Die Logik vom Glücklichsein

YUaAng/Yixn


Ich weiß nicht, ich persönlich finde es nicht sinnvoll, "das Richtige" für andere zu tun, auch nicht, "das Richtige" für sich selbst. Das bringt einen immer wieder in meines Erachtens unnötige Schwierigkeiten.

Meines Erachtens ist es das Sinnvollste, aus einem unerschütterlichem Prinzip heraus das Richtige zu tun.

_Tsunami_

:)z :)^

Gute nacht ihr lieben :)_ *:) zzz

_JTsuCnamix_


Schlaf gut.

fira*gnu{rRso


Gute Nacht YangYin *:)

_$Tsunfamix_


Das Problem mit "dem Richtigen" ist ja, dass da so viel Bullshit im Umlauf ist, den man konsumiert und weiterverteilt.

Prinzipien jedoch sind unstreitbar.

_iT7sunUami5_


Reminds me of [[http://www.youtube.com/watch?v=8760ji7Ax1k a movie.]]

_KTsunwami_


Good night. *:)

fWragbnurxso


Good morning folks. *:)

_qTsbunaxmi_


Guten Morgen, fragnurso.

Schönen Tag allerseits. *:)

_OT\sunaxmi_


Ringkampf.

SNeZtzenx6


Leben-Update:

Gestern habe ich beschlossen, dass ich endlich mal begreifen muss, dass die Ferien sich dem Ende neigen. Bin zur Schule gefahren und bin ein wenig durch das große, stille, leere Schulhaus getigert. Mein Name steht schon an der Klassentür. Ich habe zuerst die großen Fenster weit aufgemacht um zu lüften und durfte feststellen, dass man aus den Fenstern nur Grün sieht, was ich wunderschön und beruhigend finde. Dann habe ich Landkarten aufgehängt, die Sitzordnung verändert und Stifte auf das Pult gestellt. Bald wird alles mit Leben erfüllt sein.

Ich schloss die Fenster und die Tür hinter mir, lief durch die Gänge, über den Schulhof und fühlte mich hoffnungsvoll und zuversichtlich.

x:) Leben x:)

_STsuonamli_


x:)

S4et;zen6


Ich frage mich, wovor ich Angst habe in meinem Leben.

Vor ein paar Jahren wäre mir noch sehr vieles eingefallen.

Jetzt ist das anders. Ist Angstfreiheit ein Zeichen von Stärke oder viel eher von Waghalsigkeit?

STetz\enx6


Mir fällt gerade nichts ein, wovor ich Angst habe.

Weder Krankheit, der Tod von Angehörigen, mein eigener Tod, Arbeitslosigkeit, Schmerzen, Schulden, Weltuntergang, Schuld, Versagen.

Oder doch, es fällt mir etwas ein:

Ich habe Angst, jemanden zu mögen und von ihm verlassen zu werden.

Ich glaube sogar, dass das eine sehr große Angst ist.

Smetz)en6


Vermutlich ist das meine einzige Angst.

S0et~zenx6


Aber jemanden zu mögen ist wohl doch ein so großes Glück, dass man dieses Risiko in Kauf nehmen muss.

Ich erinnere mich daran, wie ich als Kind von Obdachlosen fasziniert war. Vor allem mit jenen, die Hunde hatten.

Einige ziehen mit ihrem Rucksack durch die Lande. Hier auf der Bundesstraße sieht man auch öfters Wanderer mit langen Bärten, Plastiktüten und Rucksäcken.

Sie sind frei und lieben wohl ihr Leben und die Freiheit mehr als einen Menschen. Ich erinnere mich an einen Obdachlosen, dem ich morgens vor der Schule manchmal Käsebrötchen kaufte und dem Hund Chappi-Dosen. Er sagte einmal, er könne nicht schlafen, wenn er den Himmel nicht sähe. Er könne weder in einem Obdachlosenheim noch unter einer Brücke in den Schlaf finden, er fühle sich dann beengt. Selbst im tiefsten Winter schlief er unter der Kuppel des Himmels.

Er starb ein paar Jahre später, nachdem er mir noch einige Mal MonCherie (diese 5-er Packs, die an der Kasse stehen) geschenkt hat, mit der Begründung, als Mann müsse man in seinem Leben einer Frau ab und an was schenken und eine eigene Frau habe er schließlich nicht. Er gab jedesmal zu, dass er es geklaut habe, dass es aber trotzdem von Herzen komme.

Ich denke, dass man mit der Entscheidung, so zu leben, durchaus glücklich sein kann.

Aber ich weiß auch, dass ich für ein anderes Leben geschaffen bin. Vielleicht ist es "nur" ein biologischer Trieb, aber in mir sehnt sich etwas nach Bindung und Geborgenheit. Nach einer Heimat in einer anderen Person. Dass das emotional gefährlich ist, ist mir bewusst. Dieses Bewusstsein ist aber weniger stark als die Sehnsucht danach.

Sicherlich ist Freiheit Glück.

Aber mein Körper sagt mir, dass auch Bindung und Verbindlichkeit Glück sein können. Meine Seele pflichtet ihm bei.

Mein Kopf hat Angst, aber er ist definitiv in der Minderheit.

Und so werde ich es wohl wagen.

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