Die Logik vom Glücklichsein

S7etzxen6


[[http://www.youtube.com/watch?v=8WdcH8JUGls Animals in Love]]

Meine Lieblings-DVD...gucke ich nachts immer wenn ich nicht schlafen kann. x:)

YrangQYxin


x:) :)^

B)eNllaSbwan-gCullen


x:) x:) x:) x:) x:) x:)

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:)_ mein schatz...

Y{anngYxin


BEEEEEEEEEEEEEEELLLLLLLLLLLLLLLLAAAAAAAAAAAAAAAAA x:) x:) x:) x:) :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ @:) @:) @:) @:) @:)

*freude*

YMangLYin


was macht das wunderschöne meer?.........habt ihr wellen oder ist das wasser eher ruhig?....

B)ella+Swan-gCullxen


:-x schreibe dir gleich ne pn.. :-D :-D

Y8angxYin


x:)

Y$a ngYin


gute nacht @ all :)_ *:)

zzz

_HTsu]nasmix_


zzz zzz zzz


Wünsche einen schönen Tag. *:)

_4Tsu$namxi_


Sehen-Update

Das Ganze geht mir nicht aus dem Kopf. Will auch nicht ausschließen, dass ich außer diversen Einschränkungen mittlerweile auch eine Neurose haben. Keine Ahnung.

Mir egal. Ich will das jetzt klären, auch wenn es nicht klärbar ist. ":/

Muss unbedingt heute und morgen noch eine Kleinigkeit beim Optiker überprüfen. Es lässt mir einfach keine Ruhe.

Hoffentlich finde ich nicht noch etwas, was geändert werden müsste. {:(

L=ewixan


Tsunami

Auch wenn du das vielleicht nicht hoeren willst (und ich obendrein kein Experte bin): Mein Eindruck ist, dass du mittlerweile an die 100 (wenn nicht noch mehr) Versuche gemacht hast, durch die Aenderung irgendwelcher Kleinigkeiten das Ergebnis zu verbessern. Mehrfach schon hast du geschrieben, du seist jetzt ganz kurz davor und nur eine kleine Sache muesse noch angepasst werden. Mehrfach hast du nach Erhalt einer neuen Brille (oder neuer Glaeser oder irgendwas anderem) schon geschrieben, das sei jetzt so sehr gut, aber ungewohnt, bloss um kurz danach erneut zu sagen, dass noch was geaendert werden muss.

Ich weiss nicht, wieviel Energie, Zeit und Geld du in diese Sache schon gesteckt hast. Ich weiss auch nicht, ob du eine klare Diagnose hast, und ob viele deiner Versuche darin bestehen, durch eigene Experimente etwas zu versuchen, wo von aerztlicher Seite schon lange alles ausgereizt ist, worauf der Augenarzt gekommen waere.

Natuerlich ist es an dir, zu entscheiden, ob das alles lohnt, und weiterhin zu glauben, dass es da irgendeinen "heiligen Gral" zu finden gibt, aber ganz ehrlich: Ich kann es mir schwer vorstellen. Ich kann mir schwer vorstellen, dass es an extrem feinjustierten Details liegt, ob du stark sehbehindert bist oder gut sehen kannst. Ich kann mir schwer vorstellen, dass eine moegliche "Loesung" deines Problems dermassen instabil ist, dass sie an irgendwelchen winzigkleinen Aenderungen haengt, so dass sie nicht erreicht wird, wenn irgendein Parameter bloss ein ganz kleines bisschen zu hoch oder zu niedrug gewaehlt ist.

Ich habe dir immer gewuenscht, und wuensche dir immer noch, dass irgendwann mal ein Posting kommt: "Das ist es, und die lange Sucherei hat ein Ende", aber ganz ehrlich, ich glaube nicht daran, und ich glaube, dass du neben was auch immer du in dieser Richtung noch versuchst, du auch daran arbeiten solltest, das Leben so zu akzeptieren, und so so gluecklich wie moeglich zu werden, wie es eben jetzt ist. Denn vielleicht ist die Wahrheit: Ja, du bist sehbehindert, und du wirst es bleiben.

Ich bin in eine Schule gegangen, in der blinde und sehbehinderte Kinder integriert waren. Freunde von mir sind stark sehbehindert, ich hatte auch lange Zeit einen sehr guten Freund, der blind war. Die meisten von denen waren von Geburt an blind bzw. sehbehindert. Die haben sich damit immer arrangieren zu koennen und fuehren ein gutes Leben (bzw. soweit das nicht der Fall ist, hat es mit ganz anderen Sachen zu tun als der Sehbehinderung).

Viel schwerer ist es einem anderen Freund gefallen, dessen Sehstaerke langsam immer weiter zurueckgegangen ist und der mittlerweile fast blind ist. Auch wenn der nie gut hat gucken koennen, hat es ihn extrem belastet, dass er wusste, was ihm verlorengegangen ist. Ich habe ihn einige Zeit nicht getroffen, aber ich glaube, er hat sich mittlerweile gefangen, und akzeptiert, was nicht zu aendern ist. Aber ich habe gesehen, wie schwer das ist und wie sehr es ihn ueber viele Jahre beschaeftigt und auch deprimiert hat. Natuerlich weiss ich selber nicht genau, wie das ist und kann es daher nur sehr bedingt nachfuehlen...

Aber ich bin ueberzeugt, dass eine der wichtigsten Sachen am Gluecklichsein auch ist, die Gegebenheiten des Lebens akzeptieren zu koennen (das, was sich nicht aendern laesst), und zum Leben "ja" sagen zu koennen, wie es ist, und nicht das Leben bloss als eines zu leben, in dem etwas ganz Wesentliches anders sein sollte, als es nun mal ist.

Ich habe keine Meinung darueber, ob es lohnt, nach weiteren Verbesserungen zu suchen... deine Entscheidung. Aber ich wuensche dir, dass du die Gegenwart, so wie sie ist, leben und geniessen lernst ohne dich in den Gedanken zu verbeissen, "ich muss besser sehen, und erst dann kann ich wieder richtig zu leben beginnen".

:)* :)* :)* :)*

_$Tsu7na@mix_


Tja, Lewian, da hast du den Nagel mal wieder voll auf den Kopf getroffen.

Ich weiß es alles nicht, bin mir unschlüssig. Noch bin ich mittendrin und kann nicht aufhören. Das kann man sicherlich als Zwang bezeichnen.

Wäre es besser, wenn ich nun aufhören würde? Ich habe den Eindruck, dass ich so nicht leben kann. Irgendwie überleben schon, aber nicht wirklich leben, weil mir die Einschränkung wirklich enorm groß erscheint. Allerdings sagen es die Begriffe "habe den Eindruck" und "erscheint" schon - vielleicht ist es einfach nur eine psychische Sache, dass ich mich an den Umstand gewöhnen muss. Mir fällt allerdings beim besten Willen keine Möglichkeit oder Methode ein, wie ich mich daran gewöhnen kann.

Erschwerend kommt hinzu, dass ich zumindest den Eindruck habe, dass es auch beim letzten Mal merklich und deutlich besser wurde. Vielleicht ist dem so, vielleicht ist es aber auch eine verzerrte Wahrnehmung. Keine Ahnung.

Ob nun meine Wahrnehmung verzerrt ist oder nicht - ich sehe derzeit keine Möglichkeit, als weiterzumachen.

Bin echt am Zweifeln, was ich allerdings gut finde. Und ich werde mit meinem persönlichen Wahnsinn weitermachen. Gerade in letzter Zeit sind die von mir wahrgenommenen Verbesserungen einfach zu groß.

Weiß nicht. Weiter.

L-ewixan


Es gibt vielleicht auch die Moeglichkeit, beides zu tun: Weiterzumachen und versuchen, eine brauchbare Einstellung zur Situation zu bekommen, wie sie in Gegenwart nunmal ist.

Das Problem aus meiner Sicht (was das Gluecklich-sein betrifft) ist nicht so sehr die Zeit und Energie, die das Weitermachen kostet, sondern dass du anscheinend nicht glaubst, die Situation wie sie ist ertragen zu koennen. Zu sagen "ich kann so nicht leben" klingt mir nach einer sehr gluecksbehindernden Einstellung.

Irgendwie überleben schon, aber nicht wirklich leben,

"Wirkliches" Leben aus meiner Sicht ist Leben mit dem Leid und den Behinderungen, die das Leben eben so mit sich bringt. Es ist kein perfektes Wunschleben, und manche wirkliche lebendige Behinderung ist eben ernsthaft einschraenkend.

S1etzgen6


Es gibt vielleicht auch die Moeglichkeit, beides zu tun: Weiterzumachen und versuchen, eine brauchbare Einstellung zur Situation zu bekommen, wie sie in Gegenwart nunmal ist.

Das ist ein schwieriger Spagat, aber ich denke ebenfalls, dass es der einzig wichtige / richtige Versuch ist.

Ich denke nicht, dass es großartig hilft, wenn ich dir erzähle, wie es bei mir war. Ich war ein stets (das macht vielleicht den Unterschied zu dir) krankes Kind, hatte große Schwierigkeiten zu atmen und gut zu leben. Schon früh musste ich oft ins Krankenhaus oder mein Vater, der Arzt ist, legte mich an Infusionen. Ich wuchs mit blauen Lippen und Blicken auf, die mir Menschen aufgrund meines Atemgeräusches zuwarfen. Nicht immer war sicher, ob ich es überleben würde. Merkwürdigerweise habe ich nie sehr damit gehadert, dass es "mich getroffen" hat, viel mehr war es immer ein Teil von mir, ohne den ich ein anderer Mensch gewesen wäre. Manches traf mich hart: Dass ich mit dem Fußball aufhören musste und nie Tiermedizin studieren konnte. Dass ich zerstochene Arme hatte. Dass ich nicht lange küssen konnte, weil ich immer wieder atmen musste. Dass ich im Schwimmen eine 4 hatte, weil ich mich weigerte zu tauchen. Dass ich einem Klassenkameraden hart ins Gesicht schlug, weil er mich aus Spaß im Schwimmbad untergetaucht hatte.

Dann kam ein Medikament auf den Markt, das zunächst nicht zugelassen war. Ich erklärte mich bereit, es zu probieren, obwohl es zum damaligen Zeitpunkt mehrere ungeklärte Todesfälle unter den Probanden gab. Dieses Medikament hat mir sehr geholfen und ich bin zumindest nicht erwerbsunfähig, ich liege nicht mehr ständig im Krankenhaus (nun im Durchschnitt nur noch etwa 4 mal im Jahr, früher mehr als einmal im Monat). Ich nehme starke, teure Medikamente, die mich und mein Wesen natürlich verändern. Ich bin nicht gesund, sondern schwerbehindert. Noch immer ringe ich nachts um Atem. Aber im Vergleich zu vorher bin ich ein gesünderer Mensch. Es ist besser geworden. (genau der Satz, der dich immer anspornt noch weiter zu machen, bewirkt bei mir eher, dass ich zufrieden mit dem jetzigen Status bin). Ich kann so leben, auch wenn ich Schmerzen, Ängste, Erschöpfung und Beschwerden habe.

Es ist ein sehr großer Schritt, bestimmte Umstände zu akzeptieren. Ich kann dir nicht sagen, was dazu führt, dass man es kann. Vielleicht ist das vom Wesen abhängig oder von der Sache, um die es geht.

Ich wünsche dir, dass du den für dich richtigen Weg gehst und dass du nicht müde wirst, dich immer wieder zu hinterfragen. Erwäge, welche Einschränkungen du in Kauf nehmen musst, wenn es bleibt wie es ist und welche Einschränkungen es mit sich bringt, wenn du weiterhin (vielleicht erfolglos) versuchst, es zu verändern.

Ich wünsche dir Glück.

Y%anxgYixn


Lewian

"Wirkliches" Leben aus meiner Sicht ist Leben mit dem Leid und den Behinderungen, die das Leben eben so mit sich bringt. Es ist kein perfektes Wunschleben, und manche wirkliche lebendige Behinderung ist eben ernsthaft einschraenkend.

:)=

"Leben ist leiden."

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