» »

AD ja oder nein, was würdet ihr tun?

sPchAneck1e198x5


Ich verabschiede mich aus diesem Faden. Gute Besserung.

SCchw4arz&es Bxlut


Wieviel negative Erfahrungen möchtest du hören, um dich selbst zu überzeugen?

LmiQllyx789


@ Schwarzes Blut:

Wenn du jetzt schreibst, dass es jemanden fast umgebracht hat, würde ich mir das noch einmal überlegen.

Hab meine Therapeutin angeschrieben und geh vielleicht nochmal zum Hausarzt. Entscheiden muss ich es wohl ganz allein.

Aber wenn mir davon wieder schwindlig wird, wie beim Betablocker, setz ich die Dinger radikal ab.

Braucht man denn lange um sich wieder zu entwöhnen?

S{cEhwarCzes 2Bluxt


Ich werde das Gefühl nicht los, dass du einen Grund suchst das AD nicht zunehmen und von uns die Bestätigung willst. Somit bin auch ich hier weg. Gute Besserung @:)

s,ch!necfke1x985


Letzter Beitrag: Sorry, Lilly, dir gehts einfach noch zu gut. Wie schon mal gesagt, so groß kann der Leidensdruck bei dir nicht sein, sonst würdest du den ADs wenigstens eine Chance geben.

L il/ly78x9


@ schnecke1985:

Ich glaube nicht, dass du das einschätzen kannst.

Ich möchte mir mit gerade mal 20 nur noch nicht meinen Körper versauen und wäge sehr genau alle Vor-und Nachteile ab.

Was nützt mir Besserung, wenn ich vom Regen in die Traufe komme und mit 21 Tabletten abhängig bin und von dem Zeug überhaupt nicht mehr los komme ??? Denn mal ganz ehrlich: Häufig bleibt es nicht bei diesem einen Antidepressiva. Meist kommen noch andere hinzu. Und trotz aller Proteste ist es ein Eingriff in den Hinrstoffwechsel.

Ehrlich gesagt, halte ich Kommentare wie "Der Leidensdruck ist nicht groß genug" für ziehmlich unqualifiziert.

Mit welchen Kriterien willst du das denn festmachen ???

Ich war bereits einmal in der Notaufnahme wegen Panikattacken und einem Angstanfall, obwohl ich körperlich fit bin.

Ich dachte eigentlich, dass hier wäre ein Forum, in dem man sich diverse Meinungen einholt und dem jeweils anderen hilft oder ihn berät, anstatt ihn mit Vorurteilen zu starfen.

???

LVi6llyX789


@ schwarzes Blut:

Ich hole mir lediglich Meinungen ein. Höre mich um. Das dürfte jedem, der etwas Interesse am eigenen Körper hat, wohl verständlich sein.

Ich suche weder Gründe, die AD nicht zu nehmen, noch will ich irgendeine vorgsetzte Meinung hören.

Mir ist sehr wohl bewusst, dass jedes Medikament auch Nebenwirkungen hat.

Die Frage ist hierbei nur, ob ich mir mit diesem Einstieg des ADs nicht ein Dauerabo beim Neurologen verschaffe ???

Denn wer von euch, hat Opipramol denn erfolgreich wieder abgesetzt, ohne seitdem ein weiteres Antidepressiva oder andere Ersatzmittel zu sich zu nehmen oder Entszugserscheinungen zu verspüren ??? ?

Ganz ehrlich, machen wir uns doch nichts vor: Meist bringt eine Bekämpfung von Angststörungen nur etwas, wenn man parallel dazu, eine Therapie macht.

Nimmt man nur Antidepressiva, denke ich nicht, dass dies einen Erfolg auf Heiling verspricht. Denn ich glaube nicht, dass sich durch trizyklische AD eine automatisch langanhaltende Abschwächung der AD ergibt ???

s,chneckce1x985


Ja, jetzt muss ich mich doch nochmal einmischen... %-|

Was nützt mir Besserung, wenn ich vom Regen in die Traufe komme und mit 21 Tabletten abhängig bin und von dem Zeug überhaupt nicht mehr los komme ??? Denn mal ganz ehrlich: Häufig bleibt es nicht bei diesem einen Antidepressiva. Meist kommen noch andere hinzu. Und trotz aller Proteste ist es ein Eingriff in den Hinrstoffwechsel.

1. Sind die meisten der Mitschreibenden hier in diesem Faden keine alten Leute, denen es vollkommen wurscht ist, was mit ihrem Körper passiert

2. Eine psychische Erkrankung ist meist oder oft eine chronische Sache. Das ist nicht wie bei der Grippe, dass man es einmal hinter sich bringt und danach ist wieder alles paletti. Die meisten Betroffenen werden noch mehrmals in ihrem Leben von ihrer Krankheit eingeholt oder leben permanent mit ihr, was auch erklärt, warum viele immer wieder, auch nach Jahren ohne Medis, wieder medikamentöse Hilfe brauchen. Eben deshalb, weil die Krankheit wiedergekommen ist oder einen akuten Schub hat.

3. Eine Krankheit, die durch einen gestörten Hirnstoffwechsel mitverursacht wird, kann man eben erst wieder in Balance bringen, indem man medikamentös eingreift

Ehrlich gesagt, halte ich Kommentare wie "Der Leidensdruck ist nicht groß genug" für ziehmlich unqualifiziert.

Mit welchen Kriterien willst du das denn festmachen ???

Ich war bereits einmal in der Notaufnahme wegen Panikattacken und einem Angstanfall, obwohl ich körperlich fit bin.

Ich bezweifle nicht, dass du unter deiner Krankheit leidest. Aber wenn man verzweifelt genug ist (und das kann ich durchaus einschätzen), dann würde man irgendwann ALLES tun, damit die Symptome aufhören. Mir persönlich haben es die Medis ermöglicht nach Monaten wieder über eine Brücke oder zum Bahnhof zu gehen, ohne runterspringen oder vor den Zug hüpfen zu wollen. :-/

Die Frage ist hierbei nur, ob ich mir mit diesem Einstieg des ADs nicht ein Dauerabo beim Neurologen verschaffe ???

Denn wer von euch, hat Opipramol denn erfolgreich wieder abgesetzt, ohne seitdem ein weiteres Antidepressiva oder andere Ersatzmittel zu sich zu nehmen oder Entszugserscheinungen zu verspüren ??? ?

Siehe oben. Psychische Erkrankungen sind leider oft chronisch oder kommen wieder :-/

Nimmt man nur Antidepressiva, denke ich nicht, dass dies einen Erfolg auf Heiling verspricht. Denn ich glaube nicht, dass sich durch trizyklische AD eine automatisch langanhaltende Abschwächung der AD ergibt

Antidepressiva werden NIEMALS als Heilungsmittel verschrieben. Sie dienen dazu, dass Patienten überhaupt wieder stabil genug werden, um die Therapie, die schließlich zur Heilung führen soll, durchstehen zu können. Außerdem können sie akute Krisen schneller entschärfen, als die Therapie (wo es schonmal ein paar Monate bis zur Verbesserung braucht).

Lpillxy789


1. Sind die meisten der Mitschreibenden hier in diesem Faden keine alten Leute, denen es vollkommen wurscht ist, was mit ihrem Körper passiert

2. Eine psychische Erkrankung ist meist oder oft eine chronische Sache. Das ist nicht wie bei der Grippe, dass man es einmal hinter sich bringt und danach ist wieder alles paletti. Die meisten Betroffenen werden noch mehrmals in ihrem Leben von ihrer Krankheit eingeholt oder leben permanent mit ihr, was auch erklärt, warum viele immer wieder, auch nach Jahren ohne Medis, wieder medikamentöse Hilfe brauchen. Eben deshalb, weil die Krankheit wiedergekommen ist oder einen akuten Schub hat.

3. Eine Krankheit, die durch einen gestörten Hirnstoffwechsel mitverursacht wird, kann man eben erst wieder in Balance bringen, indem man medikamentös eingreift

Sicher, es sind nicht vorweigend alte Leute. Nur verstehe mich bitte nicht falsch. Ich finde 20 Jahre sind einfach noch ziemlich jung für den Einstieg.

Ich gebe dir auch beim 2. Punkt vollkommen Recht. Klar, kommt so eine chronische Sache wieder. Nur ganz ehrlich: Wenn ich gerade bei Angststörungen einmal mit Medikamenten anfange, bemerkt das Hirn, dass das AD anschlägt. Setze ich das Zeug nun wieder ab, ist es doch logisch, dass ein sogenannter Rebound Effekt entsteht. Das Gefühl, dass es nur noch mit AD geht hat sich eingefräst und Schwups komme ich davon nicht mehr los. Selbst wenn ich es abgesetzt habe, glaubt mein Hirn, dass es nur noch damit geht und allein unmöglich zu schaffen ist. Was Psychopharmaka auf längeren Zeitraum anrichten können, brauche ich dir sicher nicht zu sagen ??? Besonders Opipramol verändert das Blutbild erheblich. Ich streite nicht ab, dass sie auch einen Nutzen und positive Wirkungen haben. Aber wie gesagt, es gibt auch die negative Seite.

Ich bezweifle nicht, dass du unter deiner Krankheit leidest. Aber wenn man verzweifelt genug ist (und das kann ich durchaus einschätzen), dann würde man irgendwann ALLES tun, damit die Symptome aufhören. Mir persönlich haben es die Medis ermöglicht nach Monaten wieder über eine Brücke oder zum Bahnhof zu gehen, ohne runterspringen oder vor den Zug hüpfen zu wollen. :-/

Sicher war das für dich ein großer Fortschritt. Und es ist wirklich gut, dass es solche Medis gibt. Ich leide mittlerweile seit einem halben Jahr an akuten Ängsten. Jeden Tag immer wieder. Gefolgt von Panikattacke und ich habe ein Abitur zu schaffen, was ich mir als Ziel gesetzt habe. Was glaubst du, was ich machen würde, um nur einen Tag wieder normal zu ereben ??? Ohne Angst und Panik. Und ohne ständige Grübeleien, Herzrasen, Schwindel, Hyperventilation und Ohnmachtsgefühlen ??? ? Und trotz der Tatsache, dass ich ziemlich happy war, als mir der Doc das Präparat verschrieben hat, kamen die ersten Zweifel. Hast du dich nie gefragt, ob dass was du da jeden Tag in dich hinein wirfst Nebenwirkungen mit sich bringt ??? ? Die deinen Zustand wohlmöglich noch schlimmer machen ??? Und deinen gesunden Körper angreifen ??? ?

Denn ohne die Augen zu verschließen: Es gab auch schon Patienten, die wegen Nierenversagen oder starken Herzproblemen ins Krankenhaus eingeliefert wurden ??? Von ungeklärten Todesfällen ganz zu schweigen.

Siehe oben. Psychische Erkrankungen sind leider oft chronisch oder kommen wieder

Das bezweifle ich eigentlich gar nicht. Nur, wenn man rein logisch heran geht. Nehme ich ein Mittel gegen die Angst, dass ich absetze und die Angst kommt wieder, werde ich den Vorgang wohl wiederholen müssen. (Rebound Effekt)

Antidepressiva werden NIEMALS als Heilungsmittel verschrieben. Sie dienen dazu, dass Patienten überhaupt wieder stabil genug werden, um die Therapie, die schließlich zur Heilung führen soll, durchstehen zu können. Außerdem können sie akute Krisen schneller entschärfen, als die Therapie (wo es schonmal ein paar Monate bis zur Verbesserung braucht).

In diesem Punkt, muss ich dir teilweise widersprechen. AD´s unterstützen den Heilungseffekt. Eine normale Bekämpfung von Angstattacken kann aber nie allein durch Medikamente erfolgen. Eine Therapie ist meist immer angebracht. Sicher, es ist kein Hustensaft. Aber eine Therapie steht langfristig über den Antidepressiva. Wenn ich niemals klären konnte, warum meine Beschwerden entstanden sind oder weshalb ich diese Probleme verspüre, werde ich die Medis wohl nie absetzen können.

Bei akuten Krisen helfen sie natürlich schneller. Das stimmt schon.

Aber besonders bei Angstattacken besteht, wie du sicher weißt, die Gefahr Suchtmitteln zu verfallen...

s;chneckce1985


Ach Lilly... mir gings vor der ersten Tablette auch so, aber ich hatte (vielleicht im Gegensatz zu dir) keine andere Wahl mehr. Ich hab damals die Tablette in meiner Hand hin- und hergerollt und irgendwann hab ich die Augen zugemacht und einfach das Teil eingeschmissen.

Und du kannst die Medis wieder absetzen, nur nicht von einem Tag auf den anderen.

Zu den körperlichen Schäden bleibt die Frage offen, ob psychische Krankheiten nicht indirekt (z.b. durch dauernde Stresshormone bei Angststörungen) oder direkt (bei mir ist das Thema SVV aktuell) nicht auch dem Körper schaden. Ich hab mit 24 meine erste Tablette eingeworfen... so ein großer Unterschied zu dir isses nun auch wieder nicht.

Ich hab oft Angst, dass ich aus meiner Krankheit nichtmehr rausfinde (Borderline - Persönlichkeitsstörung), die Angst vor dem Absetzen der Medis hab ich eigentlich nicht. Auch nicht in Hinblick auf Suchtbildung (und glaub mir, grad bei Borderlinern wie bei mir ist das Suchtrisiko ziemlich hoch) würde mir kein Arzt ein AD verschreiben, wenn es wirklich zur Suchtbildung kommen würde. Das hängt u.a. auch damit zusammen, dass das AD ja nicht unmittelbar wirkt (wie der sprichwörtliche "Feierabendschnaps" oder ein Joint), sondern so sanft und dauerhaft, dass man davon keine Highgefühle bekommt, die man mit der Substanz an sich in Zusammenhang bringen könnte.

Aber wie gesagt, das sind Empfindungen, die schwer für jemanden beschreiben sind, der diese Erfahrung nicht gemacht hat

L+illxy789


Sicher, in bestimmten Dingen magst du Recht haben.

Klar geht das Absetzen immer. Aber was ich meine, sind ja die Folgen. Fakt ist, dass die Hirnstruktur verändert wird.

Ich streite nicht ab, dass psychische Schäden auch dem Körper zur Last fallen.

Habe erst heute Abend einen interessanten Beitrag im Fernsehen verfolgt, bei dem ein Arzt vor langer, langer Zeit ein Experiment mit einem zum Tode verurteilten Häftling machte.

Er verband ihm die Augen und ritzte ihm leicht in die Hände. Oberhalb des Tisches, auf dem der Patient lag, waren Wasserbehälter angebracht, die er langsam öffnete und hinaus laufen lies.

Der Mann auf dem Tisch dachte nun, es wäre sein Blut, dass da gerade fließt. Und am Ende, als die Wasserbehälter ausgelaufen waren, war er tot. Obwohl er nur minimal blutete. Was ich damit sagen will, ist die Tatsache, dass die Psyche wie du schon sagtest, ganz viel auf den Körper ausmacht.

Was ich aber bedenke, sind die Nebenwirkungen von Antidepressiva. Harnsperre, Darmverschluss oder Herzversagen mögen sich auf dem Beipackzettel harmlos anhören. Aber dennoch scheint es ja Menschen zu geben, die darunter litten. Sonst stände es nicht auf der Packungsbeilage.

Zu der Verschreibungssache mit dem Arzt kann ich nur sagen: Bist du dir sicher ??? ? Mir wurden parallel dazu auch Benzodiazepine verschrieben. Und was steht auf der Packung ??? ? Ein hohes Abhängigkeitsrisiko. Ich weiß nicht, wie du die Sache siehst, aber wenn du mich fragst, werden Psychopharmaka oft viel zu leichtfertig verschrieben.

Und mir wurde aus Quelle der Apotheke und einem Homöopathen bestätigt, dass ein Abhängigkeitsrisiko bei Opipramol nicht genau nachgewiesen ist.

Eine gute Freundin von mir, nimmt wegen Depressionen ebenfalls Psychopharmaka. Als sie die Dinger absetzen wollte, ist sie zum Klo gerkrochen.... Von gehen war nicht mehr die Rede. Geschafft hat sie das Absetzen nicht und griff letzlich zu einem anderen AD.

Und was die Problematik noch betrifft: Heroin oder der besagte Joint wirken auch nicht unmittelbar. Nur wenn man sie erst mehrmals konsumiert. Das Anfangsgefühl bleibt jedoch und außerdem das Gefühl des Verlangens. Dass da etwas war, dass bestimmte Gefühle möglich machte. Im Erfolgszentrum im Hirn werden Glückshormone freigesetzt. Das ist bei AD nicht sehr viel anders.

Sicher ist es fraglich, ob man SSV, bei dem man sich selbst verletzt überhaupt mit einer Angststörung vergleichen kann. Denn bei dir besteht ja sicher die Gefahr, dass du deinem Körper in welcher Form auch immer Schaden zufügst. Ich habe eher Angst vorm Tod und würde nicht auf den Gedanken kommen, irgendwo herunter zu springen.

Was wir gemeinsam haben, ist wohl die Tatsache, dass wir mit unserem Alltag nicht mehr ausreichend klar kommen.

Und da ist es eben recht sinnvoll mit Medikamenten gegen zu steuern.

Natürlich liegst du richtig. Ohne AD gäbe es sicher weniger Menschen in der Bevölkerung. Aber, darf man die Dinger auch nicht als Kaugummi oder Brausetabletten ansehen. Bei einer Umfrage wurde bestätigt, dass viele Ärzte ihren Verwnadten so ein Mittel niemals verschreiben würden.

Was meiner Meinung ideal wäre, ist ein Mittelweg. Und da bin ich wieder der Überzeugung, dass Verhaltenstherapie, viele Gespräche mit Freunden oder lange Spaziergänge, Sport und Bestätigung durch Leistungen oder Dinge, die man gerne macht, besser sind, als dauerhafte Medikamente. Denn verlängern, werden sie das Leben zwar für den Moment und auch eine weitestgehend gute Lebensqualität sichern, aber das man damit an den normalen Lebensdurchschnitt heran kommt, wenn Psychopharmaka dauerhaft eingesetzt wird, wage ich arg zu bezweifeln...

dcers1ixmo


hallo lilly,

ich studiere maschinenbau und leide seit 2jahren unter panikattaken und angststörungen. besonders in den semesterferien leide ich sehr stark daruner, da ich quasi beschäftigungslos bin. wenn du abitur abschließen willst, dann brauchst du täglich gute konzentration. Die ADs wirken aber das gegenteil, somit wäre es nicht gut für dich. Mir wurden ADs auch verschrieben, als ich bei einem neurologen war. Ich erzählte ihn meine probleme und er gab mir schwere ADs. Gesamte Sprechstunde war nichteinmal 5min und ich sollte diese medis einnehmen. dies gab mir nicht so viel vertrauen und ich nahm das problem selbst in die hand. ich habe mir gedacht, dass wir menschen seit 10 000 jahren auf diesen planeten ohne ADs ausgekommen sind, wieso sollten ich also für den rest meines lebens ADs nehmen? so hatte ich mich selbst motiviert und habe die 3 semester bisjetzt gut hingekriegt. überlege dir gut, selbst wenn du am tag nur 4 stunden schlafen kannst, ist es ausreichend. mach dich nicht abghängig. geh raus in die natur und erforsche es. am besten mit einem hund. unser gehirn ist eine entwicklung, die millionen jahre der natur gebraucht hat. man wieß nichtmal, wie und wieso diese ADs wirken (steht in wikipedia), schau dir länder an, wo die menschen sich nichtmal wasser leisten können und extremen überlebenskampf führen. wieso nehmen diese menschen keine ADs, obwohl sie extrem psychologisch leiden ? wir leben in einer reichen gesellschaft und da will jeder sein geld verdienen. deswegen sei kein opfer der ärzte, die solche medikamente innerhalb von 5minuten aufschreiben und die patienten nach hause schicken. es sei denn, du hast einen guten arzt aber so einen habe ich bisjetzt nicht gesehen..

wollte dich nur motivieren

ciao

Bharc+elo=neta


Was ich aber bedenke, sind die Nebenwirkungen von Antidepressiva. Harnsperre, Darmverschluss oder Herzversagen mögen sich auf dem Beipackzettel harmlos anhören. Aber dennoch scheint es ja Menschen zu geben, die darunter litten. Sonst stände es nicht auf der Packungsbeilage.

Ja, aber da steht auch die Häufigkeit dabei, mit der das passiert. Und vor allem: lies dir mal die Packungsbeilagen von Aspirin, Antibiotika oder der Pille durch. ;-) Das ist ein Spaß! Und da ist der Einsatz wirklich oft nicht so sehr gerechtfertigt wie bei AD. Man wägt immer ab: wenn die Nebenwirkung geringer ist als die Last der Erkrankung oder die Wirkung, dann rechtfertigt es sie. Aber, wie schon oft gesagt wurde: vermutlich leidest du einfach noch nicht genug unter der Erkrankung.

Nur mal ganz kurz, auch wenn mir das jetzt hier echt zu gruselig wird:

Dass da etwas war, dass bestimmte Gefühle möglich machte. Im Erfolgszentrum im Hirn werden Glückshormone freigesetzt. Das ist bei AD nicht sehr viel anders.

Quatsch. Man merkt, dass du nie AD genommen hast und nicht wirklich Ahnung davon hast. AD machen nicht glücklich und geben dir keinen Rauschzustand. Und sie setzen auch garantiert keine Glückshormone frei. AD sind keine Glückspillen.

Denn verlängern, werden sie das Leben zwar für den Moment und auch eine weitestgehend gute Lebensqualität sichern, aber das man damit an den normalen Lebensdurchschnitt heran kommt, wenn Psychopharmaka dauerhaft eingesetzt wird, wage ich arg zu bezweifeln...

Und das ist jetzt echt ziemlich abgefahren. Warum genau sollten sie das tun?Aber wie du meinst.. Ich glaube du bist dir nicht bewusst, was andere Medikamente auch für Nebenwirkungen haben.

Ich verabschiede mich dann auch mal aus dem Faden.

LPillyt78x9


@ dersimo:

Siehst, du. Und genauso denke ich auch. In Äthiopien gibt es auch keine Ad.

Und die Menschen kämpfen weiter.

Ich habe auch das Gefühl, dass mir der Arzt die Dinger viel zu leichtfertig verschrieb. Er fragte weder nach anderen Medikamenten, noch ob ich Blasenprobleme habe, oder unter Augenproblemen leide.

Das wurde eben einfach verschrieben und fertig.

Und früher ging es doch auch ohne.

Ich befürchte eben auch, dass man nie weiß wie die Tabletten auf das Hirn wirken. Auch wenn sie bei Ratten oder Schweinen ausprobiert wurden, oder es genügend Leute nehmen, kann es bei mir doch ganz anders wirken.

Mir machen diese Attacken das Leben zur Hölle und ich leide täglich darunter. Treffen mit anderen Leuten ist so gut wie nicht mehr möglich. Die 7 Stunden in der Schule sind Höllenqual.

Nur trotzdem muss ich doch vorher gut abwägen, was da wirklich hilft. Sicher, wären die Dinger bist zum Abitur das einzige Mittel. Nur was kommt danach ???

Ganz abgesehen davon weiß ich nicht, wie man sich konzentrieren soll. Eigentlich touren die Tabletten ja nur runter.

Ich habe 6 Monate lang Betablocker genommen. Schwindel, Übelkeit und Benommenheit waren an der Tagesordnung. Auf das Anraten eines Internisten habe ich die Teile dann weg gelassen. Die Angst und Panik blieb zwar, aber die körperlichen Symptome verschwanden fast vollständig.

Und hier noch einmal die Frage: Wer von euch, der ADs nimmt hat sich mit oder ohne Therapie wirklich ausschleichen können und hat nach dem ersten AD nicht ein weiteres nehmen müssen ???

Wenn mir jemand die Frage wirklich mit ja beantworten kann, scheinen die Tabletten ungefährlicher zu sein, als ich dachte.

@ Barceloneta:

Wenn sie nicht glücklich und stimmungsaufhellen sind, was denn bitte dann ??? ? Ich habe mich ausführlich belesen und kann eindeutig sagen, dass sie das Befinden deutlich verbessern. Weißt du, was du da nimmst? Du hast Recht, ich habe von ADs noch nicht Gebrauch gemacht, aber eine sehr gute Freundin nimmt sie seit über einem Jahr und lacht permanent. Auch bei Dingen, die überhaupt nicht komisch sind. Sie hat ein dauerhaftes Grinsen aufgelegt und das komm mir als (bisheriger nicht AD Nutzer) ziemlich merkwürdig vor. Früher war sie zwar auch freundlich, aber so heftig ist es erst, seitdem sie die Pillen nimmt.

Und ganz ehrlich die letzte Bemerkung finde ich sehr wage.

Ich empfehle dir und allen anderen einfach mal diesen Artikel:

[[http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/alte/alte.htm]]

Übrigens trifft es auch junge Leute. Man hört zwar von wenigen Zahlen, aber die Leute, die wegen Herzproblemen oder Leberschäden ins Krankenhaus eingeliefert werden, existieren. Klar, könntest du jetzt auch sagen die Pille ist genauso gefährlich, was ich ebenfalls nicht abstreite. Aber Fakt ist, dass diese Eingriff in den Körper das Leben nicht verlängert.

Zow)ackx44


Lilly, es will Dich ja niemand zwingen: Mach Dein Abi ohne ADs und warte ab, was dabei herauskommt.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH