Die Logik vom Glücklichsein

J7es!txem


der Mensch kann einfach nicht lange glücklich sein, es sei er müsste sich selbst aufs extremste manipulieren

Ja Marco, man kann nicht dauerhaft glücklich sein, wenn man ein bisschen die Augen offen hat und ein relativ sensible Mensch ist.

Mit der Zeit gewinnt man zur den meisten Sachen an Distanz. Und da das Leben recht komplex ist, wird wohl lange dauern, bis man die Distanz hat. Ich rechne bei mir so in .... 20 Jahren?

Deswegen soll man so früh wie möglich sich gedanklich (und auch nicht) mit verschiedenen Sachverhalten beschäftigen und auseinander setzen, egal wie schwierig und unangenehm für uns das ist.

J8estexm


Tsunami, was ist denn jetzt mit deinen Augen ???

_sTsu'namix_


marco

vllt wurd es auf über 70 Seiten eh schon genannt:D

Kein Problem. Wenn man so will, dann ist das ganze Leben eine Wiederholung. ;-)

der Mensch kann einfach nicht lange glücklich sein

Das müsste noch bewiesen / widerlegt werden.

es sei er müsste sich selbst aufs extremste manipulieren. was in unserer Gesellschaft ja schon seit Urgedenken geschieht, sei es durch Alkohol, Tabak oder anderen "Drogen". Die uns für kurze Zeit ein Gefühl der Glücklichkeit geben.

Das ist auch ein sehr interessanter Punkt.

Wenn man es genau nimmt, erfüllt jegliche Droge einen von zwei Zwecken. Und in jedem Falle dreht es sich um veränderte Wahrnehmung.

1) Dinge wahrnehmen, die man sonst nicht wahrnehmen würde.

2) Dinge schöner bzw. besser wahrnehmen, als sie sind.

Genau genommen, inkludiert Punkt 2 den Punkt 1. Hand auf's Herz, Menschen möchten die Welt als schöne Welt wahrnehmen und sich als gleichwertigen Bestandteil darin sehen. Drogen können diese Form der Wahrnehmung ermöglichen, allerdings nur für begrenzte Zeit und auf einer sehr instabilen Basis. Drogen sind Flucht aus der Untätigkeit – einer Realität, die einem nicht gefällt, aber einen immer wieder einholen wird.

Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die Menschen, die nach den Umständen suchen, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden, sie erschaffen.

–– George Bernard Shaw

Auch das ist eine Droge, jedoch eine, die nicht alleinig die Wahrnehmung verändert, sondern die Realitität und die Wahrnehmung. Diese Droge ist mächtig und kann mit Geld nicht erkauft werden. Man ist gleichzeitig die Droge und der Konsument. Kurze Wege. Unschlagbare Kombination.

Nundenn, man müsste sich hinterfragen wo der Mensch stehen würde wenn er immer glücklich wäre,

Nun, vermutlich wäre er dann nicht unglücklich. ;-)

ich glaube dann wäre der Fortschritt gleich 0. wir würden noch immer wie in der Steinzeit als Jäger und Sammler unser Dasein fristen.

Sicher, Fortschritt macht Vieles angenehmer und einfacher. Und wir sind über die viele Zeit der Entwicklungen schon extrem fortschrittllicher geworden. Doch es ist auch bekannt, dass Fortschritt nicht unbedingt dazu beiträgt, dass man glücklicher ist oder wird.

Man kann sich auch einfach fragen: Ordnet sich der Fortschritt dem Glücklichsein unter oder ordnet sich das Glücklichsein dem Fortschritt unter?

Ich sehe das so ähnlich wie Thomas Edison (der Typ mit der Glühbirne und ein paar anderen Erfindungen). Er meinte, dass eine Maschine nur im Gleichklang laufen kann, wenn alle Bestandteile gut aufeinander abgestimmt sind, und meinte damit, dass jeglicher Fortschritt nur so gut ist, wie der Mensch auch damit umgehen kann.

Wir haben schon ein gigantisches Niveau an Fortschritt erreicht, doch den Umgang damit halte ich nach wie vor als sehr fragwürdig.

Natürlich gibt es Unterschiede. Global gesehen, ist der Fortschritt gleichermaßen ungleichmäßig verteilt, wie auch die Fähigkeit des Umgangs damit.

Unglücklichsein – das ständige Streben nach Mehr bewirkt letztendlich den Fortschritt den wir heute genießen "dürfen",

Ich sehe das etwas anders. Ich denke, der Wunsch, es gut oder besser zu machen, bewirkt das mehr.

was nun wichtiger ist, PC, Auto, etc. oder "glücklichsein", darüber muß jeder selber urteilen;)

Diese Aussage lässt natürlich ein großes ? übrig.

Soweit es "PC, Auto, etc." betrifft, ist es eigentlich klar, dass Dinge nicht wirklich glücklich machen, sondern der Zweck, den sie erfüllen.

J+estexm


Soweit es "PC, Auto, etc." betrifft, ist es eigentlich klar, dass Dinge nicht wirklich glücklich machen, sondern der Zweck, den sie erfüllen.

Ich freue mich jedesmal, wenn ich meine Goldkette (die ich nie trage) anschaue.

_rTsuYnawmi_


Ich freue mich jedesmal, wenn ich meine Goldkette (die ich nie trage) anschaue.

Warum?

Weil es Gold ist? Oder weil die Kette so ein schönes Design hat?

j$unixper


Weil es Gold ist? Oder weil die Kette so ein schönes Design hat?

:-/

Wohl eher weil positive Erinnerungen und Gefühle mit der Kette verbunden sind.

_xTsu n&amix_


Nun – sollte es wirklich so sein, kann ich mich nur wiederholen:

[...] ist es eigentlich klar, dass Dinge nicht wirklich glücklich machen, sondern der Zweck, den sie erfüllen.

_QTsu8namGi_


Jestem

Tsunami, was ist denn jetzt mit deinen Augen ???

Es sieht nicht gut aus. Ich bin einigermaßen verwirrt. Der Prof. kam pünktlich und pfeifenderweise zum Termin, fertigte noch schnell – ca. 30 Minuten – drei Studentinnen ab, die nicht eingeplant waren, und nahm sich dann meiner an.

Ich denke, der Typ ist schon ziemlich kompetent, aber wenn ich so zurückdenke an unsere ca. 1-stündige Session, dann bin ich mir nicht so sicher, dass er so sicher war. Auf jeden Fall habe ich jetzt schwarz auf weiß eine Empfehlung seinerseits – sozusagen ein Rezept für eine neue Brille. Es war für mich auf jeden Fall lehrreich, doch ich habe leise Zweifel, dass ich mich auf seine Meßergebnisse verlassen kann. Kein Problem, ich werde schon gleich morgen testen, ob es Bestand haben kann.

Alles schwierig, aber zumindest habe ich zusätzlichen Input.

YJangaYin


@ _Tsunami_

Hast du schon mal Akupunktur probiert ?

_PTsun:ami_


Nö, habe ich noch nicht, genausowenig wie Psychotherapie. Beides käme als Behandlung für mein Problem durchaus in Frage, aber ich glaube – so ein Gefühl eben -, dass mir beides nicht helfen wird. Eher noch eine Laser-OP.

Da mir die Dauerbelastung kaum noch Luft lässt, Zeit und Geld auch sehr begrenzt sind, beschränke ich mich auf das, was mir am naheliegendsten und effizientesten erscheint. Es ist ja auch auf meine Art tendenziell besser geworden und ich habe Fortschritte gemacht, nur hört es eben nicht auf.

Ehrlich gesagt, bin ich mir sicher, dass es geht, aber es ist sehr schwierig. Der Prof. sagte mir gestern im abschließenden Gespräch auch nochmal, dass ich sehr empfindliche/sensible Augen habe, und daher eine Brillenanpassung bei mir in jeglicher Hinsicht sehr präzise sein muss. Nun gut, das weiß ich auch. In dieser Hinsicht gibt es eine Vielzahl von kleinen Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt. Ich denke, ich habe mittlerweile fast alle Faktoren zusammen, und weiß, wie der Ausgleich zu schaffen ist. Das wahrscheinlich letzte Puzzlestück hat mir der Prof. gestern gegeben. Es war nicht wirklich neu für mich, aber etwas fachlicher als in der Vergangenheit. Der Prof. beschrieb es so, dass mein linkes Auge minimal mehr nach oben schaut und mein rechtes Auge minimal mehr nach unten, was dazu führt, das alles, was ich anschaue nicht richtig fusioniert – das heißt, dass die Bilder meiner beiden Augen niemals ein sinnvolles Bild ergeben. Das sind zwar keine Doppelbilder, aber alles Gesehene ist verzerrt bzw. verschwimmt, weil die Bilder sich nicht richtig überlagern. Unter diesen Umständen müssen meine Augen und mein Gehirn während des Sehens permanent Höchstleistungen erbringen, damit ich halbwegs vernünftig sehe, was i.d.R. dazu führt, dass ich 2-3 Stunden nach dem Aufstehen total ausgepowert bin. Das ist wie gesagt nicht der einzige Faktor, den es zu berücksichtigen gilt, aber sicherlich ein sehr gewichtiger. Man nennt das Ganze Heterophorie oder Winkelfehlsichtigkeit. Es lässt sich laut Prof. in meinem Falle durch ein einzelnes prismatisches Glas in der geringsten Stärke ausgleichen. Das Thema Prismenglas wurde bei mir in der Vergangenheit nur stiefmütterlich behandelt, weil es bei mir nur ein sehr geringfügiger Faktor unter mehreren ist, und weil dieses extrem arbeitsintensive und komplikationsreiche Thema von den meisten Augenärzten und Optikern bevorzugt gemieden wird. Obwohl jeder Augenarzt und Optiker Prismengläser in seiner Schatulle hat, verstauben sie in der Regel. Wer bei einem Optiker Prismengläser erwähnt, ist nicht unbedingt ein gern gesehener Kunde, es sei denn, man kann ein Rezept vorlegen, so dass der Optiker jegliche Verantwortung von sich weisen kann und sich nicht Minimum eine Stunde Zeit nehmen muss, um eine korrekte Refraktionsbestimmung vorzunehmen. Übrigens fällt mir gerade ein, dass ich Fielmann gar nicht empfehlen kann, dafür aber [[http://www.krass-optik.de/ KRASS Optik]].

Ich denke, mit dem Prisma hatte der Prof. vollkommen Recht, aber bei den Basiswerten hat er sich vertan, was allerdings weniger an ihm liegt, als an meiner tagesaktuellen Verfassung (welche bei einer korrekten Refraktionsbestimmung auch sehr gewichtig ist) und daran, dass wir nur einen einzelnen Termin und eine Stunde Zeit hatten.

Heute habe ich es leider nicht geschafft, aber morgen werde ich wieder spielen gehen, und eben – wie gesagt – schauen, was Bestand haben kann.

Nun ja, das ist der letzte Stand meiner Brillen-[[http://de.wikipedia.org/wiki/Odyssee Odyssee]] – meinem Wunsch nach Sehen. Ich weiß nicht, ich habe keinen Nerv, keine Zeit und kein Geld mehr. Das nächste Mal soll es richtig sein.

_ZTsunxami_


Jestem

Ah Mist! Ich glaube, ich habe die Intention des Fadens falsch verstanden. Der Titel ist aber auch irreführend – es soll eigentlich heißen "Meine Logik vom Glücklichsein".

Hmm... vielleicht. Ich gehe da aber lieber mit dem, was Lewian schrieb:

Ich glaube, dieser Faden hat ganz verschiedene Zwecke, die zum Teil von Tsunami beabsichtigt sind, zum Teil aber auch wieder nicht. Er ist eine wie ich finde sehr gelungene Mischung aus einem persoenlichen und einem sehr allgemeinen Thema. Ich finde, dass es auch gluecklicher macht, das Blickfeld zu erweitern und sich sozusagen "abseits des Tagesgeschaefts"mit alten Weisheiten und mehr oder weniger poetischen Ueberlegungen zu beschaeftigen. Die grossen Fragen des Lebens nicht aus den Augen zu verlieren. Natuerlich, da Tsunami bei Weitem am meisten schreibt, ist es hauptsaechlich "seine" Logik, aber nicht nur.

