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Underachiever, unser Fluch

JLuliyaxFee


@ Tsunami

Ich mache ihm diesen Vorschlag. Ich finde die Idee sehr sehr gut.

Was ich mir heute erst überlegte, ob ich ihm nicht diesen Faden zum lesen gebe. Ich weiß das noch nicht.

Ich sehe das nicht mal als Vertrauensbruch, denn hier sind wir ja anonym, und dennoch...

Sobald er wieder zu Hause ist, werde ich ihm den Vorschlag machen.

Vielleicht findet er auf diesem Weg Gleichgesinnte, mit denen er sich austauschen kann. Zumindest vorerst, um verstanden zu werden.

JuliaFee

_8Tsuna*mi_


Es ist nur eine zusätzliche Möglichkeit der Kommunikation / des Austauschs. Ich werde gerne etwas beitragen, wenn ich kann. Und ich bin mir sicher, dass auch die anderen das tun werden.

JEulia.Fexe


Mir gefällt dein Gedanke. Bleibt abzuwarten wie mein Kind das sieht. Zumindest wäre es Kommunikation.

Sich hier auszutauschen ist besser, als dies gar nicht machen zu können.

Ja es ist EINE Möglichkeit.

J`uliaxFee


Ich weiß jetzt das ich sein innerstes Denken nicht ändern kann.

MIr ist das jetzt ganz klar. Ich kann noch so viel überlegen wie ich ihm helfen kann die Dinge anders zu sehen. Diese Energie kann ich anders nutzen. An dieser Stelle ist sie verschwendet.

Mein Sohn muß ganz allein den Weg aus seinen negativen Gedanken finden.

Ich werde mich weiter dafür einsetzen das er endlich gefördert und als Underachiever verstanden wird und nicht als ein fauler Trottel gesehen wird.

Letztlich wird er sich selbst beweisen müssen. Darauf muß er aber wirklich selbst kommen.

Ich weiß noch nicht wohin der Weg geht. :°(

78schQxfer


Schick in doch mal zu Mensa, dort kann er vielleicht Gleichgesinnte (-begabte) finden.

Es gibt auch viele HB-Foren, der Kontakt kann nicht schaden (vielleicht kannst auch du dich dort mal mit Leuten unterhalten, die ihn verstehen).

[[http://www.hobee.org/]]

[[http://www.mensa.de/]]

in diesem Forum sind auch ziemlich helle Köpfe aktiv: [[http://www.brainboard.eu/phpbb/]] , Mnemotechnik (darum geht es dort) macht auch ziemlich viel Spaß (und hilft bei mir hervorragend gegen das "Sich-dumm-fühlen" )

Von wem hat er das denn, die HB? Hast du dich selber mal testen lassen (klingt jetzt wie eine Krankheit, dabei ist es eine Gabe) ?

_yTstu#nacmix_


Julia

Mach' dich nicht fertig. Gib' nicht auf. Es kommen auch bessere Zeiten. :)^

Ich weiß jetzt das ich sein innerstes Denken nicht ändern kann.

Das ist wahr. Niemand kann das Denken eines anderen ändern. Zumindest nicht direkt. Du kannst nur Folgendes tun, aber das ist schon sehr viel:

1. Verstehe seine Welt und zeige ihm deine - sei du selbst.

2. Du bist seine Familie - wichtigster persönlicher Halt, Zuhörer und Ratgeber.

3. Laste ihn aus.

Zusammengefasst soll das nur heißen, dass du dein Hauptaugenmerk auf euer Familienleben und -zusammenhalt richtest (Punkt 2, wichtig), dich möglichst gut mit ihm verständigst (Punkt 1, das geht in beide Richtungen, auch wichtig) und ihm die Möglichkeiten und Ideen aufzeigst, seine Fähigkeiten möglichst gut zu nutzen (Punkt 3, auch wichtig).

Auch sehr wichtig, sieh', dass dein Sohn ein Kind wie jedes andere ist. Damit meine ich, dass jedes Kind (eigentlich: jeder Mensch) seinen "familiären Zusammenhalt" (wichtige Bezugspersonen) braucht, verstehen und verstanden werden will, und nicht in Anbetracht der eigenen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Wünsche unterfordert sein möchte. Das ist gültig für alle Menschen, nicht nur Hochbegabte.

Es gibt genügend Menschen, auch ohne Hochbegabung, welche einen Mangel an allen drei Punkten erleiden und somit nicht glücklich oder gar depressiv sind.

Was ein Hochbegabter braucht, ist also nicht mehr oder weniger Familie; Verständnis zeigen und bekommen, ganz sicher; aber insbesondere braucht er mehr Auslastung / Herausforderung, weil er/sie wahrscheinlich mehr kann bzw. leisten will, als es ihm die Umstände gestatten. In einem System, welches nicht auf Einzelfälle ausgerichtet ist, sondern auf die Masse, kann das für ein Individuum sehr enttäuschend oder belastend sein.

Ich selbst würde mich nicht als hochbegabt bezeichnen, doch es macht mich depressiv, wenn ich nicht genügend ausgelastet bin, nicht genügend Herausforderungen habe.

Ich habe das Glück, dass ich auch abseits von "Regularien" (Schule, Studium, etc.) mir meine Herausforderungen gesucht und gefunden habe, oder sie wurden mir aufgezeigt.

Meine eigenen Herausforderungen haben mich ausgelastet, zufrieden und vielleicht sogar glücklich gemacht. Schule, Studium oder Beruf waren daran nur in einem sehr geringen Maße beteiligt. Wenn ich mich bzgl. meiner Auslastung auf Schule, Studium oder Beruf verlassen hätte, dann wäre ich wohl daran eingegangen.

Vielleicht geht es deinem Sohn ähnlich, dass er sich nicht ausgelastet fühlt, doch ich würde nicht darauf vertrauen, dass eine Schule oder Studium (für Hochbegabte) das "Allheilmittel" ist, obwohl ich die Institution Schule und Studium sehr schätze. Doch meines Erachtens gibt es auch viele (zusätzliche) Wege abseits dieser Institutionen, um sich auszulasten und herauszufordern.

Wie dem auch sein, denke schon, dass eine gute Schule und eine gute Universität sinnvoll sind, aber eben große erfüllende "Plätze" auch abseits liegen.

Du selbst kannst nur Möglichkeiten und Ideen aufzeigen. Entscheiden muss letztendlich dein Sohn. Das has du sehr richtig erkannt.

Vielleicht findet er mit genügend Kommunikation / Austausch / Ideen, Möglichkeiten und Aufgaben abseits jeglicher Konvention.

JCuli%aFxee


@ 7Schläfer,

nein, ich habe mich nicht testen lassen. Wenn es so sein sollte, dann gehöre ich wohl auch zu den Underachievern.

Es kommt in unserer Familie vor. Ja. Es gibt einige schlaue Köpfe, jedoch ist mir kein Underachiever bekannt.

Ich weiß, es sollte wie eine Gabe gesehen werden, aber das kann ich nicht.

Und mein Sohn kann sich auch nicht als besonders begabt sehen.

Ich danke dir für die Links.

Heute habe ich ihn gefragt was er von Foren hält, in dem er sich über seine Probleme austauschen kann. Er fand die Idee wirklich gut und wird das für sich in Anspruch nehmen.

"sich-nicht-mehr-dumm-fühlen" wäre großartig.

@ Tsunami

Zu Punkt 1 kann ich sagen, ja ich verstehe ihn. Ich kann ihn so gut verstehen, das ich auch verstehen kann, dass er absolut keinen Ausweg weiß.

Ich bin seine Familie. Nur ich. Ich bin die einzige die er hat, die ihn versteht. :°( Nicht ganz. Seine Oma versteht das Problem grob und hält zu uns, aber sie ist für ihn keine Ansprechpartnerin. Sein kleiner Bruder ist viel zu jung, viel zu quirlig, viel zu fröhlich für ihn. :°(

Punkt 3 ist die große Herausforderung. Ich erkläre ihm was ich mache, um was ich mich kümmern kann. Er schöpft daraus Hoffnung. Seine Stimmung wird besser. Und ich stehe unter Druck schnell zu handeln. Dabei ist noch nichts klar. Kann ich ein teures Internat finanzieren, wird er aufgenommen....ich habe unzählige Fragen.

Das sind die großen Brocken, im Kleinen habe ich aber auch hier angefangen Fördermöglichkeiten zu finden. Was er möchte, weiß ich jetzt.

Das er mich mehr braucht, zeigte er mir in den letzten Monaten VOR seiner Depression. Er war sehr anhänglich. Er redete viel mit mir, hielt sich viel in meiner Nähe auf. Dafür unternahm er schon weniger mit seinen Freunden. Er wurde mir gegenüber plötzlich sehr hilfsbereit. Ich spürte wie sehr er mich brauchte und ich war für ihn da. Ich bemerkte die Veränderung. Einige Zeit später unternahm er wieder mehr mit den Freunden, worüber ich glücklich war. Ein Junge mit 15 Jahren sollte mit Freunden unterwegs sein und nicht die Nachmittage mit der Mama verbringen. Das waren meine Gedanken. Ich schickte ihn nicht weg, war aber froh das er wieder mehr mit den Freunden unternahm.

Er wußte aber schon da, das ich immer für ihn Zeit habe, wenn er mich braucht.

Ja, bleibt die Herausforderung. Er muß mir einen Schritt entgegenkommen. Er benötigt Selbstvertrauen, um neue Dinge anzufangen. Selbstvertrauen erlangt er, indem er Herausforderungen annimmt und besteht. Wie werden uns Schritt für Schritt herantasten müssen. Ich zeige ihm Wege, er muß entscheiden welche er gehen möchte.

In deinem ersten Satz hast du geschrieben das bessere Zeiten kommen.

Mit Tränen in den Augen vertraue ich dir mal. Danke :°( @:)

JuliaFee

7_sch{läfxer


Wo liegen denn überhaupt seine Interessengebiete?

aF.fixsh


Hallo Julia!

Ich habe mich jetzt an eine Privatschule in Braunschweig gewendet. Er müßte dort dann in ein Internat gehen. Und wenn ich einen Kredit aufnehme, um ihm die Schule zu ermöglichen.

Dadurch bin ich aufmerksam geworden: die Tochter einer Freundin meiner Mutter gehht seit ein paar Jahren auf diese Schule (denke zumindest, dass wir dieselbe meinen).

Sie war vorher auf einem regulärem Gymnasium (demselben wie ich, aber ich kenne sie nur vom sehen), wo es ihr sehr schlecht ging. Ebenfalls Mobbing, kein Anschluss, extreme Leistungsschwankungen, Depressionen, Therapie...

Erst wollte sie die Schule nicht wechseln, da sie sehr große Angst hatte, "die Neue" zu sein, aber man kann nur sagen Gott sei Dank hat ihre Mutter sie überzeugen können. Dort geht es ihr nun viel besser, nicht nur von der Forderung und Förderung her, sondern weil sie dort Anschluss und Freunde hat.

Ich hab meine Schulzeit auch nur überstanden, weil ich via Internet einige gute Freunde um die 30 hatte, mit denen ich endlich mal normal reden konnte - da war ich so 12, 13. Mit Gleichaltrigen hat das bei mir noch nie geklappt.

Ich denke, mit der richtigen Förderung und solchen Ausweichmöglichkeiten wird Dein Sohn das auch schaffen. Mir hat es geholfen, mir immer wieder vor Augen zu halten, dass die Schule nur das Sprungbrett ist, um das tun zu können, was ich will. Und dass mir die Menschen dort daher auch herzlich egal sein können, die treffe ich sowieso niemals wieder (und es hat sich bewahrheitet - kaum war ich zwei Monate aus der Schule raus, waren alle Kontakte so gut wie eingeschlafen). Habe mich also auf meine Noten konzentriert und alles andere so gut es ging ausgeblendet.

JeulimaFexe


7 Schläfer

Er spielt gern Schach, hat aber hier keinen Partner, er interessiert sich für Musik und möchte gern Gitarre lernen. Er kann bisher kein Instrument, da er bisher alles an Vorschlägen meinerseits ablehnte.

Ich akzeptierte das, denn er war sonst ja auch eher der Denker. Er philosophiert gern, er interessiert sich für Pyrotechnik. Das ist sein Berufswunsch. Er würde aber auch gern Forschen. Er mag die Bereiche Bio, Chemie, Physik, Mathe....in allen Fächern hat er schlechte Noten. Das ist besonders frustrierend für ihn, denn auf die neuen Fächer freute er sich.

Aber das sind eben seine Bereiche. Die interessieren ihn. Als er klein war, wußte er eine Menge über die Meeresbiologie.

a.fish

Ich freue mich das es deiner Freundin besser geht und auch du deinen Weg gefunden hast.

Das mit dem Sprungbrett habe ich ihm auch schon erklärt. Es ist nur so, dass er es derzeit auf Grund der schlechten Noten auch später nicht in andere Kreise schaffen wird, wenn sich jetzt nicht was ändert.

Irgendjemand hat mal zu ihm gesagt "Du denkst du hast Probleme, werd' Du erst mal erwachsen" :|N Daraufhin kam mein Sohn zu mir und äußerte Angst vor dem Erwachsen sein, weil es dann NOCH schwerer für ihn wird.

Ich erklärte ihm das er erst dann all seine Interessen ausleben kann. Für ihn wichtiges ausfiltern kann, sich die Kreise, in denen er sich bewegen möchte aussuchen kann. Zumindest steht ihm alles offen. Der eine Satz wog aber schwerer als meine Äußerungen dazu.

Ich denke das er sich an so einer Schule verstanden fühlt, weil es vielen Kindern da so erging, wie es meinem Sohn geht.

Das sind alles nur Vermutungen. Die Frage ist, wie finanziere ich so eine Schule mit Internat. Er benötigt selbstverständlich die psychologische Betreuung, die an den Schulen des CJD vorhanden ist. Ohne dem geht es nicht.

Und das alles nur, weil an vielen Schulen das Thema Hochbegabung ein Tabu ist! Ich habe jetzt schon einiges gelesen und in Foren gesehen, mit welchen Problemen Eltern hochbegabter Grundschüler oder Kindergartenkinder kämpfen müssen. >:(

_zTsunaxmi_


Julia

Manche Dinge sind für Hochbegabte und Normalbegabte gleich: Man trifft, teilweise auch über sehr lange Strecken, auf "widrige Umstände".

Es ist eine "Kunst des Lebens", auch mit diesen umgehen zu können, zu sollen und zu müssen. Und natürlich fällt es einem Kind oder Jugendlichen ungleich schwerer.

Wenn die Umstände sehr widrig sind, man nur die Wüste vor sich hat, dann gilt es Oasen zu finden oder sie zu erschaffen.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Bestrebungen. :)*

aW.fixsh


Ich erklärte ihm das er erst dann all seine Interessen ausleben kann. Für ihn wichtiges ausfiltern kann, sich die Kreise, in denen er sich bewegen möchte aussuchen kann. Zumindest steht ihm alles offen. Der eine Satz wog aber schwerer als meine Äußerungen dazu.

Vielleicht hat ihn der Satz erst einmal deprimiert, aber ich denke doch, dass er sich auch Deine Sichtweise zu Herzen genommen hat. Ich hab mir jedenfalls erfolgreich vorgebetet "Was sind schon 13 Jahre - das sind gerade mal 15,8% meiner erwarteten Lebenszeit."

Das sind alles nur Vermutungen. Die Frage ist, wie finanziere ich so eine Schule mit Internat.

Es giibt doch verschiedene Fördervereine, die auch Stipendien usw. rausgeben, wäre das nicht einen Versuch wert? Wenn er sich jetzt mal wirklich auf den Hintern setzt und lernt.

7Jschlsäfexr


Welcher Junge interessiert sich denn nicht für Pyrotechnik? o:)

Wenn es mit dem Internat nicht klappen sollte, muss das auch kein Weltuntergang sein. Es gibt auch einige normale Schulen, die in jedem Jahresgang eine HB-Klasse haben. Es stehen auch fernab des Internats eine Menge Möglichkeiten offen, aber das hängt natürlich stark vom Einzelfall ab. Hast du vielleicht daran gedacht ihn eine Klasse überspringen zu lassen?

An meiner Schule gab es auch einige AGs (Mathe, Chemie, Philosophie waren das), in denen der Stoff über den Lehrplan hinaus vermittelt wurde. Man kann auch schon während der Schulzeit Uni-Kurse belegen, die Leute die das in meiner Fakultät tun sind damit ziemlich zufrieden, nicht weil sie unbedingt schon Prüfungen und Scheine machen, sondern weil sie einfach Kontakt über die Schule hinaus haben.

Zum Schach spielen: gibt es in eurer Umgebung keine Gelegenheit auf Mitspieler zu treffen (Vereine, etc...)? Das wäre doch eine recht einfache Möglichkeit ihm ein Erfolgserlebniss zu verschaffen. Ansonsten: Go ("chinesisches Schach") ist hier gerade im kommen, es entstehen immer mehr Clubs, da lernt man viele interessante Leute (quer ducrh alle Altersklassen) kennen.

Philosophieren kann übrigens wunderbar über eine Brieffreundsschaft (wirkt ein wenig angestaubt, aber aus meiner Erfahrung ist das wirklich etwas ganz empfehlenswertes :)z )

JFuliRaFexe


Tsunami

Diese Oasen versuche ich für ihn/mit ihm zu finden.

Es ist natürlich bei ihm sehr festgefahren. Die meiste Zeit seines jungen Lebens fühlte er sich (wurde er) von anderen Missverstanden.

Das ist jetzt ja aus meiner Sicht vorbei. Natürlich merkt er das noch nicht, weil er aus seinen Gedanken nicht rauskommt, aber er wird es mehr und mehr verstehen.

Ich denke das in ihm auch was passiert. Er weiß das die Flucht in die Psychiatrie keine Lösung des Problems ist. Die Lösung findet er in sich. Das weiß er inzwischen, kann es aber noch nicht anwenden. Das ist auch für ihn ein Lernprozess.

Wenn er auch nur wenig von dem annimmt, was ich ihm biete, können wir uns über diesen kleinen Schritt freuen.

a.fish

Ich hoffe das sich mein Sohn auch selbst motivieren kann. Das ist dir sehr gut gelungen. Du hast dir Strategien entwickelt, um mit den Problemen fertig zu werden.

Vor diesem Punkt steht mein Kind noch. Das ist für ihn im Moment eine unlösbare Aufgabe.

Ich denke das wird mit den Erfolgen kommen, wenn er das annimmt, was ich biete. Oder er sich im besten Fall selbst was sucht, wo er Bestätigung ernten kann.

Ich weiß nicht ob das sich die Waage halten kann. Daneben stehen nach wie vor die schlechten Erfahrungen mit den Mitschülern.

Ich weiß nicht, wann er soweit sein wird das zu ertragen.

Ich versuche gerade Möglichkeiten der Finanzierung zu finden. Wenn er Hochleister wäre, könnte ich ihn überall fast kostenfrei an Schulen mit Hochbegabtenklassen unterbringen, aber es ist eben nicht so.

Er ist kein Hochleister und somit kommen nur wenige Schulen in Betracht.

Ich schau mich weiter um.

J(uliaFxee


7Schläfer

:-) ja, dieses Interesse für alles was sich entzünden lässt und explodiert.

Ja du hast recht, es gibt unzählige Möglichkeiten, aber bedenke das mein Kind ein Underachiever ist. Er schreibt 5 en und 6 en. Er braucht eine Führung, die ihm Freude am Unterricht und am Lernen vermittelt. Er braucht geschulte Menschen um sich herum. Noch mehr Druck kann ich nicht auf ihn ausüben. Den hält er nicht aus.

Es gibt Schulen mit psychologischer Betreuung. Es gibt auch Schulen die Underachiever aufnehmen.

An normalen höchstmotivierten Hochleisterklassen kann er nicht bestehen. Er ist nicht motiviert. Er hat keine Freude am Lernen, er zieht sich eher zurück, er verschließt sich. Er hat psychische Probleme.

Ich habe mich auch über solche Schulen belesen. Da wird unter anderem über die Zensuren ausgewählt wer aufgenommen wird. Wie oft lese ich den Satz, willkommen sind fleißige, motivierte Schüler.

Es gibt eine Schule, die sich auf Underachiever spezialisiert hat. 2800 mtl. :°(

Mit den Fördermöglichkeiten ist es hier sehr schlecht. Wir wohnen sehr begrenzt. Ok, es ist eine Insel. Fähranbindung zum Festland gibt es, aber würde er an Kursen auf dem Festland teilnehmen, bedeutet das auch eine Übernachtung auf dem Festland.

Hier selbst ist es fast aussichtslos. Gitarre kann er hier lernen. Vielleicht gibt es auch noch einen oder zwei Schachspieler, aber das war es dann auch schon. Ich kann ihm HIER nicht helfen. Deswegen orientiere ich mich auch woanders hin.

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