Die Logik vom Glücklichsein

Jxesteym


Ja, YangYin, für uns :-)

:)* :)* :)*

YCaDngxYin


Schwierig,schwierig...sollte man tatsächlich nur alleine das glück finden/spüren können...*grübel*

wenn man mit sich "im reinen" ist kann einem dieses tolle gefühl von aussen nicht genommen werden aber wie schwer ist es dies zu erreichen :°(

J8esytexm


YangYin, definierst du selbst, ob du mit dir im reinen bist oder wird dir das von Außen auferlegt? Kannst du das unterscheiden?

_XTsun)amix_


YangYin

Schwierig,schwierig...sollte man tatsächlich nur alleine das glück finden/spüren können...*grübel*

Teils, teils. Gemeinschaft – jedweder Art – kann das größere Glück darstellen, allerdings empfindet man es trotzdem immer für sich selbst, irgendwie.

Das gemeinschaftliche Glück besteht naturgemäß auch immer aus Kompromissen. Glücklich jene, die sich durch Kompromisse nicht irgendwie betrogen oder geschädigt fühlen. Das ist ein zugestanden ziemlich schmaler Grat. Breiter wird er, wenn die Kompromißschwelle niedrig liegt.

Meine persönliche Kompromißschwelle liegt mittlerweile ziemlich hoch – zumindest in bestimmten Bereichen. In vielen anderen Bereichen wiederum liegt sie sehr niedrig.

Generell ist es meines Erachtens so, dass die Kompromißschwelle mit dem Alter steigt – man wird weniger flexibel. Das ist teils durch negative Erfahrungen bestimmt, teils durch positive. Teils ist eine hohe Kompromißschwelle positiv, oftmals sicherlich auch nachteilig.

Ausgehend von einem Single ist das zum Beispiel bei der Partnerwahl interessant. Man beginnt oft mit einer mittelhohen bis hohen Kompromißschwelle ("man nimmt ja nicht jeden bzw. jede"), welche über lange Zeit nicht niedriger, sondern höher wird. Verwunderlicher Weise dreht sich das im Alter enorm und die Komprompromißschwelle sinkt drastisch ("Hauptsache, ich bekomme noch einen bzw. eine ab"). ":/

Der Korridor des Glücks besteht wahrscheinlich nicht darin, unberührt von seinen Mitmenschen und mit einem Dauergrinser durch die Welt zu laufen, aber eben auch nicht darin, sich sein Lachen nehmen zu lassen.

Eine Möglichkeit besteht vermutlich darin, persönliche, zwischenmenschliche und sonstige Probleme/Herausforderungen/Aufgaben ganz faktisch/analytisch als solche zu sehen und nach Möglichkeit zu lösen – und zwar mit einem Lachen. Und wenn das nicht möglich ist, dann sollte man sich erstmal ein Lachen kaufen, denn klar analysierte Probleme bleiben meist dieselben, ob man nun lacht oder nicht.

Das Letztere habe ich mal meinem Chef auf der Arbeit gesagt. Er hat nicht gelacht. ":/

_.Tsun1ami_


Hart, hart, hart. Manchmal ist das Leben hart. Manchmal muss man auch kämpfen.

Puuh. %:|

Bereits absehbar, doch mehr und mehr aktuell, stellen sich mir mindestens zwei bis drei neue Herausforderungen, die gerade bei Weitem meine Möglichkeiten übersteigen. Es hängt ziemlich viel daran und ich kann es derbst verkacken.

Es zu erläutern, würde wohl den Rahmen des Fadens sprengen. ":/
Ich denke nicht, dass da jemand mit mir tauschen wollte. Andererseits gibt's da bestimmt viele Menschen, die das von ihrem Leben auch behaupten würden. Vielleicht würde ja doch jemand mit meinem Leben tauschen wollen. ":/

Sehen – Update

Na ja, kein richtiges Update, denn genaugenommen hat sich garnichts getan. Mein zuletzt geordertes Meisterwerk der Optikerkunst lässt noch auf sich warten. Vielleicht nächste Woche. Noch keine SMS bekommen. Vielleicht sollte ich morgen mal anrufen. Nächte Woche geht's nach fast zwei Wochen Pause wieder in eine anstrengende Arbeitswoche. Ein Freund meinte, ob ich mich aufgrund meiner Einschränkungen/Belastungen nicht als behindert anerkennen lassen kann – es hätte Vorteile. ":/ Nein, nicht wirklich.
Argh, keine Ahnung. Mal sehen, was aus der ganzen Sache wird. Vielleicht habe ich ja Glück. Vielleicht auch nicht. Vielleicht wird alles anders sein, als es zuletzt den Anschein hatte. Vielleicht habe ich irgendwo gepatzt. Vielleicht kann das so gar nicht funktionieren. Vielleicht liegt's an anderen. Vielleicht liegt's an mir. Vielleicht soll es einfach nicht sein.

Hmm, Verzweiflung ist wohl das richtige Stichwort, allerdings ist es nichts, womit ich viel anfangen kann.

The show must go on. :-)

LOewixan


Das Letztere habe ich mal meinem Chef auf der Arbeit gesagt. Er hat nicht gelacht.

Obwohl's lustig ist. ;-D

_GTsnunaJm-ix_


Lewian

Ich denke, ein großes Problem ist oftmals, dass viele Leute rein Sachliches von rein Emotionalem nicht trennen können – noch nicht mal für eine Minute. Ich kenne das auch und insbesondere von meinem Arbeitsbereich. Da werden oftmals fadenscheinige Gründe angeführt oder "Gründe" nicht begründet, weil es gar nicht um klare Verhältnisse oder die Lösung eines Problems geht, sondern darum, ob man sich gebauchpinselt fühlt oder angepisst. So werden eigentlich übersichtliche Probleme natürlich niemals gelöst, oder nur auf sehr langen Umwegen oder mittels heftiger Konfrontationen.

Im Privatbereich ist das leider oftmals nicht viel anders. Wo ist denn da dieses Ding, was man Sachlichkeit nennt, wenn es dringend benötigt wäre? Fehlanzeige.

Manchmal denke ich, dass ausreichend viele Menschen der Vernunft gar nicht mehr zugänglich sind, wenn sie ihnen nicht in den Kram passt. Hallelujah! %:|

Natürlich sind auch Emotionen und Gefühle wichtig – sehr sogar -, aber wenn man diese hinter Pseudo-Vernunft verschanzt, und gleichenfalls damit vermischt, dann kommt man auch hier kein Stück weiter.

Laew'iaxn


Tsunami

Einerseits sehe ich das auch so. Andererseits ist die "Vernunft" aber auch ein komisches Tier. Es wird immer so gesprochen, als sei es klar, was ein "vernuenftiges Argument" oder eine "vernuenftige Loesung" ist, aber das ist, genauso wie die Emotionen auch, in der Praxis immer sehr von der Sichtweise abhaengig, also subjektiv. Die reine Vernunft fuehrt, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen, nicht weiter als das reine Gefuehl (mal von der problematischen Auffassung ausgehend, dass sich das ueberhaupt so trennen liesse).

Ich glaube, das Problem oft ist eher fehlende Offenheit – der fehlende Wille, anderen zuzuhoeren, darauf einzugehen und eventuell vom eigenen Weg dafuer abzugehen. Wenn die Offenheit und der gute Wille da sind, dann kann man was miteinander anfangen, auch wenn die Gefuehle oder die "persoenliche Vernunft" nicht uebereinstimmen.

Y4angYxin


@ Jestem

Ob ich mit mir im reinen bin ? Nein,ich weiss das ich an mir und meinen einstellungen arbeiten muss.

Von aussen auferlegt? Teilweise. Es gibt immer menschen die einem reinreden wollen da diese denken sie hätten die weisheit bereits mit der muttermilch aufgesogen und anderen "gute" ratschläge geben zu müssen.Wenn man deren ratschläge nicht animmt bekommt man dann halt zu hören wie "dumm" man doch wäre...NIEMAND ist perfekt und ich sage das über mich auch immer ganz offen aber ich würde mich auch niemals mit ratschlägen bei anderen aufdrängen da meine wahrheit nicht für einen anderen stimmen muss. Ich mache fehler und stehe dazu...trage für mein verhalten auch die alleinige verantwortung. Es gibt einen sehr schönen satz dessen verfasser mir leider nicht einfällt:

Fehler DÜRFEN gemacht werden;jedoch sollten es nicht immer die gleichen sein.

...nur durch fehler lernt man ja und entwickelt sich weiter :)z

_uTsupnami_


Natürlicher Menschenverstand!?

Ich halte sehr viel von persönlicher Entscheidung, Eigenverantwortung und dass man seine eigenen Fehler macht. Fehler machen gehört zwingend dazu, nur sollte man nach Möglichkeit aus ihnen lernen. Hier stellt sich eine Schwierigkeit: Wonach entscheide ich, ob etwas ein Fehler war oder nicht? Oder aber: Wenn mich jemand fragt "Habe ich einen Fehler gemacht?", auf welcher Grundlage antworte ich dann?

Es ist ein Essentielles und über einen Menschen Aussagekräftiges, wonach er beurteilt, ob etwas ein Fehler ist oder nicht. Die Zweischneidigkeit des Schwertes liegt darin, dass der Maßstab, um die Fehler anderer zu beurteilen der gleiche Maßstab ist, nach dem man seine eigenen Fehler beurteilt. Es sei denn, wir haben es hier mit einer [[http://de.wikipedia.org/wiki/Doppelmoral Doppelmoral]] zu tun.

Ich selbst habe eine nicht mehr so starke Ader, alles und jeden (inkl. mir) in Abrede zu stellen, zu hinterfragen und jemanden bis hin zur Bedeutungslosigkeit zu relativieren, doch hier stoße ich meines Erachtens zu Recht und aus Vernunftgründen an meine Grenzen.

Ich, für mich, mag mich im gesellschaftlichen Umgang nicht alleinig auf meine "persönliche Vernunft" verlassen, da sie meines Erachtens eher einer Meinung gleichkommt. Genausowenig mag ich mich der "persönlichen Vernunft" anderer beugen.

Die einzige Möglichkeit für eine Einigung bzw. fairen gesellschaftlichen Umgang (Familie und Freunde inkludiert) sehe ich in einem Orientierungsmaßstab mit universalem Charakter. Das wären dann für mich im wahrsten Sinne des Wortes [[http://de.wikipedia.org/wiki/Vernunft Vernunft]] und [[http://de.wikipedia.org/wiki/Gesunder_Menschenverstand natürlicher Menschenverstand]].

Die Maßgaben von Vernunft und natürlichem Menschenverstand sind meines Erachtens unter anderem funktioneller und ethischer Natur. Man kann diesen Vorgaben gemäß oder zuwider handeln. Wenn überhaupt notwendig, dann würde ich bei anderen oder auch mir nach diesen Maß-gaben beurteilen, ob etwas ein Fehler war oder nicht.

In diesem Gespann von Vernunft und natürlichem Menschenverstand spielen irgendwo auch noch Gefühle mit rein, stellen vielleicht sogar die Basis dar. Zumindest ist auf menschliches Leben bezogen dieses Gespann aus Vernunft und Verstand ohne Gefühle für mich nicht vorstellbar. Weiterhin denke ich, wie bereits erwähnt, dass Vernunft, Verstand und Gefühle weit weniger chaotisch oder subjektiv sind, als oftmals angenommen wird.

_CTsunqamix_


Lewian

Ich glaube, das Problem oft ist eher fehlende Offenheit – der fehlende Wille, anderen zuzuhoeren, darauf einzugehen und eventuell vom eigenen Weg dafuer abzugehen.

Ich halte Offenheit auch für sehr wichtig – in beiden Richtungen. In der einen Richtung ist das für mich das Zuhören und genaues Hinschauen, in der anderen Richtung ein zum Ausdruck bringen. Wenn man Tomaten auf den Augen und in den Ohren hat und sich auch beim Ausdruck wie einer von diesen [[http://trommelfeuer.info/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/drei-affen.jpg drei Affen]] verhält, dann kriegt man, gemeinschaftlich gesehen, garnichts gebacken.

Offenheit ist für mich im günstigsten Fall eine ehrliche Kommunikation, welche zu einem für die Beteiligten akzeptablen, gemeinschaftlichen Verständnis führt. Wie so oft, steht und fällt alles mit der Kommunikation – das Verständnis steht und fällt mit der angewandten Fähigkeit, zuzuhören und zum Ausdruck zu bringen.

Wenn die Offenheit und der gute Wille da sind, dann kann man was miteinander anfangen, auch wenn die Gefuehle oder die "persoenliche Vernunft" nicht uebereinstimmen.

Ich stimme dir zu.

Und ich muss mal nachfragen: Zählen Offenheit und guter Wille nicht zur Vernunft?

L%ewiakn


Zählen Offenheit und guter Wille nicht zur Vernunft?

Haengt davon ab, wie man das Wort verwendet. Bei manchen Leuten schon, bei anderen nicht. Wie frueher in diesem Faden schon diskutiert, glaube ich allgemein nicht, dass die Bedeutung der Worte klar und eindeutig und fuer jeden verstaendlich ist. "Vernunft" ist ein besonders vielkoepfiges Monster in dieser Hinsicht. Ich koennte vielleicht sagen, dass guter Wille und Offenheit zum "Grenzbereich seines Wortfeldes" gehoeren, was immer das heisst.

Mindestens "guter Wille" klingt nicht gerade nach "kalter Rationalitaet", oder? Das ist doch was ziemlich emotionales?

_VTsun2ami6_


YangYin

Ob ich mit mir im reinen bin ? Nein,ich weiss das ich an mir und meinen einstellungen arbeiten muss.

Ich denke, das eine schließt das andere nicht aus.

Von aussen auferlegt? Teilweise.

[...]

Ich mache fehler und stehe dazu...trage für mein verhalten auch die alleinige verantwortung.

Vielleicht siehst du es auch etwas zu streng. Es klingt zwar irgendwie ganz schön, dass man alles aus sich selbst heraus schafft, und dafür alleinig die Verantwortung trägt, doch das wird der Realität nicht gerecht.

Es gibt auch immer sehr viele Dinge, für die andere verantwortlich bzw. mit-verantwortlich sind oder waren – im Guten wie im Schlechten.

Manchmal liegt die Verantwortung (für sich selbst) auch darin, zu erkennen, dass sie nicht nur bei einem selbst liegt.

Y'anagYin


@ _tsunami_

Danke für deine worte :)_

Ich werde darüber nachdenken :)^

_2Tstuxnarmix_


Ich sage, back to the roots.

--> to get things right!

--> and to get things straight!


:-)

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