Die Logik vom Glücklichsein

_)Tsunyaxmi_


Mit zunehmendem Alter merkt man, wie zerbrechlich Geist und Körper doch sind. Deswegen empfiehlt es sich, es sich schon frühzeitig zur Gewohnheit zu machen, gut auf die Stärke von Geist und Körper zu achten, damit auf der Reise durchs Leben nicht schon kleinste Stürme einen zu Boden werfen und bewegungsunfähig machen.

_%Tsun-am i+_


Für Kinder wird üblicherweise durch die Eltern auf die Gesundheit und Stärke von Geist und Körper geachtet. Ab einem bestimmten Alter muss man das selbst für sich tun und ggf. auch neue Wege beschreiten.

_%Tsuynamxi_


Das Holzpferd lebte länger in dem Kinderzimmer als irgend jemand sonst. Es war 50 Jahre alt, so daß sein Stoffüberzug ganz abgeschabt war. "Was ist wirklich?" fragte eines Tages der Stoffhase, als sie Seite an Seite in der Nähe des Laufställchens lagen. "Bedeutet es, Dinge in sich zu haben, die summen, und mit einem Griff ausgestattet zu sein?" "Wirklich", antwortete das Holzpferd, "ist nicht, wie man gemacht ist. Es ist etwas, was an einem geschieht. Wenn ein Kind dich liebt für eine lange Zeit, nicht nur, um mit dir zu spielen, sondern dich wirklich liebt, dann wirst du wirklich." "Tut es weh?" fragte der Hase. "Manchmal", antwortete das Holzpferd, denn es sagte immer die Wahrheit. "Geschieht es auf einmal oder nach und nach?" "Du wirst sehen", sagte das Holzpferd. "Es dauert lange. Darum geschieht es nicht oft an denen, die leicht brechen oder die scharfe Kanten haben oder die schön gehalten werden müssen. Im allgemeinen sind zu der Zeit, wenn du wirklich sein wirst, die meisten Haare verschwunden, deine Augen ausgefallen; du bist wacklig in den Gelenken und sehr häßlich. Aber das ist überhaupt nicht wichtig; denn wenn du wirklich bist, kannst du nicht häßlich sein, ausgenommen in den Augen von Leuten, die keine Ahnung haben."

"Ich glaube, du bist wirklich", meinte der Stoffhase. Das Holzpferd lächelte nur.

-- M. Willams

_uTisuunamkix_


Wir Menschen haben unsere Unvollkommenheit als Aufgabe mitbekommen. Sie fällt uns besonders stark bei anderen auf. Im eigenen Familien- und Freundeskreis sehen wir die seelischen, geistigen, aber auch körperlichen Makel unseres Gegenübers sehr deutlich. Meist fallen uns diese Makel deshalb so unangenehm ins Auge, weil wir darin uns selbst erkennen. Die Menschen mit all ihren Problemen halten uns einen Spiegel vor, in den wir nur mit Gelassenheit blicken können, wenn wir in der Tiefe unseres Wesens dieses Problem bewältigt haben. Dann können wir liebevoll auf unser Gegenüber blicken und vielleicht sogar schmunzeln. Und wenn wir richtig böse werden angesichts eines Verhaltens, dann fragen wir uns warum. Nehmen wir diese Botschaft als Lernaufgaben an! Wir können nicht andere ändern, sondern nur uns selbst. Das ist unsere Chance. Bis zu unserem Todestag können wir uns wandeln und unserem Ich, das in unserem Inneren reift, den Weg in die Freiheit ebnen.

_YTsdunxami_


Lächeln

Mein Grundbedürfnis geht nach Liebe.
Ich wünschte sehr, daß man mich liebt
Und daß mein Lächeln leben bliebe,
Wenn es mich einmal nicht mehr gibt.

Das Höchste, was man hat, ist Bindung
Durch Liebe. Ich ertrage nicht
Die mir verweigerte Empfindung.
Ich öffne allen mein Gesicht

Mit einem Lächeln. Magisch scheinen
In mich die anderen hinein.
Und ich kann sie in mir vereinen,
und sie vervielfachen mein Sein.

-- Eva Strittmacher

_NTCsunaxmi_


Ich machte einen Besuch in der riesigen Heil- und Pflegeanstalt Bethel. Als ich gerade durchs Hoftor eintrat, steht da mitten im Weg ein großer Hund mit fürchterlichem Gebiß und wütenden Augen. Ich überlege noch, ob ich weitergehen soll. Da sehe ich, wie aus einem anliegenden Haus ein Junge kommt, einer der epileptischen Pflegebefohlenen, und auf den Hund zugeht, um ihn zu streicheln. Mir will das Herz stehenbleiben. Entsetzt rufe ich. "Halt, Junge, der Hund ist böse." Aber unbekümmert dreht sich der Junge sich zu mir und sagt: "Wenn man ihm lieb hat, beißt er nicht." Da hatte ich meine Lektion.

_}Tosunamxi_


Ein indisches Märchen erzählt von einem Hund, der in einem Zimmer umherirrte, in dem alle Wände Spiegel waren. Er sah plötzlich viele Hunde. Da wurde er wütend, fletschte die Zähne und knurrte. Alle Hunde im Spiegel wurden ebenso wütend, fletschten die Zähne und knurrten. Der Hund erschrak und fing an, im Kreis herumzulaufen, solange bis er schließlich tot zusammenbrach.

Hätte er nur ein einziges Mal mit dem Schwanz gewedelt: alle seine Spiegelbilder hätten ihm ein freundliches Bild zurückgeworfen!

_+Tfsunacmi_


Es war während eines winterlichen Spaziergangs im Schwarzwald. Ein junger Mann erkundigte sich nach einem Weg zu einer bestimmten Hütte. Ich gab ihm Auskunft – und er bedankte sich. Da ich jedoch spürte, daß er eigentlich etwas ganz anderes suchte – er kam mir etwas verstört, etwas niedergedrückt vor – bot ich mich an, ein Stück des Weges mit ihm zu gehen. Schon nach eine halben Stunde "wußte" ich schier alles über ihn: er komme aus dem Saarland, habe zur Zeit große persönliche Probleme – und, überhaupt, er verstehe die Welt nicht mehr. Sie falle wie eine schwere Decke tagtäglich auf ihn herab... Zusammen mit drei Gleichaltrigen – so erfuhr ich später – betreibe er eine Werbeagentur. Seine Kollegen hätten ihm nahegelegt, einmal auszuspannen, ganz alleine.

So hatte unser Gespräch begonnen. Wir unterhielten uns zwei Stunden lang über fast alles: Gott und die Welt, Wirtschaft und Politik, Menschen, Tiere und Pflanzen. Ich gab ihm zu verstehen, daß er, wie jeder andere Mensch auch, lernen müssen, daß wir alle letztlich uns selber zum Problem würden. Daß wir uns immer selber mitnähmen, egal wohin wir auch gingen. Niemand könne vor sich selber fliehen. Auch ginge es im Leben, und zwar zeit-lebens darum, den Sinn unseres Daseins zu erkunden.

Beim Abschied erwähnte ich eher nebenbei, daß wir uns wahrscheinlich nie mehr träfen. Jeder ginge seine eigenen Wege. Und doch bliebe – vielleicht – etwas von dieser Begegnung in uns zurück. Als der junge Mann mir die Hand reichte, standen Tränen in seinen Augen.

Drei, vier Tage später begegneten wir uns noch einmal. Er hatte, so erfuhr ich jetzt, nach mir gesucht. Jetzt schüttelten wir uns die Hände wie zwei gute Bekannte. Wieder unterhielten wir uns, bis sich die Wege trennten, vielleicht diesmal für immer. Und doch hatte ich das Gefühl, diesen Weggefährten nie mehr zu vergessen. Da war etwas zwischen uns gewachsen.

_WTsmunaxmi_


Auf dem Aussichtsmäuerchen sitzt ein Mädchen, neben ihr ein junger Blondschopf, beide in Jeans. Die Schulmappen haben sie beiseite gelegt, um sich zu umfassen, streicheln zu können, um zu murmeln, zu lachen, mit den Lippen die Landschaft ihrer Gesichter zu entdecken. Die Schulaufgaben in ihren Mappen müssen fürs Erste noch warten, Aufgaben gibt's, die wichtiger sind:

Einen anderen Menschen kennenzulernen zum Beispiel, ihn zu entdecken, von ihm entdeckt zu werden, Gefühle in Worte zu fassen, mit Worten, Andeutungen zu spielen wie mit Fingern, mit Haaren, einander zuzulächeln, Wünsche zu erraten, Pläne zu schmieden, Wahn zu dämpfen, die Freuden der Gegenwart zu genießen. Wer weiß, ob die beiden noch einmal so intensiv werden erleben und fühlen können wie jetzt, wie hier in der Unbedingtheit ihres Glücks aneinander.

-- Kurt Marti

_"Tsu{na'mi{_


Ich möchte mit Dir
in das Leben
eintauchen und dann
zu uns beiden selbst zurückkehren -
uns durch das Leben finden -
im Spiegel des Lebens uns erkennen
und dadurch Liebe
immer neu werden lassen -
weniger in Selbstbeschauung
mehr in dynamischem Engagement!

_yTsunAami_


[[http://www.youtube.com/watch?v=bLn_ZZEoWYI Love again.]]


Schönen Tag allerseits. *:)

__T:suna=mix_


Weiter.

_HTsKunfami_


Sehen-Update

Habe gestern schon die Nachricht bekommen, dass meine neue Brille fertig ist, und daraufhin heute rechtzeitig Geld auf meine Kreditkarte überwiesen, so dass sie morgen dann belastbar ist.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es gut wäre. Fraglich allerdings, wie die Realität aussieht.

Wenn ich mir die ganzen Versuche und Daten ins Gedächtnis zurückrufe, insbesondere die letzten, dann müsste diesmal tatsächlich alles "richtig" sein. Diesmal fällt mir noch nicht mal im Entferntesten eine Sache ein, die ich nicht berücksichtigt habe bzw. verbessern könnte. Dennoch bleiben Zweifel. Es hilft alles nichts. Es wird sich zeigen.

Ausser einer kleinen, meines Erachtens notwendigen Änderung bei den Refraktionswerten habe ich mich nach langem Testen / Simulieren in 5%-Schritten für eine Brauntönung von 35% entschieden, was nicht übermäßig dunkel sein sollte, aber ausreichend, um meine Photophobie zu kompensieren. Wenn ich bedenke, dass ein Freund von mir letztens meinte, dass ich unbedingt auch das Streulicht berücksichtigen müsse, dann denke ich mir allerdings nur %:| . Meines Erachtens ist der Faktor Streulicht vernachlässigbar bzw. nicht von solch hoher Relevanz, wie er meint.

35% Braun geht wahrscheinlich schon ein ganzes Stück weit Richtung so 8-) . Genaueres weiß ich allerdings erst, wenn ich es sehe. Bei meiner überhöhten Lichtempfindlichkeit muss sich in den letzten Jahren Einiges verändert bzw. erst ergeben haben, was eventuell an einer mittlerweile länger zurückliegenden Augenentzündung liegt, wo selbst mit geschlossenen Augen der indirekte Blick Richtung einer kleinen Lichtquelle mir ca. 1-2 Wochen lang enorme Schmerzen bereitete. Die Vermutung liegt nahe, dass es was damit zu tun hat. Eventuell war die Medikamentation falsch, denn da waren Tropfen dabei, die mir noch mehr Schmerzen verursacht haben höllische Schmerzen,, wobei der Arzt meinte, dass das nicht sein könne und ich sie weiter nehmen solle. Habe sie dann nicht mehr genommen, sondern nur die, die nicht diese extremen Schmerzen verursacht haben. Nun ja, wie auch immer, es ist nun, wie es ist.

Morgen gibt's ein neues Sehen.

Zweifel habe ich, gespannt bin ich auch.

Weiter.

_uTsuLnami_


Aufräumen-Update

Meine "Lebensaufgabe" Nr. 2, wobei Aufräumen in Anbetracht der Umstände nun wirklich sehr vornehm ausgedrückt ist. Ja, ich habe schon nennenswerte Fortschritte gemacht, durchaus, aber das Verbleibende erscheint als endlos viel und schwierig. Fühle mich ziemlich platt. Wenn ich so sehen könnte, wie ich es mir vorstellen kann, oder zumindest so ähnlich, dann wäre das eine enorme Entlastung und Vorteil.

Zumindest in meinen Träumen kriege ich das alles irgendwie und irgendwann hin, aber Träume sind nicht die Realität. Bin verleitet zu sagen, noch nicht, aber dazu muss ich was tun.

Heute eher nicht. ;-D

_pTtsuHnamxi_


Morgen sieht vielleicht schon alles ganz anders aus. ":/

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH