiert.

Kritik kann einem Richten schon sehr nahe kommen – zumindest soweit es die Härte und Endgültigkeit betrifft.

_WTsunaxmi_


Verstehen oder nicht verstehen – manchmal macht das den ganzen Unterschied.

_TTsrusnamxi_


Frage mich gerade, ob man zu viel oder zu wenig verstehen kann. Und dann gibt es ja noch den Fall, dass man alles verstanden hat, aber alles falsch. %:|

_tTs\unaxmi_


Ich denke, Zweifel und Kritik sind durchaus berechtigt. ;-D

_WTsumnamxi_


Beispiel: "Du hast doch nix verstanden."

Ist auch eine Kritik.

_|Ts;unamLi_


Bin mir gar nicht so sicher, was ich gerade über Kritik und Richten geschrieben habe. Allerdings bin ich mir bewusst, dass mir gerade enorm viel dazu einfällt.

YZanlg}Yin


gute kritik sollte auch immer eine mögliche lösung enthalten wie man es besser machen könnte......

_CTsu5namix_


Darum geht es bei einer Kritik schließlich auch. Allerdings würde ich meine Hand dafür nicht in das Feuer des Kritikers legen.

Y%angtYin


ich würde kritik nicht annehmen die meine person beleidigen.......kritik die verhaltensweisen ablehnen sind hingegen hilfreich und in ordnung.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH