Die Logik vom Glücklichsein

Z0enjxor


Ich habe jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, aber ich würde trotzdem gerne etwas zum Eingangspost sagen.

Ich denke Glücklichsein ist eine Einstellungssache, wer glücklich sein will kann es aus allem schöpfen und erfreut sich auch noch ab dem hundertsten Sonnenuntergang. Wer glaubt, dass ihm nie etwas Gutes geschehen wird, der wird nur die negativen Seiten des Lebens sehen und nie glücklich werden.

Man sieht nur das, was man sehen will.


Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen, und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen.

– Jean Anouilh

YElectra

Schönes Zitat :)^

@ YElectra,

Du schreibst: "Ich denke..." Und das ist es!

Wir denken uns glücklich, oder traurig, oder denken uns nicht gut etc. (z.B.ich fühle mich nicht gut)

Und suchen dann im Aussen den oder die Schuldige/n ;-D ;-D ;-D Drollig, oder? Dabei sind wir es doch selbst, die verantwortlich sind: für das, was wir denken.

Das ist keine neue Erkenntnis von mir, sondern das posaunt der Volksmund bereits seit langem unters Volk:

Jeder ist seines Glückes Schmied

Mir scheint, Du hast es erkannt :)^

_]TNs4u}namix_


Wenn...

teishBana


Wir sind, was wir denken.

Alles, was wir sind, entsteht in unseren Gedanken.

Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.

Buddha

_(Ts&unabmxi_


:)^ :)^ :)^ :)^ :)^ :)^


Schönen Tag allerseits.


:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Z:enjoxr


Moin moin *:)

Mit unseren Gedanken erschaffen wir die Welt.

Womit dann auch die Logik vom Glücklichsein erklärt wäre ;-D

Ebenfalls einen schönen Tag allerseits! :)^

Jfes~texm


die Logik vom Glücklichsein

:°(

_mTsu namix_


Was'n los?

_sT\sunaxmi_


Yo!

Da sind wir dann mal wieder bei den Grundlagen.

Alle Dinge werden zweimal erschaffen.

Das gilt für Erfindungen, wie das Rad, Schiffe oder Raketen. Erst werden die Dinge im Geist erschaffen und dann in der Realität.

Mit einem Menschen verhält es sich ganz ähnlich. Was man nicht denken kann, kann man auch nicht sein.

Hinter formbarer Materie stecken Gedanken, Gefühle und ein Geist - ein gigantisches Netzwerk an Möglichkeiten. Und das Beste ist, ein jeder Mensch ist mit diesem mächtigen Netzwerk ausgestattet, und ist gleichzeitig Teil eines noch viel größeren Netzwerkes.

Die [[http://de.wikipedia.org/wiki/Gretchenfrage Gretchenfrage]] hierbei ist:

Bestimmt der Geist die Materie? Oder bestimmt die Materie den Geist?

_;Tsxunaxmi_


Alle Dinge werden zweimal erschaffen.

Das gilt für Erfindungen, wie das Rad, Schiffe oder Raketen. Erst werden die Dinge im Geist erschaffen und dann in der Realität.

Mit einem Menschen verhält es sich ganz ähnlich. Was man nicht denken kann, kann man auch nicht sein.

Vielleicht noch eine kleine Ergänzung dazu.

Alle Dinge werden zweimal erschaffen

Ich war etwas ungenau. Das genannte Prinzip gilt nicht nur für Flugzeuge und Menschen. Es gilt für ALLES.

Es gilt ebenso für Städte, Quartiere, Gesellschaften und Familien. Die ganze Welt, wie wir sie wahrnehmen und uns nach ihr ausrichten, ist ein Abbild unserer geistigen Fähigkeiten und unserer Vorstellungskraft.

Ein jeder neuer Tag spielt sich im Rahmen unserer Vorstellungskraft und unserer persönlichen Interpretation ab. Was man nicht wahrnehmen kann, nicht sehen, nicht denken und sich nicht vorstellen kann, wird man nicht anstreben und ganz gewiß niemals erreichen. Deshalb haben auch Träume und Phantasien einen sehr viel höheren Stellenwert, als ihnen gemeinhin zugestanden wird.

Kurz ein wenig [[http://www.youtube.com/watch?v=ZL7Caq1UJ2Y musikalische Untermalung]] dazu.

Auch glücklich sein ist nur in dem Maße möglich, wie man es überhaupt wahrnehmen und sich vorstellen kann. Die Grenzen des Glücks liegen somit in nichts anderem als in einem selber.

Jeder ist seines Glückes Schmied.

Wenn man sich nun die ganze Welt betrachtet, wie wir sie uns aus unserem Geiste heraus erschaffen haben – mit Armut, Reichtum, Dekadenz, Banken, Versicherungen, Betrug, Korruption, mangelndem Respekt, Borniertheit, Opportunismus, etc. pp. – , dann kommt man unversehens auf den Gedanken, dass man die ganze Welt schnell zwangseinweisen sollte.

Doch nun gut, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt, denn noch haben wir ja theoretisch Möglichkeiten, die Suppe auszulöffeln – im wahrsten Sinne, sich erstmal mit der verbrockten Scheiße auseinanderzusetzen, um es dann besser zu machen als es ist.

Es gibt eine Theorie, die besagt, dass sich die Menschheit erst zum Besseren entwickelt, wenn man ohne Rückzugsmöglichkeit am Abgrund steht und mit dem nächsten Schritt der Wahrheit entgegensieht.

Nun, ich wünsche das keinem Menschen, doch das Leben hat seine Mechanismen und seine Logik.

Die Veränderung, die Metamorphose und die Verbesserung beginnt nicht damit, über die böse Welt zu jammern und ihr Sinnfreiheit zuzusprechen, sondern damit, sich mit seiner eigenen Unfreiheit und Verantwortungslosigkeit auseinanderzusetzen.

UBber-5Hypo~choxnder


@ _Tsunami_

Ich weiß, du hast schon viel geschrieben, mich interessiert aber das von dir Gesagte. Hast du dazu irgendwelche Textbelege oder ähnliches, weil so richtig kann ich mir nicht vorstellen, was du meinst. Sprichst du von der Definition von Realität, die nur in unserem Kopfe stattfindet, dass alles was wir sehen, an sich nur eine Ansammlung von Teilchen ist (oder gar nicht existiert), aber erst durch unsere Interpretation zu dem wird, was wir empfinden, was wir leben, also kurz; vom Solipsismus? Und ziehst daraus den Schluss, dass die Fähigkeit zum Glück in uns selber und unserem Umgang mit der Realität liegt?

_lTs`unyaxmi_


[[http://www.youtube.com/watch?v=d6wRkzCW5qI Will you fight?]]

_$TGsu:n7ami_


Uber-Hypochonder

Erstmal denke ich, dass im Grundsatz alles richtig ist, was du schreibst.

Und dennoch möchte ich auf einzelne Aspekte näher eingehen.

Ich weiß, du hast schon viel geschrieben, mich interessiert aber das von dir Gesagte. Hast du dazu irgendwelche Textbelege oder ähnliches, weil so richtig kann ich mir nicht vorstellen, was du meinst.

Natürlich habe ich sehr viel aufgenommen, von dem, was die Welt zu bieten hat, doch meine Texte schreibe ich selber. Soll heißen, dass ich nicht eine bestimmte Idee rezitiere, sondern meine eigene. Wenn du eine direkte Frage stellst, kann ich auch (nach bestem Wissen und Gewissen) antworten.

Sprichst du von der Definition von Realität, die nur in unserem Kopfe stattfindet, dass alles was wir sehen, an sich nur eine Ansammlung von Teilchen ist (oder gar nicht existiert), aber erst durch unsere Interpretation zu dem wird, was wir empfinden, was wir leben, also kurz; vom Solipsismus?

Nicht wirklich. Ich habe gerade mal [[http://de.wikipedia.org/wiki/Solipsismus Solipsismus]] nachgeschlagen. Ich spreche eher von Freiheit und Eigenverantwortung, abhängig vom Leben und der Umwelt.

Und ziehst daraus den Schluss, dass die Fähigkeit zum Glück in uns selber und unserem Umgang mit der Realität liegt?

Ja, ich spreche von Freiheit und Eigenverantwortung.

_qTsuOnamPi_


Übrigens fällt mir gerade ein, dass das Leben keine verbindlichen Zusagen trifft. Man bekommt keine Garantien darauf, ob man lange oder gesund lebt, oder ob man in einem reichen Land mit vielen Annehmlichkeiten aufwächst. Man bekommt keine Garantie auf ein langes und "heiles Leben". Das Einzige, was einem das Leben garantiert, ist Freiheit.

_^TsuEn`amxi_


Freiheit

Freiheit ist die Freiheit, sich früher oder später dem Leben gegenüber verantworten zu müssen.

JLeZs3texm


Zweifel

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH