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Verwirrtheit, Benommenheit, Angst

L:exieT2wilifgxht hat die Diskussion gestartet


Hallo :-)

Nachdem mir hier im Forum schon einige Male geholfen wurde, wende ich mich nun mal wieder an euch.

Seit einiger Zeit fühle ich mich furchtbar "komisch" ein anderes Wort dafür fällt mir leider nicht ein.

Ich (18) war schon immer ein kleiner Hypochonder, aber in letzter Zeit ist es total extrem geworden.

In den letzten paar Wochen war ich so überzeugt davon, AIDS zu haben, obwohl nie ein Risikokontakt bestand und ich habe mich so lange verrückt gemacht, bis ich total zerstört war und mich zu einem Test durchringen konnte. Natürlich hatte ich auch alle möglichen Symptome, die ich mir eingeredet hab und die auch nach dem Test wieder verschwanden.

Rationales Denken? Absolut unmöglich!

Der Test war dann (oh Überraschung) negativ, allerdings dauert es bei mir nicht lange, bis ich irgendwas Neues gefunden hab... Wenn ich Kopfschmerzen und Schwindel hab (was ich in letzter Zeit oft habe) denke ich natürlich sofort an einen Gehirntumor und gehe schon mein ganzes restliches Leben durch, obwohl ich das überhaupt nicht möchte!

Seit kurzem fühle ich mich zu diesen Ängsten noch total benommen, manchmal so, als sei ich betrunken und ich habe das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mitbekomme, was um mich herum passiert.

Ich wache morgens auf und denke, dass ich psychisch total abdrehe und könnte sofort anfangen zu weinen.

Dazu kommt, dass ich jeden Tag Angst habe, dass etwas mit mir, meiner Familie oder meinen Freunden passiert. Allein der Gedanke daran, dass jemandem in meiner Nähe etwas zustößt, macht mich total kaputt...

Ich kann manchmal überhaupt nicht mehr aufhören nachzudenken, denke immer daran, dass irgendwas mit mir nicht in Ordnung ist, dass ich bald sterben muss oder dass ich irgendeine Krankheit habe.

Normalerweise bin ich ein total rational denkender und vernünftiger Mensch, aber das macht mich einfach fertig, ständig habe ich dieses Ziehen im Bauch, ich kann nicht mehr schlafen, weil ich total aufgeregt und nervös bin und weiß einfach nicht warum.

Trotzdem bin ich nicht unglücklich oder niedergeschlagen. Ich bin immer noch total gerne mit meinen Freunden unterwegs, lache gerne und versuche mich abzulenken. Das klappt dann auch so lange, bis ich wieder einen Gedanken gefasst habe und mich von diesem nicht mehr losreissen kann.

Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Irgendwie fühl ich mich wie in einem Film und manchmal starre ich einfach die Wand an und denke nach und kann überhaupt nicht mehr damit aufhören. Und grundsätzlich denke ich nur darüber nach, dass irgendwas mit mir nicht stimmt.

Ich muss das wieder in den Griff kriegen, meine Klausurenphase geht bald los und ich muss es endlich schaffen, mich wieder richtig konzentrieren zu können :-(

Vielen Dank schon mal an Alle, die sich die Mühe machen und sich das durchlesen :-)

Antworten
c4osmaw8x6


Seit kurzem fühle ich mich zu diesen Ängsten noch total benommen, manchmal so, als sei ich betrunken und ich habe das Gefühl, dass ich überhaupt nicht mitbekomme, was um mich herum passiert.

hallo lexiTWILIGT( lieblingsfilm ;-D)

hab genau das gleiche wie du...:( bin seit 2 jahren per. benommen(wie besoffen), dauermüde, glöiederschmerzen, ab unn an angst, gehe nicht mehr gerne unter menschen.. etc.

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