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"Ich will niemanden sehen, du Gesellschaftstier!"

D:ipl@.1 PhyJsikerxin hat die Diskussion gestartet


Scheisse. Einfach nur scheisse. Jetzt weiß ich, warum unsere Beziehung so kracht. Verdammter scheissdreck.

Als ich meinen Partner kannte, wies er nahezu autistische Züge auf, hatte nie eine Beziehung vor mir (weil ihn eben alle so merkwürdig fanden...) und lebte sehr zurückgezogen. Mir kam das entgegen, denn aus unerfindlichen Gründen wollte ich nie Gesellschaft haben. Ich zog weg um zu studieren - und fehlte auf jeder Party. Familienfeste gab es in meiner Familie nie, da es schlicht weg keine Familie gab (wenig Verwandte, und die ständig zerstritten). Ich lernte meinen Partner kennen und lieben. Von ganzem Herzen. Wir bauten unser Leben auf, unsere Wohnung, wir arbeiten beide viel und verbingen die Abende zusammen. Ich habe weder im Job noch im Alltag Probleme mit Fremden, ich kann telefonieren, Leute nach dem Weg fragen, Kassiererinnen auf Rechnungsfehler aufmerksam machen, meine Arbeitsergenisse vor 100 Leuten vorstellen, Präsentationen halten. Ich leide somit nicht unter sozialer Phobie. Ich werde als unterhaltsam geschätzt. Ich habe eine beste Freundin von Geburt an, alle späteren Freundschaften ließ ich stets ausschleichen, jedes Treffen war mir ein Gräuel.

Mein Freund ist sehr glücklich geworden mit mir, er blüht auf. Annerkennend sagen die Leute, wie sehr sie seine Anwesenheit nun schätzen, weil er nicht mehr so quatschkopfartig (durch Unsicherheit!) ist, wie früher. Er ist selbstsicherer geworden.

Nun das Problem: Über uns wohnt ein junges Pärchen, das ständig Kontakt zu uns sucht: In die Kneipe gehen, Videoabend, Spiele spielen, Silvester feiern. Mein Freund ist zwar anfangs immer noch gehemmt, genießt dann die Abende in vollen Zügen, lacht und ist glücklich. Ich liebe es, ihn so zu sehen.

Nun zu dem Problem - und scheisse, ich muss heulen.

Ich will das alles nicht. Ich will niemanden sehen, den ich kenne. Ich will nicht reden, nicht erzählen, nichts beweisen müssen, nicht attraktiv, unterhaltsam sein. Ich sitze bei diesen Pärchen-Abenden da und bete zu Gott, dass ich heim darf. Ich schäme mich für mich selbst, finde mich unattraktiv und vor allem eines: Schrecklich hilflos.

Vor diesen Treffen knallt es gewaltig in der BEziehung: Nachbarin S kommt an, und fragt, ob wir am Abend mit ihnen eine DVD gucken wollen, ich traue mich nicht abzusagen und sage zu. Ab da ist der Tag gelaufen, ich schreie nur noch rum, stehe unter Strom. Ich will nicht! Ich will vor dem Fernseher hocken. Ich will ein bisschen arbeiten. Ich will ins Bett (ich bin eine LErche, muss früh schlafen). Ich schreie nur noch rum und hasse mich deswegen. Ich will es meinem PArtner nicht versauen und gehe hin, aber innendrin bin ich schrecklich alleine. Ich mache vorher mit ihm aus, dass wir um 12 gehen, und dann holt er sich um kurz vor 12 ein neues Bier und ich hasse ihn innerlich dafür, und noch viel mehr hasse ich mich dafür, dass ich ihn hasse.

Er ist mitten drin in der Geselligkeit und ich will es ihm nicht versauen. Aber ich gehe durch die Hölle.

Am Wochenende ist es eskaliert: Wir waren in der Ferne bei seinen Eltern, seine Mutter feierte Geburtstag. Alles hochgebildete, reiche Leute, aber alle eigentlich sau unglücklich. Alle haben sich besoffen. Ich stand da und machte Fäuste in meinen Hosentaschen. Ich lächelte nett, man war freundlich zu mir, doch ich fühlte mich bedroht. Man wollte alles über meinen Beruf wissen, ich gab Auskunft. Man mochte mich. Aber ich wollte nur weg.

Ich habe in Gesellschaft mit Bekannten (sogar mit meiner eigenen Familie!) nur einen Instinkt: FLUCHT

Ich sagte um 11 meinem Freund, dass ich nun ins Bett ginge, ich könne nicht mehr. Er war sauer, "warum versaust du mir das Familienfest?". Ich blieb hart und ging ins Bett. Um 1 kam er kurz, schon sturzbetrunken, und sagte, er werde nun auch kommen. Er kam nicht. Ich schrieb ihm eine SMS, wo er bleibe. Er wolle noch da bleiben. Ich war sauer, total scheisse von mir :(v. Das habe ich ihm dann auch mündlich gesagt, woraufhin mir die ganze Familie bittere Vorwürfe (nachts um 3, alle knüppelharte) machte. Sie hatten ja Recht.

Mein Freund machte mir später im Bett bittere Vorwürfe. Er betonte (wie auch seine Familie am Tag zuvor, nüchtern), dass ich unheimlich viel für ihn getan hätte, niemals könnte er mir das zurückbezahlen. Er habe mir ein ganz neues Leben offenbart. Aber warum sei ich so scheu? Wovor hätte ich denn Angst? Warum verdammt noch mal könne ich nicht in Gesellschaften gehen?

Ich möchte noch einen einzigen Satz zu meiner Verteidigung sagen (obwohl ich ja größtenteils Schuld an alle dem bin): Seine Familie ist teilweise übelstes Kaliber, Demütigungen sind da an der Tagesordnung. Auch und vorallem meinem Freund gegenüber. Er sieht darüber hinweg, ich kann das nur schlecht aushalten. Ich will nicht, dass er sich zwischen seiner Familie und mir entscheidet, das wollte ich auch nie. Ich habe es (sogar in dieser Nacht, trotz Wut!) genossen, dass er lachend dort stand. Ich mag es, ihn gesellig zu sehen. Nur möchte ich nicht daran teilnehmen müssen. Ich kann es nicht. Ich habe Angst vor Gesellschaft. Er braucht mich da doch gar nicht, er soll das alleine genießen und ich bleibe einfach zuhause. Er soll mich bitte vor dieser Hölle bewahren und mich in Frieden alleine lassen. Bitte. Ich möchte so gerne niemanden sehen, ich bin glücklich alleine.

Jegliche Kompromisse, die ich vorschlug ("fahr alleine nach Hause" und "ich komme mit, aber ich darf früh ins Bett gehen" und "sie können doch uns mal zuhause einen Nachmittag besuchen" und so weiter) schlugen alle fehl. Sein Kommentar: Dann kann ich mir keine Beziehung mehr vorstellen mit dir. "Das gehört doch dazu, dass man 4 Mal im Jahr nach Hause fährt." Und ich sage dann: Aber für mich ist es die Hölle, wir streiten dort nur, und ich kann nirgendwo ausweichen, denn um euer Haus ist nur blankes nichts, ich bin vollkommen ausgeliefert"

Scheitert meine Beziehung nun daran? Unser gemeinsames Leben ist wundervoll- das sagt auch er. Scheitert es nun an dem anderen Leben? Dem Gesellschaftsleben?

Ich fühle mich in Gesellschaften wie einverwundetes Tier. Ich stehe dort, beisse die Kiefer aufeinander und in mir drin weint alles. Alles tut mir weh, ich vergehe vor Trauer. Ich will das nicht.

Ich will das vermeiden. Ich will immer und überall flüchten.

Ich bin gerade sehr verzweifelt, denn ich sehe nun, was mein ganzes Leben sehr kompliziert hat, weil ich eigentlich mein ganzes Leben damit beschäftigt war, vor Gesellschaften zu flüchten: Vor Klassenfahrten wurde ich absichtlich krank, bei Abifeten war ich angeblich immer krank oder woanders. Ich bin mein ganzes Leben damit beschäftigt, soziale Kontakte zu vermeiden. Außer mit meinem Partner, meiner Mutter und meiner besten Freundin.

Flucht..immer nur Flucht...

Antworten
l7isba_neu


Du hast ihm die Starthilfe in ein soziales Leben, zu sozialen Kontakten geliefert, und nun kommst du da nicht mehr raus.

Ihr seid irgendwie - scheinbar - untrennbar - miteinander "verkettet"; emotional, versteht sich, und er setzt dich unter Druck: "wenn du nicht... dannn...."

Du kannst ihm keine Grenzen setzen, nicht "nein" sagen.

Am Wochenende ist es eskaliert: Wir waren in der Ferne bei seinen Eltern, seine Mutter feierte Geburtstag. Alles hochgebildete, reiche Leute, aber alle eigentlich sau unglücklich. Alle haben sich besoffen. Ich stand da und machte Fäuste in meinen Hosentaschen. Ich lächelte nett, man war freundlich zu mir, doch ich fühlte mich bedroht. Man wollte alles über meinen Beruf wissen, ich gab Auskunft. Man mochte mich. Aber ich wollte nur weg.

Ich habe in Gesellschaft mit Bekannten (sogar mit meiner eigenen Familie!) nur einen Instinkt: FLUCHT

Weißt du deine Gründe für deinen Fluchtwunsch?

Wenn ja, dann steh dazu und zwinge dich nicht, zu bleiben, wo du meinst, nicht hinzupassen. Traue deinem INstint. D.h. jetzt nicht "Flüchten um jeden Preis", aber: Abstand gewinnen. Man kann auf solche Gesellschaften gehen, und sich im Vorhinein sagen: "Ich halte das 2 Stunden aus, weil ich das so aushalten will, ich lächele dabei und bin freundlich, aber dann gehe ich."

