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Die Logik vom Glücklichsein

_"Tshunamxi_


Die goldene Regel

Die goldene Regel ist, dass es keine gibt.

alles aber, was du willst, dass es dir nicht geschehe, das tue auch du keinem anderen.

Komisch, irgendwie denke ich, ich hätte bereits etwas dazu geschrieben (vermutlich nicht abgeschickt).

Auf eine Platitüde entgegne ich gerne mit einer weiteren Platitüde:

Was du willst, dass man dir tu', dass füge keinem anderen zu. Denn Geschmäcker können sehr unterschiedlich sein.

_"Tssunaqmi_


Argh. Mindestens ein 's' zuviel.

_5TsuZnamxi_


Inline-Skater und Rindfleischnudelsuppe

Krass. Ich musste gerade 10 Minuten warten, bevor ich über die Straße konnte. Da sind gefühlte 10.000 Inline-Skater vor mir vorbeigefahren.

Ich habe heute meine seit langem teuerste und gleichzeitig schlechteste Rindfleischnudelsuppe gegessen. Sehr unbefriedigend. Was da alles drin war. Rote Paprika, Zwiebeln, Sojabohnensprossen und sogar Broccoli. Das gehört da alles gar nicht rein. Die selbst gezogenen Nudeln waren noch das Beste, allerdings auch nur mittelprächtig. Und die Brühe bestand irgendwie nur aus Wasser, Sojasoße und schwarzen Bohnen. Rindfleischgeschmack: Fehlanzeige. Schmeckte irgendwie nach' ner Menge Salz und Glutamat. Die fünf Scheibchen Rindfleisch waren auch nicht der Burner.

Dabei klangen die Bewertungen auf Qype sehr vielversprechend. Alles Geschmacksbanausen. Man, man, man.

_9Tsutnam-i_


So, habe jetzt nochmal gründlicher gelesen.

liviao

Liebe ist etwas, das ich jemanden ganz freiwillig geben möchte.

Wirklich interessanter Satz.

Zum einen, weil er nochmal auf den Zusammenhang zwischen Freiheit und Liebe verweist, und zum anderen, weil er impliziert, dass man sich entscheiden kann, zu lieben oder nicht zu lieben.

Ich kann auch lieben, ohne dass diese Liebe erwidert wird.

Hier würde ich zwischen lieben und verliebt sein unterscheiden – in etwa so, wie Shakespeare zwischen love und infatuation unterschieden hat. In diesem Kontext ist Vernarrtheit erstmal nicht mehr, als ein sehr intensives Gefühl bzw. Hingezogenheit zu einer anderen Person, doch die Liebe ist auch und insbesondere eine Sache der Tat. So ist ein sich liebendes Paar sicherlich/hoffentlich auch wegen der gegenseitigen Gefühle ein solches, aber meines Erachtens maßgeblicher, weil beide Partner sich tagtäglich neu und wiederholt dazu entscheiden, für den jeweils anderen und mit ihm, bestimmte Dinge zu tun.

Die Verliebtheit kommt und geht, doch die Liebe steht und fällt mit der Tat.

Mit anderen Worten: Das Verlieben ist ziemlich oberflächlich und wird oft dadurch enttäuscht, dass der andere nicht das ist/tut, was man vermeint hatte.

Man ist, was man tut, oder?

wer setzt die Grenze zwischen Zwang und Freiheit? innerhalb einer Beziehung wahrscheinlich "der/die ANDERE"

Schwierig. Individuelle Freiheit bedeutet ja auch durchaus die Freiheit, selbige für einen Partner einzuschränken, aber mir einen Zwang überbügeln zu lassen? Ich weiß nicht. Ich denke, das ist der Punkt, wo zumindest bei mir alle Alarmglocken bzgl. der richtigen Wahl meines Partners schrillen würden.

denn

alles aber, was du willst, dass es dir nicht geschehe, das tue auch du keinem anderen.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel]]

reicht in einer Beziehung vielleicht nicht aus...

Da hast du natürlich vollkommen Recht. :)^

_MT1sunaxmi_


[[http://www.youtube.com/watch?v=urJBzLQwtlQ Gezogene Nudeln]] sind echt toll. Yummie.

Übrigens habe ich festgestellt, dass zumindest bei den meisten Asiaten (die ich kenne), das Essen ein dominanter Faktor für das Glücklichsein ist. Klingt zu einfach, um wahr zu sein, aber es macht trotzdem Sinn, da man dieses durchaus intensive Glücksgefühl regelmäßig und ca. 3x am Tag haben kann.

Schlechtes Essen macht viele Asiaten regelrecht [[http://www.youtube.com/watch?v=GJxpocyu1qg unglücklich]]. ;-)

Auch gutes Essen ist ein Faktor für das Glücklichsein. :)=

Kleine Statistik am Rande: Japaner geben geben ca. 70% ihres Einkommens für Essen aus.

_%Tsunamxi_


Ach ja, bei glücklichen Japanern darf natürlich [[http://www.youtube.com/watch?v=XVXXMJa13-o dieser]] nicht fehlen.

_NTcsunaxmi_


Jestem

Ich denke, Freiheit (sowie Liebe) ist die größte und wichtigste Idee aller Zeiten. ...

Wie kann die Idee so gut sein, aber die Ausführung so schlecht?

Ist die Idee irgendwo beschrieben? So beschrieben, dass ich sie auf mich und meine spezifische Lebenssituation anwenden könnte?

Teils, teils.

Die Idee von Liebe und/oder Freiheit ist hard-coded, also fest ins Leben integriert – ob man will oder nicht. Niemand kann diese Idee ignorieren oder kleinreden, denn dafür ist Gerede, der einzelne Mensch und die gesamte Menschheit zu klein.

Die Frage, die hier auch vor Kurzem behandelt wurde, ist auch und insbesondere, ob du mehr an eine persönliche oder die Wahrheit glaubst.

Du wirst vielleicht fragen, was der Unterschied ist. Es gibt einen gravierenden Unterschied. Im einen Fall, bist du das Zentrum des Geschehens, und alles muss sich nach dir richten. Im anderen Fall, gibt es etwas, dass über dir und allen anderen steht, und du musst dich anpassen.

Natürlich musst du im Endeffekt garnichts. Doch entweder gibt dir deine persönliche Wahrheit / dein Ego die gewünschten Antworten, oder du suchst außerhalb danach, oder du gibst die Suche vollständig auf.

Um auf deine zitierte Frage zurückzukommen, ich denke nicht, dass diese Idee von Freiheit, Wahrheit und Liebe von dir angewendet werden kann. Viel eher ist es so, dass sie dich verwendet.

_}Ts0unxami_


Die Idee

Wenn man sich nicht über das Leben erheben möchte – was ein Egoist sicherlich gerne tun wird -, dann muss man dem Leben zugestehen, dass es alle Möglichkeiten und alle Ideen beinhaltet, und man selbst nur eine von diesen unbegrenzten Möglichkeiten ist.

Der simple Spruch dazu ist folgender:

Eine Idee nicht zu leben, ist genauso gut, wie keine Idee zu haben.

Es ist eine Frage der Wahrnehmung. Das Leben ist wirklich sehr groß und man selbst sehr klein, deshalb stünde einem jeden Menschen Demut sehr gut zu Gesicht.

Das Leben hat großartige Ideen, aber sie sind immer nur so gut, wie sie auch wahrgenommen und umgesetzt bzw. gelebt werden.

_LT}sZun&ami_


Jestem

Jetzt gehe mal in dich und frage dich ganz genau, was dich davon abhält, deine größten und besten Ideen zu verwirklichen. Sind es wirklich andere oder bist du es selbst?

_gTs8unagmi_


Ist denn die Idee wirklich gut und die Ausführung so schlecht? Oder doch auch umgekehrt?

Entscheide selbst!

J'es1t^em


Liebe ist etwas, das ich jemanden ganz freiwillig geben möchte.

Wirklich interessanter Satz.

Zum einen, weil er nochmal auf den Zusammenhang zwischen Freiheit und Liebe verweist, und zum anderen, weil er impliziert, dass man sich entscheiden kann, zu lieben oder nicht zu lieben.

Hmm, vielleicht nicht so ganz.

Die eigentliche Liebe fühlt sich immer gleich an, also unabhängig davon, wen ich liebe: die Eltern, Geschwister, Freund oder Lebenspartner.

Das Gefühl jemanden zu lieben, ist ein sehr sehr schönes Gefühl. Och, das wäre doch wunderbar, wenn ich meine Liebe (nur weil ich es eben so will) jeder mir sympathischen und liebenswürdigen Person geben könnte.

Wir können uns nicht bewusst und frei entscheiden, ob wir jemanden lieben wollen oder nicht – es scheint uns nur so, als ob wir es machen oder machen können.

Liebe - wie auch Verliebtheit - ist ein Gefühl. Ein Gefühl, das wir viel bewusster als das Verliebtheitsgefühl steuern können, das aber trotzdem ein Gefühl bleibt.

Gefühle kann man auch beeinflussen, indem man bestimmten Aspekten mehr Aufmerksamkeit schenkt und andere ausblendet, aber … trotzdem, es "verhält" sich meistens nach seinen eigenen Gutdünken.

Ich möchte seit einem Jahr unbedingt jemandem meine Liebe schenken (weil die Person es auf jeden Fall verdient hat). Geht aber nicht! Ich glaube/hoffe, Liebe braucht ihre Zeit. ... Ja, auf jeden Fall – Liebe braucht ihre Zeit. Alles Anderes wäre unvernünftig!

Liebe ist so wie eine Übung?!

Liebe lernt man. Man beobachtet, analysiert, vergleicht, bewertet (teils bewusst, teils unbewusst) mit dem Ziel, um festzustellen: Tut mir diese Person gut oder nicht gut? Und irgendwann kommt man zu dem Erkenntniss: Ach, ich liebe! So kann ich nicht nur Menschen lieben, sondern auch Tiere, Pflanzen, Dinge. Der Prozess des Liebelernen wird nie abgeschlossen sein.

...

Oder? Hilfe!

JCe<stexm


Die Idee von Liebe und/oder Freiheit ist hard-coded, also fest ins Leben integriert ...

Was ist denn überhaupt eine IDEE ???

... ob du mehr an eine persönliche oder die Wahrheit glaubst.

Die Wahrheit. Deswegen stelle ich dir, Tsunami, und anderen Fragen.

Jetzt gehe mal in dich und frage dich ganz genau, was dich davon abhält, deine größten und besten Ideen zu verwirklichen. Sind es wirklich andere oder bist du es selbst?

Na ja, das Problem ist, dass mich niemand und fast Niergendetwas vor der Verwirklichung meiner größten (?) und besten (?) "Ideen" abhalten kann ;-)

J,estexm


Die Frage, die hier auch vor Kurzem behandelt wurde, ist auch und insbesondere, ob du mehr an eine persönliche oder die Wahrheit glaubst ...

... Es gibt einen gravierenden Unterschied. Im einen Fall, bist du das Zentrum des Geschehens, und alles muss sich nach dir richten ...

Um auf deine zitierte Frage zurückzukommen, ich denke nicht, dass diese Idee von Freiheit, Wahrheit und Liebe von dir angewendet werden kann. Viel eher ist es so, dass sie dich verwendet.

Ist da nicht ein Wiederspruch drin? ":/

J`estxem


Auch gutes Essen ist ein Faktor für das Glücklichsein.**

Essen war immer gut zu mir!!!

e8ich!oer#nchexn


_Tsunami_

Das Leben ist wirklich sehr groß und man selbst sehr klein, deshalb stünde einem jeden Menschen Demut sehr gut zu Gesicht.

Darf ich wissen, wie Du darauf kommst? Bist Du ein glaeubiger Mensch? Warum fuehlst Du Dich klein? Und, vor wem fuehlst Du Dich klein?

Ich bin kein demuetiger Mensch. Wuerde es auch nie sein und schon garnicht wollen.

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