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AD ja oder nein, was würdet ihr tun?

LBillyC78x9


Das behaupte ich ja auch nicht.

Ich führe mir und anderen nur Vor und Nachteile vor den Augen her.

Und wie gesagt, anscheinend gibt es niemanden, der die Tabletten nach einer gewissen Zeit abgesetzt hat ohne zu einem anderen AD zu greifen oder nach einiger Zeit wieder welche zu nehmen. Oder irre ich mich ??? ?

Würde mich mal interessieren.

Z7wa!ck4x4


Daraus, dass Dir niemand zu dieser Frage schreibt, kannst Du gar nichts ableiten. Ich war übrigens nach einer schweren Depression 1983/84 für 17 Jahre AD-frei.

Wer so viele Fäden wie Du zur selben Frage aufmacht, schreckt Leute, die bereit sind, Ratschläge zu geben, stark ab. Du merkst es ja daran, dass gerade diejenigen, die Ahnung haben, sich aus diesem Faden ausklinken. Ich bin dann auch weg.

Liilly2789


Ich würde das nicht als Abschreckung beurteilen.

Bei vielen die AD nehmen, geht nur eine Art Klappe runter, wenn sie hören, dass es auch Nachteile gibt, die man gut abwägt bzw. beachten sollte. Dass man der Sache auch skeptisch gegenüber steht.

Vermutlich weil sie es schon so lange nehmen und es super hilft, ist es unvorstellbar, dass es auch Schäden hinterlassen kann und es Menschen gibt, die die Einnahme hinterfragen.

Selbst wenn hier einige Psychopharmaka in den Himmel loben (gerade weil es so gut hilft) und mich fast auffressen, weil ich der Sache kritisch gegenüber stehe und nicht fraglos einige Pillen in den Mund stopfe) .

Wie sicher alle bemerkt haben, bin ich was Medikamente angeht ziemlich kritisch.

Das heißt nicht, dass ich nicht weniger verzweifelt bin als ihr seit.

Ich habe zusätzlich noch ein Abitur zu schaffen, ohne dass ich meine Lebensplanung komplett über den Haufen werfen kann.

An diesem AD hängt nun sehr viel. Ich stecke nämlich wirklich in der Patsche.

Entweder ich nehem Opipramol und es wirkt so, wie einige von euch sagen. Oder ich bin dadurch unkonzentriert und versaue die Prüfungen.

Andererseits könnte ich es auch nicht nehmen und versaue die Prüfung wegen mangelnder Konzentration oder ich schaffe es auch mittels Therapie und kann mich für die 20 Stunden Prüfung insgesamt konzentrieren.

Wer weiß das schon ??? ?

S'chwRarzes Bxlut


Es haben dir mehr als einer seine Erfahrungen geschrieben. Nimm sie oder lass es. Aber Verkauf uns hier für dumm. Sorry aber das

Bei vielen die AD nehmen, geht nur eine Art Klappe runter, wenn sie hören, dass es auch Nachteile gibt, die man gut abwägt bzw. beachten sollte. Dass man der Sache auch skeptisch gegenüber steht.

Vermutlich weil sie es schon so lange nehmen und es super hilft, ist es unvorstellbar, dass es auch Schäden hinterlassen kann und es Menschen gibt, die die Einnahme hinterfragen.

Geht garnicht. Ich bin stinksauer, ehrlich. Du hast nie welche genommen und stempelst hier die Leute zum Zombie ab. Und nochmal, es sind KEINE HAPPYPILLEN und NEIN, MAN LÄUFT NICHT ALS HB-MÄNCHEN FREUDE STRAHLEND DURCH DIE GEGEND.

Natürlich sollte nebenher eine Therapie gemacht werden, nur ein AD alleine bringt nichts. Aber ist dir eigentlich klar, was Therapie überhaupt bedeutet? Therapie ist harte Arbeit und viele sind ohne AD garnicht stabil genug, eine zu machen.

Was du machst ist nicht hinterfragen. Du suchst Leute, die dir bestätigen das ADs scheiße sind, um eine Rechtfertigung zu haben, sie nicht zu nehmen. Das zeigen auch deine ganzen Fäden. Lass es doch. Niemand zwingt dich. Wenn du es ohne schaffst, Respekt.

LyilZly78x9


Also erst einmal, will ich hier niemanden beleidigen. Wenn das so angekommen ist, dann wurde das falsch interpretiert und tut mir Leid.

Es liegt mir fern, jemanden abzustempeln.

Denn ICH behaupte nicht " Der Leidensdruck ist nicht groß genug" und strafe Thread Poster mit Vorurteilen.

Für einen Zombie halte ich auch niemanden. Ich weiß nur, wie meine beste Freundin herum lief, nachdem sie über ein Jahr lang ADs nahm und inwiefern sie noch geschäftsfähig und alltagstauglich war. Sicher, kann man das nicht verallgemeinern und das behaupte ich auch nicht.

Ich beharre dennoch auf meiner Meinung, dass man, wenn man ein Medikament, dass man bereits sehr lange einnimmt und was eine begeisternde Wirkung erzielt, von einer anderen Seite betrachtet.

Wenn ich als Unwissender auf eine riiesiges Feld von Klatschmohn komme, sehe ich auch zuerst nur die Schönheit der Natur, bevor ich mögliche Gefahren erkenne und wohlmöglich in den Todesschlaf falle (und das ist jetzt keine Beleidigung, sondern eine Tatsache)

Dabei zum Thema Anti Babypille (als Vergleich): Ich hatte früher starke Probleme und Mentruationsbeschwerden. Seitdem ich die Valette nehme, existieren keinerlei Probleme mehr. Mir hat die super geholfen. Und ich würde für die Pillen bis nach Indien pilgern, nur damit ich die Schmerzen nicht wieder erleiden muss.

Die Nebenwirkungen habe ich früher nie gesehen und meine Pille nach allen Regeln der Kunst verteidigt, als meine Mutter mit der Tatsache kam, dass die Dinger ja so gefährlich wären. Ich habe kurz gelächelt und sie weiter erzählen lassen. Bis vor einem Jahr, als eine gute Freundin an einer Thrombose starb. Sie hat weder geraucht, noch gekifft oder Drogen genommen. Sie war ziemlich zurück haltend und hatte weder mit Zigaretten, Drogen oder Alkohol etwas am Hut. Nur die Pille, die hat sie genommen.

Jetzt kann man natürlich sagen, dass lag an was weiß ich nicht. Aber die Pille hat sie dennoch genommen. Und die birgt genau wie AD oder jedes andere ein Risiko.

Ich sage auch nicht, dass Antidepressiva schlicht weg nur ganz schrecklich und furchtbar sind. Und ich suche auch keine Beweise, sie nicht zu nehmen. Ich wäge wie bereits erwähnt nur Vor und Nachteile ab. Ob Aufwand und Nutzen auch gerechtfertigt werden.

Beispielsweise fand ich Barcelonetas Beitrag, die die ADs auch vorm Abitur nahm, als durchaus hilfreich.

Das hat mir gezeigt, dass die Dinger durchaus etwas bewirken können und nicht nur den Placebo Effekt aufweisen. Das es noch Hoffnung in der Dunkelheit gibt.

Ebenso die Meinung von anderen Verbrauchern, die durch die ADS wieder ein halbwegs normales Leben führen können. Wieder einem geregelten Tagesablauf nachgehen.

Dass ihr die ADs so ziemlich verteidigt, müsste für mich ja auch ein gutes Zeichen sein.

Leider ist mir aber auch bewusst geworden, dass es bei den wenigsten hier, bei nur diesem einen AD geblieben ist. Das hat mich etwas nachdenklich gestimmt.

Zumal (und das finde ich wirklich erschreckend) nicht einmal eindeutig bestätigt wurde, ob Opitamol wirklich bei allen Nutzern anschlägt. Und da komme ich eben wieder auf die Nebenwirkungen für den Körper.

Wie gesagt, ich habe bis Ende April noch ein gigantisches Pensum vor mir und weiß nicht, was als die wahre Lösung zu erachten ist. Die Auswirkungen habe ich bereits aufgezählt. Grundsätzlich sitze ich so oder so in der Tinte. Entweder durchfallen oder bestehen ob mit oder ohne AD.

B#arcel,oxneta


Wenn sie nicht glücklich und stimmungsaufhellen sind, was denn bitte dann ? Ich habe mich ausführlich belesen und kann eindeutig sagen, dass sie das Befinden deutlich verbessern. Weißt du, was du da nimmst?

Ok, nochmal kurz, sonst geht mir die Hutschnur hoch: Ja, ich weiß sehr genau was ich da nehme. Und glaub mir, man kann auch mit Antidepressiva ziemlich Depri sein und hat kein Dauergrinsen. Davon abgesehen gibt es nicht "das" AD. Manche wirken aufs Serotonin, manche aufs Noradrenalin usw. und je nach dem wirken sie völlig anders. Das du das nicht verstanden hast, entnehme ich der Falschaussage, dass sie grundsätzlich dämpfend wirken.

Aber Fakt ist, dass diese Eingriff in den Körper das Leben nicht verlängert.

Haha. Ich wäre mit Sicherheit tot - ich hätte mich längst umgebracht. Mein Leben wäre also sogar wesentlich kürzer.

Und wie gesagt, anscheinend gibt es niemanden, der die Tabletten nach einer gewissen Zeit abgesetzt hat ohne zu einem anderen AD zu greifen oder nach einiger Zeit wieder welche zu nehmen. Oder irre ich mich ?

Ja, das liegt daran, dass ich eine Borderline-Persönlichkeitsstörung habe und hier nie jemand behauptet hat, dass die davon weggezaubert wird. Aber es ginge mir ohne wesentlich schlechter.

Bei vielen die AD nehmen, geht nur eine Art Klappe runter, wenn sie hören, dass es auch Nachteile gibt, die man gut abwägt bzw. beachten sollte. Dass man der Sache auch skeptisch gegenüber steht.

Vermutlich weil sie es schon so lange nehmen und es super hilft, ist es unvorstellbar, dass es auch Schäden hinterlassen kann und es Menschen gibt, die die Einnahme hinterfragen.

Selbst wenn hier einige Psychopharmaka in den Himmel loben (gerade weil es so gut hilft) und mich fast auffressen, weil ich der Sache kritisch gegenüber stehe und nicht fraglos einige Pillen in den Mund stopfe) .

Und wie du darauf kommst, frage ich mich echt. Hier haben zig Leute (ich mehrfach) wiederholt, dass man Nebenwirkungen gegen Wirkung bzw. Auswirkung/Schwere des Krankheitsbilds abwägen muss. Daher auch die Aussage: Offensichtlich geht es dir nicht schlecht genug. Ich bin kein kritikloser Pillenfresser und ich lobe sie nicht in den Himmel. Aber ich weiß, dass mir die Dinger den Arsch gerettet haben und hätte auch 20 kg Zunahme in Kauf genommen, weil die Alternative einfach noch schlimmer war/ist.

Und dann noch zu der unsäglichen Aussage mit den Äthiopiern, die es ja auch ohne schaffen. Ja, die sterben halt einfach oder vegetieren vor sich hin, so wie früher bei uns auch. So wies übrigens früher bei vielen Krankheiten war. Und Geburt ging früher auch ohne den ganzen Medizin-Schnickschnack - Frauen und Kinder sind dabei halt einfach reihenweise gestorben.

Zumal (und das finde ich wirklich erschreckend) nicht einmal eindeutig bestätigt wurde, ob Opitamol wirklich bei allen Nutzern anschlägt. Und da komme ich eben wieder auf die Nebenwirkungen für den Körper.

Und das ist bei allen Medikamenten so. Es gibt keins, das bei allen Anschlägt. Bei nichts. Und dabei ist das noch viel mehr der Fall. ADs wirken, nur nicht jedes bei jedem. Dann muss man eben wechseln - wie auch bei unerträglichen NW.

Bin mal wieder weg.

Lyillyr78x9


Wie schon gesagt, Barceloneta. Mir liegt es fern, hier irgendwelche Leute zu beleidigen, weil ich denke, dass man in dem Alter, in dem wir uns befinden, einfach in der Lage ist, mit Worten zu argumentieren und sich nicht auf ein geringes Niveau niederlässt.

Ok, nochmal kurz, sonst geht mir die Hutschnur hoch: Ja, ich weiß sehr genau was ich da nehme. Und glaub mir, man kann auch mit Antidepressiva ziemlich Depri sein und hat kein Dauergrinsen. Davon abgesehen gibt es nicht "das" AD. Manche wirken aufs Serotonin, manche aufs Noradrenalin usw. und je nach dem wirken sie völlig anders. Das du das nicht verstanden hast, entnehme ich der Falschaussage, dass sie grundsätzlich dämpfend wirken

Das habe ich nie behauptet. Mir ist sehr wohl klar, dass ADs eine unterschiedliche Wirkung haben. Und bei dir liegt die Sache mit einer Borderline Störung, ja auch an ganz anderer Stelle. Das kann man nicht mit einer Angsterkrkankung vergleichen. Nur irgendwo widersprichst du dir selbst. Wenn man mit ADs (bei Depressionen) ziemlich depri ist, wozu dann ADs ???

Okay, sie beeinflußen den Hirnstoffwechsel keine Frage, aber das ist an der Stelle irgendwie ein Widerspruch an sich..

Haha. Ich wäre mit Sicherheit tot - ich hätte mich längst umgebracht. Mein Leben wäre also sogar wesentlich kürzer.

Da verstehen wir uns miss. In deiner Position bestreite ich das nicht. Wenn ich Selbstmordgedanken habe, oder gar einen Versuch starte, ist das eine ganz andere Debatte, als wenn ich an einer Angststörung leide. Oder als alter Mensch AD nehme. Ich meinte in diesem Fall lediglich die Nebenwirkungen (ohne Gefahr eines Selbstmordversuchs oder selbstverletzendem Verhalten). Du betrachtest die Sache von einer anderen Seite, die ich nicht anfechte oder bestreite.

Ich würde dir dennoch diesen Artikel ans Herz legen, damit du weißt, was ich meine:

.antipsychiatrieverlag.de/artikel/alte/alte.htm]]

Und wie du darauf kommst, frage ich mich echt. Hier haben zig Leute (ich mehrfach) wiederholt, dass man Nebenwirkungen gegen Wirkung bzw. Auswirkung/Schwere des Krankheitsbilds abwägen muss. Daher auch die Aussage: Offensichtlich geht es dir nicht schlecht genug. Ich bin kein kritikloser Pillenfresser und ich lobe sie nicht in den Himmel. Aber ich weiß, dass mir die Dinger den Arsch gerettet haben und hätte auch 20 kg Zunahme in Kauf genommen, weil die Alternative einfach noch schlimmer war/ist.

Und dann noch zu der unsäglichen Aussage mit den Äthiopiern, die es ja auch ohne schaffen. Ja, die sterben halt einfach oder vegetieren vor sich hin, so wie früher bei uns auch. So wies übrigens früher bei vielen Krankheiten war. Und Geburt ging früher auch ohne den ganzen Medizin-Schnickschnack - Frauen und Kinder sind dabei halt einfach reihenweise gestorben.

Das ist wieder Ansichtssache und von Fall zu Fall unterschiedlich. Deshalb kann man deine Borderline Störung auch nicht mit meiner Angststörung vergleichen. Ich häge schließlich keine Selbstmordgedanken und würde mich nie umbringen.

Und da wirst du wieder aufallend: Die Aussage, es ginge mir nicht schlecht genug, ist durchaus unangebracht. Sonst würde ich hier nicht gerade den fast 60. Beitrag verfassen, sondern hätte das Forum nach dem 20. mit einem Lächeln verlassen.

Ich denke, was die Frage der Entwicklung in Sachen Medizin anbelangt, drehen wir uns im Kreis. Da hast du eine ganz andere Auffassung als ich. Meine Ur-Oma hat in ihrem Leben sehr hart gearbeitet und auf Pillen oder Medikamente vollständig verzichtet. Damit ist sie 96 Jahre alt geworden. Meine Oma ist mit 55 gestorben, weil sie für jeden Mist Medikamente nahm. So viel dazu. Hart gesehen, bezeichnete ein Wissenschaftler diese natürliche Sterberate (in Äthiopien oder Entwicklungsländern ohne Medikamente) mal als Auslese bei Menschen. Laut ihm wäre es in der Tierwelt nicht anders. Nur der Stärkere würde überleben.

Ich teile diese Ansichtsweise nicht,falls man damit auf mir gleich wieder herum hackt. Ich sehe es genau wie du, dass jedes Lebewesen eine Existenzberechtigung hat. Ganz gleich wie schwach oder stark es ist.

LKill`y78x9


Ich entschuldige mich für das Doppel Post. Hab mir verpostet.

Wie schon gesagt, Barceloneta. Mir liegt es fern, hier irgendwelche Leute zu beleidigen, weil ich denke, dass man in dem Alter, in dem wir uns befinden, einfach in der Lage ist, mit Worten zu argumentieren und sich nicht auf ein geringes Niveau niederlässt.

1. Aussage

Das habe ich nie behauptet. Mir ist sehr wohl klar, dass ADs eine unterschiedliche Wirkung haben. Und bei dir liegt die Sache mit einer Borderline Störung, ja auch an ganz anderer Stelle. Das kann man nicht mit einer Angsterkrkankung vergleichen. Nur irgendwo widersprichst du dir selbst. Wenn man mit ADs (bei Depressionen) ziemlich depri ist, wozu dann ADs ???

