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Psychose oder Angststörung?

LSillyo789 hat die Diskussion gestartet


Ich habe schon erwähnt, dass ich seit September Herzrasen hatte.

Nach einer Weile stellten sich dann weitere Angstgedanken ein.

Was ist, wenn das jetzt wieder passiert?

Wie verhältst du dich? Musst du ins Krankenhaus ???

Auch weitere Angst und Katastrophengedanken folgten.

Herzschlag, Hirnschlag, Angst vor Ohnmacht.

Irgendwann habe ich im Internet von dieser Krankheit der Psychose gelesen.

Ich fing an meine Umgebung genau zu betrachten, ob auch noch alles normal war, was ich sah.

Mittlerweile kommt mir alles richtig fremd vor. Personen oder auch normale Gegenstände.

Konzentrationsprobleme habe ich auch und verwirrt bin ich ohnehin.

Mir kommt es manchmal vor, als würde ich träumen und ich hinterfrage, ob dass was ich da sehe auch echt ist bzw. sich gerade wirklich abspielt. Fühle mich dann richtig schlecht.

Kann das an einer Angststörung liegen oder ist das eine Psychose??

Antworten
L,illy7D89


Kann mir jemand weiterhelfen ??? ?

MQemph!i,s_u:ltral;ighxt


Hörst du Stimmen?

Beziehst du Blicke oder Worte auf dich?

Kommt dir dein Spiegelbild vertraut vor?

Glaubst du, dass du besondere Sachen kannst? Wie Gedankenlesen, besondere Wahrnehmung...

Wann treten die Ängste auf und in welcher Form genau? Gibt es Gedanken dazu? Weißt du vielleicht womit diese zusammenhängen könnten?

swuns)hinxey


ich glaube du hast eine angststörung.

Irgendwann habe ich im Internet von dieser Krankheit der Psychose gelesen.

Ich fing an meine Umgebung genau zu betrachten, ob auch noch alles normal war, was ich sah.

Mittlerweile kommt mir alles richtig fremd vor. Personen oder auch normale Gegenstände.

du schreibst selbst das du stark darauf achtest, nicht, lass das und lenke dich sogut wie möglich ab!

ZZinAa x5


Ich fing an meine Umgebung genau zu betrachten, ob auch noch alles normal war, was ich sah.

Mittlerweile kommt mir alles richtig fremd vor. Personen oder auch normale Gegenstände.

Konzentrationsprobleme habe ich auch und verwirrt bin ich ohnehin.

Mir kommt es manchmal vor, als würde ich träumen und ich hinterfrage, ob dass was ich da sehe auch echt ist bzw. sich gerade wirklich abspielt.

Das sind Derealisations- bzw Depersonalisations-Symptome und können in Zusammenhang mit einer Angststörung oder Depression auftreten. Wenn nicht wichtige weitere psychose-typischen Symptome auftreten, sind sie kein Indiz für eine Psychose.

Wie sunshiney schon schreibt: Versuche nicht ständig zu beobachten, was du wahrnimmst und wie du es wahrnimmst. Machst du eine Therapie?

L>ilYlyx789


@ memphis_ultralight:

Ich glaube, ich kann keine deiner Fragen mit ja beantworten. Nur mein Spiegelbild, das kommt mir vertraut vor. Aber das ist wohl normal, oder ???

Ne, bis jetzt noch keine Stimmen.

Blicke auf mich beziehen? Nicht wirklich, nur wenn mir jemand direkt ins Gesicht schaut oder direkt über mich redet.

Nein, kann eigentlich keine besonderes Sachen. Weder Hellsehen noch Gedanken lesen.

Das einzige, was mich bedrückt, ist die Sache, dass ich manchmal in Frage stelle, ob das was ich sehe auch wirklich ist. Sprich ob ich das nicht alles nur träume und real erlebe. Dann zucke ich regelrecht zusammen.

@ sunshiny:

Ich hatte vermutlich von der Einnahme von Betablockern einmal Halluzinationen. Zu Beginn. Und manchmal sind auch noch Millisekunden wo ich irgendwelche Bilder vor mir sehe. Aber das steht bei Nebenwirkungen im Beipackzettel. Muss ich mir das Sorgen machen oder ist das durchaus normal?

@ Zina5:

Kann dieses Befremdungsgefühl auch dauerhaft anhalten ??? Ich höre meist ziemlich genau hin, was mit meinem Körper los ist. Mir kommen auch Personen und Gegenstände richtig fremd vor. Nicht mehr vertraut. Manchmal packt mich dann die regelrechte Panik vor einer Amnesie.

Ja, ich mache eine Therapie wegen Panikstörung und Angst. Aber momentan pausiert meine Therapeutin, weil sie erst auf den Bescheid der Krankenkasse wartet. :(v

s^okmeone &to txrust


Hallo,

also das scheint primär nicht unbedingt für eine Psychose zu sprechen. Es scheint mir auch eher eine Angststörung zu sein. Evtl. kannst du dich auch mal über eine Dissoziative Identitätsstörung ([[http://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziative_Identitätsstörung)]] kundig machen.

Lxil'ly789


Eigentlich war meine Kindheit relativ schön. Misshandlung oder ähnliches musste ich Gott sei dank nie erleben

*DStar^lightL*81


Klingt für mich auch stark nach Angststörung. Stehst Du gerade besonders unter Stress?

LWillyx789


Ich mache im Frühjahr Abi und seit diesem Jahr geht irgendwie alles drunter und drüber. Anstatt gerade zu laufen :-/

Das ging im September mit Herzrasen und Panikattacken los.

Ich musste etliche Male die Klasse verlassen, weil es nicht mehr ging.

Dann ins Krankenhaus und auf der Strok Unit ist es auch nicht unbedingt besser geworden.

Mein Herz war okay.

Seitdem natürlich immer die Angst, dass es wieder passiert.

Irgendwann wurde es schlimmer. Angst umzufallen, ständiger Schwindel. Angst vor Hirnschlag, MS, Hirntumor usw.

Man verschrieb mir Betablocker, wovon ich (vermutlich) Halluzinationen bekam. Zumindest laut Beipackzettel.

Dann ständig ein total mieses Gefühl als ob etwas nicht mit mir stimmt und immer das Feeling als würde ich das was ich erlebe, gar nicht richtig erleben sondern nur träumen.

Als ich dann während einer Grippe ohnmächtig wurde, schien es nur noch schlimmer zu werden.

Die dauerhafte Anspannung blieb.

Und wegen den Halluzinationen, die auftraten bekam ich natürlich Angst vor Psychosen.

Ich träume nachts schlecht, kann manchmal kaum noch schlafen und habe immer das Gefühl irgendetwas würde nicht stimmen.

Konzentrieren kann ich mich auch total schlecht. Bekomme irgendwie nix mehr wirklich auf die Reihe

Hab echt Angst, dass ich von dem Gefühl dieser Abwesenheit durchdrehe oder tatsächlich verrückt werde :(v

*IStKarlig:ht*8x1


Wofür bekommst Du denn die Betablocker?

Und warst Du schon bei einem Neurologen?

LHil[lxy789


Betablcker wegen zu hoher Herzfrequenz.

Nein beim Neuro bin ich erst nächste Woche Mittwoch.

Meint ihr es geht eher in Richtung Angststörung oder sollte ich mir ernsthafte Sorgen machen ???

L'illfy78x9


Meint ihr es ist besorgniserregend und eher eine Psychose oder Angststörung ???

ZGin.ax 5


@ Lilly789

Wie viele hier schon geschrieben haben: das weist alles auf eine Angststörung hin. Deine Thera hat doch sicher auch schon sowas in der Richtung gesagt?

Und: Gerade dass du diese Befürchtungen hast, du könntest durchdrehen oder verrückt werden, weist erst recht auf eine Angstst. hin.

@ someone to trust

warum hast du einen link zur multiplen Persönlichkeitsstörung reingestellt ??? Darauf weisen die Symptome der TE doch nicht wirklich hin?

rOa^in:er]543


Hey Lilly789,

vielleicht hilft es dir, wenn ich als auch Betroffener dir schreibe, wie ich meinen Weg gefunden habe bzw. immernoch finde und vielleicht macht es dir ein wenig Mut, meine Geschichte zu lesen.

Ich habe etwa ein Jahr nach meinem Abitur, also als es auf das Studium zuging, sehr ähnliche Symptome entwickelt, wie du. Ich bin scheinbar einfach der Belastung nicht gewachsen gewesen, in eine neue Stadt zu ziehen, weg von Familie und Freunden, außerdem nicht mehr diesen geregelten Schulalltag zu haben. Außerdem habe ich ein FSJ in einer Pflegeeinrichtung gemacht, das war auch teilweise sehr belastend.

Am Anfang war es noch recht selten, ab und zu weiche Knie, ab und zu eine leichtere Panikattacke. Mit der Zeit wurde es allerdings immer schlimmer, sodass ich ständig und immer Angst hatte ohnmächtig zu werden und viel Sicherheitsverhalten aufgebaut habe, was ich alles tun könnte, damit es unwahrscheinlicher wird ohnmächtig zu werden oder wie ich dafür sorgen kann, dass in dem Fall schnell Hilfe da ist.

Ich habe ein halbes Jahr lang selber versucht, damit klarzukommen, bin auch so weit gekommen, dass ich (mit Sicherheitsverhalten und häufiger unterschwelliger Angst) mein Leben auf die Reihe bekommen habe. Auch diese von dir beschriebene "Unwirklichkeit" hatte ich sehr stark. Dann kam irgendwann der Punkt, an dem ich nicht mehr weiterkam und ich habe auf professionelle Hilfe, einen Psychotherapeuten, zurückgegriffen. Ich habe eine Verhaltenstherapie gemacht - das war nicht immer einfach, es erfordert oft viel Überwindung, diese hat sich jedoch mehr als gelohnt.

Heute kann ich mein Leben wieder genießen, kann (fast) alles tun und denke weniger nach, befinde mich zwar noch in Therapie aber habs so gut wie geschafft, würde ich behaupten.

Ich wünsche dir, dass du hieraus Mut schöpfen kannst für deinen weiteren Weg und hoffe, dass auch du einen fähigen Therapeuten findest oder schon gefunden hast.

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