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Wenn man nicht studiert (hat) ist das Leben scheiße

ALnck


@ Mayana

Minderwertigkeitskomplexe wirken sowohl bei studierten als auch bei nicht nichtstudierten Menschen gleich. Nämlich fatal.

Ja... zum großen Teil hab ich mir sicher deshalb mein Leben versaut.

@ Christoph

Ich muß hier zunächst einmal gegenfragen: Was meinst Du mit "weit bringen" ? Eigentlich kann damit nur die materielle Seite gemeint sein.

Ich denke da natürlich an die materielle, aber auch an die geistige Seite. Sicher ist das von vielen Faktoren abhängig, aber wenn man auf die Statistik schaut, wo sind denn die meisten arbeitslosen zu finden? In den unteren Bildungschichten. Eine hohe Ausbildung ist sicher kein Garant (war es das jemals?), aber es ist eine gute Basis.

Frage dich nicht wie Du dich fühlst, sondern arbeite an dem was Du gut kannst und verbessere es weiter.

Nun, da gibts nicht viel. Alles im durchschnittlichen Bereich.

Aber der Wert eines Menschen bemisst sich doch nicht nach seiner Intelligenz. Wer behauptet, Menschen mit weinger Allgemeinbildung oder Schulbildung seien nichts oder wenig Wert, hat keine Achtung vor dem Leben.

Nein, so habe ich das nie gemeint. Nur, dass man es mit Intelligenz mehr Möglichkeiten hat.

Und was die Bemerkungen angeht: Schau dir unsere Politiker an, die täglich dumme Bemerkungen von sich geben und dafür auch noch bezahlt werden.

Haha, das stimmt auch wieder. :D

Es mag sein, daß dies in diesem Forum so dargestellt wird. Ich kann hier nur für meine Beziehung sprechen. Und ich habe ja schon angedeutet, daß meine Freundin um ein vielfaches intelligenter (in Sachen Allbemeinbildung) ist, als ich. Sie hat zudem 1ser Abitur, studiert und einen Doktortitel der Tiermedizin. In dieser Hinsicht, kann ich meiner Freundin nicht das Wasser reichen. Aber trotz dieser Gegensätze haben wir doch unglaublich vieles gemeinsam.

Nicht nur in diesem Forum. Ich lese oft in einem mit, in dem hauptsächlich Studenten sind, bzw. welche waren und jetzt arbeiten und was man da oft so liest, boah. :-o

Wichtig ist ja auch der gegenseitige Respekt und wenn ihr viel gemeinsam habt, ist das wirklich wunderbar. Nichts ist schlimmer, als wenn der Partner einem das Gefühl gibt, ihm unterlegen zu sein.

Daß sehe ich ganz anders. Kleinkariertheit, Arroganz, Hochnäsigkeit und Überheblichkeit findet man durchweg in allen Schichten der Bevölkerung.

Das ist irgendwie beruhigend. ;-)

Kleine Anmerkung: Ich habe mir all deine Beiträge hier durchgelesen. Deine Art, wie Du hier schreibst und deine Beiträge verfasst, lässt für mich eigentlich nur einen Schluß zu: Daß Du zu jenen gehörst, die ich durchaus als Intelligent bezeichen würde.

Danke. Schade, dass ich selbst nicht so von mir denken kann.

@ baroto

Dir auch danke für die aufbauenden Worte.

Wer gibt mir das Gefühl... an anderer Stelle hab ich mit eine Userin schon darüber gesprochen. Ich bin wohl irgendwann mal sensibilisiert worden und nehme Kommentare in diese Richtung in mir auf und gebe mir selbst das Gefühl. Aber nicht nur. Man hört und liest das schon oft, also scheint diese Einstellung in gewissen Kreisen schon verbreitet zu sein...

Ich habe es schon gesagt, ich versuche an meinem Selbstbewusstsein zu arbeiten, aber mache keine Fortschritte.

@ gaggaguggu

Ich weiß. Das ist auch das was auch orbitus schon geschrieben hat.

@ marie-jana

Und nochmal danke. :-)

Wer hindert Dich daran, Dich weiterzubilden ?

Ja wahrscheinlich nur ich selber. Aber das hat auch orbitus schon angeprochen: "Das kann man natürlich auch in seiner freizeit erlernen, aber die wenigsten sind autodidaktisch wirklich so gut drauf, dass sie sich das wirklich angewöhnen können."

Wenn ich da keinen Rahmen drum habe tue ich mir selbstständig und dauerhaft etwas zu machen, sehr schwer. Aber ich habe schon gesagt, ich werde mich in Richtung Volkshochschule mal umsehen.

Wichtig ist doch, dass man das, was man tut, gut und gern macht. Du kannst Dich auch in Deiner Freizeit ausleben und "entwickeln". Hast Du irgendwelche speziellen Interessen ?

Ich fotografiere gerne. Aber da bin ich immer noch auf dem Stand wir vor Jahren. Mir fehlt das Engagement und das Durchhaltevermögen.

Wahrscheinlich ist wirklich nicht mein Kopf das Problem sondern die Probleme, die ich mit mir selbst habe. Und das sind zahlreiche.

C*alLmaxr


Ein reißerischer Titel, ich weiß, aber ich habe das Gefühl, dass man es im Leben nur dann wirklich weit bringen kann, wenn man studiert hat, bzw. ein Mensch mit "nur" einer Ausbildung ein Mensch zweiter Klasse ist.

Ich 'studiere' und hasse jeden Augenblick. Der einzige Lichtblick sind die Kollegen, die sind zum großen Teil klasse.

Mir steht dieses ganze eingebildete und verlogene Akademikerpack bis zum Hals. Noch mehr als in der Schule bewerten diese Taugenichtse völlig willkürlich - ob man eine 1 oder 4 bekommt hängt mehr von der Konstellation der Sterne und dem Kaffeesatz ab, als von der Qualität der Leistungen, die man erbringt. Geisteswissenschaften; Naturwissenschaften könnten objektive Maßstäbe haben... :-|

Aber wer weiß, vielleicht würde ich auch das Studium für eine gute Sache halten, wenn ich diesen akademischen Schwachsinn nie erlebt hätte. ;-)

gaaxto


@ meandyou09

Im Übrigen finde ich, das man seinen Bildungsabschluss so hoch wie möglich machen sollte. Man hat dann einfach "mehr die Wahl" bei seinem späteren beruflichen Weg.

Ich finde den Satz so nicht richtig. Demnach müssten wir ja alle danach streben, einen Doktor zu machen. Ich finde es geht vielmehr darum, seine "Berufung" zu finden, das zu machen was einem jahrelang jeden Tag Spaß macht und dann den entsprechenden Weg zu wählen. Wenn ich ein Restaurant aufmachen möchte, brauche ich in bestimmten Bereichen gewisse Kenntnisse, einen Hochschulabschluss brauche ich dafür gewiss nicht. Genau diese Einstellung trägt doch dazu bei, dass man sich mit einem geringerem Bildungsabschluss "minderwertig" vorkommt. Und das ist eben nicht richtig!

@ Anck

Aber ich hab trotzdem keine Lust mich zum Deppen zu machen, weil ich red und red und die Leute denken sich, was redet die für einen Scheiß.

Meinen Bruder hat das auch nicht gekümmert. Das ist ja der Trick. ;-D Aber ich verstehe, was du meinst. Die Kunst ist aber dann, selbst zu erkennen, wann es besser ist einfach mal den Mund zu halten. ;-)

A3nck


@ gato

Na toll.. :D

uopelxa


Hei,

für mich klingt das auch eher so, als würdest du dir selber nichts zutrauen.

Wenn ich das richtig verstanden habe, beschwerst du dich zwar bei uns über dein von dir als fehlend empfundenes Wissen (wir können nichts dafür), bist aber auch nicht wahnsinnig neugierig auf die Dinge, die du nicht weisst.

Ich hab keinen Tau von Kino und Filmen - na und? Ich versuchs auch nicht - ich langweil mich dabei, es ist nicht meine Welt. Deshalb halte ich mich nicht für einen schlechteren Menschen. Ich sag das auch immer sofort, wenn die Konversation in diese Richtung abzugleiten droht zzz

Ansonsten ist ein Kunstgriff: Radio hören, und zwar nicht die Dudeldei-Sender, sondern Informationssender.

Oder: wenn jemand ein Thema anspricht, bei dem du dich nicht auskennst, es aber gerne möchtest: nachfragen! "Ich hab davon zugegebenermassen wenig Ahnung - kannst du mir mal einen Überblick geben?"

E3hema\ligerT Nutzer9 (#421,703x)


aber ich kann bei vielen Sachen nicht mitreden, erstens was Allgemeinbildung betrifft, zweitens wenn Diskussionen und Unterhaltungen philosophisch oder sehr sachbezogen werden, zB. bei politischen Themen kann ich kaum was beisteuern, weil ich davon vieles einfach nicht kapiere.

Das geht den meisten Leuten so und meine Erfahrung damit: Man verfällt in Phrasen die andere beeindrucken und manchmal mundtot machen. Das funktioniert in der Tat bei manchen Menschen ;-)

Du solltest an deinem Selbstbewusstsein arbeiten.

wmho_maRde_xwho


In dem einen Punkt hat gato völlig recht: Man muss seine Grenzen erkennen und auch wissen, wann man am besten den Mund hält. Das gehört für mich auch zur Intelligenz, nämlich zu erkennen, wo man steht.

Man kann auch nicht Experte auf allen Gebieten sein. ]:D

d7avoxrka


Ich habe auch kein Abi gemacht, somit nicht studiert und "nur" eine normale Berufsausbildung gemacht. Ich bin heute 35 Jahre alt und denke viel darüber nach, wie es wohl wäre wenn ich studiert hätte und mir meine Eltern damals den Weg zum Abitur geebnet hätten. Ich wußte es damals einfach nicht besser. Also habe ich eine normale Berufsausbildung gemacht weil ich damals keine Vorstellung von dem hatte, was ich mal werden will.

Im letzten Ausbildungsjahr war ich bereits so gut, dass ich bereits auf eine volle Stelle gesetzt wurde - bereits mit 18 Jahren habe ich volles Geld verdient. Ich habe mich durch meine Berufserfahrung qualifiziert und höherwertigere Tätigkeiten im Laufe der Zeit übertragen bekommen - allerdings ohne mehr dabei zu verdienen. Ich habe mehrere Firmen durchlaufen und immer ohne Probleme neue Jobs und Bewerbungsgespräche bekommen. Aber ich habe festgestellt, dass ich ohne Studium immer an Grenzen geraten bin, was Verdienstmöglichkeiten und Aufstiegschancen betrifft. Meine Initiative und mein Weitblick waren im Berufsleben immer gern gesehen und geschätzt, aber wenn es darum ging, mich innerhalb eines Betriebes auf eine andere Stelle zu bewerben hieß es dann ganz schnell "dafür fehlt dir die Ausbildung". Ich habe einige Studierte auf Posten sitzen sehen, mit denen sie nicht zurecht gekommen sind und ganz schnell wieder weg waren. Ich finde, es gibt auch einen Unterschied zwischen Noten auf dem Papier und der Fähigkeit, in der Praxis effektiv und erfolgsorientiert zu arbeiten. Genau das lernt man im Studium nämlich nicht.

Ich finde auch mit Studium hat man es heutzutage nicht mehr leicht, einen Job zu bekommen. Die Unis sind total überlaufen und wenn man da nicht zu den Besten gehört und am liebsten mit "Auszeichnung" seinen Abschluss macht, dann hat man es auch nicht leicht später einen Job zu bekommen. Es gibt unzählige Bewerber auf Stellen, egal ob mit oder ohne Studium als Berufsvoraussetzung.

Das einzige was man lernen muss, um in dieser Gesellschaft zu überleben ist, sich durchzubeißen, nicht einzuknicken bei Niederlagen, immer wieder einen Schritt weiter zu machen, auch wenns manchmal sehr schwerfällt. Es gibt viele Leute, die einem Steine in den Weg legen, das sind dann meistens irgendwelche Vorgesetzte, die es nicht vertragen können, dass man vielleicht besser ist als sie oder sich weiterentwickeln will.

Eins muss ich noch erzählen: Ich war mal mit einer Freundin (sie hat studiert) bei einer Bekannten von ihr in einer Studenten-WG (10 Personen) eingeladen zum Essen. Sie hat mich einfach mitgenommen, ich kannte dort keinen einzigen. Sie haben mich nett und überschwänglich freundlich begrüßt und waren anfangs übertrieben aufgesetzt höflich zu mir. Sie unterhielten sich alle nur über ihr Studium, ich konnte natürlich nicht mitreden. Einer fragte mich dann um mich wahrscheinlich mit ins Gespräch einbinden zu wollen "Und was studierst du?". Als ich daraufhin antwortete, ich habe nicht studiert, ich arbeite, hat niemand mehr mit mir ein Wort gesprochen. Sie haben mich angesehen wie eine Außerirdische. Sie haben sich nicht einmal dafür interessiert, was ich arbeite. Ich denke die wußten mit mir nichts anzufangen und ich mit denen genauso wenig. Manchmal treffen da wirklich zwei völlig verschiedene Welten aufeinander.

P+lay,matxe7


Ich hab auch keine Ahnung von Politik, aber deshalb bin ich doch nicht dumm. Ich interessiere mich einfach nicht dafür. Dafür hab ich von Bio total viel Ahnung und kann da einigen was vormachen.

In meiner Berufsschulklasse sind auch fünf Ex-Studenten und die sind in Rechnungswesen total schlecht, wobei ich es einfach finde.

Ich hab auch Abi gemacht und ganz ehrlich: Was hatte ich für Idioten in meiner Klasse :|N dass einige das Abi geschafft haben, kann nur Glück sein.

Als ich dann gesagt habe, dass ich NICHT studiere, sondern eine Ausbildung mache, waren alle (besonders die Lehrer) total entsetzt. Ich solle mein Talent nicht vergeuden, irgendwas in Richtung Deutsch, Bio oder Mathe machen...

Der Vertrag war schon unterschrieben und was soll ich sagen? Ich LIEBE meinen Job. Ich mache eine Ausbildung zur Buchhändlerin und bekomme so auch viel mit, besonders was Allgemeinbildung angeht. Ich könnte mir nichts besseres vorstellen.

Ich bin verlobt und plane mit meinem Verlobten die Zukunft inklusive Kinder - und das nicht erst, wenn ich 29 bin.

*:)

REaben9muttzerN200x0


Liebe Anck,

ich habe als junge Frau auch oft das Gefühl gehabt, dass ich den studierten immer irgendwie nachstehe...

Ich hatte mein Studium abgebrochen. Habe mich dann für eine Fachschulausbildung entschieden und "nur" ein normales Staatsexamen abgelegt.

Im Beruf habe ich ständig mit den tollen Akademikern zu tun gehabt und kam mir ziemlich doof und ungebildet vor.

Ich habe dann einfach meinen Job gemacht und mit der Zeit habe ich gemerkt, dass ich meine Arbeit gut mache und war stolz, dass ich es gepackt habe.

Je älter ich wurde habe ich festgestellt, dass Intelligenz und menschliche Reife nicht unbedingt zusammen gehören! Ich habe Doktoren kennengelernt und festgestellt, dass einige ganz schön menschlich verkrüppelt sind. Der tollste Titel gibt ihnen nichts.

Und ich kenne Handwerker und auch eine Putzfrau, die mehr Charakter und Reife mitbringen, als manch einer dieser weißen Kittel!

Wir sind nicht das, was wir als Abschluss durch eine Prüfung erlangen, sondern das, wie wir uns im Alltag geben. Wenn es Lohn für Charakterstärke geben würde, müßte so mancher Akademiker Harz IV beantragen!!!

*:) :)* @:)

lBupitiNta


Es gibt im übrigens auch Handwerker, die menschl. verkrüpelt sind. Immer schön einseitig sehen. Du äußerst dich zu abfällig in deinem Beitrag. Liest sich so, wie wenn du doch eine unterschwellige Wut schiebst, dass du abgebrochen hast und manch "weißer Kittel" eben nicht.

Versteh mich nicht falsch. Ich stimme dir eigentlich zu, hätte es aber nicht so zu lasten der Akademiker ausgedrückt.

wYhoE_madex_who


Ja, das fällt mir hier auch öfter auf, dass Akademiker ja grundsätzlich angeblich arrogant, lebensuntüchtig und eigentlich unintelligent sind und nur gut auswendig lernen konnten. %-|

lvup^itixta


ja, das finde ich echt schade. Umgekehrt immer so diskriminiert tun aber dann selber ordentlich in die Kerbe hauen %-|

wQh=o_mawde6_who


:)z :)z :)z

w7ho_mAade1_9wxho


Hier kennt doch fast jeder irgendwen, der auf jeden Fall gebildeter, netter und sozialer ist als ein Akademiker. ;-D

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