Die Logik vom Glücklichsein

S&etLzenx6


Und das Glück kommt auch zu denen, die schwach sind.

Verletzbarkeit ist kein Hindernis für das Glück.

_WTsunaUmi_


Back from the wild. *:)

Habe mich mal wieder gebildet, denke ich. ":/

Viele neue Gesichter, auch ein paar bereits bekannte, viel gelaufen, viel gesehen, viel zugehört. Keine Ahnung, ob das alles so produktiv und sinnvoll war. Habe den Eindruck, dass ich nur die Hälfte aufgenommen habe, und von dem Aufgenommen nur die Hälfte behalten. Unter anderem waren wir beim neu errichteten Bundeswehrdenkmal und an der Stelle, wo das Denkmal von Rosa Luxemburg steht - jene Stelle, an welcher sie nach ihrer Ermordung durch Freikorps-Soldaten in den Landwehrkanal geschmissen wurde.

Muss wohl alles erstmal ein bisschen sacken lassen. Und erfahrungsgemäß bewegen Kleinigkeiten, gerade in Verbindungen mit anderen Kleinigkeiten, das Denken und Fühlen eines Menschen doch in gravierender Weise, obwohl man das oftmals erst sehr viel später feststellt, wenn überhaupt.

_qTzsunpamix_


Ich glaube, dass ein großes Hindernis auf dem Weg zum Glück die fehlende Erkenntnis ist, dass man es bereits ist.

Ich sage damit nicht, dass wir alle schon und jederzeit glücklich sind und es halt einfach nicht sehen, sondern dass wir manchmal (!) Glück verpassen, weil wir zu fokussiert sind auf das, was schiefläuft.

Exakt.

Das ist ein Punkt, der an Knochen und Mark geht. Natürlich können wir nicht willkürlich verdrehen, was gut oder schlecht ist, was Glück und was Unglück ist. Und dennoch haben wir einen sehr großen Spielraum, welcher auf der ganz eigenen Sichtweise bzw. Einstellung beruht. Nicht umsonst können wir exakt die selben Dinge und Umstände auf höchst unterschiedliche Weise sehen. Beispielsweise gibt es auch die (hoffentlich nur temporäre) Einstellung des "nimmersatt". Diese Einstellung führt dazu, dass Dinge, Umstände, man selbst und andere niemals "genug" sind. Wie bei einem schwarzen Loch wird alles einfach verschluckt.

Interessant wäre vielleicht der Punkt, wie die eigene Sichtweise bzw. Einstellung entsteht, beziehungsweise, worauf sie beruht. ;-) 8-)

S!e,tzexn6


Interessant wäre vielleicht der Punkt, wie die eigene Sichtweise bzw. Einstellung entsteht, beziehungsweise, worauf sie beruht.

Da kommen sicherlich mehrere Faktoren zusammen: Sozialisation, kognitive Fähigkeiten, Religiösität, kulturelle Erziehung.

Und sicherlich auch die innere Bereitschaft, die Perspektive zu wechseln.

_YTsu,namxi_


Glück folgt meiner Meinung nach oft dem Prinzip der Self-fulfilling-prophecy.

Das sehe ich auch so.

Ich nenne es nur anders, nämlich Einstellung.

Und obwohl es mir irgendwie überflüssig erscheint, möchte ich dennoch hinzufügen, dass man sich nicht "alles schönreden" kann, sondern manchmal Dinge auch verändert werden müssen, damit es ohne Täuschung schön sein kann.

Manchmal bleibt nur die Täuschung.

Manchmal nur die Veränderung.

Und manchmal schafft man weder das eine, noch das andere.

_qTlsunnqaxmi_


Es bleibt immer die Hoffnung, dass es "einfach so" passt – die Liebe, die Freundschaft, das Leben -, aber darauf würde ich nicht wetten.

Shetzpen6


Ja, aber es ist ein schmaler Grat zu erkennen, was gut so ist wie es ist und was verändert werden muss.

_tTsuna)mix_


Du kennst doch diesen Spruch. ;-)

_pTsrunamix_


Okay, ich reiche schnell nach:

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,

den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,

und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

STet>zenx6


Wie wahr, wie wahr!

SGetzeYn6


Eigentlich ist das Leben eine Aneinanderreihung von Fehlern, Erfahrungen und vermeintlich richtigen Ergebnissen.

fNragnDurxso


Ja, man sollte versuchen das Beste daraus zu machen, was das ist muss man selber rausfinden.

_!TsunaZmi_


Wir alle waren und werden immer wieder ratlos und hilflos sein. Würde mich wundern, wenn nicht. Es gibt einfach zu viele Gründe, welche, wenn überhaupt, nur partiell nachvollziehbar sind. Der Unterschied ist nur, dass der eine seine Ratlosigkeit besser vertuschen kann, der andere weniger. Vorhanden ist sie trotzdem.

Ich würde nicht von Schlechtigkeit sprechen, aber von Dummheit und Schädlichkeit. Meines Erachtens verhalten sich viele Menschen trotz eines langen Lernprozesses, neuer Zeiten und neuer Kleider, obwohl sie das nie von sich selbst behaupten würden, nach wie vor dumm, unbewusst und destruktiv.

Y}ang?Yin


Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht´s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie Ihren Hammer".

(aus Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklich sein)

wie wahr wie wahr...... ;-)

S|eKtzoenx6


Manchmal bleibt auch ein Rest, den man nie ganz einordnen kann.

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