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AD ja oder nein, was würdet ihr tun?

s8chnec keb198x5


Lilly, ich wünsch dir noch viel Glück mit deinen Überlegungen. Ich wundere mich nur, warum du hier noch nach Meinungen fragst, da du doch (scheinbar) alles besser weißt, ohne selbst Erfahrung mit ADs gesammelt zu haben. Im Grunde hast du deine Entscheidung doch schon getroffen (daher auch der Hinweis mit "Don't feed the troll"). Mir und auch den anderen hier ist es doch egal, wie es dir geht oder ob du dein Abi schaffst. Die meisten von uns wollten dir Hilfestellung geben, obwohl sie selber schon genug Probleme haben. Wenn dann jede Erfahrung abgeschmettert wird ("die Leute, die ADs nehmen sind einfach unkritisch" und andere unqualifizierte Aussagen mehr), noch dazu obwohl du das genaue Leidensbild der anderen User hier nicht kennst (ja, ich war auch schon mit Panikattacken in der Notaufnahme! und BL ist eine Posttraumatische Belastungsstörung mit vielen Ängsten verbunden), dann geht mir einfach die Hutschnur hoch.

PS: Besonders schön fand ich den Vergleich mit Afrika und präkolonialistischen Zeiten. Depression ist eine tödliche Krankheit und wenn du wirklich so umfassend informiert wärst, würdest du wissen, dass in Deutschland jährlich mehr Menschen Suizid begehen, als bei Autounfällen ums Leben kommen.

LqiUl0l}y7x89


@ schnecke 1985:

Eigentlich war mein letzter Post doch eindeutig. Mir liegt es fern, hier irgendwelche Vorurteile in die Welt zu setzen und ehrlich gesagt habe ich das auch nicht. Genauso wenig, wie ich hier jemandem zu Nahe treten will.

Und ich weiß auch nicht alles besser. Das ist eine weitere Beleidigung und ich verstehe nicht, warum du hier ausfallend wirst. Damit begibst du dich auf ein unteres Niveau.

Ich setze grundsätzlich nur meine Bedenken an.

Alles besser wüsste ich, wenn ich schreiben würde: "Nehmt niemals Antidepressiva, Die bringen euch um und machen willenlose Menschen aus euch."

Eine Bemerkung dieser Art habe ich niemals geäußert. Das was ich hier schreibe, ist auch nur meine Meinung. Jeder kann doch denken, was er will.

Wenn du schreibst, dass sie dir helfen, ist das doch deine Erfahrung und gut für dich.

Ich setze nur meine Zweifel bezüglich der Nebenwirkungen an.

Das der Effekt die Beschwerden vorübergehend besser werden zu lassen verlockend ist, weiß ich auch. Deshalb hab ich mir die Tabletten ja überhaupt gekauft. Sonst hätte ich das Rezept auch in die Mülltonne werfen können.

Und ich habe meine Entscheidung auch noch nicht getroffen. Ich habe sie lediglich verlagert, weil ich momentan eine Grippe habe und mit den Dingern wegen Mundtrockenheit ohnehin nicht anfangen kann.

Die Frage ist immer noch, wer hier die unqualifizierten Aussagen macht....

"Don´t feed the troll" beweist nicht gerade Stärke.

Zeige mir bitte die Stelle, an der ich gesagt haben soll "die Leute, die ADs nehmen sind einfach unkritisch." Das habe ich nie so geschrieben.

Du verrennst dich hier in einer Sache und fühlst dich angegriffen, obwohl dir niemand etwas böses will.

Niemand zweifelt deine Krankheit oder deinen Nutzen der Antidepressiva an.

Es geht hier um meine Angststörung. Deshalb habe ich den Thread überhaupt eröffnet.

Wenn du alles was meine Erwägungen von Nachteilen bezüglich der AD auf dich beziehst, dann tut mir das Leid.

Den Vergleich mit Afrika habe nicht ich, sondern dersimo gezogen. (siehe einige Seiten zuvor)

Ich fand einige Gedankengänge nur nich all zu schlecht.

Distanziere mich aber dennoch vom zuvor geschrieben Inhalt, dass eine natürliche Auslese von Menschen stattfindet.

Das ist unmoralisch, denn jedes Individuum hat ein Recht zu leben.

S1ascbha_S


Manche Leute sind überhaupt erst durch die Verbesserung durch die Medis in der Lage, eine erntshafte Therapie zu machen.

So sieht es aus! Viele Menschen, gerade bei Angststörungen, sind überhaupt erst in der Lage durch ein Medikament zur Therapie zu fahren. Und kein Psychologe möchte da ständig einen Patienten sitzen haben, der Dauerkopfschmerzen hat, Schwindel, Unruhe. So kann man nicht arbeiten.

