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Kann sich eine Psychose aus einer Angststörung entwickeln?

kDleiune Paxlme210


Das erste schon. Das habe ich bereits durch.

Das zweite kenne ich nicht. Hab auch noch ein anderes Buch liegen.

Das hat mir meine Psychotherapeutin mitgegeben.

Meinst du, dass geht in Richtung Schizophrenie?

Ich weiß nicht, aber irgendwie beschäftigt mich das.

Hab totale Angst davor.

K=etzerxin


Kann ich dir aus der Ferne nicht sagen, ich bin kein Psychiater.

Aber mit dem Gedankenkreisen, könntest du nicht versuchen, deine Aufmerksamkeit mal auf andere Dinge/Sachverhalte zu wenden?

kelein)e Palnme210


@ Pierci:

Danke. Dein Beitrag hat mich wirklich aufgemuntert.

Ich denke, bei mir ist ein Todesfall auch ein Auslöser. BZw Todesfälle.

Zuerst starb meine Oma (da war ich 9 oder so). Ich habe das hautnah erlebt.

Dann starb meine andere Oma, als ich in der 6. Klasse war.

Und ich habe nie darüber geredet, oder wirklich getrauert.

Daran wird es wohl auch liegen. Besonders die schlimme Angst vorm Tod oder dem sterben

kjleine 8PalHmxe210


@ Ketzerin:

Ja, ich versuche es schon. Hab heute eine Prüfung geschrieben und das ging auch recht gut. Aber nach den 5 Stunden kam die ganze Angst wieder hoch geschwappt. Leider.

K1etzeSrixn


Mmmhm.

Vielleicht wird es besser für dich, wenn die Therapie auch richtig "angelaufen" ist.

Wie lange wird es mit der Genehmigung dauern?

P3iGercix76


palme: und diese angst die dich täglich verfolgt ist auf jedenfall zu behandeln. such dir eine gute therapie, bist ja schon dabei und habe geduld. arbeite auf und arbeite mit ihr oder ihm.

hab keine angst vor schizophronie, das ist wieder einer deiner ängste vor was. steiger dich nicht rein. du hast momentane psychische probleme und ich finde das was du da schreibst hat nichts mit schizophrenie zu tun.

geh mit diesen ängsten zu deiner therapie, sprich es dort an, sprich alle ängste an.

ängste sind teufelskreisläufe, du drehst dich ständig im kreis. schau wenn du in einer solchen momentanen spirale bist, dass du dich ablenkst. komm in das hier und jetzt zurück, versuch dich mit singen oder unterhalten abzulenken und vertief dich nicht in deinen gedanken.

es ist schwer, das weiß ich nur zu gut.

du packst das schon @:)

aber geh den weg nicht allein, sondern lass dir wirklich helfen...

x;enconx66


@ kleine Palme

Ich hatte vor ca. 1,5 Jahren ziemlichen Stress beruflich und privat. Obwohl ich viel Sport mache hatte ich plötzlich Rückenbeschwerden die ich nicht erklären konnte. An einem Samstag Abend kam noch Atemnot und schmerzen in der Brust dazu. Ich hatte Angst, dass es sich um einen Herzinfarkt handelt und bin zum Notarzt gegangen. Beim Arzt angekommen ist es mir schon leicht besser gegangen. Danach kam eine Blutabnahme und ein EKG, er konnte nichts feststellen. Den Rücken hat er sich auch noch angeschaut und gemeint es könnten ausgerenkte Rippen sein. Er hat ein paar mal am Rücken gedrückt, es hat geknackt, danach bin ich zufrieden nach Hause gegangen.

