Die Logik vom Glücklichsein

Y;angYxin


Jestem

Ich fühle mich im moment ganz genauso wie du oder besser gesagt ziemlich ähnlich :)z

Ich fühle mich manchmal auch dem leben gegenüber ausgeliefert...ich habe auch diese sehnsucht nach einer gewissen sicherheit obwohl ich weiss das es das nicht gibt :°(

Ich versuche mir selbst sicherheit zu geben aber das ist sehr schwierig und gelingt mir nicht oft...leider.

Ich hoffe auf die zukunft die mir dann zeigen wird ob ich wirklich auf dem richtigen weg bin....

_mTsunJamix_


There comes a time...

Our Deepest Fear

"Our deepest fear is not that we are inadequate. Our deepest fear is that we are powerful beyond measure. It is our light, not our darkness that most frightens us. We ask ourselves, Who am I to be brilliant, gorgeous, talented, fabulous? Actually, who are you not to be? You are a child of God. Your playing small does not serve the world. There is nothing enlightened about shrinking so that other people won't feel insecure around you. We are all meant to shine, as children do. We were born to make manifest the glory of God that is within us. It's not just in some of us; it's in everyone. And as we let our own light shine, we unconsciously give other people permission to do the same. As we are liberated from our own fear, our presence automatically liberates others.”

-- Marianne Williamson

Ein passender [[http://www.youtube.com/watch?v=oh6hNsf5J7k Video-Ausschnitt]] dazu.

Y)angYxin


@ _Tsunami_

Wunderschön...und wahr.

_iTsupnamxi_


Lewian

Dein [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/511854/15842384/ Beitrag vom 12.11.10]].

Zählen Offenheit und guter Wille nicht zur Vernunft?

Haengt davon ab, wie man das Wort verwendet. Bei manchen Leuten schon, bei anderen nicht.

Meines Erachtens zählen Offenheit und guter Wille zur Vernunft.

Bleibt die Frage, was Vernunft ist? Trotz "sprachlicher Unschärfen" ist die Vernunft meines Erachtens nicht individuell wandelbar, sondern universal. Vielleicht nicht die Krone der (sprachlichen) Weisheit, so stimme ich doch der Begriffserklärung der Wikipedia zu:

Mit Vernunft als philosophischem Fachbegriff wird die Fähigkeit des menschlichen Geistes bezeichnet, von einzelnen Beobachtungen und Erfahrungen auf universelle Zusammenhänge in der Welt zu schließen, deren Bedeutung zu erkennen und danach zu handeln – insbesondere auch im Hinblick auf die eigene Lebenssituation (vgl. Nous). Die Vernunft ist das oberste Erkenntnisvermögen, das den Verstand kontrolliert und diesem Grenzen setzt bzw. dessen Beschränkungen erkennt. Sie ist damit das wichtigste Mittel der geistigen Reflexion und das wichtigste Werkzeug der Philosophie. Dieses als Diskussionsgrundlage immer noch maßgebliche Verständnis von Vernunft steht in der Tradition der Philosophie Immanuel Kants.

Auch der fortführenden Erklärung möchte ich nicht widersprechen:

Neben dieser menschlichen, subjektiven Vernunft (theoretische oder epistemologische Vernunft) nahmen einige Philosophen die Existenz einer objektiven Vernunft an; ein die Welt durchwaltendes und ordnendes Prinzip (metaphysische oder kosmologische Vernunft – Weltvernunft, Weltgeist, logos, Gott). Zu diesen Philosophen gehören z. B. Heraklit, Plotin und Hegel. Die Debatten um die Existenz oder Nichtexistenz einer solchen Weltvernunft und ihre eventuelle Beschaffenheit sind ein bedeutender Teil der Philosophiegeschichte.

Ich selbst bin der festen Überzeugung, dass es im Leben Unstreitbares gibt – nicht durch das Individuum gestaltbar oder wandelbar, sondern nur zu einem gewissen Grad erkennbar. In diesem Kontext ist Vernunft die Erkenntnis von Wahrheit.

Es ist auch einfach die Frage, ob ein Mensch (beliebig) herrschen kann oder sich (aus Vernunftgründen) beugen muss.

Wie frueher in diesem Faden schon diskutiert, glaube ich allgemein nicht, dass die Bedeutung der Worte klar und eindeutig und fuer jeden verstaendlich ist.

Ich kann mich daran erinnern. ;-)

Sprache bzw. Kommunikation ist sicherlich mangelhaft und mißverständlich, doch bis auf Weiteres die beste Möglichkeit, Verständnis, und womöglich auch Vernunft, zu erlangen – Verständnis für sich selbst, seine Mitmenschen und das Leben.

Ich denke, Verständnis braucht Zeit und das "reale Leben". Ich schließe das aus der Tatsache, dass mein Verständnis am meisten dadurch gewachsen ist, dass ich sehr lange Zeit mit bestimmten Menschen verbracht habe. So weiß ich sehr genau, wie ich bestimmte Menschen und Aussagen zu verstehen habe, ganz unabhängig der verwendeten Worte. Die selben Aussagen gewinnen in verschiedenen Mündern ganz verschiedene Bedeutungen. So weiß ich zum Beispiel sehr genau, was es bedeutet, wenn ein guter und langjähriger Freund bestimmte Worte in den Mund nimmt. Hilfreich für mich ist, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt. Jemand, der denkt, was er spricht, und spricht, was er denkt. Die selben Worte im Munde eines anderen würden bei mir eine enorme Skepsis hervorrufen. Warum? Was ist der Unterschied?

Der Unterschied ist, dass Worte ihre wahre Bedeutung erst durch den Sprecher erlangen, *Ethos-Pathos-Logos*, und das Verständnis von Worten basiert letztendlich darauf, dass man den Sprecher verstanden hat, und das wiederum setzt Zeit und das "knallharte Leben" voraus.

"Vernunft" ist ein besonders vielkoepfiges Monster in dieser Hinsicht. Ich koennte vielleicht sagen, dass guter Wille und Offenheit zum "Grenzbereich seines Wortfeldes" gehoeren, was immer das heisst.

Klingt logisch.

Mindestens "guter Wille" klingt nicht gerade nach "kalter Rationalitaet", oder? Das ist doch was ziemlich emotionales?

Ja, und ich denke, das muss so sein. Vernunft besteht in ihrem Kern aus Emotionen und Gefühl. So werden Gesetze aus Vernunftgründen ([[http://de.wikipedia.org/wiki/Positives_Recht positives Recht]]) erlassen, doch können keinen langfristigen Bestand haben oder nicht akzeptiert werden, wenn es dem Gefühl ([[http://de.wikipedia.org/wiki/Naturrecht überpositives Recht]]) widerspricht.

Wer überpositives Recht, Naturrecht bzw. Naturprinzinpien finden will, der findet sie im Gefühl, nicht im Denken oder Wissen.

Gefühl vs. Denken und Wissen?

Im Gefühl kann kann man Naturprinzipien und das Leben finden, im Denken und Wissen nur willige Werkzeuge.

_MTsunaxmi_


Jestem

Allerdings wird der Tod und die Liebe in verschiedenen Kulturen ganz unterschiedlich wahrgenommen

Naja – so gaaaaanz unterschiedlich doch nicht! Wir sind schon mehr oder weniger durch die Kulturen konditioniert, aber im "innersten" denken wir alle gleich und haben gleiche Ängste und Sehnsüchte.

Ja und Nein.

Du stehst alleine gegen der Rest der Menschheit.

Versuche mal, so zu denken, wie ein anderer es tut, oder anders zu denken, als du es jetzt tust. Das ist eine sehr große Herausforderung.

Nimm' mal einen Buddhisten in [[http://current.com/shows/vanguard/88884836_lost-in-democracy.htm Shangri-La]]. Könntest du so denken, wie er? Könnte er so denken, wie du?

_^TsunhamiB_


Jestem & YangYin

Ich habe die vermeintliche Sicherheit, Geborgenheit und das Zugehörigheitsgefühl, die mir meine Familie und gesellschaftliche Strukturen baten, abgelehnt. Das wäre auch nicht weiter schlimm (es ist sogar ganz gut so), wenn ich eine Äquivalenz dafür gefunden hätte – das habe ich aber nicht.

ich habe auch diese sehnsucht nach einer gewissen sicherheit obwohl ich weiss das es das nicht gibt

Ich kenne das. So, wie mein Leben bis dato verlief, denke ich, ich bin ein "Wanderer zwischen den Welten" - wurzellos. Das hat Vor- und Nachteile.

Vermutlich braucht alles, was Leben will, Wurzeln - auf die eine oder andere Art. Das kann der Lebenspartner, die Familie, der Beruf, die Wohnung oder eine Religion sein. Dinge, zu denen man täglich zurückkehren kann, die einen auffangen, einen Weg aufzeigen und einem Halt geben. Manche können oder wollen sich auf diese Dinge nicht verlassen. Sie suchen nach Dingen, die... ja, ehrlich gesagt, weiß ich nicht genau, nach was. Sie suchen vermutlich nach einem Gefühl oder einem Bewusstsein, welches weniger zufällig, sondern beständig ist, und einen durch das Leben begleitet.

