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Wenn man nicht studiert (hat) ist das Leben scheiße

HiaSns-eline


ohne Studium fehlt einem das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge im Leben.

Das ist eher eine Frage der Weisheit (beruhend auf Intelligenz und Erfahrung) und nicht der formalen Bildung.

Wenn es EINES gibt, was ich im Studium gelernt habe dann das: Unter Personen mit Titeln wie "Prof.Dr." gibt es genau so viele Strohköpfe wie anderswo, nur daß leider trotzdem jeder Hofknickse vor ihnen macht. Ekelhaft.

Ich habe mein Studium mit bestandenem Examen beendet, sage das also keinesfalls "aus Neid auf Akademiker". Und ich habe seither weit außerhalb der akademischen Gesellschaft gelebt und gearbeitet - klar gibt es auch da viele Dumme, nur sind die meistens wenigstens nicht auch noch eingebildet.

Z4wac.k44


Der Vorstandsvorsitzende der Bayer AG, Werner Wenning, hat nicht studiert, sondern seine Karriere mit einer Lehre zum Industriekaufmann gestartet. Ich glaube nicht, lieber Anck, dass er dem Titel dieses Fadens zustimmen würde.

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Glaube ich auch nicht. Bildungswillen kann jeder aufbringen und darauf kommt es letztendlich an, nicht auf absolutes Wissen.

TXimba!t6ukxu


Hanseline

ohne Studium fehlt einem das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge im Leben.

Das ist eher eine Frage der Weisheit (beruhend auf Intelligenz und Erfahrung) und nicht der formalen Bildung.

Das würde ich aber auch sagen! Ich halte es da mit Schopenhauer: Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.

lJacrim>a7x9


@ anck

Das Schlechte an den Minderwertigkeitskomplexen ist, dass die falschen Leute sie haben. (Jacques Tati)

wHho_mafde_xwho


Lacrima,

da ist was dran. Die dümmsten Leute haben meist überhaupt keine Minderwertigkeitskomplexe, weil sie gar nicht wissen, wie dumm sie sind.

Minderwertigkeitskomplexe rühren ja daher,dass man sich eben in Relation anderer sieht und sich beurteilt, und meistens schlechter als man müsste. ;-)

Gtour8meta


Die dümmsten Leute haben meist überhaupt keine Minderwertigkeitskomplexe, weil sie gar nicht wissen, wie dumm sie sind.

Habe ich noch nie so gesehen, stimmt aber. Daher kommt bestimmt auch die Dreistigkeit mancher Menschen.

gba!to


Die dümmsten Leute haben meist überhaupt keine Minderwertigkeitskomplexe, weil sie gar nicht wissen, wie dumm sie sind.

Das wurde sogar wissenschaftlich untersucht und nennt sich Dunning-Kruger-Effekt. *klugscheiss* ;-D ;-)

Dunning-Kruger-Effekt[1] (DKE) ist ein populärwissenschaftlicher Begriff, der für die Tendenz inkompetenter Menschen steht, das eigene Können zu überschätzen und die Leistungen kompetenterer Personen zu unterschätzen.

Quelle: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt]]

l{ittleFvelxm


Würde ich auch nicht unterschreiben!

Ich habe nicht studiert und habe trotzdem eine gute Arbeitsstelle und mache z.Zt. eine berufliche Weiterbildung, mit der ich nachher in den gehobenen Dienst kommen kann :)^

Es gibt doch auch sicher sehr viele Studenten, die keine Arbeit nach dem Studium finden. Ich kenne einen, der hat was in Richtung Architektur gemacht, der sitzt seit zwei Jahren zu Hause und kriegt nichts. Und dann so übervolle Studiengänge wie BWL, da wird es sicher auch schwierig.

(Und wenn ich manche bei uns sehe, die haben zwar studiert, aber irgendwie von praktischer Arbeitsweise keine Ahnung).

oarWbituxs


Dass man als student nicht so viel ahnung hat wie jemand der eine ausbildung im betrieb gemacht hat, ist ja wohl klar. Studieren ist mehr "bilden" als "ausbilden", dieser unterschied sollte eigentlich wirklich jedem klar sein. Die unis können es sich nicht leisten auch noch masenhaft praktika zu organisieren und als student bekommt man für freiwillige praktika meistens genau null cent und darf vollzeit mitschuften. Ich habe die erfahrung gemacht, dass man sehr schnell auf ein praxisorientiertes level kommt, also darin sehe ich keinen nachteil.

lzittflevexlm


Dass man als student nicht so viel ahnung hat wie jemand der eine ausbildung im betrieb gemacht hat, ist ja wohl klar.

Das ist klar, das meinte ich mit meiner Aussage auch nicht. Wir haben viele Studierte, die schon einige Zeit dabei sind und nur die Theorie können, aber nichts praktisch umsetzen. Ein Studium ist halt auch kein Garant dafür, dass jmd. wirklich gut arbeiten kann ;-)

Ich habe die erfahrung gemacht, dass man sehr schnell auf ein praxisorientiertes level kommt, also darin sehe ich keinen nachteil.

Da stimme ich dir auch zu *:)

Kaam<ik?azi08x15


@ lupitita

Es gibt im übrigens auch Handwerker, die menschl. verkrüpelt sind. Immer schön einseitig sehen. Du äußerst dich zu abfällig in deinem Beitrag. Liest sich so, wie wenn du doch eine unterschwellige Wut schiebst, dass du abgebrochen hast und manch "weißer Kittel" eben nicht.

Versteh mich nicht falsch. Ich stimme dir eigentlich zu, hätte es aber nicht so zu lasten der Akademiker ausgedrückt.

Ich kann das ehrlich gesagt in dem von dir zitierten Beitrag nicht heraus lesen. Sie schrieb von 'einige' und von 'manche', keineswegs von ''alle Akademiker".

Und ja, die Erfahrung hab ich z.T. ganz klar auch gemacht: Leute, die sich hinter ihren Titeln verschanzen, einsame Workaholics, mit der 3. Geliebten und einer (frustrierten) Hausfrau zu Hause. Grade im Unibetrieb gibts schon so manche gescheiterte Existenzen, die sich für brilliant halten, dabei aber nichtmal mittelprächtige Forscher und darüber hinaus ausgesprochen schlechte Didakten sind.

Ja, das fällt mir hier auch öfter auf, dass Akademiker ja grundsätzlich angeblich arrogant, lebensuntüchtig und eigentlich unintelligent sind und nur gut auswendig lernen konnten. %-|

Nein, nicht zwangsläufig! Aber ich persönlich würde keinen dafür bewundern, dass er eine Hochschule besucht (hat). Dieser Fakt alleine ist noch keine Aussage über die Qualität der geleisteten Arbeit oder über die vorhandene Intelligenz.

Zum Thema lebensuntüchtig, so ein Exemplar wohnt bei mir in der WG. Studiert drei hochtrabende Geisteswissenschaften und kriegt es weder hin sich ein Schnitzel zu braten (die Kindersicherung des Gasherdes stellt eine unüberwindbare Hürde dar), noch bekommt er es gebacken, die Wäsche zu waschen ;-)

Und nein: Neid hab ich auch nicht nötig, ich bin gleichaltrig und hab im Gegensatz zu ihm auch schon mein Studium recht erfolgreich abgeschlossen *:)

S.ofieIs]Welut


ohne Studium fehlt einem das Verständnis für die komplexen Zusammenhänge im Leben.

Das ist eher eine Frage der Weisheit (beruhend auf Intelligenz und Erfahrung) und nicht der formalen Bildung.

Ich würde auch nicht sagen, dass jemand, der nicht studiert hat, die "komplexen Zusammenhänge im Leben" nicht verstehen kann.

Meiner Meinung nach ist es aber schon so, dass das Studium (besonders bestimmter Fächer) das Denken in übergreifenden Kategorien und somit auch das Verständnis komplexer Zusammenhänge auch im alltäglichen Leben fördern kann. Das hat dann aber nicht unbedingt etwas mit Lebensweisheit zu tun. ;-)

A{ußen;dieenst


Anck

Aber ich fühle mich ohne Abitur und ohne Studium schon zu der Unterschicht gehörend, zudem ich momentan ohne Job da stehe... je höher die Bildung, desto geringer die Gefahr der Arbeitslosigkeit. Das hört man immer wieder.

Was den Punkt betrifft, hast du nicht ganz unrecht. Andererseits dürftest du mit einer Ausbildung wesentlich besser dran sein als jemand, der nach 7-8 Jahren das Abschlusszeugnis für ein praxisfernes Studium entgegennimmt und sich auf dem Weg dorthin noch verschuldet hat.

Dass ich nicht dumm, im Sinne von geistig unterentwickelt bin, ist mir schon klar, aber ich kann bei vielen Sachen nicht mitreden, erstens was Allgemeinbildung betrifft, zweitens wenn Diskussionen und Unterhaltungen philosophisch oder sehr sachbezogen werden, zB. bei politischen Themen kann ich kaum was beisteuern, weil ich davon vieles einfach nicht kapiere. Es braucht auch oft nur eine falsche Bemerkung, eine Aussage und man wird schon für dumm gehalten. Dann sag ich lieber nichts. Ich bin ja auch so schon nicht sehr selbstbewusst, das muss einen super Eindruck hinterlassen...

Da hast du wirklich ein falsches Bild. Natürlich gibt es an den Universitäten viele geniale und gebildete Leute.

Aber es gibt ebensoviele Fachidioten, die selbst in der Mittagspause kein anderes Gesprächsthema finden außer ihr eigenes Fachgebiet.

Und, auch sehr häufig anzutreffen, der verwöhnte Schnösel, der sein Leben lang keinen Finger krum gemacht hat aber glaubt, er gehöre zu irgendeiner Elite, in die er hineingeboren sei :)D

t0eaxl


de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

die holding, die meine alte firma platt gemacht hat, arbeitet streng nach diesem prinzip :)z

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