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Die Logik vom Glücklichsein

e8ichoer)nchen


_Tsunami_

Freut mich fuer Dich. :)*

_\Tfsun'amxi_


Vielen Dank für die Bekundungen und die Wünsche.

Ich arbeite bereits daran, dem Kapitel der vielen Versuche ein würdiges Ende zu bereiten. Versuche werden sicherlich bleiben, aber dann hoffentlich auf anderen Feldern meines Lebens.

Dieser für mich kuriose vorgestrige Tag hat etwas in meinem Leben verändert. Ich bin mir nicht sicher, was es genau ist, aber ich weiß, denke und fühle, dass es gut ist. Es ist mehr, als man mit dem bloßen Auge sehen kann.

Mir fällt gerade nicht viel zum Schreiben ein, und dennoch ein paar aneinanderreihbare Zeichen:

1, 2, more

1, 2, more power

Everything is Kung Fu.


Und ein bisschen Mucke dazu: [[http://www.youtube.com/watch?v=jhUkGIsKvn0 Kung Fu Fighting]]

Und damit es nicht nur um Kung Fu geht, etwas von [[http://de.wikipedia.org/wiki/Israel_Kamakawiwo%CA%BBole Kamakawiwoʻole]], den ich heute morgen im Radio gehört habe:

[[http://www.youtube.com/watch?v=ZL7Caq1UJ2Y Somewhere over the rainbow]]

I know that I'm repeating, but others do, too. Thus, I'm in good company. :)

_<Tsunaxmi_


Glück und Aktivität

Ich behaupte, dass es zwischen Glück und dem eigenen Handeln/Tun einen direkten Zusammenhang gibt.

Natürlich gibt es Menschen, die handlungsunfähig sind bzw. nichts tun können, aber für alle anderen gilt, dass man durch sein eigenes Handeln glücklich oder glücklos sein kann.

Und um jetzt mal wieder von einem anderen Teilnehmer des Fadens zu klauen: Man muss es nicht sezieren. Man sieht einem Menschen an, ob er glücklich ist, oder nicht.

Ich denke, es ist eine von vielen Wahrheiten, dass sich Glück nicht vortäuschen lässt.


Ich bin mir nicht vollkommen sicher, aber ich denke, es gibt Menschen, die eher glücklich sind, und es gibt Menschen, die eher unglücklich sind.

Ich glaube nicht an Schicksal.

Ich glaube nicht, dass Menschen dazu verdammt sind, unglücklich zu sein.

Ich glaube, dass die meisten Menschen eine Wahl haben, dass sie die Wahl haben, tagtäglich und sekündlich Entscheidungen zu treffen, und dass diese Entscheidungen über ihr Glück oder Unglück entscheiden.

Ein einzelner Tag oder zwei Jahre mögen noch nicht bestimmend sein, aber ich denke, dass regelmäßige und sich wiederholende Entscheidungen das Lebensschicksal bestimmen.

e'ifchoernOchen


_Tsunami_

Wenn Du nicht an Schicksal glaubst, wieso glaubst Du dann, Entscheidungen sind dann das Lebensschicksal?

Ich glaube, dass die meisten Menschen eine Wahl haben, dass sie die Wahl haben, tagtäglich und sekündlich Entscheidungen zu treffen, und dass diese Entscheidungen über ihr Glück oder Unglück entscheiden.

Sehe ich in Grenzen auch so. Wahl haben wir immer. Wir haben auch oft die Qual der Wahl.

Fuer mich selbst habe ich es immer so gehalten, alle Entscheidungen die ich treffe, ob in diese oder andere Richtung, werden mich nicht ungluecklich machen, da ich sie ja aendern kann. Hier bin ich handlungsfaehig. Aber eine Entscheidung treffen die unabaenderlich ist, fuer diese wuerde ich mich nicht entscheiden.

Und zum gluecklich sein gehoert nun einmal auch ein gesunder Egoismus.

l+ivixao


Ich glaube, dass die meisten Menschen eine Wahl haben, dass sie die Wahl haben, tagtäglich und sekündlich Entscheidungen zu treffen, und dass diese Entscheidungen über ihr Glück oder Unglück entscheiden.

ich stimme dir absolut zu- ich habe mal einen Menschen erlebt, der sich zu keiner Entscheidung durchringen konnte, weil er von klein auf für jede seiner Entscheidungen kritisiert worden war. Er ist von vornherein an die Probleme mit einem unguten Gefühl ran gegangen – hat oft probiert es eher anderen recht zu machen, als sich selbst und war auch ein eher unglücklicher Mensch. Deswegen stimme ich auch dir zu Eichoernchen:

Und zum gluecklich sein gehoert nun einmal auch ein gesunder Egoismus.

Wenn man so dermaßen gehemmt ist in der Entscheidungsfindung, entwickelt man sich kaum weiter, man lebt langsamer und die Zeit scheint einem davon zu rennen.

Zum Thema Schicksal kenne ich ein tolles Zitat:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.

Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Gefühle.

Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden Dein Verhalten.

Achte auf Deine Verhaltensweisen, denn sie werden Deine Gewohnheiten.

Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

Achte auf Dein Schicksal,

indem Du jetzt auf Deine Gedanken achtest.

es beginnt mit Gedanken... deswegen: man braucht eine gewisse Grundeinstellung zum Leben um Glücklich zu werden/zu sein. (meine persönliche Einstellung)

Witziger Weise gibt es das Zitat auch in einer anderen Reihenfolge:

Achte auf deine Gefühle, denn sie werden deine Gedanken.

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten.

Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Taten.

Achte auf deine Taten, denn sie werden zu Gewohnheiten.

Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie bilden deinen Charakter.

Achte auf deinen Charakter, denn er bestimmt dein Leben.

hier beginnt alles mit Gefühlen- Tsunami- deine Zitate:

Das Glück hilft der Analytik auf die Sprünge, nicht die Analytik dem Glück.

und

Übrigens halte ich Gefühle für genauso wichtig wie Gedanken, deshalb sind wir mit beidem begabt. Doch wenn ich mich – in einem virtuellen Szenario – für eins von beiden entscheiden müsste, dann würde ich die Gefühle wählen.

wie schön, dass beide Richtungen im selben Kontext aufgearbeitet werden können :-D

übrigens:

und es gibt ein großes Fragezeichen, woher dieses Zitat stammt [[http://www.stolzverlag.de/de_blog_permalink_52.html]]

ich wünsche euch allen einen tollen Tag und ein tolles WE- egal ob ihr es mit Gedanken oder Gefühlen startet...

_+Tsunyam"i_


eichhoernchen

Wenn Du nicht an Schicksal glaubst, wieso glaubst Du dann, Entscheidungen sind dann das Lebensschicksal?

liviao hat mir gewissermaßen schon vorgegriffen. :)^

Ich glaube nicht an Schicksal in Form eines persönlichen [[http://de.wikipedia.org/wiki/Determinismus Determinismus]]. Ich denke nicht, dass alles vorherbestimmt ist. So denke ich zum Beispiel auch nicht, dass mein Leben vorherbestimmt ist. Natürlich lässt sich das nicht beweisen, doch mit dem Gedanken, dass ich keine Freiheit und somit keine Verantwortung für mein Leben habe, kann ich irgendwie nichts anfangen.

Ich sehe das mit dem Schicksal eher so:

Schicksal ist das, was man daraus macht.

Soll heißen, das Schicksal ist der Lebensweg, der im Nachhinein bzw. im Rückblick unveränderlich ist, doch vorher treffe ich Entscheidungen, welche im Nachhinein in einem unveränderlichen Lebensschicksal münden.

Im Nachinein habe ich keine Freiheit mehr, aber jetzt habe ich sie. Immer nur jetzt. ;-)

Ich glaube, dass die meisten Menschen eine Wahl haben, dass sie die Wahl haben, tagtäglich und sekündlich Entscheidungen zu treffen, und dass diese Entscheidungen über ihr Glück oder Unglück entscheiden.

Sehe ich in Grenzen auch so. Wahl haben wir immer. Wir haben auch oft die Qual der Wahl.

Ich stimme dir zu.

Besonders wichtig finde ich die Grenzen. Ohne Grenzen ist das Leben irgendwie auch nicht lebenswert.

Ein 14-jähriger Hauptschüler drückte es mal so aus:

Freiheit ist, in der Ferne auch einen Zaun zu sehen.

