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Mein Leben mit der Angst, soziale Phobie

twamSira1x000 hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich leide unter Panikattacken, besonders, wenn ich mit vielen Menschen umgeben bin. Mittlerweile ist dies schlimmer geworden, ich meide sogar Einladungen zum Essen. Meine Hände werden taub, mein Herz rast und ich fange furchtbar an zu zittern.Natürlich gehe ich weg, geh mal in eine Kneipe oder mit meiner Familie essen. Schlimm ists jedoch wenn ich neben oder mit Unbekannten an einem Tisch sitzen muss. Jetzt steht ein Elternabend an der Schule meiner Tochter an. Sie ist 17 und Gott sei Dank eine gute Schülerin, deshalb habe ich mich die letzten beiden Jahre davor gedrückt. Nun aber bestand meine Tochter, das ich diesesmal hingehe (andere Mütter gehen auch nur du nicht.) Mir graut jetzt schon davor mit vielen in einem Raum zu sitzen. Denn anders als vielleicht bei vielen sieht man mir die Panikattacke an, ich bin dann echt kurz vor der Ohnmacht. War beim Arzt , der hat mir Bromazepam verschrieben. Die nehme ich natürlich nicht immer hab sie sogar noch gar nicht bei solchen Anlässen genommen sondern am abend zuvor, da ich ja mit dem Auto unterwegs bin und in der Packungsbeilage steht, das sich die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen kann.Am anderen Tag hatte ich trotzdem Panikattacken. Ich weiß nicht wie es ist, wenn ich eine geringe Dosis eine Stunde vorher nehme, also bevor ichzu einem Termin oder so muss. Kann ich dann trotzdem Auto fahren? Muß ich ja wohl, denn Busverbindungen sind bei uns sehr schlecht. Einmal hatte ich solch eine Attacke in der Kirche. Meine Tochter musste war von der Schule aus aufführen, vom Religionsunterricht aus. Ich sass da, eingezwängt von Leuten. Der Gottesdienst hatte noch nicht begonnen, als ich es nicht mehr aushielt. Mein Herz raste, mir wurde schlecht, ich zitterte so, das ich das Blatt mit den Liedtexten, das man bekam nicht mehr halten konnte. Kurz und gut ich murmelte, ich hätte vergessen mein Auto abzuschliessen und rannte nach draussen. Natürlich hat sich meine Tochter geschämt.Bin dann auch wieder rein , aber nach ober wo wenige Leute sassen. Ich fühle mich so beeinträchtigt, weiß aber nicht ob eine Verhaltenstherapie etwas bringen würde.

Antworten
Leil`ly78x9


Das kenne ich.

Auf alle Fälle bringt dir eine Verhaltenstherapie viel.

Da kann man gezielt auf das Problem eingehen.

Wenn du nicht rechtzeitig etwas unternimmst, wird es nicht besser werden.

Aber der Schritt zu Handeln, ist bereits der erste Weg für Veränderung! Du schaffst das!

Zlwac4k4x4


Hallo tamira1000, die Halbwertszeit von Bromazepam beträgt 10-20 h; mit anderen Worten: Nach 20 h hast Du im besten Fall noch die Hälfte, im schlechtesten Fall noch ein Viertel der eingenommenen Dosis in Deinem Körper. Dass Dir also das Bromazepam nicht hilft, wenn Du es am Vortag des aufregenden Ereignisses nimmst, ist verständlich. Den höchsten Wirkstoffspiegel erreicht Bromazepam 1 h nach Einnahme. Wie das Mittel auf Dich wirkt, mußt Du selbst ausprobieren. Im BPZ steht ja nur, dass der Wirkstoff die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen kann, nicht muß. Vielleicht kann der eine mit Bromazepam noch Auto fahren, der andere nicht (kommt sicher auch auf die Dosis an - Du mußt die für Dich zum Autofahren "passende" Dosis selbst herausfinden).

t@amirsa1B000


Was genau macht man in dieser Therapie?

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