Ich sagte um 11 meinem Freund, dass ich nun ins Bett ginge, ich könne nicht mehr. Er war sauer, "warum versaust du mir das Familienfest?".

diese Sätze zeigen ganz klar eure emotiole Verstrickung. Er erwartet hier von dir, dass du ihm nicht das Fest versaust. Er erwartet hier von dir ein "familiengerechtes" Verhalten, ein angepasstes Verhalten.

Ob er allerdings auf dem Familienfest Spaß hat oder nicht, ist seine Sache, und nicht die deine.

Ich blieb hart und ging ins Bett. Um 1 kam er kurz, schon sturzbetrunken, und sagte, er werde nun auch kommen. Er kam nicht. Ich schrieb ihm eine SMS, wo er bleibe. Er wolle noch da bleiben. Ich war sauer, total scheisse von mir :(v. Das habe ich ihm dann auch mündlich gesagt, woraufhin mir die ganze Familie bittere Vorwürfe (nachts um 3, alle knüppelharte) machte. Sie hatten ja Recht.

Nö. Am besten wäre es sicherlich gewesen, ihm keine SMS zu schicken, und auch nicht sauer auf ihn zu sein. Das entschuldigt aber nicht das Verhalten seiner Familie, d.h sie "hatten deshalb nicht automatisch Recht".

Mein Freund machte mir später im Bett bittere Vorwürfe. Er betonte (wie auch seine Familie am Tag zuvor, nüchtern), dass ich unheimlich viel für ihn getan hätte, niemals könnte er mir das zurückbezahlen. Er habe mir ein ganz neues Leben offenbart. Aber warum sei ich so scheu? Wovor hätte ich denn Angst? Warum verdammt noch mal könne ich nicht in Gesellschaften gehen?

Wieso hat er dir ein neues Leben offenbart? WAr das nicht eher umgekehrt? Er hatte doch die autistischen Züge, nicht du. Er projiziert seine eigenen Probleme auf dich, und wirft dir das auch noch vor. Ausserdem macht er dir damit moralischen Druck ("niemals kann ich dir das zurückzahlen" => also verhalte dich bitte so, dass du bei meiner Familie gut ankommst"). Die Keule kommt ja dann auch: "Warum bist du so scheu, wovor hast du Angst" etc pp... das ist die emotionale Keule, sich doch gefälligst "anständig" und "normal" zu verhalten.

Ich würde das an deiner Stelle ganz klar und ruhig zurück weisen, evt. mit Begründung.

Die BEgründung findest du hier, in deinen eigenen Sätzen:

Ich möchte noch einen einzigen Satz zu meiner Verteidigung sagen (obwohl ich ja größtenteils Schuld an alle dem bin): Seine Familie ist teilweise übelstes Kaliber, Demütigungen sind da an der Tagesordnung. Auch und vorallem meinem Freund gegenüber. Er sieht darüber hinweg, ich kann das nur schlecht aushalten.

1. Du bist nicht Schuld, die Gesellschaft von Leuten, die du nicht magst, nicht aushalten zu können!

Du schreibst es doch selbst, dass seine FAmilie übelstes Kaliber ist, und dass sogar er dort gedemütigt wird. Da ihm das egal ist, (vermutlich bemerkt er es nicht mal mehr, vermutl. hat er sich dran gewöhnt bzw ist so erzogen worden, dann kann er es nicht bemerken!), kannst du mit ihm darüber reden, solange du willst, er wird deine Gründe nicht verstehen.

2. Hauptgrund: DU kannst Demütigungen schlecht aushalten. Es zählt hier aber nur dein Grund. Du magst diese Familie nicht, und du hast einen Grund: Diese Familienmitglieder gehen nicht achtsam miteinander um, und davon willst du dich fern halten (was ich sehr gut verstehe). DAS ist dein Grund, und der ist völlig ausreichend.

Ich will nicht, dass er sich zwischen seiner Familie und mir entscheidet, das wollte ich auch nie. Ich habe es (sogar in dieser Nacht, trotz Wut!) genossen, dass er lachend dort stand. Ich mag es, ihn gesellig zu sehen. Nur möchte ich nicht daran teilnehmen müssen. Ich kann es nicht. Ich habe Angst vor Gesellschaft. Er braucht mich da doch gar nicht, er soll das alleine genießen und ich bleibe einfach zuhause. Er soll mich bitte vor dieser Hölle bewahren und mich in Frieden alleine lassen. Bitte. Ich möchte so gerne niemanden sehen, ich bin glücklich alleine.

Dann sag ihm das so.

k[alte2r_ka"ffexe


hallo erstmal!

Ich will das alles nicht. Ich will niemanden sehen, den ich kenne. Ich will nicht reden, nicht erzählen, nichts beweisen müssen, nicht attraktiv, unterhaltsam sein. Ich sitze bei diesen Pärchen-Abenden da und bete zu Gott, dass ich heim darf. Ich schäme mich für mich selbst, finde mich unattraktiv und vor allem eines: Schrecklich hilflos.

kenne ich auch. wenn alle anderen sich prächtig amüsieren, möchte ich nur eins: heim. :-/

Nachbarin S kommt an, und fragt, ob wir am Abend mit ihnen eine DVD gucken wollen, ich traue mich nicht abzusagen und sage zu.

warum? deinem freund zu liebe?

Er war sauer, "warum versaust du mir das Familienfest?". Ich blieb hart und ging ins Bett. Um 1 kam er kurz, schon sturzbetrunken, und sagte, er werde nun auch kommen. Er kam nicht. Ich schrieb ihm eine SMS, wo er bleibe. Er wolle noch da bleiben. Ich war sauer, total scheisse von mir :(v. Das habe ich ihm dann auch mündlich gesagt, woraufhin mir die ganze Familie bittere Vorwürfe (nachts um 3, alle knüppelharte) machte. Sie hatten ja Recht.

also erstmal: ich wäre auch sauer an deiner stelle gewesen. warum versaust du ihm das familienfest?! nur weil du schlafen willst? also bitte! ich hätte von meinem partner auch erwartet, dass er entweder mitkommt oder nachkommt, das einzige, was ich nicht gebrauchen könnte, dass er deswegen sauer auf mich ist.

seine familie macht dir vorwürfe?'zu recht? nein. hat er dich wenigstens in schutz genommen? :-/

Jegliche Kompromisse, die ich vorschlug ("fahr alleine nach Hause" und "ich komme mit, aber ich darf früh ins Bett gehen" und "sie können doch uns mal zuhause einen Nachmittag besuchen" und so weiter) schlugen alle fehl. Sein Kommentar: Dann kann ich mir keine Beziehung mehr vorstellen mit dir. "Das gehört doch dazu, dass man 4 Mal im Jahr nach Hause fährt." Und ich sage dann: Aber für mich ist es die Hölle, wir streiten dort nur, und ich kann nirgendwo ausweichen, denn um euer Haus ist nur blankes nichts, ich bin vollkommen ausgeliefert"

find ich echt die krass. du versuchst es ihm recht zu machen, und er geht kein bisschen darauf ein.

an DEINER stelle würde ich mir gedanken machen, ob DU mit ihm so zusammensein willst?

mich würde das sehr kränken!

Scheitert meine Beziehung nun daran? Unser gemeinsames Leben ist wundervoll- das sagt auch er. Scheitert es nun an dem anderen Leben? Dem Gesellschaftsleben?

Ich fühle mich in Gesellschaften wie einverwundetes Tier. Ich stehe dort, beisse die Kiefer aufeinander und in mir drin weint alles. Alles tut mir weh, ich vergehe vor Trauer. Ich will das nicht

das kann dir wohl niemand sagen.

ich lese ganz klar, dass du mit dem gesellschaftsleben ein großes problem hast, daran kann man sicher arbeiten. ( rausfinden, WARUM es so ist....),

trotzdem würde ich von deinem Freund mehr Rücksicht erwarten! :|N

l>isa_xneu


Antwort Teil 2:

Hier übt er ganz massiv Psychodruck aus:

Jegliche Kompromisse, die ich vorschlug ("fahr alleine nach Hause" und "ich komme mit, aber ich darf früh ins Bett gehen" und "sie können doch uns mal zuhause einen Nachmittag besuchen" und so weiter) schlugen alle fehl. Sein Kommentar: Dann kann ich mir keine Beziehung mehr vorstellen mit dir. "Das gehört doch dazu, dass man 4 Mal im Jahr nach Hause fährt." Und ich sage dann: Aber für mich ist es die Hölle, wir streiten dort nur, und ich kann nirgendwo ausweichen, denn um euer Haus ist nur blankes nichts, ich bin vollkommen ausgeliefert"

du willst nicht, aber er droht dir ziemlich offen mit Trennung.

Scheitert meine Beziehung nun daran? Unser gemeinsames Leben ist wundervoll- das sagt auch er. Scheitert es nun an dem anderen Leben? Dem Gesellschaftsleben?

Ich fühle mich in Gesellschaften wie einverwundetes Tier. Ich stehe dort, beisse die Kiefer aufeinander und in mir drin weint alles. Alles tut mir weh, ich vergehe vor Trauer. Ich will das nicht.

Ich will das vermeiden. Ich will immer und überall flüchten.

Hm. Fühlst du dich in allen Gesellschaften so schlecht? Oder ist es nur, dass dieses mehr oder weniger große Beziehungsproblem dein soziales Leben/Interaktion so überschattet?

Willst du wirklich immer und überall flüchten?

Wenn das wirklich so ist - was ich kaumglauben kann - würde ich mir mal Gedanken darüber machen, mit welchen Leuten du dich umgibst (ausser ihm und seiner Familie). Hast du eigene Freunde?

Ich bin mein ganzes Leben damit beschäftigt, soziale Kontakte zu vermeiden. Außer mit meinem Partner, meiner Mutter und meiner besten Freundin.

Flucht..immer nur Flucht...

Da gibt es, wiees mir scheint, ein größeres, tiefer liegendes Problem. Offensichtlich wird dieses dein tiefer liegendes Problem mit sozialen Kontakten durch deine BEziehung; hier wirst du ganz klar an und über deine Grenzen geführt, weil du seine Familie nicht magst (aus gutem Grund!), dich aber nicht von ihm abgrenzen kannst, weil du Angst hast, ihn zu verlieren. Er macht dir noch zusätzlich kräftig Druck, weil er wohl irgendwie spürt, dass das möglicherweise ERfolg haben wird.

Du hast ein Bindungsproblem und möglicherweise hast du Angst, dich abzugrenzen, nein zu sagen, kombiniert mit Verlustangst.

sxomeonxe to Vtruxst


Ich würde auch im Grunde nur zwei Dinge tun.

Zum einen:

Akzeptieren und wirklich voll dahinter stehen, dass man kein Gesellschaftsmensch ist. Manche Leute sind Einzelgänger und können sich alleine besser entwickeln, haben weniger, dafür festere Freundschaften. Dieser Typ wird in unserer Gesellschaft weniger akzeptiert: Man wird schnell als "komisch" und asozial deklariert, fehlt man auf den Partys, wird man bald zu einer Persona Non Grata, gerät in Vergessenheit. Der Sozialisierungstrend signalisiert, dass man viele Freunde und Kontakte haben soll, wegen der sich daraus ergebenden Vorteile und überhaupt: Je mehr Freundschaften, desto beliebter scheinen sich manche vorzukommen. Dabei ahnen diese Leute meistens nicht, was Freundschaft überhaupt ist. Viele vertrösten mit ihren vielen Gesellschaften lediglich ihre Einsamkeit und das Loch in ihrem Leben - also kannst du getrost alle Vorwürfe, die das Leben außerhalb der Gesellschaft mit sich bringt, in die Tonne treten. ;-)

Ich schreibe deswegen bewusst "voll dahinter stehen", weil du dann auch wirklich zu dem Schluss kommen musst, dass diese Art zu leben auch völlig ok, nicht schlimm und nicht falsch ist. Du darfst dann auch keine Masken tragen und nicht versuchen, das Gesellschaftstier wenigstens zu schauspieleren.

Wenn du davon nämlich überzeugt bist, kannst du auch zum anderen Punkt übergehen.

Zum anderen:

....musst du nämlich deine Wünsche durchsetzen ;-).

leisa,_nexu


:)^

DZipl.{ Phys:i}kerixn


Hauptgrund: DU kannst Demütigungen schlecht aushalten. Es zählt hier aber nur dein Grund. Du magst diese Familie nicht, und du hast einen Grund: Diese Familienmitglieder gehen nicht achtsam miteinander um, und davon willst du dich fern halten (was ich sehr gut verstehe). DAS ist dein Grund, und der ist völlig ausreichend.

Vielen vielen Dank, Lisa, für deinen gut durchdachten Beitrag. Ich muss nur kurz was klarstellen, ich habe mich verschrieben: ER dankte mir, dass ich IHM ein neues Leben offenbart habe. Sorry!!!

Er genießt nun sein Leben, er beginnt zu lachen, zu reden. Und ganz ehrlich, ich mag das. In mir erblüht etwas, wenn ich ihn so sehe, denn ich weiß, dass er das in den 31 Jahren zuvor nicht kannte. Er war sein Leben lang voller Ernst oder eben das andere Extrem: Quatschkopfartig! Jetzt findet er ein Mittelmaß. In seinem Blick an diesem Abend (vor der Eskalation) sah ich immer wieder, wie er mich anschaute, so glücklich, so verliebt. Er hat den Arm um mich gelegt, mich allen vorgestellt. Die Menschen schauten mich bewunderungsvoll an, nach dem Motto: Mensch, was hast du denn aus dem gemacht?

Aber ich wollte das alles nicht. Ich fühlte mich so bedrängt. Und genau deswegen wollte ich so gerne, dass er bald ins BEtt kommt und mich in den Arm nimmt, weil ich mich in seinem Arm immer so unendlich sicher fühle. Aber als er dann nicht kam, war ich einfach so egoistisch. Ich hätte einfach schlafen sollen, aber in mir war so viel los. Meine Güte, ich habe mich wie ein kleines Mädchen gefühlt in einer großen dunklen Welt. Ehrlich gesagt, habe ich sogar im Bett gelegen und geweint ("Mama, ich wünschte du wärst bei mir!"). Ich war einfach so verletzt, weil ich der Meinung war, dass der Kompromiss da läge, dass ich um 11 gehe und er dann bald nachkommt. Er wirft mir dadurch Egoismus vor, womit er einerseits recht hat, andererseits war es im Vornherein so abgemacht.

Eine weitere Abmachung: Am Sonntag (ich war nervlich vollkommen am Ende, verunsichert bis ins Tiefste), bat ich ihn flehend, dann bitte doch um 11 loszufahren. Was tat er: Saß 3 Stunden am Frühstückstisch und frühstückte ein Brötchen nach dem anderen. Wir fuhren um 14 Uhr los. Ich fragte ihn: "Warum hältst du dich nicht an die Abmachung, die wir geschlossen hatten?" Er sagte: "Weil ich einfach noch bei meiner Familie bleiben wollte."

Ich kann ihn ja verstehen, aber WARUM MUSS ICH DANN MITFAHREN?

Das habe ich ihn nach 4 Stunden schweigsamer Autofahrt gefragt. Wir hatten ja insgesamt 7 Stunden Zeit, uns im Auto anzuschweigen. Und was hat er gesagt?

"Klar demütigt meine Mutter mich, das war schon immer so. Ich bin halt der depp. Aber ich bin halt gerne zuhause, stelle dich ihnen vor. Du gehörst einfach dazu."

Er meinte, ich würde seine Familie schlechter machen, als sie sei. Ich habe aber nicht nur mit seiner Familie ein Problem, sondern auch mit Gesellschaft an sich. Seine Familie legt so viel Wert auf ihr gebildetes Dasein (wo ich allemal mithalten kann), ihren familiären Kult, ihr großes Haus. Tja, da kann ich leider nicht mithalten, Scheidungskind, unsere Villa verkauft. Mein Freund betont immer wieder, dass das kein Problem für sie sei. Aber für mich ist es eines. Ich fühle mich wie ein Fremdling, wie vom anderen Stern. Die anderen Schwiegertöchter / Schwiegersöhne seiner Familie sind schon viele Jahre integriert, alle sind so vertraut, locker, ich werde gebeten den Tisch abzuräumen, das Kind der Schwester zu wickeln und der Oma im Altersheim eine Geschichte vorzulesen. Man will mir das Gefühl der Normalität vermitteln ("Du bist voll integriert!"), aber ich will gar nicht integriert sein. Ich gehöre nicht zur Familie. Ich weiß gar nicht, was Familie ist, bzw. habe ich das nie gelernt. Lasst mich doch einfach alle in Ruhe da. Lasst mich einfach in Ruhe. Ich gehöre nicht dazu, ich lebe nicht bei euch, ich will nur ein Leben mit eurem Sohn. Ich will keine Familie heiraten. Ich will nicht adoptiert werden, erst recht nicht, wenn ihr teilweise so übel miteinander umgeht! Wenn Familie- dann bitte nicht ihr! Ihr lächelt mich an, aber es ist ein "wohlwollendes", "mildes" Lächeln. So ungefähr: "Du bist mit unserem Deppensohn zusammen, du kannst ja nicht normal sein. Welche Macke hast du wohl?"

Ich bin kein Menschenhasser. Ich lege nur einfach keinen Wert auf Nähe. Ich fühle mich bedrängt.

Fluchtinstinkt. Wie ein eingekreister Hund.

D/ipl. lPhysgixkerin


someone-to-trust: Das ist ein neuer Blickwinkel. Ich darf so sein? Ich bin ja nicht depressiv alleine. Sondern ich bin einfach gerne alleine! x:) Mit ihm in Gesellschaft, oder mit meiner Mutter, oder meiner besten Freundin (ja, das ist echte Freunschaft, seit mehr als 2 Jahrzehnten!).

Zum anderen:

....musst du nämlich deine Wünsche durchsetzen

Aber ich lasse ihn damit dann ja alleine? Ich lasse ihn alleine nach Hause fahren, und er muss begründen, warum ich diese "ach so tolle, liebevolle" Familie ablehne. Sie empfinden es glaube ich als undankbar, weil ich auch erst 3 mal bei ihnen war. Und er auch. Und, jetzt kommt ein entscheidender Punkt, heute nacht, um 3 Uhr hat er plötzlich in die Stille des Schlafzimmers hinein etwas gesagt, was mich zutiefst erschrocken hat: "Ich brauche auch deinen Schutz zuhause. Ich will nicht mehr der Dumme sein, der nie eine abbekommen hat. Ich bin so stolz, eine Frau wie dich zu haben. Ich brauche dich dort."

lhisa_nxeu


Er genießt nun sein Leben, er beginnt zu lachen, zu reden. Und ganz ehrlich, ich mag das. In mir erblüht etwas, wenn ich ihn so sehe, denn ich weiß, dass er das in den 31 Jahren zuvor nicht kannte. Er war sein Leben lang voller Ernst oder eben das andere Extrem: Quatschkopfartig! Jetzt findet er ein Mittelmaß. In seinem Blick an diesem Abend (vor der Eskalation) sah ich immer wieder, wie er mich anschaute, so glücklich, so verliebt. Er hat den Arm um mich gelegt, mich allen vorgestellt. Die Menschen schauten mich bewunderungsvoll an, nach dem Motto: Mensch, was hast du denn aus dem gemacht?

Aber ich wollte das alles nicht. Ich fühlte mich so bedrängt. Und genau deswegen wollte ich so gerne, dass er bald ins BEtt kommt und mich in den Arm nimmt, weil ich mich in seinem Arm immer so unendlich sicher fühle. Aber als er dann nicht kam, war ich einfach so egoistisch.

Ja du fühltest dich bedrängt, weil du diese Leute nicht magst, das ist o.k.!

Sag mal, kann es sein, dass du irgend eine Art "Hilfe" aus deiner Einsamkeit heraus von ihm erwartest? Also dass er dir genauso hilft, wie du ihm geholfen hast (nämlich aus seiner Einsamkeit/sozialen Isolation heraus).

Dass du diese Hilfe von ihm aber nicht bekommst?

Statt dessen wirst du von seiner Familie bedrängt, die du nicht magst und fühlst dich regelrecht überrannt, bedrängt, überwältigt, - eigentlich bräuchtest du in solchen Situationen Hilfe - seine Hilfe? - die du aber nicht bekommst.

Aber du erwartest sie.

Und er denkt sich: Ich bin doch so locker, warum kann sie das nicht?

sbcu$llixe


was ist denn daran so schlimm oefter mal ...nein ....zu sagen..?

es ist ein abend mit den nachbarn geplant...du hast doch keine lust...dann koennte man doch mit einer netten ausrede absagen...

du traegst keine verantwortung fuer die nachbarn und auch nicht fuer deinen freund(der geht schon seinen weg) .

du bist niemanden in dieser hinsicht zu irgendetwas verpflichtet

wenn dir seine familie unangenehm ist...dann lass ihn doch alleine zu seinen leuten....

viele leute koennen entsetzlich nerven und kraft kosten....wenn man sich dann noch selber zwingt..deren gegenwart aushalten zu muessen...wird alles nur noch schlimmer !

es gibt doch auch leute mit denen ein treffen leichter und angenehmer ist...man braucht sich doch nicht oft sehen...es ist besser seine kraft fuer solche leute aufzuheben..

lQis"a_nexu


Natürlich darfst du so sein, wie du bist, wenn du lieber alleine bist, oder mit wenigen Freunden auskommst, ist das o.k.

Aber ich lasse ihn damit dann ja alleine? Ich lasse ihn alleine nach Hause fahren, und er muss begründen, warum ich diese "ach so tolle, liebevolle" Familie ablehne.

Muss er? Du hast die Familie doch nicht geheiratet. Du musst gar nichts, er auch nicht. Du magst sie halt nicht sonderlich, das kann ja vorkommen. Weder er noch du solltet da kein Drama draus machen.

Sie empfinden es glaube ich als undankbar, weil ich auch erst 3 mal bei ihnen war. Und er auch.

Es ist deren Empfinden. Wenn du die dreimal als "ausreichend" empfindest und du nicht öfter willst, sag es einfach so, in ruhigem Ton. Du musst es noch nicht mal begründen.

Und, jetzt kommt ein entscheidender Punkt, heute nacht, um 3 Uhr hat er plötzlich in die Stille des Schlafzimmers hinein etwas gesagt, was mich zutiefst erschrocken hat: "Ich brauche auch deinen Schutz zuhause. Ich will nicht mehr der Dumme sein, der nie eine abbekommen hat. Ich bin so stolz, eine Frau wie dich zu haben. Ich brauche dich dort."

:-o

Verständlich, aus seiner Sicht, aber für dich ist der Druck, den er deshalb auf dich ausübt, sehr ungesund.

Vielleicht kannst du ihm klar machen, dass er, wenn er so weiter macht, bald keine Freundin mehr zum zeigen hat.

Ich glaube,das wäre der effektivste Weg, mit seinem Druck umzugehen. Sage ihm deutlich, dass das so nicht geht, dass eraufhören soll, dir diesen Druck zu machen, dass er akzeptieren soll, dass du seine Familie nicht unbedingt magst und du deshalb nicht so gerne so viel mit diesen Leuten zusammen sein willst.

Das muss er akzeptieren können.

DUipl. 4PhysiXkerixn


an DEINER stelle würde ich mir gedanken machen, ob DU mit ihm so zusammensein willst?

Ja, ich möchte mit diesem Mann zusammensein, da unser Alltag wirklich wunderbar ist. Ich bin zum ersten Mal richtig glücklich. Wir sind liebevoll miteinander und ich lerne so viel dazu. Jeden Tag bin ich einfach nur glücklich, zu leben. Ich habe Mut gefasst für mein Leben.

Aber diese Sache. Diese verdammte Sache...da sind wir beide so extrem. Ich kenne ihn so nicht, so wie er da war. So "endgültig", ja, es war fast wie Erpressung. Da habt ihr Recht. So ist er sonst nicht. Nie! Er hat noch nie Zweifel an unserer Beziehung geäußert, im Gegenteil. Umso tiefer verletzt es mich nun.

Hm. Fühlst du dich in allen Gesellschaften so schlecht?

In allen Gesellschaften, wo ich die Menschen gut kenne! Mit Fremden habe ich gar kein Problem. :-/

Ich plaudere total gerne, bin sogar in einem Verein tätig, unterhalte mich mit der Nachbarin über den Gartenzaun, gehe mit den Kollegen in die Kantine. Nur eben mit "Familie" komme ich gar nicht klar. Das ist mir zu eng, ja, das ist es. Ich fühle mich bedrängt, weil es Menschen sind, die mir näher kommen können, als ich es will. Ich will Nähe nur von ganz ganz wenigen Menschen, und von denen dann wahrscheinlich zu intensiv (daher auch meine Aggression, als es nicht ins Bett kam).

Ja, das ist es. Ich will ganz viel Nähe mit den drei Menschen: Meine Mutter, meine beste Freundin, mein Freund.

Und mit Fremden, die nur Small-Talk wollen!

Du hast ein Bindungsproblem und möglicherweise hast du Angst, dich abzugrenzen, nein zu sagen, kombiniert mit Verlustangst.

Scheibenkleister. Und was jetzt?

Ddipl.{ Ph!yxsikerin


Ich wollte mich auch mal kurz bedanken, dass ihr euch so viel Zeit nehmt. @:)

S>w5eHetG FaZnn4y Ad4amxs


Ich brauche dich dort

war dir das nicht klar? das dachte ich gleich, als du oben seine fiese familie beschrieben hast ;-) und darüber solltest du dich freuen :-) ich finde auch nicht, dass das zuviel verlangt ist von ihm :|N wenn du das ganze theater nicht genießen und mit humor nehmen kannst, dann versuch es als "präsentation" einzuordnen und dementsprechend als unangenehmen aufgabe durchzuziehen so gut es eben geht. je fieser die sind umso aalglatter kannst du sein :=o

als erwachsener mensch muss man so abgebrüht und in der lage sein auch mal was auszuhalten das einem keinen spaß macht, zumal wenn es wichtig für den partner ist.

wenn du nicht dauernd mit den nachbarn rumhängen willst findet ihr sicher eine regelung dafür, ein anfang wäre, wenn du nicht immer gleich zusagst ;-)

aber mal ehrlich - sind das nicht luxusprobleme wenn ihr ansonsten miteinander glücklich seid? ;-)

"Du bist mit unserem Deppensohn zusammen, du kannst ja nicht normal sein. Welche Macke hast du wohl?"

;-D du könntest dich ihnen zuliebe auch zusaufen und mal ein wenig am rad drehen :=o

l7iswa_nxeu


ch fühle mich bedrängt, weil es Menschen sind, die mir näher kommen können, als ich es will. Ich will Nähe nur von ganz ganz wenigen Menschen, und von denen dann wahrscheinlich zu intensiv (daher auch meine Aggression, als es nicht ins Bett kam).

Ja, das ist es. Ich will ganz viel Nähe mit den drei Menschen: Meine Mutter, meine beste Freundin, mein Freund.

Und mit Fremden, die nur Small-Talk wollen!

Na ja, Fremde die smalltalken, die kommen dir ja nicht nahe. ;-)

Hm ich bin unsicher, wenn dir diese 3 Leute eben reichen, ist das o.k. so.

Probleme ergeben sich aber wegen deinem Freund bzw. seinem Verhalten.

Mir erscheint ihr beide wie "ähnlich gestrickt":

Ja, ich möchte mit diesem Mann zusammensein, da unser Alltag wirklich wunderbar ist. Ich bin zum ersten Mal richtig glücklich. Wir sind liebevoll miteinander und ich lerne so viel dazu. Jeden Tag bin ich einfach nur glücklich, zu leben. Ich habe Mut gefasst für mein Leben.

Ihr benutzt euch gegenseitig als "Krücke", um glücklich zu sein.

Das kann auf Dauer meiner Meinung nach nicht gut gehen. Er setzt dich ja jetzt schon massiv unter Druck, weil er Angst hat, wieder alleine zu sein, er will dich in der FAmilie regelrecht vorzeigen, das pusht sein Ego, vermutlich haben die ihn schon aiuf dem Kieker gehabt, weil er möglicherweise "keine mehr abkriegt".

Tja, und du hast eben auch Angst; der Grund ist ja klar.

Ihr seid da also irgendwie emotional verstrickt und das ist nicht gut, das führt zu gegenseitigen Erwartungshaltungen und Verletzungen, da sich auch keiner vom anderen, aus Angst, richtig abgrenzen kann.

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