Die Logik vom Glücklichsein

_%Tsun-amix_


Ich muss los. :-D *:)

YaangYxin


Lass dich treiben *:)

Mqr_Milalexr


Guten Abend Leute!

_\Tsuhnami_


Ich bin extrem zzz zzz zzz

Wünsche eine gute Nacht.

zzz zzz zzz

Y~angYxin


schlaf gut _Tsunami_

:)_

Y[angzYin


gute nacht @ all

*:) zzz

_:Tsun?ami_


Have a good day. *:)

M)rL_Millxer


Guten Morgen allerseits! :)z

SHetzexn6


Ich schilderte einem Freund eine Situation, die mir derzeit sehr weh tut.

Er sagte: "Alles nimmt irgendwann ein Ende."

Und ich schwieg. Sicher, dass er Recht hatte.

Und doch fragte ich: "Fragt sich nur, welche irreversiblen Schäden es bis dahin hinterlässt."

"So, wie fast alles Schäden hinterlässt. Optimistisch könnte man die Schäden auch als Erfahrungen bezeichnen." antwortete er und nickte mir lächelnd zu.

"Mir reichts manchmal." antwortete ich.

Er nickte. Dann zuckte er ratlos mit den Schultern. Und wir schwiegen.

Ich meine derzeit zu begreifen, dass das Leben aus Herausforderungen besteht, die es zu meistern gilt. Ich sammel Erfahrungen, wahrlich nicht nur Schöne, die ich dann immer wieder anwenden kann. Trotz eines immens gewachsenen Erfahrungsschatzes, gerate ich doch immer wieder in Situationen, die sich dann im Nachhinein als neue Erfahrung herausstellen. Zweifelsohne: Ich lerne.

Ich war ein trotziges Kind, das manchmal viel schrie. Ich stampfte wütend auf und man nannte mich Rumpelstilzchen. Mit der Pubertät verstummte ich gänzlich, alles war still und dunkel. Dieser Zustand hielt etwa 10 Jahre an. Die Wut richtete sich gänzlich gegen mich selbst, was man mir auch ansieht, vermutlich ein Leben lang. Dann eine Zwischenphase zwischen Wut und Stille.

Heute bin ich ruhiger und weniger impulsiv. Mein Verstand funktioniert und nur weniges bringt mich aus der Fassung. Ich erlebe, wie Menschen den Verstand verlieren und wüten. Wie sie aus Verletztheit Dinge sagen, die erschreckend destruktiv sind. Ich sehe auch Menschen zugrunde gehen, darunter auch zwei, die ich unendlich liebe. Ich sehe Verzweiflung, Ohnmacht, Gewalt und Wut.

Ich stehe da. Beherrscht, abgekühlt und erschöpft. Aber zugleich auch gesünder, gefasster, rationaler. Leite Schritte in die Wege über bestimmte Ämter, die ich früher nicht geschafft hätte. Gebe Verantwortung ab und suche sachlich die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten.

Ich möchte nicht mehr von den Schwankungen psychisch kranker Menschen abhängig sein. Ich möchte keine willkürliche Liebe mehr erfahren, die von Serotoninspiegeln und Medikamenten abhängt. Ich möchte keine Liebesschwüre mehr hören, die dann in Beschimpfungen, Beleidigungen und Demütigungen umschlagen, wenn ich sie nicht erwidere.

Ich möchte nicht mehr um die Liebe meiner Familie buhlen und betteln.

Ich möchte um meiner selbst Willen geliebt werden und ich werde mich bemühen, liebenswert zu sein. Aber diese Bemühungen sind nicht gleichzusetzen mit Selbstaufgabe oder dem Einnehmen einer therapeutischen Position.

Ja, ich bin wirklich müde, aber der Weg ist noch nicht zu Ende. "These woods are lovely, dark and deep but I have promises to keep and miles to go before I sleep and miles to go before I sleep."

Wir alle kommen hier nicht mehr unbeschadet raus, dafür leben wir schon viel zu lange. Wir sind nun einmal Verschleißteile, auf die es keine Garantie gibt.

Es interessiert das Leben nicht, ob wir erschöpft sind. Das Leben macht beharrlich weiter...und eben auch mit den schönen Dingen. Draußen: Sonnenschein.

Beharrlich Gutes, beharrlich Schlechtes.

Eine gar nicht allzu schlechte Bilanz, wie ich finde.

Lnewia7n


Setzen6

Beharrlich Gutes, beharrlich Schlechtes.

Ist das fuer dich nah zusammen?

Mir faellt bei deinen Beitraegen nicht zum ersten Mal auf, dass du ziemlich zeitnah von Leid, Verzweiflung und Muedigkeit und von der Schoenheit des Lebens und deinem Glueck schreibst. Und dann etwas, was ich als "Suche nach Kicks" interpretiere und andererseits wieder so ganz einfache kleine schoene Beobachtungen, die keine Drogen und keine Hochgeschwindigkeit brauchen.

Glaubst du, du koenntest das eine ohne das andere haben? Wuerdest du das wollen?

_YTsunJamix_


Wir alle kommen hier nicht mehr unbeschadet raus, dafür leben wir schon viel zu lange. Wir sind nun einmal Verschleißteile, auf die es keine Garantie gibt.

Stimmt: Keine Garantie, kein Umtausch. Deswegen sollten man die Teile gut pflegen. ;-)

Mer_MiVller


Möchte das finden was ich beim letzten Mal nicht gefunden habe.

Obwohl ich mir in den Jahren eingeredet habe, es wäre das was ich suchte.

Vielleicht war es auch das was ich suchte und immernoch das was ich suche.

Die Frage war nur, war ich mit meiner Cerebralen Dysfunktion mit sensomotorischen Wahrnehmungsstörungen, Wahrnehmungsintegrationsstörungen mit Verhaltensstörungen überhaupt dazu in der Lage dies zu erkennen.

Es spielt sich eine ganze Zeit eine Menge im Kopf ab, ohne dass es zu einem aggressiven Ausbruch kommt. Der Ausbruch entsteht meistens nur wegen einer Überfüllung im Kopf.

Die Reaktion ist dann verspätet.

Jetzt nach 33 Jahren ist es an der Zeit sich selber zu helfen, 21 Jahre war ich mir selbst überlassen und wollte mir nicht eingestehen, dass ich krank bin!

Jetzt will ich wieder oder eher gesagt zum ersten Mal glücklich werden!

M,r_OMillexr


eben mal kurz offtopic...habe um 18 uhr ein beratungsgespräch im fitnessstudio um etwas gegen meinen bandscheibenvorfall vom letzten sommer zu unternehmen, gibt es da versteckte kosten die evtl. im Monatsbeitrag von 39,90€ nicht enthalten sind und vor allem wie schnell hat man ohne es zu wissen einen 12monatigen Vertrag an der Backe?

Würde mich über ne schnelle Auskunft freuen!

Danke @:)

SJetzexn6


@ Lewian:

Ist das fuer dich nah zusammen?

Diese Frage stellte ich mir auch schon oft. Normalerweise würde ich sagen, dass diese zwei Dinge nicht sehr nah beieinander liegen. Das eine ist eben gut und das andere eben schlecht. Letztendlich unterliegt allerdings beides unserer eigenen Einschätzung und unserer Bereitschaft, das als gut befundene angenehm und das als schlecht befundene negativ zu empfinden. Wie gesagt: Normalerweise.

Aber was ist normal?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Gut und Schlecht zumindest sehr zeitnah beieinander liegen können. Das mag einerseits an Stimmungsschwankungen, andererseits aber sicherlich auch einfach durch den Lauf des Lebens (=Schicksal) bedingt sein.

Ich habe Schwierigkeiten, deine Frage zu beantworten, weil du danach fragst wie "nah" beides beieinander ist und diese Frage durchaus sehr offen ist.

Ich würde sagen: Ja, es ist nah beieinander. Ich bin allerdings auch sehr durch Willkür geprägt worden in meinem Leben. Ein Kind lernt normalerweise eine gewisse Kausalität zwischen dem eigenen Handeln und der Reaktion anderer. Das war bei mir nur in der Schule so, im häuslichen Umfeld war das Verhalten der mir Nahestehenden durch andere Wirkmechanismen bedingt. Klar ausgedrückt: Die Aktionen meiner Erziehungsberechtigten (Lob und Strafe) , stand nur sehr selten damit in Verbindung, was ich zuvor verbrochen / geschafft hatte. Eine völlige Willkür begleitete mich durch meine Kindheit, wodurch ich bis heute noch Schwierigkeiten habe, eine "klare Sicht" auf gewisse Kausalitäten zu haben. Manchmal fühle ich mich meinen Gefühlen ausgeliefert und schwanke "hemmungslos" mit, sei es in kleinere schöne Momente oder in negativen Momenten. Daher wohl auch die Kicks, die du ansprichst: Ich lote die Grenzen aus, will Konsequenz spüren, ein Limit, ein Ende. So, wie ich es nie hatte. Mir wurden zwar Grenzen gesetzt, aber es waren Grenzen durch Unterdrückung und Missachtung.

Jetzt fühle ich, dass ich mein eigener Herr bin und möchte sehen, wie weit ich gehen kann. Dass das durchaus gefährlich ist, ist mir bewusst. Ich möchte in eine Spur gleiten, in der ich leben kann. Eine Spur, die ich absehen kann. Aber alles ist uferlos: Die willkürlichen Liebesschwüre des ehemaligen Partners, die Liebesschwüre meiner Mutter und die sogleich darauf folgende Verachtung, der "große" berufliche Erfolg. Ich will nur eins: Wissen, wo das Ende ist. Wissen, wo meine Grenzen liegen. Zur Ruhe kommen.

andererseits wieder so ganz einfache kleine schoene Beobachtungen, die keine Drogen und keine Hochgeschwindigkeit brauchen.

Ich glaube, dass ich in diesen Momenten, in denen ich "euch" so etwas schildere, sehr sehr nah bei mir selbst bin. Das ist die authentischste, gesündeste Setzen6. Eben gerade erst hatte ich wieder so ein Erlebnis, das ich hier in den Faden schreiben wollte.

Es ging mir vorhin nicht sonderlich gut, deswegen ging ich raus. Barfüßig lief ich durch die Wiese oben am Haus, wo derzeit ein kleines, mutterloses Reh wohnt, das unsere Nachbarn großziehen. Hinter mir tappsten die drei kleinen Katzen, Tick, Trick und Track samt Mutter. Ich setzte mich ins Gras und die drei kleinen scheinen heute Nacht gemeinsam beschlossen zu haben, dass ich vertrauenswürdig bin, denn kaum saß ich, stapelten sie sich auf meinem Schoß. Sie hatten dicke, pralle Bäuche, waren wohl satt und müde. Und ehe ich es mich versah, schliefen die drei auf mir, ausgestreckt auf meiner Jeans. Ab und an krallten sich kleine Krallen in mich, wenn ein Kätzchen im Schlaf Milchtritt machte. Die Mutter lag neben mir, erschöpft von ihrer Brut.

Dann kam das Reh. Stand neben mir. Ich sagte ihm, dass es keine Schönheit sei, woraufhin es entrüstet zu kauen aufhörte. Ich nahm meine Worte zurück und sagte, was nicht ist könne ja noch werden, und es kaute weiter. Die Katzen, aufgeschreckt, versuchten ungesehen irgendwie von meinem Schoß zu kommen, was sich -verknotet wie sie waren- als sehr schwierig herausstellte. Das Reh nutzte die Gelegenheit für eine kleine Treibjagd und ich sah nur noch drei kleine Tiger durch das Gras wetzen.

Ich lachte, was das Reh verunsicherte. Die Katzen ebenfalls. Ein kurzer Moment des Friedens kehrte ein, bis ich feststellte, dass das eine Kätzchen in seiner Angst auf einen Holzstapel geflüchtet war und nun feststellte, dass es von oben doch höher war als von unten vermutet. Ich stand auf und lief zum Holzscheit, nahm das kleine Wesen in meine Hand und das Herz schlug schnell gegen meine Handinnenfläche. "Hast du daraus gelernt?" fragte ich. Es kam keine Antwort. Aber die Erleichterung in den Augen sprach Bände.

Jetzt sitze ich hier und bin versöhnt. Ich fühle mich im Reinen mit mir.

Glaubst du, du koenntest das eine ohne das andere haben?

Das Leben offeriert nicht immer nur Gutes oder immer nur Schlechtes. Einen gewissen Grat an Extremen muss akzeptiert werden. Auf die schönen Naturmomente kann ich nicht verzichten, die möchte ich weiterhin erleben und werde auch alles daran setzen, mir bewusst diese Auszeiten zu geben. Auf die Kicks sollte ich verzichten, aber es gelingt mir vermutlich nicht, da ich noch zu orientierungslos sowohl in meiner physischen und psychischen Beschränktheit als auch meiner emotionalen Grenzenlosigkeit bin.

_dT:sun<amix_


Feierabend. :-D

Erstmal wünsche ich allen, die es für notwendig halten, gute Besserung - natürlich auch mir. ;-)

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