Die Logik vom Glücklichsein

Y&angwYin


Kann es sein, dass jeder das Glück in sich selbst trägt? Dass wir quasi mit Glück "ausgestattet" sind?

jeder mensch ist mit der fähigkeit ausgestattet sein individuelles glück zu finden.

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Wie ist es um uns gestellt?

_dTsuEnaxmi_


Eine laue Sommernacht. Nicht alles ist Sonnenschein.

Ein Bett aufgebaut, viel geradelt, ein haariger Streit.

In den Straßen, in den Läden und vor den Läden, auch jetzt noch, pulsierendes Leben.

_DTs_unakmix_


Denn wohl entwickelt sich der Mensch mit Freiheit, aber er schafft sich doch nicht aus nichts, sondern hat seine Aufgabe in seiner Konkretion, die zugleich das Gebiet und die Grenze seines Lebens ist. Insofern ist es gleich wahr, daß jeder Mensch das Allgemein-Menschliche repräsentiert und daß er eine Ausnahme ist. Indem der Ausnahmemensch das versteht, versöhnt er sich wieder mit dem Dasein.

Ja. Denn wir sind viele und einer unter Vielen.

_dTs1unaxmi_


Man könnte auch sagen:

Jeder für sich, und alle zusammen.

Das scheint widersprüchlich zu sein, ist es aber nicht.

_sTsu|nyamxi_


Indem der Ausnahmemensch das versteht, versöhnt er sich wieder mit dem Dasein.

Ein Abgetrenntsein ist gleichermaßen sinnvoll und leidvoll. Beides ist wahr.

Insofern ist es gleich wahr, daß jeder Mensch das Allgemein-Menschliche repräsentiert und daß er eine Ausnahme ist.

Das Eine ist ohne das Andere zur Existenz nicht fähig.

Der Wert, oder auch der Sinn des Lebens, ergibt sich nicht aus dem Einzelnen, noch aus einer amorphen Masse, sondern aus dem konturreichen Zusammenspiel der Mitglieder der Gemeinschaft – dem Zusammenspiel zwischen dem Geist des Einzelnen und dem Geist der Gemeinschaft.

Die hohe Kunst bzw. der Brückenschlag besteht darin, das Eine im Anderen zu finden bzw. im Anderen das Eine. Wenn man so will, das Gegenteil des Getrenntseins, nämlich:

Einheit bzw. Vereinigung.

_STsu nMaYmi_


Der Unterschied zwischen Gut und Böse bleibt bestehen, ebenso Verantwortung und Pflicht, wenn mir auch kein Mensch sagen kann, was meine Pflicht ist; worauf es ankommt, ist ja nur, daß jeder wisse, was seine Pflicht ist, und das kann er immer wissen, wenn er die Einheit des Allgemeinen und des Einzelnen ist.

Danke. Das ist der Punkt.

Mir behagt allerdings die Verwendung der Begriffe gut und böse nicht, weil sie oft einer maßlosen Borniertheit und Missbrauch zum Opfer fallen. Da finde ich Begrifflichkeitspaare wie förderlich-schädlich, gesund-krank und intelligent-dumm sehr viel präziser und aussagekräftiger.

_cTsun3amix_


Wie ist es um uns gestellt?

Wenn wir das

[...] worauf es ankommt, ist ja nur, daß jeder wisse, was seine Pflicht ist, und das kann er immer wissen, wenn er die Einheit des Allgemeinen und des Einzelnen ist.

erkennen, pflegen und leben, dann sind wir sehr gut (auf-)gestellt. :)^

_1TsNunamix_


Da sind wir dann schon verdammt nah an den Idealen von Effizienz und Liebe dran, was selbst als Funke einen wahren Freudenschwall auslösen kann.

_ Tsuenamxi_


Jedes Feuer beginnt mit einem Funken.

_ETsu@namix_


Jeder Mensch ist ein Funkenschlag.

_WTsunxami_


Weiter.


Neuer Tag. *:)

SOetzlen6


Die Welt besteht aus lauter Gelegenheiten zur Liebe.

Es gilt, eine Wahrheit zu finden, die Wahrheit für mich sein kann, die Idee zu finden, für die ich leben und sterben will.

Nur vom Verwandelten können Verwandlungen ausgehen.

Was aber ist denn dies mein Selbst? Wollte ich von einem ersten Augenblick sprechen, einem ersten Ausdruck dafür, so ist meine Antwort: es ist das Abstrakteste von allem, das doch in sich zugleich das Konkreteste von allem ist – es ist die Freiheit.

Kierkegaard

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Was Freiheit in praktischer Beziehung ist, verstehen wir gar wohl, in theoretischer Absicht aber, was ihre Natur betrifft, können wir ohne Widerspruch nicht einmal daran denken, sie verstehen zu wollen.

Kant

_tTsLun#ami_


Abgetrenntsein

Einheit bzw. Vereinigung.

Ist da nicht ein Zusammenhang erkennbar? Das Wesen des Allgemein-Menschlichen und des Individuell-Menschlichen, gleichfalls auch des Tierischen und jedem Fetzen dessen, was wir als Natur oder Leben bezeichnen mögen. Gewissermaßen eine urzeitliche Gewalt, deren Auswüchse wir selbst sind, und dies manchmal in unglaublich krankhaftem Ausmaß.

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