Vielleicht gibt es das. Vielleicht auch nicht.

Sollte es das geben, dann liegt des Rätsels Lösung meines Erachtens tatsächlich im Gefühl und im Bewusstsein - vielleicht im bewussten Gefühl.

Ich vermute, wenn man den Dingen auf den Grund geht, sich an den Kern vorarbeitet - den Kern seines eigenen Wesens -, dann stösst man im Kern seines Inneren auf ein bewusstes Gefühl, und das könnte sehr spannend sein.

_,Tqsunamtix_


Kein Tag wie der andere. Kein Mensch wie der andere.

Denken – Wissen – Glauben – Sehen – Hören – Wahrnehmen

– Kämpfen – Verlieren – Leiden – Fühlen – Spüren – Verstehen

– Erkennen – Handeln


Eigentlich alles da, was es braucht.

So viele Gegebenheiten, so viele Freiheiten.

Sind die Gegebenheiten gut oder schlecht? Sind die Freiheiten gut oder schlecht?

Was genau sind die Gegebenheiten?

Zuviel Freiheit?

j2unispsexr


Ah...

Zweifel -> nicht gut für's Glücklichsein

":/

_fTsu&namix_


Ganz im Gegenteil: Auch Zweifel ist ein Gefühl, ein intelligentes Gefühl. Es hilft dir beim Glücklichsein. :)z

jWuRnip(er


Hm... Verzweiflung hilft nicht beim GLücklichsein. Und ob Zweifel intelligent sind würde ich erstmal auch bezweifeln. Geht nicht wirklich auf, der Satz, aber ich wollte das Wortspiel trotzdem versuchen

_sTsungamxi_


Verzweiflung hilft nicht beim GLücklichsein.

Manchmal sind Zweifel oder Verzweiflung gerechtfertigt – genau genommen: immer. Zweifel oder Verzweiflung haben immer einen (guten) Grund.

Und ob Zweifel intelligent sind würde ich erstmal auch bezweifeln.

Meines Erachtens sind alle Gefühle intelligent.

_gTs"unamxi_


Ich muss an ein Lied denken, welches eine Teilnehmerin hier mal gepostet hat, oder doch woanders. ":/ Auf jeden Fall: [[http://www.youtube.com/watch?v=Kuwdw7KmGwA Wonderful Life]].

_{Tslunamxi_


[[http://www.youtube.com/watch?v=d6wRkzCW5qI Will you fight?]]

Y;angaYixn


Ich denke man sucht seinen "spiegel"...das heisst einen menschen oder eine philosophie die einem zeigt das alles gut ist wie es ist ohne wenn und aber...etwas von dem man hört und sich angekommen fühlt...natürlich wird es immer rückschläge geben aber diese würden dann gemildert und verlieren an wucht...zweifel vergiften alles...denn mit zweifeln besteht unruhe und suche nach sinn ohne das man merken würde das man seinen sinn bereits gefunden hat...

_PTsunaUmxi_


Auf einen Tag kommt es nicht an...

Sehen - Update

Habe gestern eine SMS bekommen: "lieber Kunde", usw... meine Brille ist fertig. Fühlte mich gestern schon etwas mulmig, zu erfahren, wie das Ergebnis ist. Bin aber trotzdem zu dem Optikerladen gefahren. Irgendwie scheinen die dort alle mich bzw. meine Geschichte zu kennen, obwohl ich keinen von denen kenne. Ich fragte, ob der mir vertraute Optiker da ist. Leider nicht. Es hieß dann: "Wollen Sie morgen nochmal kommen? Da isser wieder da. Der freut sich dann auch, sie zu sehen." Hmm... ich überlegte kurz und entschied mich, die Brille noch nicht abzuholen. Fuhr also unerledigter Dinge wieder nach Hause. Dafür ist es heute soweit. Hmm... fühle mich nach einem Arbeitstag ganz schön am Arsch. Weiß nicht, was ich denken soll. Aber dass ich da jetzt hinfahre, ist schon klar. Mehr fällt mir gerade auch nicht ein.

Hinweis

Dieser Faden ist geschlossen, Sie können deshalb nicht mehr antworten. Aber schauen Sie doch in die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder besuchen Sie eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH