» »

Ich finde einfach keinen Sinn im Leben

_uTBsunaumix_


Imo

Da fällt mir viel ein!

Das ist sehr gut, denn man sollte niemals die Zugkraft von Träumen, Phantasien und der Vorstellungskraft unterschätzen. Mit anderen Worten, auch wenn es dir ein wenig deplatziert vorkommen mag: Der Geist schafft die Materie. :)z :)^

Ich würde gerne nicht soviel Angst vor allem haben, ich wäre gerne kontaktfreudiger, ich wüsste gerne wie ein funktionierendes Sexualleben ausschaut,

Das sind alles Dinge, die auch von anderen Menschen abhängen, nicht nur von dir selbst. Um das Ganze zu meistern, hilft das Studieren nicht so sehr, eher das Probieren. Und unvermeidlich kommt mit dem Probieren auch das "auf die Fresse fallen" und Enttäuschungen hinzu. Es gehört zum Lernprozess dazu, um gewissermaßen die Spreu vom Weizen zu trennen, um nach und nach mehr Klarheit darüber zu haben, was/wer dir gut tut und was/wer nicht.

ich wäre gerne selbstbewusster, würde gerne positiver denken, wäre gerne nicht so faul, ich wäre sehr gerne diszipliniert und zielstrebig und intelligenter.

Das sind alles Dinge, die hauptsächlich in deiner eigenen Entscheidungssphäre liegen. Um hier voranzukommen, gibt es unzählige Wege, vorausgesetzt der Wille ist da. Mit den Obergegriffen ausgedrückt sind es Persönlichkeitsentwicklung, Erfahrung und Reflexion, die dich voranbringen.

Wenn es so einfach wäre, auch nur ein paar dieser Dinge zu ändern, gäbe es sehr viele Fäden in diesem Forum weniger.

Ich sagte nicht, dass es einfach ist, sondern, dass es möglich ist. ;-) :)*

was soll sie mir darauf sagen? Außer das ihr die Lade runterklappt und ich ihr nie wieder gegenübertreten kann, wird nichts geschehen.

Du verwechselst deine Erwartungshaltung mit dem Nutzen der "Übung". Es geht wie bei einem (guten) Coaching nicht darum, ob oder wie die/eine Beraterin reagiert, sondern darum, dass du dich selbst eingehend mit einem Thema befasst hast, welches dir persönlich wichtig ist. Und wenn du mit einem "fremden" oder vertrauten Menschen darüber sprichst, dann ist davon auszugehen, dass du dich eingehend selbst mit dem Thema befasst und daraus neue Erkenntnisse für dich gewonnen hast. Nur darum geht es. Manchmal kriegt man das alleine sehr gut hin, manchmal ist das Sprechen/Austauschen mit einer anderen Person besser. Was dir lieber/hilfreicher ist, musst du selber wissen.

M;emphis_bult>rxalight


@ Imognimma,

Kann sich bei dir schwierig Gestalten.

Die Antidepressiva solltest du weiterhin nehmen. War der Psychater vllt nicht von einer Therapie gesp hat. Depressive Menschen gehen meist nicht zu einer Therapie, sie kommen zu spät, halten Termine nicht ein, geben auf usw.

Du kannst mal zu einem Psychologen, eine Psychodiagnostik erstellen was überhaupt die Zentralthemen für dein Problem sind (nein, dass dich die anderen unglücklich machen, ist kein Zentralthema). Psychoanalyse oder Hypnosepsychotherapie währen Ratsam. Jedenfalls überlege halt jetzt was, bevor weitere 10 Jahre vergehen, du 40 bist und sich immer noch nichts geändert hat.

-

_#TsunXami_


War der Psychater vllt nicht von einer Therapie gesp hat.

:-/ ???

MyempVhis_oultraJlixght


Sie sagte, dass der Psychiater bei der sie war, nicht Therapie erwähnt hat.

IVmognixmma


@ Memphis

Die Antidepressiva nehm ich schon lange nicht mehr, weil ich während der zweiten Ausbildung nie so depressiv war, dass ich sie benötigt hätte.

Psychodiagnostik, Psychoanalyse oder Hypnosepsychotherapie?

Ohje! :-o :-o

@ Tsunami

ich antworte später, ich weiß nämlich nicht viel was ich drauf sagen soll. ;-)

_NTs}unamix_


Habe mich gerade ein wenig mit Persönlichkeitsentwicklung befasst bzw. danach gegoogelt. Vielleicht ist [[http://www.zeitzuleben.de/affirmationen.html das]] nützlich für dich.

I6mognixmma


@ Tsunami

ja Affirmationen kenne ich, damit habe ich mich vor Jahren etwas intensiver beschäftigt. Nur leider hats bei mir nicht gefruchtet. Ich vermute, mir hat letztendlich der Glaube daran gefehlt.

Jetzt nochmal was zu deinem Beitrag:

Das ist sehr gut, denn man sollte niemals die Zugkraft von Träumen, Phantasien und der Vorstellungskraft unterschätzen. Mit anderen Worten, auch wenn es dir ein wenig deplatziert vorkommen mag: Der Geist schafft die Materie.

Nur komisch, dass mein Geist in den letzten Jahren keine Materie in der Hinsicht erschafffen hat. ;-)

Um das Ganze zu meistern, hilft das Studieren nicht so sehr, eher das Probieren.

Hmm. Und wie probiert man denn? ZB. diese Ausbildung von der ich sprach, ich war anfangs der Meinung, dass ich es nie schaffe. Geschafft habe ich es, einen beträchtlichen Anteil daran hatte der Gruppenzusammenhalt, von ca. 10 Leuten, die dasselbe Ziel hatten. Diesen Gruppenzusammenhalt gibt es nun nicht mehr. Was ich aber sagen will, ich habe daraus nur theoretisch, aber nicht praktisch was gelernt. Das Wissen, dass ich gewisse Dinge schaffen kann, bringt mir momentan nichts. Das passt auch gut zu dem nächsten Satz:

Das sind alles Dinge, die hauptsächlich in deiner eigenen Entscheidungssphäre liegen. Um hier voranzukommen, gibt es unzählige Wege, vorausgesetzt der Wille ist da.

Anscheinend ist dann mein Wille nicht stark genug.

Aber was kann mir dann noch helfen...

Und was das mit dem Sprechen über das sexuelle Problem mit meiner Beraterin betrifft:

Ich muss nicht mit ihr darüber sprechen um mich damit zu befassen. Das tue ich auch so schon genug. Ich würde nur das ausprechen, was ich sowieso schon denke. Nur was soll mir das bringen? Sie könnte mir sagen, dass ich mich von meinem Lebensgefährten trennen soll. Das kann ich mir aber auch selbst denken... aber ob das die Lösung wäre??

_%Tsun(ami_


Imo

ja Affirmationen kenne ich, damit habe ich mich vor Jahren etwas intensiver beschäftigt. Nur leider hats bei mir nicht gefruchtet. Ich vermute, mir hat letztendlich der Glaube daran gefehlt.

Vielleicht eine kleine persönliche Geschichte dazu.

Ich habe früher viel über das Leben nachgedacht, warum sich Menschen auf eine bestimmte Weise verhalten und andere wiederum ganz anders - das war noch in meiner Jugendzeit.

Ich konnte da kein System erkennen, geschweige denn, einen Sinn oder etwas für mich Erstrebenswertes. Alles ziemlich bedeutungslos für mich.

Ich selbst war einfach "formbare Masse". Ich wollte einfach nicht, nur so vor mich hinleben und irgendwie oder irgendwer sein. Und wer sollte mich formen, außer ich selbst. Aber nach welcher Maßgabe?

Nach vielen Fragen und Beobachtungen, sowie eingehender Recherche, gelangte ich zu bestimmten Erkenntnissen, wie das Leben ist, wie ich bin, und was ich sein will.

Das waren Dinge, die ich dann in kleine Sätze verpackte, welche ausdrückten, was für mich bedeutungslos ist, und was für mich wichtig ist, weil ich es nach allen Fragen und Zweifeln, für wahr, richtig und gut befand.

Diese kleinen Sätze, welche für mich wahr und richtig waren, betete ich regelmäßig wie ein Mantra herunter, entweder in Gedanken oder, wenn ich alleine war, auch laut - immer, wenn mir danach war. Ich denke, dass ich nicht wollte, dass diese Dinge, welche mir wichtig waren, mich verlassen oder ich sie. Das "Summen" hörte irgendwann auf, denn die mir wichtigen Dinge waren mir in "Geist und Blut" übergegangen. Ich bin mir sicher, dass diese Dinge noch heute Teil meiner Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung sind, und ich bin der Meinung, dass ich mir meine damaligen "Mantras" gut ausgewählt habe, ohne jegliche Anleitung, mein ganz eigenes "Baby".

Hätte ich es anderen erzählt oder hätten sie es mitbekommen, dann hätten sie mich wohl für bekloppt erklärt und vielleicht meine ganze "Übung" zunichte gemacht.

Ich könnte nicht sagen, dass es die Art von Affirmation war, welche "gelehrt" wird, aber doch so ähnlich. Der Unterschied zur herkömmlichen Affirmation, und mit deinen Worten gesprochen, war wohl, dass es weniger mit Glauben, als mit (Selbst-) Erkenntnis zu tun hatte, meiner ganz eigenen persönlichen Erkenntnis. Nicht übernommen, sondern geschaffen, aus mir selbst, für mich selbst.

Ich weiß nicht, ob dir das weiterhilft, aber ich bin nun mal Geschichtenerzähler. ;-)

I<mognMimmxa


Tja, es liest sich wirklich wie eine Geschichte - eine spannende, ein Ausflug in eine andere Welt ;-) Das freut mich für dich, dass dieser Weg bei dir funktioniert hat.

Aber für mich... hmmmm. Ich treibe so vor mich hin und weiß eigentlich gar nicht genau, wer ich ich bin.

_RTsunxami_


Imo

Du scheinst ein wirklich schwieriger Fall zu sein.

Ich treibe so vor mich hin und weiß eigentlich gar nicht genau, wer ich ich bin.

Gut, ich denke, da bist du nicht die Einzige. Das ist jetzt aber auch nicht unbedingt ein Makel. Vielleicht ist es so genau richtig. Es ist immer so, dass man immer das tut, was man die ganze Zeit tut, bis einen etwas signifikant wichtiger erscheint.

Vermutlich gibt es für dich nichts Wichtigeres als das "Vor-dich-hin-treiben" (um mit deinen Worten zu sprechen), denn sonst würdest du ja eventuell etwas anderes tun.

Ich würde mir diesbezüglich, ehrlich gesagt, keine Sorgen machen. Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung sind sehr verschieden. Auch das "Vor-sich-hin-treiben", sogar über lange Strecken, gehört dazu.

Am Ende des Tages tut man genau das, was einem wichtig erscheint. Das mag anderen zwar unwichtig erscheinen, doch man tut immer das, was einem wichtig (genug) erscheint. Natur des Menschen. Alles gut. :)z

ILmognixmma


Ach sich, ja, alles gut.

Wenn ich damit glücklich wäre.

Aber wie lange soll das denn hintreiben noch dauern? Bis ich 50 bin? Soll der Knopf etwa erst da aufgehen? Dann ist definitiv zuviel Zeit vergangen. Ich habe das Gefühl, ich treibe nicht nur herum, sondern mein Leben zieht an mir vorbei und ich sehe dabei zu, ohne fähig zu sein, etwas daran zu ändern.

Am Ende des Tages... wenn das keine Metapher ist, dann möchte ich dir meinen Tagesablauf lieber nicht schildern. Bei dem stellts einem die Haare auf.

_,T7sunYami_


Wenn ich damit glücklich wäre.

Oha! Damit hast du meinen [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/511854/ wunden Punkt]] erwischt.

Ich führe dich gleich zu dem [[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/511854/14015136/ für dich wichtigen Punkt]].

Aber wie lange soll das denn hintreiben noch dauern? Bis ich 50 bin? Soll der Knopf etwa erst da aufgehen? Dann ist definitiv zuviel Zeit vergangen.

Vielen Menschen erlangen die größten Erkenntnisse erst im Sterbebett. Das ist weder schlimm, noch ungewöhnlich. Nur hat man dann keine Zeit mehr, noch viel zu tun. Lauf der Dinge.

I`mognBimmxa


16 Seiten.... *Seufz* trotzdem danke für den Link.

Den zweiten verlinkten Beitrag hab ich mir gleich durchgelesen. Aber irgendwie ist da nur Leere in meinem Kopf.

Na toll! Nicht schlimm? Dann kann ich mein Leben ja gleich bleiben lassen.

_gTsu=naJmix_


Dann kann ich mein Leben ja gleich bleiben lassen.

Diesen Gedanken hatte ich auch schon - mehrmals sogar. Das war weit entfernt von einem Suizid-Gedanken, nur das Erkennen der absoluten Bedeutungslosigkeit meiner Person.

Ich könnte dir immer noch erklären, warum ich absolut bedeutungslos bin.

Doch ich lebte und es war kein Ende abzusehen. Ich dachte mir, was die anderen tun, das kann ich auch: Sie leben und tun irgendwas.

Seitdem tue ich genau dasselbe - ich lebe und tue irgendwas.

Wenn ich keine Präferenzen - keine Träume, keine Wünsche, keine Phantasien - hätte, dann würde ich einfach so vor mich hinleben, bis ich sterbe. Warum auch nicht? Dagegen kann keiner etwas sagen. Das ist mein gutes Recht.

Doch ich habe Ansprüche, sehr hohe sogar, und diesen versuche ich gerecht zu werden.

So in etwa sieht mein Leben aus.

Doch wenn man es genau nimmt, sieht das Leben eines jeden Menschen so aus - auch deins.

Entweder keine Ansprüche haben und vor sich hinleben oder Ansprüche haben und diesen gerecht werden.

Das ist schon alles. @:) :)*

IYmogPnimxma


Holla die Waldfee... ich habe die ersten 6 Seiten gelesen und mir war schon einiges davon zuviel und zu hoch.

Die einzige Erkenntnis, die ich aus den ersten paar Seiten gezogen habe, war, dass Glück jeder anders definiert und es auch noch Unterschiede gibt, die sich Zufriedenheit und "Nicht unglücklichsein" nennen.

Lassen wir das Wort Glück einfach weg. Ich wähle jetzt Zufriedenheit.

Ich sage, wenn ich wenigstens zufrieden wäre mit dem Zustand der jetzt herrscht.

Dann habe ich wohl Ansprüche, denn zufrieden bin ich gar nicht. Aber diesen Ansprüchen gerecht zu werden, dass ist der große Stolperstein.

Ich versuche einfach mal die 3 Fragen zu beantworten, die in deinem zweiten Link stehen:

1. Ich wünsche mir...

2. Ich will...

3. Ich tue...

1. Ich wünsche mir, ich hätte damals gewusst, was ich beruflich machen möchte und hätte dementsprechend einen anderen Weg eingeschlagen.

Ich wünschte, ich wäre eine normale Jugendliche gewesen, die sich ausgetobt hat, Spass gehabt hat, richtige Freunde gehabt hat.

Ich wünschte, ich hätte nicht in der Pupertät meine Depressionen bekommen.

2. Ich will einen Job, den ich wenigstens mit mir vereinbaren kann, wenn er schon keinen Spaß macht.

Ich will wissen, wie sich schöner Sex anfühlt in einer funktionierenden Beziehung.

Ich will keine Depressionen mehr haben.

3. Ich tue.. nichts, momentan.

Naja, ich bewerbe mich dort und da, hier und dort, aber es bringt nichts. Nicht, mit diesem Lebenslauf. Nicht mit der aktuellen Wirtschaftssituation.

Ich gehe in ein Beratungszentrum, spreche über meine Probleme.

Das sind so Spontanantworten, aber sie fühlen sich an, als wenn sie von einem anderen Menschen handeln. Denn wären diese Wünsche erfüllt, wäre ich ein anderer Mensch. Dann würde ich auch andere Dinge wollen. Und was ich noch tun kann, weiß ich nicht. Damit wären wir wieder beim Anfang und du müsstest dich nur ständig wiederholen.

Ich muss auch keine Bedeutung haben in der Gesellschaft und von Selbstmordgedanken bin ich auch entfernt, aber so theoretisch wäre es schon eine Erlösung.. irgendwie.

Wenn ich keine Präferenzen - keine Träume, keine Wünsche, keine Phantasien - hätte, dann würde ich einfach so vor mich hinleben, bis ich sterbe.

Aber ehrlich: Wer will das schon??

Sie leben und tun irgendwas.

Sie tun aber nicht nur irgendwas. Sie tun was ihnen Spaß macht. Sie haben eine Beziehung. Sie haben eine von Grund auf andere Einstellung zum Leben. Sie haben Ziele. Meine Einstellung zum Leben hat sich schon in der Kindheit/Jugendzeit geprägt...

Ach ich weiß gar nicht mehr was ich schreibe....

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH