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Die Logik vom Glücklichsein

_nTsunsami_


Übrigens ist es bei mir nicht so schlimm, wie es vielleicht klingt.

Das Schlimme muss mich erst noch das Fürchten lehren.

Ich werde auch morgen wieder (oder letztmalig) das Sehen vorantreiben.

Wenn die Größe passt, dann soll's [[http://www.krassoptik.de/img/brillen/K0350_m.jpg die]] werden.

_:Tsu;namix_


KRASS

Das Leben ist extremst krass. Wie komme ich darauf? Vielleicht, weil es so ist.

Heute nach meinem Feierabend war ich bei zwei Optikern, um ein paar Dinge zu erledigen.

Der erste war so überfüllt, dass ich nach Kurzem wieder gegangen bin.

Der zweite war eine ganz spezielle Wahl meinerseits.

Ich war dort eine ganze große Weile.

Zwischendurch hörte ich dort exakt dieses [[http://www.youtube.com/watch?v=ZL7Caq1UJ2Y Lied]].

Meine Betreuerin dort hat mich jetzt zu einem Professor an einer Hochschule in meiner Stadt geschickt.

Spannend, nicht?

Ich harre der Dinge, die da kommen mögen. :-D

_GTsuWnami_


Übrigens wird es jetzt doch ein ganz anderes Gestell – ziemliche Stilveränderung. Doch das alles erst, nachdem ich bei dem Professor war.

ltinvOiao


ich habe zur zeit wieder gar keine zeit deswegen zu deinem Erlebnis:

das Leben ist ein Theater :-)

die großen Momente bekommen eine besondere Untermalung... :p>

_9Tsun!ami_


Wenn Erkenntnisse keine sind...

Dem Prof. und Leiter des Fachbereichs Optometrie der Hochschule habe ich heute eine E-Mail geschrieben, in groben Zügen den Sachverhalt geschildert und um einen Termin zur Refraktionsbestimmung gebeten.

Die Dame im Fachgruppenbüro meinte, dass der Prof. ab nächste Woche Dienstag wieder da sei.

War heute nochmal bei der Optikerin, die mich dort hin verwiesen hat. Sie meinte, es geht schneller, wenn ich mit dem Prof. persönlich spreche, was ich sicherlich auch noch tun werde.

Ehrlich gesagt, klingt es alles ganz gut, aber ich denke auch, dass ich dort keine Wunder erwarten kann.

Ich bin schon gespannt, was bei den Messungen herauskommen wird, aber ich sehe auch deutlich die Möglichkeit, dass es nicht die Lösung sein wird, sondern nur eine Addition zu meinem Erfahrungsschatz.

Ich habe heute Erfahrungsberichte von Menschen gelesen, welche ein ähnliches oder das selbe Problem hatten, wie ich. Einige von ihnen hatten es schon seit jüngster Kindheit, andere sind erst nach 25 oder 40 Jahren zu einer Lösung gekommen. Und die, welche das Problem nie gelöst haben, schreiben wahrscheinlich erst gar nicht.

Im Vergleich zu dem, was andere schon hinter sich haben, sind meine 4-5 Jahre noch garnichts. :-/ ":/

Ich habe auch heute wieder kräftig an meinem Sehproblem gearbeitet. Ich denke, ich habe auch heute wieder neue Erkenntnisse und Lösungsmöglichkeiten für mein Sehproblem gefunden. Es wäre zwar schön, wenn der Prof. mit seinem gut ausgestatteten Optometrie-Labor etwas für mich tun kann, aber im Zweifel bin ich auf mich selbst angewiesen.

Immerhin zwei gangbare Wege.

Vielleicht überschätze ich den Prof.

Vielleicht überschätze ich mich.

Wir werden sehen. :-D

_~Tsunjamxi_


Way up high

Ja, und um den Faden nicht zu verlieren... ;-)

... wenn man tun kann, was man will, dann ist man sehr sehr frei.

Wenn man Einschränkungen hat, dann ist das dem Glück nicht besonders förderlich, es sei denn, man akzeptiert oder auferlegt sich die Einschränkungen selbst.

Freiheit ist das höchste Gut des Menschen und daran kann man sich allzeit orientieren.

Alles, was Freiheit bedroht, ist dem Untergang oder dem Unglück geweiht.

_VTsuznami_


Ich schreibe das mal kurz auf, weil es mir gerade in den Kopf kommt:

Freiheit = Liebe

Zwang = keine Liebe

Ich denke, das stimmt. :)z

Ldewiaxn


Jedenfalls hast du mich in der ketzten Zeit ueberzeugt, dass in deinem Fall tatsaechlich auch nach ueber 80 Versuchen noch nicht die Zeit zum Aufgeben gekommen ist, und dass es gut moeglich ist, dass da Licht am Ende des Tunnels ist. :)^ :)*

_<Tsu@nam'i_


Deine Zuversicht in allen Ehren. Danke.

Ein Kreuz

Kurzer Lagebericht:

Auch heute wieder ca. eine Stunde beim Optiker zugebracht. Das war nach der Arbeit, wobei ich während der letzten halben Stunde meines Arbeitstages mehr oder weniger eingeschlafen bin. Mit den falschen Gläsern ist so ein Arbeitstag einfach enorm anstrengend und ermüdend.

Das letzte Mal, als ich beim Optiker war, kam er nach einiger Zeit dazu und führte mit mir ein paar Sehtests durch, insbesondere jenen, wo man einen Filter vor die Testbrille bekommt und an der Testtafel ein Kreuz sehen muss – eigentlich. Ich sah hingegen nur einen senkrechten und einen waagerechten Balken, wobei die Balken – eigentlich schwarz – eine unterschiedliche Farbintensität hatten, und der eine sich ständig hin und her bewegte. Ein Kreuz war da nicht wirklich zu sehen. Auch nach ein paar neu gesteckten Gläsern konnte das nicht optimiert werden. Diagnose: Meine beiden Augen konvergieren nicht richtig bzw. arbeiten nicht richtig zusammen. Irgendwie Scheiße, aber plausibel. Und zudem: durch herkömmliche Sehstärkenanpassung nicht korrigierbar.

Heute – aufbauend auf meinem letzten [[http://de.wikipedia.org/wiki/Status_quo status quo]] und allen anderen Seheindrücken/Inputs/Reflektionen – habe ich eine weitere mittelgroße Modifikation vorgenommen, und als ich nach einer Stunde Bastelarbeit, Leseproben anschaute und an Kunden vorbei zur Straße ging, um die Fernsicht zu testen, da musste ich schon (zumindest innerlich) lächeln. 8-) Der Seheindruck war wirklich gut – scharf und angenehm/belastungsfrei. Ich bat den Optiker, mir nochmal diesen Filter für das Kreuz aufzusetzen. Ich hätte ein Kreuz sehen sollen, und was ich sah, war ein symmetrisches, in sich ruhendes Kreuz, mit durchgängig gleichmäßiger Farbintensität. Vielleicht war es kein perfektes Kreuz, aber für mich sah es ziemlich gut aus. Yeay. :-D

Ich werde noch ein paar weitere Tests beim Optiker durchführen, um mich zu vergewissern, und bin auch schon sehr gespannt auf den Prof., aber ich denke, langsam spitzt sich die Sache zu, und eine Lösung ist möglich.

Sofern eine Lösung eintritt, so frage ich mich allerdings jetzt schon, was ich dann tun werde. Ich werde dann so ungeheuerlich viel mehr Kapazitäten haben, als ich sie jetzt habe. Dann wird sich zeigen, ob die Trägheit und dieses Schleifenlassen der letzten Jahre das Produkt einer Sehschwäche oder einer Charakterschwäche ist.

Es wäre wie eine zweite Chance, derer ich nicht bewußt bin, ob und wie gut ich sie nutzen kann.

Ich könnte mich zu einem guten Teil aus der von mir selbst fabrizierten Scheiße herausreiten. Doch was dann?

Vielleicht möchte ich glücklich sein. Und dann wird sich zeigen, ob ich in diesem Faden etwas gelernt habe.

Ich denke, mit dem Sehen ist es so ähnlich wie mit dem Charakter.

Früher oder später erkennt man.

Und natürlich noch ein Zitat dazu:

We shall not cease from exploration, and the end of all our exploring will be to arrive where we started and know the place for the first time.

–– T.S. Eliot

_BTsu2namxi_


Something else that came into my mind:

More isn't always more. The real thing does the deal.

JRes7texm


Freiheit = Liebe**

Zwang = keine Liebe

Ich habe nur das gelesen, sorry, wenn ich was übersehen habe

aber ... ich denke, es ist irgendwie umgekehrt oder mindestens "komplizierter".

Die Freiheit unsere Egoismen ausleben zu können, bedeutet Liebe? Zu wen?

Wo ist die Grenze zwischen Zwang und Freiheit?

Wer bestimmt die Grenze: Ich? Die "geliebte" Person? Die Gesellschaft? .... Das leben?

...

_;TsupnIami_


Freiheit = Liebe

Zwang = keine Liebe

[...]

aber ... ich denke, es ist irgendwie umgekehrt oder mindestens "komplizierter".

Ja, richtig. Es ist "komplizierter".

Für dich sind bestimmte Dinge einfach, welche für mich kompliziert sind. Und umgekehrt genauso. Ich schrieb schon vor Kurzem darüber, dass bestimmte "Dinge" oder "Sachen" gewissermaßen nicht von Natur aus einfach oder kompliziert sind, genauso wenig, wie sie von Natur aus gut oder schlecht sind. Einfach, kompliziert, gut und schlecht sind Erfindungen des Menschen. Jeder sieht das anders.

Die Freiheit unsere Egoismen ausleben zu können, bedeutet Liebe? Zu wen?

Ist Freiheit gleichbedeutend mit Egoismus?

Ich denke, Freiheit (sowie Liebe) ist die größte und wichtigste Idee aller Zeiten.

Allerdings ist es weniger wichtig, diese Idee zu denken oder zu fühlen, als sie zu leben – ihr Odem einzuhauchen. Und hier passiert etwas für die meisten Menschen Unverständliches: Wie kann die Idee so gut sein, aber die Ausführung so schlecht?

_^Tsunrami_


Wo ist die Grenze zwischen Zwang und Freiheit?

Wer bestimmt die Grenze: Ich? Die "geliebte" Person? Die Gesellschaft? .... Das leben?

Sehr gute Frage. :)^

Und die richtige Antwort hast du selbst schon gegeben:

Das Leben.

lQivMixao


Liebe ist etwas, das ich jemanden ganz freiwillig geben möchte. Ich kann auch lieben, ohne dass diese Liebe erwidert wird. wer setzt die Grenze zwischen Zwang und Freiheit? innerhalb einer Beziehung wahrscheinlich "der/die ANDERE"

denn

alles aber, was du willst, dass es dir nicht geschehe, das tue auch du keinem anderen.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel]]

reicht in einer Beziehung vielleicht nicht aus...

J$est\em


Ich denke, Freiheit (sowie Liebe) ist die größte und wichtigste Idee aller Zeiten. ...

Wie kann die Idee so gut sein, aber die Ausführung so schlecht?

Ist die Idee irgendwo beschrieben? So beschrieben, dass ich sie auf mich und meine spezifische Lebenssituation anwenden könnte? Ich brauche dringend ein Rezept!

Ist denn die Idee wirklich gut und die Ausführung so schlecht? Oder doch auch umgekehrt? ":/

...

Yep! Umgekehrt!

oder? ...

":/

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