Zwei Monate später hatte ich ein Stechen in der linken Bauchhälfte, habe da schon an Krebs gedacht. Ich bin dann zum Arzt der nur so meinte es könnte ein Reizdarm sein. Er hat noch ein Ultraschal durchgeführt und Tabletten verabreicht. Leider ist das stechen nicht weggegangen zusätzlich kamen meine Atembeschwerden dazu, konnte nicht mehr schlafen aus Angst. Ich lag nur noch im Wohnzimmer und versuchte immer bewusst zu atmen. Beim nächsten Arztbesuch hat mir der Arzt erklärt, dass ich eine erschöpfungs- Depression habe. Gleichzeitig hat er mich zur Darmspiegelung angemeldet. Mit Cymbalta 30mg und Lorasifar ging ich nach Hause. Eine Woche später konnte ich zur Darmspiegelung gehen. Die Diagnose war Reizdarm, es wurde sonst nichts gefunden. Kurz darauf war das stechen auf der linken Seite des Bauches verschwunden. Auch die Medikamente fingen an zu wirken. Meine Atemnot verschwand ganz langsam, weil ich keine Angst mehr hatte oder wegen den Medis? Ich weiss es nicht. Nach ca. 1 Monat hatte ich mich wieder gefangen, der Sommer kam und ich habe die Medis abgesetzt.

Jetzt seit 3 Monaten habe ich wieder neue Beschwerden bekommen. Angefangen hat es mit 4 Todesfällen von Bekannten die an Krebs gestorben sind. Schon beim Gedanken daran habe ich wieder Atemnot und Schwindelanfälle bekommen, jedoch nur kurzfristig. Danach kamen Rückenschmerzen, Muskelschmerzen und wieder meine Atemnot! Meine Rücken und Muskelschmerzen wollte ich mit Massage bekämpfen was auch teilweise geholfen hat. Ich war teilweise so müde, dass ich mich hinlegen musste. Immer häufiger kam die Atemnot. Da ich das schon kannte bin ich am nächsten Tag gleich zum Arzt und habe mir wieder Cymbalta geholt und einen Termini vereinbart. Nach ca. 7 Tagen ging es mir schon besser, musste mich teilweise noch hinlegen und die Atemnot war weg. Nun nehme ich 60 mg Cymbalta und kämpfe mit den Nebenwirkungen. Magendruck, Schluckbeschwerden, Rückenschmerzen durch Abstrahlung des Magens, Orgasmusstörungen sind die Nebenwirkungen. Ich hoffe, dass die Nebenwirkungen bald verschwinden. Kennt jemand auch solche Nebenwirkungen?

Ich überlege im Augenblick ob ich parallel noch einen Psychologen aufsuchen soll.

Was ich gelernt habe, ist mehr Vertrauen zum Körper zu haben. Ebenfalls nicht immer im Internet nachlesen was es für Krankheiten gibt, keine Gesundheitssendungen anschauen. Viel Bewegen und Sport treiben. Ein Hobby ausüben das einem Freude macht.

k!leine: Paxlme210


Danke, dass ist wirklich lieb von euch allen.

@ Ketzerin:

Ich warte schon seit 4 Wochen. Das hier ist gerade die 4. Die Krankenkasse braucht ewig. Die Therapeutin hat erst einmal einige Probesitzungen gemacht. Dann schrieb sie einen Befundbericht an meine Hausärztin, diese schrieb ihre Diagnose zurück und das ganze wurde nun an einen Gutachter geschickt. Sie war ganz optimistisch, dass ich die Therapie genehmigt bekomme. Weiß nicht, wenn nicht. Da gehe ich die Wände hoch. Problem ist nur, dass ich derzeit viele Prüfungen schreibe und wieder ziemlich unter Stress stehe.

@ Pierci76:

Das Treffen mit der Therapeutin tut mir auch immer sehr gut. Da geht es mir hinterher wirklich besser. Leider hält das nicht all zu lange an und im Moment ist der Antrag noch nicht genehmigt.

Ohne Hilfe würde ich da sicher nicht allein heraus finden. Mir geht es schon seit über einem halben Jahr so. Und die Gedanken sind jeden Tag wieder da. Das Schlimme ist ja, dass mein Hirn was Ängste angeht sehr kreativ ist. Mal ist es Luftnot, dann die Angst der Kreislauf macht schlapp. Oder das Herzrasen. Jeden Tag was anderes. Aber was mich über Wochen verfolgt ist die Angst vor Schizophrenie.

@ xenon666:

Das kenne ich auch. Auch das mit dem Darm. So fing das bei mir auch an. Ich rannte von Arzt zu Arzt. Immer war alles okay. Vor Beginn meiner Panikstörung hatte ich ein monatelanges Kollern. Ich wachte auf und hatte Bauchschmerzen, besonders nachts. Niemand fand etwas. Besonders schlimm war es im Alltag. Bei Anspannungssituationen kam ich vom Klo nicht herunter. Auch was die Blase betrifft.

Aus heutiger Sicht hätte ich damals schon handeln sollen.

Ich muss sagen, dass ich mein Vertrauen zum Körper fast verloren habe. Mein Organismus scheint toal zu spinnen. Und wirklich vertrauen kann ich ihm seit diesen Panikattacken auch nicht mehr...

P#ie^rci7x6


xenon, na für mich hört sich das psychosomatisch an. da würd ich nicht lange überlegen zum psychologen zu gehen.

es wird so nicht besser, glaubs mir. und mit medis zu leben ist auch nicht das wahre, vorallem bei solchen nebenwirkungen.

angststörungen und den körper so wahr nehmen kommt heufiger vor wie man denkt. nur die meißten wissen nicht gleich was mit ihnen los ist, so wars bei mir ja auch, bin von arzt zu arzt aber es war alles ok. bis ich mich selbst mal durchgelesen hab um zu wissen das ich an panikattacken und angststörungen leide.

ich würde dir wirklich eine therapie empfehlen, allein bekommt man sowas selten in griff. viel glück :)*

P7iercix76


palme: auch ich höre oft und zu viel auf meine körper. erst wars atmung, jetzt ists das herz.

ich geh schon garnicht mehr walken, da ich einmal so herzrasen hatte (pulsuhr), war ganz allein und hatte dermaßen ne attacke und ich dachte ich fall tod um. seither trau ich mich nicht mehr sport zu machen. nur zum beispiel.

es ist so ein rattenschwanz was sich da immer hinterherzieht.

ich bin jetzt wenigstens schon soweit das ich wieder allein zum einkaufen fahren kann oder kleine strecken mit dem auto fahre, allein. aber ich würde nie eine stundenstrecke allein in angriff nehmen. soweit bin ich noch nicht, wobei ichs sicher schaffen würde und es würde auch nichts passieren, aber allein der gedanke es könnte ja was passieren.

das ist ein kampf den man besiegen muss. und das dauert nunmal. wie gesagt, ich leide seit 2002 daran. mach jetzt erst seit einem jahr eine therapie und ich denke es dauert noch lange.

also nach nem halben jahr kann sowas nicht weggehen.

warum dauert denn deine genehmigung so lang von der therapie. bei mir gings ziemlich schnell. hak doch mal bei deiner kk nach.

k~leine "P almex210


@ Pierci76:

Hab ich schon. Die meinten, dass es irgendein kurzfristiger Ausfall wäre und deshalb so lange dauern würde. Außerdem hätten sie es erst nach Saarbrücken schicken müssen. Sarbrücken ??? Das liegt 500 km weit weg von mir. Als ob es in meiner Nähe keine Gutachter gäbe.

Das Schlimme ist ja, dass die Therapeutin erst weiter macht, wenn sie die Genehmigung hat. Gerade jetzt, wo ich das eigentlich bräuchte. Hab schon überlegt zum Homöopathen zu gehen, aber da hatte meine Apothekerin Recht. Das kann jeder Fleischer machen. Das sollte dann schon was gutes sein. Nachher gerät man da noch in irgendetwas hinein.

So geht es mir auch. Ich traue mich kaum noch Auto zu fahren. Wenn nur Landstraßen. Auf der Autobahn war ich seit August nicht mehr allein. Obwohl ich mein Auto beruflich eigentlich bräuchte.

Manchmal wünschte ich mir, ich wäre wieder Kind. Da war man so unbeschwert und frei. Und nicht voll von Angst.

KietBzerxin


Ja, das Warten kann schon nerven.

Und die Prüfungen sorgen natürlich auch für Streß bei dir.

Vielleicht ist ja das Buch zu der generalisierten Angststörung (erste Seite) etwas für dich, womit du in der Zwischenzeit schon ein bischen allein "arbeiten" kannst.

