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Zyprexa - Erfahrungen (Wirkstoff Olanzapin)

Zratoicxhi


Hi,

gern geschehen. Seroquel habe ich auch mal genommen. Habe es ganz gut vertragen. Waren auch nur 100 mg. Habe es aber dann abgesetzt, weil es auch nicht wirklich geholfen hat. Kein Wunder - ich gehörte auch nicht zur Zielgruppe. War wohl eher "Off-Label"-Verschreibung.

Bei Manien dürften beide Präparate Mittel der Wahl sein. Kannst dich also auf eine Symptomlinderung freuen.

Abgesehen von Ausnahmen, und da gehört eine Manie und zum Teil auch Borderline dazu, rate ich dringend von Psychopharmaka ab. Lass dich davon nicht verunsichern denn wie eben erwähntgehnörst du zu der Gruppe bei der ich diese Art der Medikation für richtig halte. Natürlich kommt es immer auf den Leidensdruck an.

Wünsch dir alles Gute für die Zukunft und baldige Genesung!

Z7wac;k44


@ Zatoichi

Abgesehen von Ausnahmen, und da gehört eine Manie und zum Teil auch Borderline dazu, rate ich dringend von Psychopharmaka ab.

Warum, und warum so pauschal? In diesem Forum tummeln sich Menschen, die ihre Arbeitsfähigkeit bzw. sogar ihr Leben der Einnahme von Antidepressiva zu verdanken haben. Nicht nur ich gehöre dazu. Dass diese user Deine Meinung nicht teilen können, bedarf wohl keiner weiteren Erklärung. Zu leicht wird oft vergessen, dass sich 15% depressiver Menschen das Leben nehmen.

Zqato1ichi


@ Zwack44

Natürlich möchte ich es den Menschen, für die Psychopharmaka eine "lebensverlängernde" Maßnahme darstellt, nicht absprechen. Selbstverständlich war meine Auflistung nur ein grober Ausschnitt aus dem Spektrum der schweren Erkrankungen und speziell auf die Frage des Posters bezogen. Also auf Erkrankungen welche eventuell erst durch die Gabe von Medikamenten behandelbar wird.

Trotzdem bleibe ich dabei: Psychopharmaka nur im Notfall einzunehmen. Das Antidepressiva selten eine wirkliche Wirkung entfalten sei dahingestellt. Ich möchte da niemandem etwas ausreden. Die Wissenschaft bzw. die Forschung sieht das selbstverständlich anders. Davon abgesehen sind diese Mittelchen nicht ganz frei von Nebenwirkungen. Siehe Kosten-Nutzen-Aspekt! Betrifft mehrheitlich die Sparte der Neuroleptika. Auch das Absetzen von Sertralin ging bei mir nicht ganz ohne Entzugserscheinungen einher! Was bedeutet das?

Es gilt genauer hinzuschauen und nicht wahllos alles in sich hineinzufressen! Seelische Konflikte entstehen nicht aus Spaß an der Freude. Es ist ein wichtiges Zeichen welches nicht immer durch Chemikalien unterdrückt werden sollte. Vorsicht: Pauschalisierung!

Das beste Beispiel sind die psychotischen Erkrankungen. Es gibt Alternativen zur Chemie welche ja nicht mal wirklich heilen kann. Für Interessierte: Opiate stellen eine gute Alternative zu Neuroleptika dar. Bitte entgegnet mir nicht mit dem Argument, dass Opiate abhängig machen. Wie oben erwähnt tun das viele Psychopharmaka auch. Für Interessenten hier ein Link:

[[http://www.psy-knowhow.de/psychiatrie/schizophrenie-opiate.htm]]

Eins noch: Es ist mir mehr als egal, wer meine Meinung teilt! Es gilt, soweit ich zumindest weiß, eine gewisse Freiheit der Meinungsäußerung und diese zu unterdrücken stellt eine Straftat dar! [Für jene, welche es noch nicht bemerkt haben: Ich pauschalisiere und überspitze gerne.]

Viva la "Art. 5 Abs. 1, S. 1, 1. Hs. des Grundgesetzes (GG)"

Ziw`ack@4x4


Zatoichi, mit Deinem letzten Absatz - völlig abgehoben- disqualifizierst Du Dich selbst. Du hattest eine sehr allgemeine Aussage ohne nähere Begründung gemacht, und ich habe nichts anderes getan, als Dich darauf hinzuweisen, allerdings auch - und dazu stehe ich - mit der Bemerkung, dass sich viele depressive Menschen das Leben nehmen. Wer sich zu Psychopharmaka äußert, trägt damit auch eine gewisse Verantwortung. Der Hinweis auf das Grundgesetz liegt völlig daneben; stattdessen empfehle ich Dir das Studium der Forumregeln.

d1ruxg


Es gibt Alternativen zur Chemie welche ja nicht mal wirklich heilen kann. Für Interessierte: Opiate stellen eine gute Alternative zu Neuroleptika dar

Deiner Meinung nach sind Opiate also keine "Chemie" und dadurch besser? Was bewegt dich zu der Annahme?

ZgatoJichi


@ Zwack44:

Leider kann ich meine Aussage bzgl. der Einnahme von Psychopharmaka nicht mehr rückgängig machen. Es stimmt, dass jeder Poster eine Mitverantwortung trägt und vielleicht bin ich etwas zu forsch an die Sache gegangen. Dafür entschuldige ich mich. Es ist mir durchaus bewusst, dass viele Menschen mit psychischer Beeinträchtigung nicht mehr fähig sind das Leben zu meistern. Wie oben erwähnt ist es dann mehr als sinnvoll Medikamente einzusetzen.

Hast du dich mal darüber informiert wie oft Antidepressiva verschrieben werden? Und wie die Symptomatik bei vielen Menschen aussieht? Du kannst mir eins glauben: eine Menge "depressiver" brauchen ganz andere Dinge statt Psychopharmaka. Auch hier gilt Differenzierung.

Ich sehe das Forum hier jedoch nicht als Wettbewerb und somit verstehe ich nicht wie man sich hier disqualifizieren kann. Macht aber auch nichts. Es steht jedem Menschen frei zu entscheiden welchen Post, welche Idee, welchen Hinweis er/sie für sich nutzen oder verwerfen will.

@ drug:

Selbstverständlich ist mir bewusst, dass ALLES "chemisch" ist. Jedoch entspringen Opiate der Natur wohingegen Neuroleptika synthetisch hergestellte Stoffe sind welche, und das ist der Punkt, ein hohes Nebenwirkungspotenzial haben. Dachte ich hätte es oben erwähnt?!?

Aber vielleicht darf ich in Zukunft nur noch Hinweise geben welche ich am eigenen Körper erlebt habe. Opiate habe ich niemals eingenommen. Neuroleptika hingegen schon und meine Erfahrung war nicht sehr schön. Auch die Erfahrungen vieler Bekannten war nicht besonders gut im Bezug zu Neuroleptika. Und ich bin mir sicher, einige hätten sich über diese Alternative informiert statt mich für eine Hand voll Posts zu verurteilen und diese auseinander zu nehmen um sie sprachlich zu korrigieren und mich anschließend zu "disqualifizieren". Stop - das habe ich ja selber gemacht...

Syi,moxneS


Meine Erfahrung mit Zyprexa ist folgende: es wurde mir nach Ängsten und Panikattacke verordnet. Die Dosis, 10 mg war für meine zierliche Statur zuviel. Ich bin zweimal in meiner Wohnung nach dem Aufstehen beim Laufen aufs Gesicht gefallen..

Mein Blick sieht auf Fotos aus dieser Zeit völlig anders aus: verklärt und nicht wach, wie sonst. Seitdem ich es nicht mehr nehme, werde ich viel öfter von meiner Umwelt angeschaut,- bzw. angelächelt!

Mit dem Medikament hatte ich weniger Lust am Reden und an Kontakten. Ich fühle meinen Körper wieder! Vorher hatte ich ein falsches Körpergefühl.

War abegestumpft, unkritisch, benebelt. Und zwar so, dass ich einer völlig unnötigen OP zugestimmt habe, ohne Beschwerden zu haben, bei einem Chirurg, der einen schlechten Ruf hatte. Mit dem Ergebnis, dass ich jetzt einen 'zerschnittenen , verhärmten Bauch mit häßlicher Narbe habe unter dem ich schrecklich leide!

Denn nachdem ich Zyprexa nicht mehr nahm, war das als wäre ich aus einem Alptraum erwacht! Ich kann mir nicht erklären, wieso ich so etwas, als eigentümlich kritischer Mensch mit scharfem Verstand, der es haßt, wenn sich an seinem Körper was Gravierendes verändert zugestimmt habe. :(v Für mich eine traumatische ERfahrung. Das Medikament kann also auch körperli che Schädigungen ganz anderer ARt indirekt verursachen!! DAs steht natülrich nicht im Beipackzettel!! Ohne den zerschnittenen bauch würde es mir jetzt blendend gehen. .

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