Die Logik vom Glücklichsein

J$e+stcem


Chance007

Was ist dort besser, was hier nicht gut werden kann?

Eine sehr gute Frage. Danke! Ich werde versuchen die Antwort zu finden. @:)

...

Tsunami

Ist das dein Vorschlag, womit ich mich geistig beschäftigen sollte? Tut mir leid, da war ich schon.

Wieso Vorschlag? Sei nicht so eingebildet.

Aber, nu ja, wenn du schon Vorschläge von mir hören willst, dann bitte: Eine kleine Pause mit Scheißegal-Stimmung hätte dir manchmal bei deiner Glücksschmiederei auch gut getan :)*

*:)

_VT!sun\amix_


Jestem

_Tsunami_ schrieb:

Um mich nun zumindest geistig am Leben zu erhalten, füttere ich mich mit, wie du so schön sagst

Poesie, Romantik und utopischen Wunschdenken

Sicherlich gibt es Alternativen. Schlag' mir eine vor.

Jestem schrieb:

Es ist sowieso alles relativ.

Es ist sowieso alles scheiß egal.

_Tsunami_ schrieb:

Ist das dein Vorschlag, womit ich mich geistig beschäftigen sollte? Tut mir leid, da war ich schon.

Jestem schrieb:

Wieso Vorschlag? Sei nicht so eingebildet.

Aber, nu ja, wenn du schon Vorschläge von mir hören willst, dann bitte: Eine kleine Pause mit Scheißegal-Stimmung hätte dir manchmal bei deiner Glücksschmiederei auch gut getan

Du sagst also, dass es kein Vorschlag ist, und im selben Zuge, dass es doch einer ist. Öhm, ja. Wie bereits gesagt, da war ich schon und habe mich eingehend mit dem Thema auseinandergesetzt. Ich fand das "alles ist scheißegal" – Thema dann irgendwann recht unproduktiv und sehe daher keinen guten Grund, mich wiederholt damit auseinanderzusetzen.


Bist du eigentlich ein Sozialist?

Wenn du mir sagst, was du unter Sozialist verstehst, dann sage ich dir, ob ich einer bin. Ansonsten würde ich sagen, dass ich meines Erachtens durchaus sozial bin.

Und Blickfeld zu erweitern möchte ich auch, aber es geht hier manchmal nicht, weil Skepsis nicht gern gesehen wird und man schnell als einer mit übergroßem Ego abgestempelt wird.

Ich denke, hier im Forum, insbesondere in der Psychologie-Abteilung, gibt es so ziemlich nichts, was nicht schon mal geschrieben wurde – inkl. allerlei Skepsis.

Wenn du magst, schreib' doch einfach mal, warum und was gegenüber du skeptisch bist. Ich selbst denke, dass eine gesunde Portion Skepsis nicht schaden kann.

_6Tsunaxmi_


Ich würde sogar behaupten, dass ich selbst sehr skeptisch bin – am meisten gegenüber mir selbst. Als dauerhafter Zustand ist das natürlich nix.

Doch Skepsis hat meist Gründe, und wenn man es gut dreht, dann weicht die Skepsis und man vertraut sich.

_xT%suFnamix_


... und man schnell als einer mit übergroßem Ego abgestempelt wird.

Dazu fällt mir noch ein, dass ein großes oder übergroßes Ego nicht per se etwas Negatives ist, zeugt es doch von großer Stärke, welche für einen selbst und andere sehr hilfreich und bereichernd sein kann. Interessanter und wahrscheinlich relevanter ist wohl die Frage, wofür das eigene Ego eingesetzt wird.

J{estxem


Tsunami

ja, ja

JqestOem


Man braucht nur eine Insel

allein im weiten Meer.

Man braucht nur einen Menschen,

den aber braucht man sehr.

:-)

_XTsunaxmi_


We shall not cease from exploration, and the end of all our exploring will be to arrive where we started and know the place for the first time.

-- T. S. Eliot

_GT9sunamxi_


Großartig

Das Leben ist großartig. Es ist das Wesen der Natur, so zu sein. Es ist das Prinzip, aus Wenigem viel zu machen – und das schon seit Anbeginn der Zeit.

Es geht nicht darum, sein Geld zu vermehren. Und hier zitiere ich gerne mal Thoreau:

Es gibt keine ärmeren Menschen, als jene, die Geld haben und nichts Besseres damit anzufangen wissen, als es zu vermehren.

Die Mathematik ist auch ein Prinzip des Lebens: 1+1=2.

Die Mathematik des Lebens sieht jedoch anders aus. Innerhalb dieser, ist der Mensch befähigt, die Formeln der Mathematik um ein gigantisches Maß zu erweitern. Der Mensch ist befähigt, aus "1+1" ein Vielfaches zu machen oder sehr viel weniger als 2.

Wir alle leben heute gut und dankbar, weil einige Menschen über ihre mathematische Größe 1 hinausgewachsen sind und in Gemeinschaft mit anderen ein Vielfaches produziert haben. Das sind nicht zwingend die großen Erfindungen, Großherzigkeit und das einfache Leben, an dem sich Menschen heutzutage erfreuen; vielmehr ist es das Genannte und noch viel mehr.

Diese goßartigen Dinge wurden erschaffen, weil es in den Möglichkeiten des Lebens lag. Und da muss ich Zenjor mal wieder zustimmen: Das Leben hat unendlich viele, ja, es hat ALLE Möglichkeiten.

Jetzt könnte sich der eine oder andere fragen: "Warum hat das Leben so viele Möglichkeiten, aber ich nicht?"

Da liegt bei vielen ein großes Mißverständnis zugrunde, denn de facto ist es so, dass man gleichzeitig das Leben und ein Teil dessen ist.

Manche Dinge brauchen vielleicht Jahrzehnte oder Jahrhunderte, um erfunden zu werden, doch die wichtigsten Dinge kann man jederzeit erfinden.

Und wenn man in sich bzw. sich gefunden hat, dann hat man auch das Leben gefunden.

Y&anpgYin


@ _Tsunami_

:)z :)=

Joes7tem


Und wenn man in sich bzw. sich gefunden hat, dann hat man auch das Leben gefunden.**

Tsunami, hast du dich schon ge- oder vielmehr erfunden?

_|Tsu%nam>i_


Tsunami, hast du dich schon ge- oder vielmehr erfunden?

Siehe [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/511854/15648117/ hier]].

Ich habe den Eindruck, dass ich ständig neue Sachen entdecke, doch gleichzeitig habe ich auch das Gefühl, dass das alles nicht neu ist, sondern schon immer da war. Also weniger ein Lernen, als ein Freilegen.

An welchem Punkt der Reise ich jetzt gerade stehe, das weiß ich nicht.

Y]an=gYPin


Ich denke man kann erst rückblickend erkennen an welchem punkt man sich befindet - auf seiner persönlichen reise. Aber eins ist sicher :

Solange man sich wandelt und verändert; solange lebt man. Wer aufgehört hat sich zu verändern und zu entdecken der wird innelich hart und steif . Diese beiden sind die gefährten des todes.

J=est0exm


Solange man sich wandelt und verändert; solange lebt man.

Man muss vielleicht noch ergänzen: Solange man sich bewusst wandelt und verändert.

Als Kind und später unterlag ich ständig einem Wandel, auf den ich keinen Einfluss hatte (haben wollte ":/ ); nun muss ich jetzt seine zahlreichen Folgen korrigieren.

Man soll schon Acht darauf geben, wie man sich verändert - nicht, dass daraus falsche Gewohnheiten entstehen.

Tsunami schrieb:

Gewohnheiten sind lebens- bzw. wegbestimmend, das ist eine Binsenweisheit. Deswegen ist es nützlich und sinnvoll, sich zu (hinter)fragen und zu verstehen, warum man bestimmte Dinge tut, ob sie eine Gewohnheit sind, und wie diese Gewohnheit motiviert ist. Das Ganze gibt einem zwei Möglichkeiten bzw. zwei Freiheiten. Zum einen, seine Gewohnheiten zu verändern, denn was man nicht verstanden hat, kann man auch nicht ändern. Zum anderen die Möglichkeit, zu verstehen, warum andere einen auf eine bestimmte Weise sehen, und gleichfalls die Möglichkeit, zu verstehen, warum man andere auf eine bestimmte Weise sieht.