Ich glaube, dass mit den Medis ist ganz gut, aber eine Dauerlösung ist das wohl nicht.

Das soll es doch auch nicht sein! Davon kann nie die Rede sein.

Was AD angeht, ich sehe das heute auch anders, als noch vor Monaten (nehme aber nichts). Da ist häufig eine negative Sichtweise vorhanden, zu Unrecht. Neuere AD sind vom Nebenwirkungsprofil nicht schlimmer, als manche Blutdrucktabletten und die nehmen Millionen Menschen ein Leben lang. Man muss sich mit einigen Wirkstoffen auch mal näher befassen oder nachdenken. Viele simple Kopfschmerztabletten, die frei käuflich sind, wirken auch auf das ZNS, wie auch manche AD. Betablocker bei Blutdruck oder Herzleiden vermindert die Adrenalin Andockung, genau genommen ein Psychopharmaka. Den Wirkstoff des AD Elontril gibt es auch als Zyban zur Raucherentwöhnung. Das AD Trazodon wird von Urologen auch zur Potenzsteigerung verschrieben. Trizyklische AD werden auch gegen Migräne verschrieben. Starke Migränetabletten haben wesentlich mehr Nebenwirkungen, als die alten AD.

L}illy7x89


Danke Sascha.

Bestreite ich doch auch nicht.

Du hast ganz Recht. In vielen Fällen ist nur so eine Therapie möglich. Das sehe ich nicht anders, als du.

Kopfschmerztabletten nimmst du aber nicht dauerhaft. Das ist eben das Problem. Das sie genauso wirken bestreite ich ebenfalls nicht.

Ich kann nur von den Betablockern sprechen, die ich ein halbes Jahr lang nehmen musste und das war die Hölle!!! Mein Herzrasen war zwar weg, aber ich habe mich nur noch benommen gefühlt. Ständiger Schwindel, ein dauerhaft rotes Gesicht, trockene Augen, Ohnmachtsgefühle, Atemnot.

All das wollte ich nicht schon wieder haben. Deshalb mache ich mir ja Sorgen.

Wie gesagt, es hat wohl alles seine Vor und Nachteile.

Wenn ich jetzt 2 Wochen frei hätte, würde ich die Dinger ohne Murren nehmen. Nur das hab ich nicht und ich hab keine Lust wegen abfallendem Blutdruck bewusstlos im Klassenraum und anschließend in der Notaufnahme zu landen. Ich neige nämlich ohnehin schon zu niedrigem Blutdruck.

Ich schreibe am 28. April meine erste Prüfung. Würde ich am 1. April anfangen könnte es dann noch wirkunsgmäßig reichen ??? (Am 1. April habe ich für 2 Wochen Ferien, da wären die Nebenwirkungen egal)

S/ascZha_S


Lilly789

Das mit den Betablockern hatten wir schon, wenn ich mich richtig erinnere. Ging mir ähnlich. War zwar ruhiger, aber dafür lustlos, gedämpft, Schwindel, Kopfschmerzen. Ist aber bei jedem anders und für viele sind BB halt lebenswichtig. Gewichtsreduzierung (jetzt normal) und viel Bewegung brachten mir Erfolg, was die Herzfrequenz angeht, BB brauche ich nicht mehr. Mein Herz ist aber auch gesund, bei vielen eben nicht.

Wegen bestimmten Symptomen, wie Unruhe, Schwindel, Taubheit Beine, Kopfschmerzen, also ich überlege da auch täglich... Bei mir werden zwar im Moment immer mehr körperliche Symptome gefunden (Neurologe: eingeschränkte Reflexe in den Beinen, HNO: schlechtes Gehör links, Tinnitus, Orthopäde: Bandscheibenvorfälle, Nervenkanal eingeengt etc., HWS kommt noch MRT), aber ob das letztlich die Ursachen sind, wird sich zeigen. Selbst meine Psychologin unterbrach die Therapie und meint, sind zu viele körperliche Befunde, als das man 100% von der Psyche ausgehen kann.

Also was ich überlege, einfach täglich vor dem Schlafen 25 mg Stangyl zu nehmen, damit vielleicht wenigstens die blöden Kopfschmerzen weggehen. Das ist eine Minidosis und schadet daher kaum.

Man muss halt einfach sehen, ob es noch erträglich ist oder nicht. Mir jedenfalls gehen die körperlichen Symptome langsam nur noch auf den Sender.

L}il/lyx789


@ Sascha_S:

Bingo, und genauso geht es mir auch.

Stimmt, mit den Betablockern erinnere ich mich. Da haben wir uns auch schon einmal ausgetauscht. Du hast sie auch abgesetzt? Ich auch. Hab auch nix mit dem Herzen. Neige nur zur Sinustachykardie. Seitdem ich Spazieren gehe ist mein Ruhepuls auch nicht mehr so hoch. Das mit dem Gewicht ist und bleibt noch ein Problem bei mir. Ich war mal bei 47 kg vor einem viertel Jahr. Jetzt sind es fast 57 kg. Und wenn dann noch das AD dazu kommt, wiege ich in einem halben Jahr ne Tonne.

Ich muss aber sagen, dass Schwindel und Benommenheit seitdem ich den B abgesetzt habe, weg sind.

Nur die Angst. Die ist geblieben.

Ich habe das mit der Unruhe auch noch. Nur die Frage ist ja, ist es das Wert gegen Ohnmachtsgefühl, Schwindel und Benommenheit auszutauschen und wieder unter den gleichen Dingen zu leiden ???

Die Halluzinationen sind auch nicht schön gewesen. Die hatte ich nämlich seit der Einnahme des Blockers.

Ist eben schwierig. Nur das kann einem niemand abnehmen.

Auf der anderen Seite sage ich mir, es ist nicht lebensbedrohlich. Also ich bin jetzt nicht suizidgefährdet ohne AD wie vielleicht manch anderer. Aber angenehm ist das eben nicht. Besonders im Alltag. Zu Hause ist es einigermaßen ertragbar aber in der Schule irgendwie nicht mehr...

Sgaschxa_S


Lilly789

Ich habe das mit der Unruhe auch noch. Nur die Frage ist ja, ist es das Wert gegen Ohnmachtsgefühl, Schwindel und Benommenheit auszutauschen und wieder unter den gleichen Dingen zu leiden

Nein, ist es sicher nicht wert.

Auf der anderen Seite sage ich mir, es ist nicht lebensbedrohlich. Also ich bin jetzt nicht suizidgefährdet ohne AD wie vielleicht manch anderer. Aber angenehm ist das eben nicht.

Es muss doch nicht lebensbedrohlich sein, es reicht doch schon, wenn die Lebensqualität dauerhaft stark beeinträchtigt ist. Wenn ich täglich schon mit Kopfschmerzen aufstehe, also toll ist das nicht und da frage ich mich nach nun fast 10 Monaten schon, ob nicht eine Pille doch angebracht wäre.

Lyil6ly7x89


Ich weiß es nicht.

Ich bekomme bald vermutlich noch eher einen Nervenzusammenbruch, weil ich nicht weiß, ob ich die Dinger nehmen soll, oder nicht.

Ja oder nein ??? Nebenwirkungen oder keine? Eine bessere Lebensqualität oder eine schlechtere durch die Nebenwirkungen ???

Keine Ahnung.

Ich habe ja noch die Hoffnung, dass die Attacken besser werden, wenn ich die Schule beendet habe.

Nur so weit muss es auch erst einmal sein

S)asc?ha-_xS


Eine bessere Lebensqualität oder eine schlechtere durch die Nebenwirkungen

Hm..., na ja, kommt drauf an. Also nicht mit jedem Medikament wird es ja schlimmer. Und noch mal zu den Betablockern, also da gibt es auch verschiedene. Metoprolol ging bei mir absolut nicht, Nebivolol war dann halbwegs ok. Also da muss man auch ausprobieren, selten ist das erste Medikament gleich perfekt.

Und wegen AD, also da muss man auch sehen. Ich nahm letztes Jahr Stangyl, aber nur 14 Tage, weil ich Ausschlag bekam. Sollte ich dann weglassen. Trotzdem muss ich sagen, nach 1 Woche merkte ich da schon eine enorme Wirkung und nur bei 50 mg täglich, was echt wenig ist. Irgendwie könnte ich jetzt lieber mit etwas Ausschlag leben, wenn nur die körperlichen Symptome weg sind. Man muss immer sehen, was wichtiger ist.

Wenn es Dir natürlich mit einem Medikament völlig mies geht, na dann solltest Du es auch nicht nehmen.

LUilly.789


So schlimm wären ja die Nebenwirkungen gar nicht.

Wenn ich zu Hause wäre, dann könnte ich mich hinlegen, wenn es mir schwummrig wird.

Das geht in der Schule nicht. Da bin ich eben da.

Nur 2 Wochen kann ich nicht einfach zu Hause bleiben. Zumal ich nächste Woche Vorprüfungen hab.

Der Doc meinte auch es wäre nicht soooo schlimm. Andererseits könnte man damit aber auch kein Auto mehr fahren. Hä ??? ? Entweder ist es nicht so schlimm oder ich bin nicht mehr voll zurechnungsfähig. Das ist schon ein Unterschied..

W-ar mal' dher Kxater


Lilly

nimm es doch einfach von Samstag auf Sonntag, da hast du doch keine Schule oder ? Nach einer Einnahme kann man das auch wieder zur Not völlig problemlos absetzen.

Aber ich wage mal eine Prognose: Wenn du es nehmen solltest wirst du dich danach minütlich auf schwerste Nebenwirkungen abhorchen und alles was nicht so richtig stimmt in diese Richtung bewerten. Und dann wird es als eine Art selffulfilling prophecy auch solche Nebenwirkungen geben.

Diese übersteigerten Ängste vor Nebenwirkungen und das Schwarz-Weiss-Denken sind typisch für eine Angststörung, Nachteile werden übermässig und als katastrophal wahrgenommen, Vorteile weitgehend ausgeblendet.

Normalerweise haben diese Medikamente keine Nebenwirkungen die einen völlig aus der Bahn hauen, etwas Müdigkeit vielleicht, Übelkeit, trockener Mund...dafür soll das AD ja auch eingeschlichen werden. Nicht mehr zurechnungsfähig wird man davon eher nicht. Und ein AD ist kein Betablocker.

Ich finde es richtig eine gesunde Skepsis gegenüber Medikamenten zu haben, gerade Psychopharmaka sollten wirklich nur genommen werden wenn es nötig ist. Und ob das so ist kannst nur du alleine entscheiden bzw. dein Neurologe mit dir zusammen. Und niemand sonst.

Probiers eben aus, nimm am Samstag die vorgeschriebene Dosis. Wenn du damit Probleme haben solltest kannst du es ja wieder absetzen. Aber ich hab so das Gefühl du wirst es nie nehmen und das ist dann deine Entscheidung, die kann dir niemand abnehmen.

S|asRchXa_xS


Diese übersteigerten Ängste vor Nebenwirkungen und das Schwarz-Weiss-Denken sind typisch für eine Angststörung, Nachteile werden übermässig und als katastrophal wahrgenommen, Vorteile weitgehend ausgeblendet.

Ja, leider.

Normalerweise haben diese Medikamente keine Nebenwirkungen die einen völlig aus der Bahn hauen, etwas Müdigkeit vielleicht, Übelkeit, trockener Mund...dafür soll das AD ja auch eingeschlichen werden. Nicht mehr zurechnungsfähig wird man davon eher nicht. Und ein AD ist kein Betablocker.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, wer sich mit den Medikamenten erstmal ewig beschäftigt, Packungsbeilagen liest etc., bekommt häufig auch Nebenwirkungen, sogar starke. Wer das alles nicht macht, hat meist nichts. Ich mache mich meist auch zu verrückt. Meine Psychologin meinte, bei Leuten wie mir ist es einfach der Kontrollverlust. Ich ergebe mich also einem Medikament und habe auf dessen Wirkung/Nebenwirkung keinen Einfluss und allein das löst schon Unbehagen aus.

L8illyx789


Jungs, ich glaube ihr habt Recht.

Ja, stimmt. Das trifft es wohl.

Ich hätte die Nebenwirkungen wohl lieber mal gar nicht erst lesen sollen ???

Allerdings war das bei einer panischen Apothekerin und einer leicht angsterfüllten Mutter nicht ganz so einfach.

Ich nehme es vielleicht am besten am Freitag auf Samstag und dann Samstag auf Sonntag.

Und ich kann die immer absetzen, wenn ich bemerke, dass es nichts wird ???

Macht das Opipramol nun abhängig, oder nicht ??? Die einen sagen ja, die anderen nein ???

WLar sm?al dekr Kaxter


Nein, es macht NICHT abhängig. Schon gar nicht bei kurzfristiger Einnahme. Es KÖNNEN (MÜSSEN aber nicht) nach längerer Einnahme bei plötzlichem Absetzen sogenannte Absetzsymptome auftreten, die können durch Ausschleichen aber sehr sehr stark reduziert werden.

Und eine überängstliche Mutter...mmh....irgendwo muss deine Angst ja herkommen. Versuch es einfach, die Welt wird nicht untergehen. Und halt dir die Option offen es wieder abzusetzen wenn es dir nicht gefällt. Das macht es leichter.

SYasFcha_S


Nein, es macht NICHT abhängig. Schon gar nicht bei kurzfristiger Einnahme. Es KÖNNEN (MÜSSEN aber nicht) nach längerer Einnahme bei plötzlichem Absetzen sogenannte Absetzsymptome auftreten, die können durch Ausschleichen aber sehr sehr stark reduziert werden.

Richtig.

Also die Opipramol kannst Du bedenkenlos nehmen.

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