Die Logik vom Glücklichsein

_JTsu}nami_


Love works. x:) 8-)

_STsu.namxi_


Believe.

_-TsuInamix_


Schönen Tag allerseits. *:)

Sretczen6


Früher wusste ich nie genau, was ich fühlte, da alles so verworren erschien.

Heute weiß ich besser, was ich fühle. Kenne mich besser, schaue genauer hin.

Einfacher ist dadurch aber nichts geworden.

YaangYxin


Ein Gedanke ist einfach ein Gedanke. Er taucht aus dem Nichts auf und verschwindet wieder ins Nichts. "Alle Ausländer sollten rausgeschmissen werden." Nur ein Gedanke. "Die Jugendlichen sollten wieder Ordnung und Disziplin lernen." Nur ein Gedanke. "Ich könnte ihn umbringen." Nur ein Gedanke. "Ich liebe ihn." Nur ein Gedanke.

Ein offener Geist glaubt die auftauchenden Gedanken nicht. Er nimmt sie einfach wahr, er lässt sie kommen, er lässt sie gehen. Wolken tauchen auf und verschwinden, Menschen tauchen auf und verschwinden, Gedanken tauchen auf und verschwinden, Mücken tauchen auf und verschwinden, Stimmungen tauchen auf und verschwinden, ….. all dies hat keine Bedeutung, weil nichts an Bedeutung hinzugefügt wird. Jemand nennt mich einen Idioten – es ist nur ein ausgesprochener Gedanke, der auftaucht und verschwindet. Er hat keine Bedeutung.

Nitya

Mcudxra


yang :-D :)_

_ETs}unamxi_


Schönen Abend. *:)

f5rxag1nurGso


Guten Abend *:)

SFetTzenx6


[[http://www.youtube.com/watch?v=tQbKAddiuRM Gut'n Abend!]]

MVudUra


*:)

_*Tsu<n=axmi_


Einfacher ist dadurch aber nichts geworden.

Hmm... wie oder wann ist das Leben überhaupt einfach?

Der Begriff einfach wäre zu definieren, da er ja verschiedene Bedeutungen haben kann.

Ich greife einfach mal eine Möglichkeit heraus, und sage, einfach bedeutet, nicht überfordert zu sein. Wenn wir nun verschiedene Entwicklungsstadien des Menschen betrachten, dann sind zum Beispiel ein Baby und ein Greis am wenigsten überfordert, behaupte ich jetzt einfach mal. Das liegt meines Erachtens daran, dass das eine Wesen noch nicht und das andere Wesen nicht mehr die Fähigkeiten und das Verständnis dafür aufbringt, überhaupt irgendwelche Forderungen zu erfüllen. Sehr überspitzt ausgedrückt, ich weiß. Und vielleicht noch extremer: das eine Wesen spielt, das andere ruht. Und das dazwischen, das wissen wir alle sehr gut, ist Arbeit, und das Erfüllen von Anforderungen und Ansprüchen – die eigenen und die anderer. Hmm... ":/

Wirrer Rede, kurzer Sinn: Man versagt nicht an sich selbst, sondern an Ansprüchen.

Eine Möglichkeit der Einfachheit im Leben ist vermutlich, die eigene Anspruchshaltung und die anderer zu überdenken, und ggf. auch ein paar zu ignorieren bzw. auszusortieren. Könnte das Leben einfacher machen. Vielleicht.

Eine mögliche Zusammenfassung wäre wie folgt:

keine Ansprüche = keine Überforderung = sehr einfach

Wie jedoch bereits gesagt, einfach kann man sicher auch noch ganz anders definieren.

S{etzexn6


Wie soll man sich denn frei machen von Ansprüchen?

_NTsun9amxi_


Vielleicht sollte man Ansprüche erstmal gründlich sezieren, sprich, sich bewusst machen, wie die Ansprüche motiviert sind und welche Konsequenzen die Erfüllung oder Nichterfüllung der Ansprüche mit sich bringt.

flra"gnuxrso


Wie soll das gehen , ohne Ansprüche?

Jeder hat Ansprüche , du auch oder wärst du mit einer Pizza mit Schinkenimitat und Analogkäse zufrieden?

_xTtsunqami_


Wie soll das gehen , ohne Ansprüche?

Ich wollte nicht implizieren, dass es üblicher Weise möglich oder sinnvoll sei, anspruchsfrei zu sein, sondern sagen, dass man über sein Leben von allerlei Menschen verschiedenste Ansprüche aufsammelt, welche ähnlich wie Gewohnheiten fungieren und in gravierender Weise das eigene Verhaltensmuster und Verhalten beeinflussen. Natürlich gilt das gleichermaßen für das Verhaltensmuster und Verhalten anderer.

Jeder hat Ansprüche , du auch oder wärst du mit einer Pizza mit Schinkenimitat und Analogkäse zufrieden?

Das mit der Pizza ist ein gutes Beispiel. Die meisten Menschen haben üblicherweise den Anspruch, eine wohlschmeckende Pizza zu essen, und das bedeutet in vielen Fällen, dass irgendeine Form von Fleisch bzw. tierisches Produkt drauf muss. Es ist eine Gewohnheit. Bei mir lange Zeit nicht anders. Bis ich mir mal die Zeit nahm, zu überdenken, wie dieser Anspruch motiviert ist und was die Konsequenzen der Erfüllung bzw. Nichterfüllung sind. Seitdem verzichte ich (auch) bei einer Pizza weitestgehend auf Fleisch bzw. tierische Produkte. Nach wie vor habe ich einen Anspruch bzw. Gewohnheit, nur eben eine neue, eine andere, meine ganz eigene – unabhängig davon, wer sie mit mir teilt oder nicht. Und natürlich hat sich so auch mein Verhaltensmuster bzw. Verhalten zu einem Teil geändert. Selbiger Mechanismus ließe sich aber durchaus auch auf andere Bereiche des Lebens erweitern.

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