Okay, sie beeinflußen den Hirnstoffwechsel keine Frage, aber das ist an der Stelle irgendwie ein Widerspruch an sich..

2. Aussage:

Da verstehen wir uns miss. In deiner Position bestreite ich das nicht. Wenn ich Selbstmordgedanken habe, oder gar einen Versuch starte, ist das eine ganz andere Debatte, als wenn ich an einer Angststörung leide. Oder als alter Mensch AD nehme. Ich meinte in diesem Fall lediglich die Nebenwirkungen (ohne Gefahr eines Selbstmordversuchs oder selbstverletzendem Verhalten). Du betrachtest die Sache von einer anderen Seite, die ich nicht anfechte oder bestreite.

Ich würde dir dennoch diesen Artikel ans Herz legen, damit du weißt, was ich meine:

[[http://www.antipsychiatrieverlag.de/artikel/alte/alte.htm]]

vorletzter Beitrag:

Das ist wieder Ansichtssache und von Fall zu Fall unterschiedlich. Deshalb kann man deine Borderline Störung auch nicht mit meiner Angststörung vergleichen. Ich häge schließlich keine Selbstmordgedanken und würde mich nie umbringen.

Und da wirst du wieder aufallend: Die Aussage, es ginge mir nicht schlecht genug, ist durchaus unangebracht. Sonst würde ich hier nicht gerade den fast 60. Beitrag verfassen, sondern hätte das Forum nach dem 20. mit einem Lächeln verlassen.

Ich denke, was die Frage der Entwicklung in Sachen Medizin anbelangt, drehen wir uns im Kreis. Da hast du eine ganz andere Auffassung als ich. Meine Ur-Oma hat in ihrem Leben sehr hart gearbeitet und auf Pillen oder Medikamente vollständig verzichtet. Damit ist sie 96 Jahre alt geworden. Meine Oma ist mit 55 gestorben, weil sie für jeden Mist Medikamente nahm. So viel dazu. Hart gesehen, bezeichnete ein Wissenschaftler diese natürliche Sterberate (in Äthiopien oder Entwicklungsländern ohne Medikamente) mal als Auslese bei Menschen. Laut ihm wäre es in der Tierwelt nicht anders. Nur der Stärkere würde überleben.

Ich teile diese Ansichtsweise nicht,falls man damit auf mir gleich wieder herum hackt. Ich sehe es genau wie du, dass jedes Lebewesen eine Existenzberechtigung hat. Ganz gleich wie schwach oder stark es ist.

Lui}llny789


Sehr gut auch dieser Artikel:

[[http://www.aktuelle-veranstaltungen.at/gefahr-antidepressiva.php]]

Z3wRackc44


Ich sage auch nicht, dass Antidepressiva schlicht weg nur ganz schrecklich und furchtbar sind. Und ich suche auch keine Beweise, sie nicht zu nehmen. Ich wäge wie bereits erwähnt nur Vor und Nachteile ab.

NEIN, das tust Du ja gerade nicht! Die Überlegungen, wie sich Deine gestörte Psyche auf Dein Abi auswirken könnte, hast Du ja systematisch ausgeklammert. DAS wäre aber genau das, was man miteinander zu vergleichen hätte. Ich weiß, was mich mehr schrecken würde.

Sxchwawrzes Blxut


Wie gesagt, ich habe bis Ende April noch ein gigantisches Pensum vor mir und weiß nicht, was als die wahre Lösung zu erachten ist. Die Auswirkungen habe ich bereits aufgezählt. Grundsätzlich sitze ich so oder so in der Tinte. Entweder durchfallen oder bestehen ob mit oder ohne AD.**

Am besten machst du es so wie ich. Ich habe mein Abi unter Speed geschrieben. Ich habe alle erstaunt, keiner hat es mir zugetraut, kein Wunder, ich hatte in 3 Haupfächern (BWL, Englisch, Physik) eine 5. Nach wochenlangem Dauerkonsum von Speed, sah ich aus wie Käse, die ganze Haut gelb, Augen gelb unterlaufen. Ich denke ich hatte einen Ikterus. Aber egal.

Wenn du Glücksgefühle haben möchtest, empfehle ich eine Nase Kokain, aber nur in der Gruppe. Es birgt ein großes Gefahrenpotential. Das Glück ist so unbeschhreiblich, dass du aus dem Fenster springen könntest, besser es ist jemand da, der dich aufhält.