Das erspart mir einiges an Kommentar, weil es den Punkt meines Erachtens sehr gut trifft. Hinzufügen möchte ich nur, dass ich doch selbst nicht so genau weiß, was ich den ganzen Tag so tue oder schreibe. Allerdings beschleicht mich auch öfter das Gefühl, dass es auch nicht ganz verkehrt ist.

Es wurden hier viele kluge Sachen gesagt, trotzdem werde ich den Eindruck nicht los, dass die, als allgemeingültig erklärte Weisheiten, zum Teil etwas naiv klingen.

Den Punkt hatten wir hier eigentlich schon abgehakt, also den, dass es eigentlich nur persönliche Wahrheiten und somit auch nur persönliche Weisheiten gibt. Ich persönlich bin ja anderer Meinung, aber das ist nur meine persönliche Wahrheit.

Zum anderen würde ich sagen, dass Weisheiten eigentlich immer naiv klingen. Das liegt vermutlich daran, dass Dinge oft einfacher sind, als man denkt.

Es macht den Eindruck, als ob du Tsunami mit Verzweiflung nach deinem positiven Glück suchst. Was ja auch irgendwie gut ud schön ist, aber die Welt/das Leben besteht ja nicht nur aus Poesie, Romantik und utopischen Wunschdenken, und sie ist auch nicht mit Plattheiten wie: "Jeder ist sein Glückes Schmied" oder "Alles ist da, wir müssen uns nur erinnern" zu erklären.

Erstens, suche ich nicht verzweifelt nach Glück, sondern versuche, mit meinem Leben möglichst gut klarzukommen. Und je besser ich mit meinem Leben klarkomme, desto wahrscheinlicher wird es in der Konsequenz für mich auch Glück sein.

Zweitens, verschätzt du meine Lage. Zur Zeit bin ich in meinen Lebens- und Handlungsmöglichkeiten sehr, sehr eingeschränkt. Ich bin, etwas salopp ausgedrückt, zur Zeit in meinem Geist eingesperrt. Um mich nun zumindest geistig am Leben zu erhalten, füttere ich mich mit, wie du so schön sagst

Poesie, Romantik und utopischen Wunschdenken

Sicherlich gibt es Alternativen. Schlag' mir eine vor.

Drittens, kritisierst du Aussagen, welche du in ihrer vollen Bandbreite wahrscheinlich gar nicht verstanden hast.

Jeder ist seines Glückes Schmied.

Das ist rein formal nur die Hälfte der Wahrheit. Komplett wird es hiermit:

Jeder ist der Schmied des Glückes anderer.

Dir wird bewußt sein, dass du nicht alleine auf dieser Welt lebst, sondern in ständigen Beziehungen zu dir selbst und allerlei anderen Leuten. Da ist ein ständiges Nehmen und Geben. Niemand schmiedet nur für sich alleine.

Dann haben wir noch das:

Es ist ALLES da. Wir müßen uns nur erinnern.

Meinst du wirklich, dass du noch viel lernen musst?

_-Tsunaxmi_


[[http://www.freedrive.com/file/1298608,masterplan.mp3 Masterplan]]

Jvestbem


Tsunami, ich habe gelesen, verstanden, Missverständnisse und Gedankenfehler festgestellt .... und egal.

...

Ich würde am liebsten [[http://maps.google.de/maps?q=whitehorse&rlz=1I7GGLL_de&um=1&ie=UTF-8&hq=&hnear=Whitehorse,+YT,+Canada&gl=de&ei=kWewTJDoCILtObmFmZEG&sa=X&oi=geocode_result&ct=title&resnum=1&ved=0CCQQ8gEwAA dorthin]] gehen .... weit, weit weg vor dem "....." hier.

... Natur, Gedanken, kalter Luft, Kaminfeuer, Bücher, ..., Internet ( ;-) ).

Wer kommt mit? :)_

...

Es ist sowieso alles relativ.

Es ist sowieso alles scheiß egal.

_[Tsun7amxi_


Bridge to Nowhere

Jestem

Es ist sowieso alles relativ.

Es ist sowieso alles scheiß egal.

Ist das dein Vorschlag, womit ich mich geistig beschäftigen sollte? Tut mir leid, da war ich schon.

Sehen – letztes Kapitel

Auf ein Letztes. Alles muss irgendwann mal ein Ende haben. Ich war heute wieder mal 1-2 Stunden bei meinem Optiker und habe mit Gläsern gespielt. Die Variante vom Prof., die ich mir in die Testbrille gesteckt habe, war nicht gut. Meine eigene letzte Variante war auch nicht gut, aber besser als die vom Prof. Mit einer kleinen Modifikation war sie dann noch besser, aber nicht perfekt. Ich denke, mein ganzer Sehapparat bzw. ich selbst sind mittlerweile so labil, dass sich eine korrekte Bestimmung der Glaswerte gar nicht mehr vornehmen lässt.

In der ganzen Entwicklung gibt es auch eine gewisse Stabilität, welche ich allerdings nicht richtig greifen kann. Ich denke, ich bin jetzt soweit, dass ich akzeptieren kann, am Ende der Fahnenstange angekommen zu sein.

Vermutlich ist das Leben gar nicht so schlecht, auch wenn man am Ende der Reise nicht am ursprünglich gewünschten Ziel angekommen ist.

Wird es lebbar sein? Ganz bestimmt.

Wie?

Wir werden sehen.


Schönen Tag allerseits! :-)

C hanc-e0x07


@ Jestem

Es ist sowieso alles scheiß egal

Ich hoffe doch, nicht dauerhaft. :)*

weit, weit weg vor dem "....." hier

Du bleibst auch dort Du. ;-) Was ist dort besser, was hier nicht gut werden kann? :)*


zum Glück

Hab nachgedacht, was dies für mich bedeutet und wie ich dazu stehe. Schwierig. ;-)

Ich glaube nicht, daß es möglich ist, durchgehend für lange Zeit nur glücklich zu sein. Ich glaube allerdings auch nicht, daß dies erstrebenswert ist. Kann ich dann überhaupt noch so glücklich empfinden, wie ich dazu in einzelnen Momenten fähig bin? Gerade, wenn aus einer nicht so glücklichen Situation plötzlich unerwartet ein solcher Moment entspringt, ist mir dieser doppelt bewußt. Immer glücklich? Stelle ich mir sehr langweilig vor. Sicher tritt dann irgendwann Gewöhnung ein (es fehlt der Vergleich mit dem Gegenpol) und mindert das erhebende Gefühl.

Wenn ich darüber nachdenke, was mich glücklich macht, dann sind das sicher auch größere Dinge. Doch wesentlich öfter sind es winzig kleine Momente im Leben. Viel eher im zwischenmenschlichen Bereich als im materiellen. Es gab eine lange Zeit (wie mir heute, viel später, klar geworden ist), in der gelang es mir nicht mehr, diese winzigen Momente überhaupt zu sehen. Sie waren einfach verschwunden .... überschattet .... ich war lange nicht mehr aufnahmefähig dafür.

Inzwischen bin ich sehr sehr froh, daß sie wieder da sind ... die Momente. :-D Ich achte förmlich darauf, wo ich den nächsten "erhaschen" kann, denn sie tun so sehr gut. Wenn man es so will, dann schmiede ich mit. :-)

Sie sind wie Mini-Tankstellen des Lebens, diese Augenblicke. Und ich hoffe sehr, daß mir dies nie wieder verloren geht. Vielleicht gelingt es irgendwann, so viele kleine Momente aneinanderzureihen, daß der Eindruck einer gewissen Zeit des Glücklichseins entsteht. Wer weiß.

Aber allein, diese Momente zu erkennen, macht mich schon glücklich und ich bin zufrieden damit. :-)

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