K,et9zeri<n


@ xenon66:

Bei mir waren die Nebenwirkungen bei Cymbalta nach ein paar Tagen so stark, daß ich es sofort absetzen mußte.

khlei$ne Paqlme210


@ Ketzerin:

Ja, dass ist wahr. Heute war wieder so ein Tag.

Hatte heute wieder den halben Tag das Gefühl, als ob ich träumen würde.

Als ob ich nicht wirklich da bin und es ist, als würde ich jeden Moment zu Hause aufwachen und erschrecken, aber nicht auf Arbeit sein. Die Angst vor Schizophrenie war auch wieder da. Hab mich ständig umgeschaut, ob auch alles normal ist.

Da waren wieder Momente in denen ich mich innerlich wie tot fühle.

Als ob alles zu viel wird, was ich sehe und ich achtete auf jedes Detail meines Körpers.

Hinzu kommt, dass ich mich heute heftig mit meiner Mutter gestritten habe, wobei sie wieder sehr ausfallend wurde und mich beschuldigte, dass ich ohnehin allein wäre und niemanden hätte.

Die Depressionen waren dann wieder so schlimm, dass ich zu Hause wieder etwas sehr mieses gemacht habe. Hatte beim herum spielen eine Büroklammer in der Hand und dann war da dieses Gefühl alles falsch zu machen und überhaupt nichts in meinem Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich hatte dann so viel Wut, dass ich einmal über meine Haut zog. Nicht stark und es war auch nicht besonders tief. Nur leicht angekratzt. Ich hatte so eine Phase schon einmal. Allerdings war ich damals in der 9. Klasse und litt stark unter Mobbing. Danach war über 7 Jahre Ruhe.

Wie gesagt ist die Haut nur leicht angekratzt, aber irgendwie fühle ich mich total mies damit.

Mit meiner Mutter werde ich wohl heute nicht mehr ins reine kommen, aber ich versuche jetzt trotzdem ein wenig zu entspannen. Der ganze Stress trägt wohl auch seinen Anteil dazu bei...

xKenoJn66


@ kleine Palme

Da bin ich ja in guter Gesellschaft. :°(

Das mit dem Klo kenne ich auch. Ich habe meine Aktivitäten nach dem Klo ausgerichtet, was mich sehr einschränkte. Du musst deinem Körper wieder vertrauen können! Bei Panikattacken spielt mein Körper auch verrückt, mir wird schwindlig und bekomme Atemprobleme. Meine Atmung ist dann so schwer, dass ich das Gefühl habe ich ersticke. Jetzt bin ich soweit, dass ich es kenne, ich lege mich hin und probiere mich zu entspannen. Ich habe mir ein Buch gekauft "Muskelentspannung nach Jacobson". Ich mache nach Anleitung diese Übungen ca. 40 Min., danach geht's mir wieder ein wenig besser. Man konzentriert sich auf die Musik und Anleitung und vergisst das Rundherum. Ich werde mich auch noch über Autogenes Training informieren, bin leider noch nicht dazugekommen. Versuche es auch einmal.

@ Pierci 76

Ich will noch warten mit dem Psychologen, aber mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt. Natürlich ist mir bewusst, dass es mit den Medis keine Lösung ist. Jedoch im Augenblick brauche ich dieses Zeug, spiele mit dem Gedanken im Mai abzusetzen. Einen Besuch in einer Selbsthilfegruppe habe ich auch schon in Betracht gezogen. Ich will mit meinen Problemen nicht meine Familie und Mitmenschen stressen, jemand der noch nie in einer solchen Lage war kann das nicht verstehen.

@ Ketzerin

Was waren es für Nebenwirkungen von Cymbalta? Was hast du danach bekommen? Ich weiss, dass die Nebenwirkungen nach einer Zeit nachlassen, hoffe es wenigstens. Im Augenblick kämpfe ich mit Magendruck und Rückenschmerzen, die Rückenschmerzen kommen irgend wie vom Magen. Mit den anderen Nebenwirkungen kann ich leben.

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