Wenn man so will, dann ist die Inanspruchnahme von Freiheit Mut und das Akzeptieren und Schätzen von Grenzen oder auch Zufällen De-mut.

Interessant ist dann natürlich auch die Frage, ob bestimmte Grenzen – insbesondere den Geist und die persönliche Einstellung betreffend – unveränderliches Schicksal sind oder ein Produkt der Freiheit, also frei gewähltes Schicksal.

Man kann die Frage natürlich auch viel einfacher formulieren:

Wie frei bist du? Was sind deine Grenzen und warum?

Nicht zuletzt auch die Frage:

Wie frei willst du sein?

Beim Thema Freiheit muss ich unbedingt noch ein Zitat von [[http://de.wikipedia.org/wiki/George_Bernard_Shaw George Bernard Shaw]] anbringen. :-D

Die meisten Menschen fürchten die Freiheit, denn sie bringt Verantwortung mit sich.


Und zum gluecklich sein gehoert nun einmal auch ein gesunder Egoismus.

D'accord.

Denn was nützt es mir, wenn alle Welt glücklich ist, aber ich nicht. ;-)

liviao

Dein letzter Beitrag.

Sehr wahr. ;-) :)^

Und, hey, wenn da keine Logik drinsteckt... ;-)

Soweit es den Ursprung oder den Eigner des Zitats betrifft, halte ich den nicht für besonders wichtig. Das Wichtige sind wohl die Gedanken selbst.

Ich denke, das ist ähnlich wie mit einem Geschirrspüler. Hauptsache, das Ding macht das Geschirr sauber. Was für ein Hersteller auf dem Gerät draufsteht, na ja...

Die Gedanken sind frei und schweben in der Welt.

Gerade die ständige und exponentiell verlaufende Entwicklung und Vernetzung durch das Internet macht eigentlich klar, dass so ziemlich alles schon mal gedacht wurde und auch von zukünftigen Generationen erneut gedacht werden wird.

Jede neue Generation und jedes menschliche Wesen wird bereits bekanntes Gedankengut von Neuem denken – jeder auf seine Weise und zwar immer nur einen Teil des Möglichen, niemals das Ganze.

Das ist auch der Grund, warum Denken so ermüdend sein kann, weil man weiß, das man damit niemals zu einem Ende kommen wird.

Gefühle andererseits – und man möge in Erwägung ziehen, dass Fühlen eine Form des Denkens ist – können ein Ganzes erfassen.

Passend zum Thema: [[http://www.youtube.com/watch?v=QZuB5tTQEaA Did you know?]]

Und dann habe ich heute mal wieder ein schönes Video in einem anderen Faden gesehen:

[[http://www.youtube.com/watch?v=uj8C43r4zm0 Why not see things from a different angle?]] :-D

Mit ein bisschen Phantasie passt es auch sehr gut zum Fadenthema. :-)

lMivixao


??so what does it all mean ???

_aTQsunxami_


Eine [[http://www.deutschlandnetz.de/modules/news/article.php?storyid=86 Interpretation]]. Und mit Interpretationen sollte man immer vorsichtig sein. :)z

lGiv^iao


meine Lieblingsfrage in dem Fragenvideo ist: "To whom were these questions adressed before Google"

"so what does it all mean?" ist die letzte Frage und eigentlich wollte ich es als Zitat und so darstellen

hat aber leider nicht geklappt...

ich hab heut viel zu tun- deswegen verziehe ich mich und mach mich an die arbeit. schönen Sonn(en)tag euch allen

_YTs8unaxmi_


"so what does it all mean?" ist die letzte Frage und eigentlich wollte ich es als Zitat und so darstellen

Yep, kenne das. Drei ??? werden vorrangig immer als Frage-Smilie dargestellt, so dass die Verstecken-Formatierung zerbricht.

Hatte aber genug Phantasie, mir vorzustellen, wie es aussehen sollte. :-)

Das weiter oben gelinkte Video ([[http://www.deutschlandnetz.de/modules/news/article.php?storyid=86 Freiheit der Wahl]]) ist meines Erachtens übrigens hervorragend, um seine Gedanken zu trainieren. Vermutlich ist es auch für andere Bereiche/Ebenen des Bewußtseins interessant.

Die (teils heftigen) Aussagen und Wertungen des Videos kann man – je nach persönlicher Wahrheit – unterschreiben, widerlegen oder einfach ignorieren.

Interessanter finde ich den indirekten Verweis auf den direkten Zusammenhang zwischen der Entwicklung der Menschheit und der persönlichen Entwicklung. Es gibt physikalische/quantentheoretische, soziologische, psychologische, religiöse und philosophische Überlegungen, welche genau dasselbe nahe legen – nämlich, dass die Menschheit ein Abbild des einzelnen Menschen ist, so wie der einzelne Mensch ein Abbild der Menschheit ist.

Sicherlich, eine gewagte Theorie, jedoch gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass die Menschheit sich sehr ähnlich entwickelt, wie jeder einzelne Mensch auch. Die Grundlage, Potentiale und Begabungen sind genau dieselben, auch wenn die zeitliche Dimension eine andere ist. So befindet sich die Menschheit vielleicht gerade mal in der Pubertät und hat schon viel Scheiße gebaut, und man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein; genauso wie bei jedem einzelnen Menschen.

Ich finde den Zusammenhang, ehrlich gesagt, erschlagend.


Tempus fugit

Die Zeit verfliegt. Und sie bringt Entwicklungen mit sich. :)z

"so what does it all mean?"

Erstmal bedeutet es, dass die Entwicklung weiterhin und sehr schnell fortschreitet. Die Zeit – ich bezeichne sie gerne als unbestechlichen Richter – schreitet unaufhaltsam voran.

Mit ein wenig Phantasie und Vorstellungskraft ist schon jetzt Vieles absehbar. Man muss sich nur menschliche Natur und menschliche Bestrebungen etwas näher anschauen.

Wenn man so will, dann ist das Internet oder auch dieses Forum ein Produkt menschlicher Bestrebungen – nicht viel anders als es auch schon vor hunderten oder tausenden von Jahren der Fall war, nur die technischen Mittel und die Reichweite sind größer.

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es jetzt als positiv oder negativ zu werten ist, die Mittel und die Umstände mögen sich verändert haben, doch die Bestrebungen des Menschen sind mehr oder weniger dieselben geblieben. Darüber täuscht weder der neueste BMW, noch der teuerste BH von Victoria's Secret hinweg.

Natürlich ist es ohnehin nur ein Privileg der ersten und der zweiten Welt, und vielleicht noch von Schwellenländern, sich ausgiebig mit dieser Kommerz-Scheiße zu befassen.

Was sich jedoch definitiv verändert hat – so zumindest ein PC mit Internet-Zugang leistbar ist, ist, dass die Möglichkeit der Kommunikation, des Wissens und des Verstehens sich vervielfacht hat. Was vor nicht all zu langer Zeit der 6-monatigen Recherche bedurft hätte, lässt sich heute schon an einem Tag erledigen.

"Wir" haben mehr Möglichkeiten und Kapazitäten als je zuvor. Und das wird auch mit der Rasanz technologischer Entwicklungen zusehends mehr werden.

Doch schon jetzt, und schon immer – auf die Unendlichkeit und Allmächtigkeit zurasend, stellt sich die Frage: WOFÜR?

Vielleicht ist es das Glücklichsein, vielleicht auch nicht.

Wenn es jedoch das Glücklichsein sein sollte – und da sind wir wieder beim Anfang des Fadens, dann sollte man seinen Haushalt gründlich durchforsten und sich bewußt werden, was einen wirklich glücklich macht.

Und ganz ehrlich, ich denke, das was einen glücklich macht, – und das zähle ich zum Eier in der Hose haben -, ist etwas, dass man vor aller Welt verteidigen kann und wird. Kein Schwanzeinziehen, keine halben Sachen.

[[http://www.youtube.com/watch?v=d6wRkzCW5qI Keine halben Sachen.]]

Ich gebe mich langsam damit zufrieden, dass ich mich regelmäßig [[http://www.youtube.com/watch?v=ZL7Caq1UJ2Y wiederhole]].

:-D

_eTsunaxmi_


Entwicklung

Übrigens ist das Wort Ent-wicklung ein sehr interessantes Wort (wie so viele andere auch).

Was passiert wohl, wenn ein Mensch sich vollständig ent-wickelt hat?

Ich bin der festen Überzeugung, dass ein jeder Mensch das volle Potential – alle Informationen, jegliches Verständnis, alle Gefühle, alle Gedanken – in sich hat. Nur der Grad der Freilegung bzw. der Ent-wicklung ist unterschiedlich. :-D


Nebenbei, ich bin an diesem Wortspiel unschuldig. Beschwert euch bei dem, der euch diese Sprache gegeben hat. ;-) :-D

Lmewtian


Tsunami

Das Wort "ent-wickeln" in seiner woertlichen Bedeutung zu betrachten, gefaellt mir. Darauf war ich noch nicht gekommen. Vor dem Hintergrund klingt die Bezeichnung "Entwicklungslaender" allerdings reichlich arrogant und auch verfehlt. Also die sind noch verwickelter als unsereins? Das wage ich zu bezweifeln.

-}Craz6yleRni-


Was passiert wohl, wenn ein Mensch sich vollständig ent-wickelt hat?

Ich glaube, dazu reicht ein Leben nicht aus.

_(Ts;unamxi_


Lewian

[...] Vor dem Hintergrund klingt die Bezeichnung "Entwicklungslaender" allerdings reichlich arrogant und auch verfehlt. Also die sind noch verwickelter als unsereins? Das wage ich zu bezweifeln.

Der ist gut. Auf jeden Fall etwas, worüber man sich ein paar Gedanken machen könnte.

Adhoc würde ich der Ent-wicklung eine geistige und eine materielle Komponente zusprechen. So wäre dann wieder eine gewisse Logik gewährleistet.

Leni

Was passiert wohl, wenn ein Mensch sich vollständig ent-wickelt hat?

Ich glaube, dazu reicht ein Leben nicht aus.

Das denke ich auch. Ich denke, es braucht mindestens zwei.

_lTs:unamix_


Finale Phase

Ich fühle mich schwach und rastlos. Meine besten Zeiten sind, wenn ich mich hinlege und meine Augen zumache. Ich schlafe dann nicht. Ich fange an zu denken, und ich denke in alle Richtungen. Und ich weiß, ich kann denken. Doch durch Denken alleine werde ich meine sehr realen (und praktischen) Probleme/Herausforderungen nicht lösen.

Ich weiß schon jetzt, dass ich alle Erwartungen der mir nahestehenden Menschen enttäuscht habe, und dass ich nichts für die Zukunft versprechen kann. Es ist nicht so, dass ich mit meinen eigenen Erwartungen nicht leben kann, denn diese sind mittlerweile sehr gering. Wenn ich am nächsten Tage vollends und endgültig zusammenbrechen würde, es wäre für mich okay.

Doch was ist mit den Erwartungen anderer Menschen? Diese werde ich wohl enttäuschen.

Ich bewege mich schon lange an der Grenze zwischen psychischer Gesundheit und psychischer Krankheit, und vielleicht habe ich die Grenze schon längst überschritten. Ich weiß es nicht.

Es ist auch nicht wichtig, wo mich mein Leben hingeführt hat, oder ob es morgen, in 2 Wochen oder 2 Monaten für mich nicht mehr lebbar ist. Ich habe Dinge gesehen und getan, welche mit Risiko verbunden waren, Dinge, welche ich aber schon immer als richtig empfand.

Und diese wenigen Sekunden, Minuten oder Stunden, sind mir mein ganzes Leben wert.

Ich hatte nie viel und ich habe rein garnichts zu verlieren.


Hat eigentlich schon mal jemand überlegt, sein Testament zu machen, obwohl seine Zeit augenscheinlich noch nicht gekommen ist?

Mein im Sterben liegender 96-jähriger Opa hat sein Testament in den letzten Jahren und Jahrzehnten sehr oft revidiert. Er wollte, dass es korrekt ist.

Ich selbst hätte wohl nur eine einzige Sache von geringem materiellen, aber ideellem Wert, welche ich einer für mich wichtigen Person vermachen würde.

Noch ist es noch nicht so weit, aber ich denke, dass der Tod manchmal schneller und härter zuschlägt, als man denkt. Und ich denke, dann sollte man vorbereitet sein.


Übrigens fühle ich mich so, dass ich auf meinem Zungenfleisch der Strecke entlangrobbe.

Das ist allerdings nicht so schlimm, wie ich finde.

Mal ist es eben schlechter, und mal besser.

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