_ATsuynamxi_


Jestem

Man muss vielleicht noch ergänzen: Solange man sich bewusst wandelt und verändert.

Life has it's ways. ;-)

Bewußtheit und Aufmerksamkeit sind sicherlich immer gut. Doch es sind von Natur aus auch Grenzen gesetzt. Man trifft keine direkten Entscheidungen darüber, wem man im Leben begegnet, wie sich dieser verhält, was einem passiert und wie die Dinge sind. Man kann sich jedoch bewußt sein bzw. darüber entscheiden, wie man einem Impulsgeber gegenüber reagiert. Mit anderen Worten: Die Fragen kann man sich oft nicht aussuchen, die Antworten aber schon.

Natürlich wirst du oft Mensch treffen, die antworten mit "Ich habe es nicht besser gewußt." oder "Ich konnte gar nicht anders."
Das sind in der Regel Ausreden dafür, dass man einen geringen Freiheits- und Verantwortungsgrad hat, oder es ist ein Anzeichen dafür, dass man noch sehr jung ist (Kleinkind, Kind, Jugendlicher). Das Problem damit ist, dass man keine Wahl hat, und sich aus unglücklichen Situationen nicht selbst hinausnavigieren kann. Bei einem Kind ist das verständlich, bei einem Erwachsenen weniger.

Als Kind und später unterlag ich ständig einem Wandel, auf den ich keinen Einfluss hatte (haben wollte ); nun muss ich jetzt seine zahlreichen Folgen korrigieren.

Ich persönlich finde es äußerst spannend, mal darüber nachzudenken, wie viel man von seinen Eltern auf den Weg bekommen hat. Ich habe schon vor geraumer Zeit und immer wieder mal darüber nachgedacht, welche meiner Eigenschaften auf meine Eltern zurückzuführen sind – sei es durch Dinge wie Genetik oder dass ich es mir abgeschaut habe. Die Anzahl der Parallelen war verblüffend, was mich zu der Erkenntnis führt, dass ich gar nicht so frei und individuell bin, wie ich es vielleicht sein möchte. Das führt mich wieder auf mein [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/511854/15620727/ Montessori-Posting]] von letztens zurück. Jeder hat seine Wurzeln und jeder wird eine Wurzel sein. Das gilt noch nicht mal nur für verwandtschaftliche Beziehungen, sondern für alle Beziehungen des alltäglichen Lebens. Jeder ist jeden Tag nicht nur ein Kind anderer, sondern gleichzeitig Vater bzw. Mutter anderer. Ist logisch, oder?

Es gibt diesen, ich glaube, afrikanischen Spruch:

Es bedarf eines ganzen Dorfes, um ein Kind großzuziehen.

Macht das nicht irgendwie Sinn?



Und wenn man sich nun auf meine Logik einlassen möchte, welche ich natürlich nur der Logik des Lebens abgeknappst habe, dann...

1) Wir möchten alle, dass es uns und unseren Kindern gut geht. ?

2) Wer ist nun das Kind bzw. wer ist der Vater bzw. die Mutter?


Das Leben hat seine Phasen – wenn man ein Kind ist, ein Jugendlicher, ein Erwachsener, ein Gebrechlicher. Jeder darf und wird diese Phasen i.d.R. durchleben. Jede Phase bringt neue Fähigkeiten, Ansprüche und Herausforderungen mit sich. Es scheinen teils sehr große Herausforderungen zu sein, doch man sollte niemals vergessen, dass man sich selbst verändert – das Leben bleibt so, wie es schon immer war. :)z

J#estPeDm


Natürlich wirst du oft Mensch treffen, die antworten mit "Ich habe es nicht besser gewußt." oder "Ich konnte gar nicht anders."

und ... "ich weiß nicht besser", "ich kann gar nicht anders", "DIE sind schuld, ich kann also weiter jammern".

Das sind in der Regel Ausreden dafür, dass man einen geringen Freiheits- und Verantwortungsgrad hat

Hier in Forum ist eine Userin Namens Tränentaucherin, die in [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/552693/30/ diesem]] Thread ihre Meinung zur Pedophilie vertritt. Sie beweist - meiner Meinung nach - einen unglaublich hohen Freiheits- und Verantwortungsgrad. Hut ab!

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