Zur kleinen Auflockerung einfach ganz chillig eine Tüte und alles ist peace. Besser mit Haschisch. Bei Gras könnte es passieren, dass du in eine Psychose rutschst und dich lauter Gesichter anspringen.

Wenn du einen gelben Schein brauchst, ein Näschen Heroin gefällig? Bitte sehr, schau zu, dass das Klo nicht weit ist oder das Fenster offen, es könnte dir pervers schlecht werden. Von Pilzen oder LSD würde ich von vorne herein die Finger lassen. Zu viel Alkohol ist ebenfalls nicht anzuraten, davon sterben die Gehirnzellen.

Mein Opa hat sein Leben lang geraucht und hat in seinen letzten Lebensjahren auch viele Medikamente geschluckt, er wurde 98 Jahre.

Ohne weiss kein schwarz. Ohne gut kein böse. Ohne Himmel keine Hölle. Yin und Yang halt. Und weg.

SQchwarszes xBlut


Wenn ich nach deinem Link gehe, dann würde ich mir in 50 Jahren Gedanken machen.

L(ill\y789


@ schwarzes Blut:

Nein, danke. Von Drogen lasse ich die Hände weg. Ist nicht mein Ding. Nachher krieg ich noch ne Psychose, weil meine Synapsen dass nicht mit machen.

Aber bewundernswert, dass du das so geschafft hast.

Muss jeder für sich entscheiden.

Wenn ich das so deute, hieße es, dass du ADs mit Drogen vergleichst ??? Zumindest in weiter Entfernung.

@ zwack44:

Wenn ich nicht überlegen würde, wie sich meine Angststörung aufs Abi auswirkt, wäre ich jetzt wohl nicht hier, oder ??? ? Dann gäbe es das AD Problem gar nicht. Und dann wäre ich auch nicht in Therapie. Da bin ich nämlich nur, weil ich mein Abi schaffen will. Wie gesagt, meiner Meinung nach, besteht die Möglichkeit durchs Abi zu fallen so oder so. Entweder ich falle durch, wegen den Panikattacken. Oder weil ich wegen dem AD nichts mehr auf die Reihe bekomme.

Ander herum kann man es ebenso sehen: Vielleicht schlägt die Therapie rechtzitig an und ich schaffe es aus Leibeskräften.

Zitat der Apothekerin: "Hilf dir selbst, so hilft dir Gott."

Oder ich nehme die ADs 5 Wochen vorher und bin super leistungsfähig und konzentriert.

Kennt jemand ne gute Wahrsagerin ???

sLchn?eckVe198x5


Don't feed the troll :|N

L$ill3y7x89


@ schnecke1985:

Sprichst du von dir ??? ?

Entschuldige, aber solltest du das Kommentar auf mich beziehen, ist dies mehr als niveauslos.

Ich denke, wir sind hier alle in einem Alter, in dem wir uns auf einem normalen Niveau artikulieren können.

Dies hier ist ein Forum, in dem man gegenseitige Hilfe offeriert und eigentlich Tipps gibt, damit es den Betroffenen besser geht. Deshalb kann ich nicht ganz nachvollziehen, warum ich allgemein mit Kommentaren wie "Der Leidensdruck ist nicht hoch genug" oder " Ich hätte so etwas noch nie erlebt" und "Don´t feed the troll" abgespeist werde ??? ??? ???

Noch einmal: Mir liegt es fern jemanden zu verletzen oder zu urteilen. Mir ist sehr wohl bewusst, dass man diverse psychische Krankheiten nicht miteinander vergleichen kann. Eine Angststörung ist keine Psychose und auch kein Borderline Syndrom oder ähnliches. Deshalb behaupte ich auch nicht, dass jemand, der unter SSV leidet, so etwas nicht nehmen sollte.

Es geht hier lediglich um meine Angststörung.

Ich diktiere hier auch niemandem meine Meinung auf. Jeder soll über ADs denken, was er will.

Ich wäge lediglich Vor-und Nachteile ab.

Das heißt nicht, dass sich irgendjemand angegriffen fühlt. Wenn manch einer dass so hineindeutet, dann tut es mir Leid und liegt nicht in meiner Absicht.

Das was ich schreibe, ist lediglich meine Meinung zu diesem Thema. Und meine Gedanken. Und die verallgemeinere ich nicht.

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