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Wenn man nicht studiert (hat) ist das Leben scheiße

Wbaterxli


Ich finde dich nicht dumm, weil das wie du schreibst, das wirkt nicht dumm. Man merkt eigentlich bei Menschen recht schnell, ob sie wirklich "dumm" sind im Sinne von weniger Intelligenz, weniger Empathie (also Menschen ohne Empathie verhalten sich ja wirklich total asozial gegenüber anderen Leuten, das fällt schon auf... und dann können die ein Abi mit 1,0 haben, wer andere beleidigt und mobbt und das lustig findet ist für mich z.B. dumm...).

Naja, jedenfalls sind Menschen, die "nur" ne Ausbildung haben nicht immer dümmer als andere, überhaupt nicht. Und ich weiß auch nicht, ob man das größere Verständnis für irgendwelche Zusammenhänge, was man im Studium angeblich lernt, nicht auch einfach dem Erwachsenwerden zuschreiben kann, was nunmal meist nach der Schule erst passiert.

Zu politischen Themen oder anderen Sachen kapier ich auch meist nichts, das liegt dann daran, dass ich darüber einfach nichts weiß. Man kann ja nicht alles wissen und wozu auch, wenn ich das nicht studiere, eh immer nur Splitterparteien wähle usw...

Meine Allgemeinbildung hab ich wohl aus dem Fernsehn, dem Internet, der Schule und aus Sendungen wie "Wer wird Millionär". Dafür muss man doch gar nichts tun... aber man kann nicht alles wissen. Über Fußball hab ich überhaupt keine Ahnung, find ich einfach öde. Ehrlich gesagt, man kann ja auch nachgucken.

Und wenn ich deinen Text so lese, dann wirst du die einfachen Fragen in Bewerbungsgesprächen bestimmt hinkriegen... und wenn fachliche Fragen kommen und du da nichts weißt, dann ist das vielleicht der falsche Beruf, weil du anscheinend doch nicht so viel Interesse dran hast. Also wenn du z.B. über Politik nicht mitreden kannst... wen juckts? Solange du nicht Politiker werden willst. Glaube kaum, dass man sowas in einem Job wie z.B. Krankenschwester jemals braucht (außer die normale Staatsbürgerkunde, die du dir in ner Stunde beibringst, indem du mal das Grundgesetz liest z.b.) und dass das da auffällt, wenn man das nicht weiß. Meine Mutter weiß nichtmal, was ein Dativ ist und die ist auch nicht "dumm" in dem Sinne, was man sich jetzt unter "Unterschichtdumm" vorstellen würde. Klar, ich bin schlauer, weil ich studiere, aber meine Mutter brauchts doch nicht. Deswegen kann man sich trotzdem mit ihr unterhalten, irgendwas findet sich doch immer.

gXwend{oly,nn


Klar, ich bin schlauer, weil ich studiere

LOL ;-D *auf dem Boden lieg vor Lachen*;-D ;-D ;-D

M>öchteOgernSuxb


Klar, ich bin schlauer, weil ich studiere

LOL ;-D *auf dem Boden lieg vor Lachen*;-D ;-D ;-D

gwen: Du kannst sooo gemein sein. ]:D

ANCK:

Du hast ja zum Teil Dir schon selber geantwortet, dass der Titel des Fadens so nicht stimmt ... Studium ist nicht das Thema,

Als Putzfrau kann jeder arbeiten. Aber als Arzt.....?

Vielleicht eher: als Putzfrau, meint jeder abreiten zu können, als Arzt darf man nicht...

Es gibt soviel schlechte Ärzte und so wenig gute Putzfrauen ... Denke, das liegt mehr an dem Interesse das die Person ihrem Job entgegenbringt.

Ob ich persönlich jetzt offen und tolerant neuen Dingen gegenüber bin, kann ich mangels Erfahrung und Leben in meiner kleinen eigenen Welt gar nicht sagen. :-/

Natürlich kannst Du .... Wenn die Bäckereiangestellte Dir erzählt, dass sie bei dem vorigen Kunden "sich schon gedacht hat, dass der zu wenig Geld haben würde", woran sie das gemerkt hat? Einfach um was Neues über Körpersprachen lernen zu können? Oder denkst Du so für Dich: "Was die schon gemerkt haben will"

Hast du nicht aufgrund deiner Intelligenz mehr Interesse an verschiedenen Dingen, als - Achtung Klischee - die Fleischfachverkäuferin, die in ihrer Freizeit am liebsten Klamotten shoppen geht und nebenbei Sachen wie "Die Supernanny" oder sonstiges schaut? ;-)

Es gibt sowohl die fernsehsüchtigen Studenten, als auch sehr facettenreiche Fleischfachverkäuferien, es liegt eben an dem Interesse an der Welt, nicht am Studium.

Und hier gibst Du doch selbst den richtigen Hinweis: Die "Meister" beweisen doch, es liegt NICHT am Studium, sondern daran, dass sie Interesse gezeigt haben.:

Ich habe diese Leute ausgeschlossen, weil diese oft auch so sehr wissbegierig sind, über den Tellerrand schauen.

Es gibt die Interessierten, die zielgerichtet Ihren "Traumjob" realisieren mit oder ohne Studium, , und es gibt die, die ncit wissen wohin, sowohl hier wie da Klar, wenn ich jetzt - weil ich noch nicht gewnau weiß, was ich machen will viele Fächer studiere (also nacheinander), dann habe ich nachher genausoviel Allgemeinwissen wie einer, der in vielen verschiedenen (Aushilfs)Jobs gearbeitet hat.

Ich habe mich mal für Körpersprache interessiert und mir von Samy Molcho (einer der bekanntesten auf dem Gebiet) ein Buch gekauft, 3 Mal angefangen, aber nie fertig gelesen.

Es gibt aber viele Bücher zu dem Thema - und bestimmt auch welche, die sich besser lesen lassen. Da darf man doch nicht nach dem ersten Versuch aufgeben.....

SVteffxi mAit MarYlenxe


Hallo,

habe mir jetzt nur deinen ersten Beitrag durchgelesen und dachte: DAS hätte auch ich schreiben können!!

Auch ich war (und bin leider noch) immer der Meinung, dass man nur mit abgeschlossenem Studium "jemand" ist.

Ich hatte glaub ich noch nie ein besonders gutes Selbstwertgefühl. Das hat alles seine Gründe, die ich jetzt nicht weiter erläutern möchte... (unter anderem Mobbing etc.) Ich dachte immer: Wenn ich besser gebildet bin, dann habe ich auch mehr Ansehen bei anderen!!

Ich fühle mich jetzt mit 30 Jahren oft immer noch dumm, weniger wert als andere und strahle das auch aus.

Ich bin Krankenschwester aber war nie glücklich in dem Beruf. Ich hatte dann noch mein Abi nachgemacht (hauptsächlich für mein Ego!!) und wollte unbedingt studieren, bin aber schwanger geworden. Wie gerne hätte ich ein abgeschlossenes Studium. Jetzt aber ist der Zug wohl für mich abgefahren, denn ich will meinen Eltern nicht mehr auf der Tasche liegen..

Ich habe viele Leute während meines Studiums kennen gelernt und gemerkt: Die sind ganz "normal". Aber es tat gut, dazuzugehören, zu studieren.

So und jetzt werd ich mir mal die anderen Seiten in diesem Thread noch durchlesen ;-)

ShtefTfi mit$ Mahrlenxe


Ach so, hab mich missverständlich ausgedrückt: Ich hatte ein Studium begonnen, musste es aber wegen der Schwangerschaft abbrechen. Meine damaligen Kommilitoninnen sind jetzt fast alle fertig, da werde ich echt neidisch. Anderrseits ist meine Tochter ein Geschenk des Himmels x:)

PMuck(ii


ich krame gerade mal diesen faden hoch, weil ich ihn über google gefunden habe.

ich bin gerade den tränen nahe, bzw sie laufen mir einfach über das gesicht...

zusätzlich, zu meinen aktuellen problemen mit dem job kommt eine enorme wut auf mich selbst herauf, dass ich so "blöd" war und nicht studiert habe...

ich habe nach dem abi ein stuidum angefangen, war mit meiner wahl nicht glücklich und habe so ein jahr nur gejobbt, weil ich fürs folgejahr einen ausbildungsplatz gesucht und gefunden habe.

in der stadt, wo mein freund hinziehen wollte/musste wegen seiner ausbildung, die es nur dort gab.

also suchte ich mich in der gleichen branche herum und landete so in einer bank.

2,5 jahre dauerte die ausbildung, habe sie gut abgeschlossen und hatte vor den weg in der bank zu gehen, zunächst die laufbahn junior-jenio- dann ggf. certifiziertes programm, aber alles kam anders...auch meinen bankfachwirt machte ich nicht, wollte zuerst innerhalb der bank die weiterbildungen machen.

nun ist zeit vergangenm perspektive gibt es nicht. ich kann nicht mehr. ich schaffe es nicht mehr, die bank, der vertrieb, der druck...es macht mich kaputt:(

ich schreibe gerade viele bewerbungen, oft gibt es nichtmal eine eingangsbestätigung. von einer absage ganz zu schweigen. oder es kommt direkt die anwort, bewerbung kann nicht berücksichtigt werden.

ich verzweifel langsam...ich muss da weg, wo ich derzeit bin...das geht nicht mehr lange...ich kann nicht mehr.

so viele stellenanzeigen, mich interessiert einiges, ich habe wünsche und träume...aber mit meiner ausbildung nicht realisierbar.

ich bin nicht dumm, ich habe abi gemacht, normales abi, kein fachabi, leistungsgfach wirtschaftswissenschaften, ich hatte rechnungswesen, datenverarbeitung, programmieren, usw...

aber ich habe eben nicht studiert:(

fühle mich damit wertlos, chancenlos..

nun bin ich 27 jahre alt, finanziell ist ein volles studium nicht drin, ich benötige ich monat für miete und unterhalt mind. 1300 euro, jetzt verdiene ich noch einiges mehr...aber ich zahle die hälfte der wohnung mit meinem freund ( 600 EUR) und habe jemanden mit zu versorgen, der mich rund 500 euro im monat kostet...

wie soll das gehen? ich will ,meine eltern nicht fragen, ob sie was zahlen...ich will doch auf eigenen beinen stehen:(

aber ohne studium, ist man doch heutzutage nichts mehr wert:(

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