Die Logik vom Glücklichsein

_-Tsunaxmi_


Und schon wieder sind wir bei Trieben, Instinkten, Gefühlen und nicht zuletzt auch beim Wesen des Menschen.

_]Tsu;navmi_


Vielleicht sind auch Gefühle Wahrheit. Wenn man so will, dann sind Triebe, Instinkte und Gefühle wahrer und beständiger als alles andere. Was dann allerdings facettenreicher bzw. subjektiver ausfällt, ist die Verkörperung bzw. Manifestierung der Gefühle zu einem bestimmten Zeitpunkt oder über das gesamte Leben gesehen.

Y@angxYin


und nicht zuletzt auch beim Wesen des Menschen.

_Tsunami_

das wesen des menschen ist unantastbar. ;-) :)z o:)

_pTsun0amxi_


Die Definitionen sind schwieriger geworden.

Vielleicht sind die Definitionen gar nicht schwieriger geworden, sondern nur vielfältiger. Bei dem einen fällt die Definition einfach aus, bei dem anderen komplexer. Wir haben wohl nach wie vor unsere ganz eigenen Vorstellungen von Glück. Allerdings scheint es mir auch eine Menge Schnittmengen zu geben.

_oTs"unBamix_


Findest du es denn jetzt auch schwieriger, glücklich zu sein als bei Beginn des Fadens?

Da ich nun ausführlich in mich gegangen bin, habe ich auch eine Antwort: Nöö. Das war die kurze Antwort. ;-)

f&ragnxurso


das wesen des menschen ist unantastbar.

Eine Ergänzung zum Grundgesetz? ;-D

Oder ist alles was nicht wesensgemäß ist ein Angriff auf die Würde?

Y)ang9Yxin


Eine Ergänzung zum Grundgesetz? ;-D

Oder ist alles was nicht wesensgemäß ist ein Angriff auf die Würde?

fragnurso

wäre doch eine sinnvolle und gute ergänzung oder ;-) :)z

im prinzip :-/ ":/ ..............JA ;-D

_rTsuna^mxi_


Okay, nun die lange bzw. längere Antwort.

Ehrlich gesagt könnte ich gar nicht sagen, dass ich bestrebt bin, glücklich zu sein. Eher ist es so, dass ich bemüht bin, Dinge entsprechend meiner Sicht gut bzw. richtig zu machen, wohinter allerdings auch immer eine gefühlsmäßige Einstellung steht. Soll heißen, ich könnte etwas nicht als gut oder richtig (respektive: schlecht oder falsch) bezeichnen, wenn nicht auch ein gefühlsmäßiger Bezug dahinter stehen würde. Ohne einen gefühlsmäßigen Bezug wäre ein "gut" oder "schlecht" nur ein nebulöses Etwas - nichtssagend. Holistisch betrachtet sind "gut" und "schlecht" für mich nur wörtliche Ableitungen bestimmter Gefühle.

Wenn es nun um "Glück" geht, dann ist auch dies für mich nur eine wörtliche Ableitung bestimmter Gefühle. Glück ist vermutlich die Bezeichnung für das "schönere" Gefühl, aber die wahre Schönheit liegt meines Erachtens im Zusammenspiel aller Gefühle, einer Art Symphonie, wobei Glück nur einen oder ein paar Töne abdeckt.

Ich mag und schätze Gefühle sehr, bei mir und bei anderen - sie haben für mich etwas Erhabenes. Was allerdings die aus Gefühlen resultierenden Handlungen betrifft, na ja, nicht unbedingt so erhaben, bis hin zur Scheußlichkeit.

Der Unterschied zwischen "damals" und heute ist einfach nur, dass ich ein Stückchen weiter bin. Ich habe gesehen, gelebt und gelernt. Soweit ich es abschätzen kann, verändert das meine Gefühle bzw. Gefühlsspektrum nicht, aber meine Fähigkeit des Umgangs mit meinen Gefühlen.

Gefühle sind meines Erachtens gleichermaßen Ursache und Folge - Alpha und Omega, wenn man so will. Manchmal ist ein Gefühl wie ein Impuls, welcher eine Reaktion nach sich zieht, und manchmal ist ein Gefühl die Folge einer Aktion. In dieser Hinsicht sind Gefühle gleichermaßen diktierend sowie formbar.

Stark vereinfacht kann man es auch so darstellen:

Gefühl - Reaktion - Gefühl - Reaktion - Gefühl - Reaktion ------>

oder (überlappender Weise):

Aktion - Gefühl - Aktion - Gefühl - Aktion - Gefühl ----->

Wenn man ganz genau / aufmerksam / bewusst hinschaut, dann kann man dieses Muster über eine Stunde, einen Tag oder ein ganzes Leben betrachten. Gefühl und (Re-)Aktion beeinflussen sich gegenseitig. Soll heißen, ohne bestimmte Gefühle sind bestimmte (Re-)Aktionen nicht möglich, und ohne bestimmte (Re-)Aktionen sind bestimmte Gefühle nicht möglich. Gleichfalls erzeugen bestimmte Gefühle bestimmte (Re-)Aktionen und bestimmte (Re-)Aktionen bestimmte Gefühle. Und aus dem Ganzen ergibt sich eine Spirale, die sich durch das Leben windet oder hüpft, oder wie auch immer.

Der Kurs der Spirale ändert sich zum einen durch den Umgang mit den Gefühlen, welcher zum Beispiel auch darin bestehen kann, ein Gefühl einfach still durch sich durchfließen zu lassen, bis es endet oder sich in ein anderes wandelt. Zum anderen ändert sich der Kurs der Spirale durch den Umgang mit den Aktionen und Reaktionen, also den Handlungen bzw. Taten, was allerdings auch immer einen gefühlsmäßigen Einschlag hat. Gefühle sind wesentlich.

Ein nicht ganz ausgefeilter und mechanischer Blick auf das Glück bzw. Gefühle, aber an spiralösen Inhalten mangelt es uns ja nicht. %:| ;-)

f>ragmnuxrso


wäre doch eine sinnvolle und gute ergänzung oder

im prinzip ..............JA

YangYin

Da sind wir uns ja einig ;-D

YnangYoixn


:)= :)^ :)z

_hTsun amix_


Feierabend. :-D *:)

YnangYixn


:)^

fBragnuDrsio


:)z *:)

Y)angaYin


"dumm ist der der dummes tut"

Y|angYxin


Nichts trägt einen Sinn in sich. Der wirkliche Sinn der Dinge liegt im Gefüge.

Antoine de Saint-Exupéry, Ein Lächeln ist das Wesentliche

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