Die Logik vom Glücklichsein

_uTsuDnamxi_


Übrigens ist diese Frage

Wie erkennt man einen Fehler?

eine sehr gute Frage.

Alternativ ging mir kurz nach bzw. während meines Beitrags die Frage durch den Kopf:

Was ist ein Fehler?

_<Tsubnami_


Alternativ:

Was ist ein Fehler?

Lzewiaxn


In die Richtung hatte ich auch gedacht.

Machen wir nicht immer, wenn wir "Fehler" denken, die Annahme, dass wenn der "Fehler" nicht gemacht worden waere, die Welt (bzw. der u.U. sehr kleine betreffende Weltteil) sich irgendwie anders und besser entwickelt haette? Setzt das Feststellen eines Fehlers nicht "konjunktivisches Denken" voraus?

Letztlich gibt's die Alternativwelt ja nicht, in der der Fehler nicht passiert ist (auch wenn einige ausgetickte Physiker das glaube ich anders sehen), und wir koennen nicht wissen, wie sie weitergegangen waere.

_QTsunaxmi_


Bei der Überlegung oder der Frage, was einen Fehler zum Fehler qualifiziert und wie man einen solchen erkennt, sind der Subjektivität Tor und Türe natürlich mal wieder weit geöffnet. ;-D :-D


Machen wir nicht immer, wenn wir "Fehler" denken, die Annahme, dass wenn der "Fehler" nicht gemacht worden waere, die Welt (bzw. der u.U. sehr kleine betreffende Weltteil) sich irgendwie anders und besser entwickelt haette? Setzt das Feststellen eines Fehlers nicht "konjunktivisches Denken" voraus?

Ich denke schon, dass es Menschen gibt, die so "ticken", also Menschen, die einer "besseren Vergangenheit" oder besseren "Alternativwelt" nachtrauern, dabei gewissermaßen an der Realität (oder dem Jetzt) "vorbeiarbeiten" und dabei womöglich in Depressionen verfallen. Ich selbst zähle mich nicht zu den Menschen, die einer "alternativen Vergangenheit" nachtrauern. Es scheint mir nicht produktiv / nicht zielführend / nicht sinnvoll.

Letztlich gibt's die Alternativwelt ja nicht, in der der Fehler nicht passiert ist (auch wenn einige ausgetickte Physiker das glaube ich anders sehen), und wir koennen nicht wissen, wie sie weitergegangen waere.

Die Theorie des Multiversum verleitet zu philosophischen Höhenflügen und ist für die Astrophysik sicherlich interessant, aber für unser alltägliches (oder auch nicht so alltägliches) Leben ist es doch – im wahrsten Sinne des Wortes – zu weit weg.

_+Tsunvami_


Machen wir nicht immer, wenn wir "Fehler" denken, die Annahme, dass wenn der "Fehler" nicht gemacht worden waere, die Welt (bzw. der u.U. sehr kleine betreffende Weltteil) sich irgendwie anders und besser entwickelt haette? Setzt das Feststellen eines Fehlers nicht "konjunktivisches Denken" voraus?

Ich denke, das Feststellen eines Fehlers setzt erstmal und in erster Linie voraus, was man unter gut und besser versteht.

L/ewiPan


Das obendrein...

_OTsunjamix_


Von einer sprachlichen Warte aus betrachtet kann man einen Fehler durchaus mit Folgendem übersetzen: "falsch", "unangenehm", "nicht richtig", "nicht in Ordnung", "nicht gut".

Das heißt, dass man bei einem Fehler (im allgemeinen Sinne, ohne subjektiv zu werden) auch die Aspekte Moral (-verständnis), Empfinden und Instinkte betrachten muss.

_+Tsnunaymix_


Wir müssen Fehler machen. Das ist unvermeidbar und wird immer so sein. Es ist in unserer Entwicklungsgeschichte, im Leben selbst begründet.

Genaugenommen sind wir alle ein "fehlerhafter Haufen".

Das heißt aber nicht, dass wir so bleiben müssen, sondern noch genauer genommen ist es so, dass wir uns Werte vergewissern können, welche unsere Fehler auf ein Minimum reduzieren.

L7elwixan


Wir müssen Fehler machen. Das ist unvermeidbar und wird immer so sein. Es ist in unserer Entwicklungsgeschichte, im Leben selbst begründet.

Vielleicht auch nicht. Denn wenn man keine unmoegliche Perfektion fordert, dann braucht man vielleicht auch nichts fuer einen "Fehler" zu halten. Es passiert, was passiert, und wir leben damit. (Bis wir sterben.)

Y4angY6in


Es passiert, was passiert, und wir leben damit. (Bis wir sterben.)

Lewian

ja wenn man das kann ist man (fast) weise ;-) .........aber ein sehr guter ansatz. :)^ :)=

__Ts^unxami_


Ein Mensch mit 20 sollte bereits ein paar Werte haben.

Ein Mensch mit 30 wird immer noch zerrissen sein.

Ein Mensch mit 40 sollte bereits sehr gut wissen, was das Leben zu lehren hat.

Y\angYxin


well said _Tsunami_ :)z :)=

_aTsunaEmi_


Danke. |-o

Y`angYqixn


Na ja deine aussage hat bei mir den nagel auf den kopf getroffen wie man so sagt...... ;-) :)z @:)

_hTsuHnamxi_


Wenn es um Fehler geht, dann können wir auch "ganz oben" anfangen.

Ist die Existenz / die Welt / das Leben ein Fehler?

Ich behaupte: Nein.

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