Die Logik vom Glücklichsein

Y7angUYixn


@ Lewian

Danke @:) *:)

@ Loppo

Ja ich denke je mehr man besitzt umso mehr denkt man man müsste das besitzende schützen um es nicht wieder zu verlieren.Vielleicht liegt im verlieren lernen der kleine kern des glücks ? ;-)

_0TIsunIamxi_


Verlustängste und Selbstlosigkeit

Verlustängste und Selbstlosigkeit vertragen sich nicht besonders gut. Ohne jetzt zwingend das eine als schlecht und das andere als gut zu werten, kann man tagtäglich an vielen Handlungen eines Menschen erkennen, dass beides in ihm schlummert und er von beidem getrieben wird. Das eine ist meines Erachtens ein gut erhaltener und selten hinterfragter Urinstinkt und das andere der etwas modernere und reflektierte Gegenentwurf.

Seit den Anfängen der Menschheit haben wir uns teils weiterentwickelt, teils gar nicht. An der Oberfläche sieht alles neuer, besser und schöner aus, was allerdings auch nur auf Teile der Weltbevölkerung zutrifft. Hinter der Oberflächliche jedoch – Instinkte und Triebe des Menschen – hat sich meines Erachtens nicht so extrem viel getan. Die Verlustängste, welche damals vor dem Verlust des eigenen Lebens, dem der Familie, der Sippe, der Nahrung und dem Habitat schützten – Verteidigung und Kampf – sind auch heute noch mit voller Kraft am werkeln – im Großen (Wirtschaft und Politik) wie auch im Kleinen (Psyche und Beziehungen). Was hat sich nun wirklich verändert? Meines Erachtens nicht besonders viel. Obwohl es meines Erachtens in älterer und jüngerer Zeit große Denker, kreative Erfinder und sehr weise und liebevolle Menschen gab, sehe ich heute im Gros nicht, dass dieses Vermächtnis und Erbe unserer Vorfahren in nennenswertem Maße geschätzt und weitergeführt wird. Im Gegenteil, erscheint es mir vielmehr so, dass sich Menschen teils mehr und mehr zu einem noch niemals dagewesenen Tiefpunkt zubewegen, obwohl unbegrenzte Möglichkeiten bestehen, eine andere Richtung einzuschlagen. Urinstinkte werden zelebriert und intensiviert, anstatt sie anzuerkennen und über sie hinauszuwachsen. Instinkte sind nicht schlecht, im Gegenteil, sie sind eine große Kraft, doch nicht, wenn man sich unreflektiert von ihnen kontrollieren lässt. Instinkt heißt einfach nur: Leben oder Sterben – Verteidigung und Kampf.

Das ist nicht mehr zeitgemäß.

Zumindest sollte es das nicht sein, weil es zwingend Gewalt und Zerstörung hervorruft. Obwohl viele Menschen heutzutage nicht mehr diese instinktiv bedingten Verlustängste haben müssen, bestehen sie weiterhin. Und der beste Träger und Katalysator für Verlustängste ist heute das Konzept des Geldes. Heutzutage ist Geld das Mittel aller Verlustängste geworden und es funktioniert prächtig. Geld – Status – Verlustängste – Instinkte – Werbung – Spam -, wundervoller Mechanismus. ":/

Wo hat in dieser Welt das Konzept der Selbstlosigkeit einen Platz?

Es hat einen. :-D

1;/alxl


Zitat vom Kommentator:

"Sie besitzen nichts, sie müssen wohl die glücklichsten Menschen der Welt sein..."

Loppo

psssst... verat doch nicht alles! ]:D ...sonst sind´se morgen alle glücklich! *feix

1$/alxl


Wo hat in dieser Welt das Konzept der Selbstlosigkeit einen Platz?

Es hat einen. :-D

_Tsunami_

...in deinen Gedanken lieber "nami" in deinen gedanken. ]:D

_[Tsunaxmi_


...in deinen Gedanken lieber "nami" in deinen gedanken. ]:D

Falsch, in meinen Gefühlen. ]:D

_vTsu^n6amix_


Jestem

Faszinierend ist, dass der Mensch sehr genau weiß, was ihn selbst oder andere unglücklich macht, er aber, im Umkehrschluß, anscheinend nicht darauf kommt, und nicht tut, was ihn glücklich macht.

Du batest um eine Erläuterung.

Ich weiß einfach, dass Menschen sehr gut wissen, was sie selbst und andere unglücklich macht, und das eben nur die eine Seite der Medaille des Lebens ist. Da das Leben nun mal aus Polen besteht, sollte es ein Leichtes sein, von den unglücklichen Erfahrungen des Lebens eindeutig darauf zu schließen, was Glück ist.

Wenn Menschen in ganzer Tiefe erkennen, warum sie unglücklich sind, bzw., was sie unglücklich macht, dann sollten sie auch erkennen können, was Glück ist.

Sollte man weder das eine, noch das andere erkennen, dann denke ich, dass Hopfen und Malz verloren sind.

11/axll


nami, ...entschulduge bitte, meiner meinung nach ist "Selbstlosigkeit" kein Gefühl. Es ist genauso wie das Ding mit dem Glück ;-) ...definition, die man nicht verstehen muß ]:D ...der körper empfängt "Selbstlosigkeit" als eine art umstand, wohingegen der Geist veranlasst sich "Selbstlos" zu verhalten. Sprich: ...die Dinge die einen "Selbstlos" erscheinen lassen, werden als Karaktereigenschaften dargestellt. Wobei die sich wiederum in deinen Gedanken Manifestiert. ...wohingegen ich nachempfinden kann, ...das du dich jetzt nicht wohl fühlst in deiner Haut.

_KTs]unaxmi_


1/all, ich denke, dass du die Ansicht hast, dass bestimmte Dinge einfach so sind oder irgendwann passieren werden, und ich kann dieser gelassenen Ansicht durchaus etwas abgewinnen, und dennoch sind wir in diesem Punkt wohl recht verschieden, denn mein Grundsatz lässt sich durch ein Zitat von George Bernard Shaw am Besten ausdrücken:

Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die Menschen, die nach den Umständen suchen, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden, sie erschaffen.

Ich habe für mich keinen besseren Grundsatz als diesen gefunden.

1Z/alxl


nami, ...darf ich dir dann dabei helfen, eine andere sicht zu finden, wenn du das gefühl hast es würde dir etwas entgehen, wenn du deinen oberen Grundsatz zu grunde legst. ...ich bin gerne bereit mich mit dir darüber auseinanderzusetzten.

_ZTsunOami_


Ich bin jetzt etwas verblüfft.

Gerne nehme ich Hilfe an – auch und insbesondere, um meine Sichtweise zu erweitern bzw. zu verbessern. Doch ich ich muss auch umgehend anmerken, dass das Folgende meines Erachtens nicht stimmt:

wenn du das gefühl hast es würde dir etwas entgehen, wenn du deinen oberen Grundsatz zu grunde legst.

Ich habe nämlich nicht das Gefühl, dass mir unter Berücksichtigung des oben genannten Grundsatzes etwas entgeht.

_\Ts(unIamxi_


Ich denke, dass Mißverständnis liegt darin, dass du nicht wirklich wissen kannst, was ich suche bzw. erschaffen werde.

1]/alxl


Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die Menschen, die nach den Umständen suchen, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden, sie erschaffen.

...nun ja wenn ich betrachte, ...das wir ja gar nichts suchen brauchen, außer wissen anzuhäufen, damit umzugehen zu haben. Und erschaffen sollte schon gar nicht im "menschlichenGesamtgefüge" implementiert werden. Bis auf das der Mensch die fähigkeit besitzt Bauwerke zu schafft. ...dahingehend lade ich dich ein nochmals darüber nachzudenken, ob dir jetzt nichts fehlen würde.

11/alxl


Ich denke, dass Mißverständnis liegt darin, dass du nicht wirklich wissen kannst, was ich suche bzw. erschaffen werde.

_Tsunami_

nami, ein Mißverständnis ist es in der tat, ...wenn du davon ausgehst ich würde mir diesbezüglich gedanken machen, ...es ist nachwievor deine angelegnheit zu machen und zu lassen, wie es dir beliebt. Ich kann dir nur dahingehend eine hilfe sein in dem ich mein gedankengut mit dir teile und es dir ermöglicht damit was anzufangen.

_fTsuynamix_


Vielleicht hast du mehr gedacht, als ich. Vielleicht hast du mehr gefühlt, als ich. Vielleicht weißt du auch einfach mehr, als ich. Doch letzten Endes läuft es darauf hinaus:

We shall not cease from exploration, and the end of all our exploring will be to arrive where we started and know the place for the first time.

YWa!ng;Yin


Der kreislauf des lebens :)=

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