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Mutter hat Depressionen: Was soll ich machen?

lEilie#8x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Vielleicht könnt ihr mir bzgl. der Probleme mit meiner Mutter helfen.

Zunächst eine kleine Zusammenfassung:

Meine Mutter hat sich vor 9 Jahren scheiden lassen, hat in den letzten Jahren unzählige Male den Job gewechselt, hat seit der Scheidung keine richtige Beziehung aufbauen können (vermutlich hat sie Bindungsängste), ist seit einigen Monaten arbeitslos und bekommt laufend Absagen. Außerdem wohnt sie seit einem halben Jahr alleine (ich bin ausgezogen).

Ich bin auch nicht zuletzt wegen folgenden Gründen ausgezogen:

- Sie ist unglaublich pessimistisch, redet ständig nur über ihre Probleme (alles dreht sich im Kreis, sie wiederholt sich oft)

- Sie hat eine schlechte Einstellung zu Männern, konzentriert sich nur auf die negativen Seiten ihres potenziellen Partners. Kundschaftet ihn z.B im Internet aus, um negative Aspekte festzustellen

- sie hat ohne Grund über die Stiefmutter meines Freundes abgelästert, obwohl sie diese nur einmal gesehen hat und versucht seine Familie schlecht zu machen (letztens wurde ich gefragt, ob ich mit in den Skiurlaub möchte und sie meinte, dass eine Unverschämtheit wäre, mich als Studentin zu fragen)

- als ich noch bei ihr wohnte, hat sie einen Riesenterz gemacht, wenn mein Freund bei mir übernachten wollte. (z.B sollten wir das Bad jedes Mal sauber machen, wenn wir zusammen geduscht oder gebadet haben) Sie ist anscheinend neidisch darauf, dass ich einen Freund habe und sie nicht und hat deshalb die ganze Zeit versucht uns auseinanderzubringen

-> sie kann es nicht ertragen, dass meine Schwester und ich beide in einer glücklichen Beziehung leben

- sie ist mit ihrer gesamten Familie zerstritten

- Ihr kann es kein Arbeitgeber Recht machen

Ihrer Meinung nach, wollen alle sie nur ausnutzen, verarschen und runtermachen

Sie kann weder eine Beziehung eingehen, noch einen Arbeitsplatz annehmen, weil sie bei der kleinsten Kleinigkeit einen Rückzieher macht und alles verabsolutiert (z.B schert sie alle Männer über einen Kamm, sobald einer einen Fehler macht)

Außerdem kann man mit ihr nicht diskutieren, sie hat immer Recht und ist unglaublich stur und verbissen in ihren Ansichten. Ich habe ihr vor einigen Jahren vorgeschlagen zu einer Beratungsstelle mit mir zu gehen und die Probleme zu lösen. Dort wollte sie jedoch nicht hin, weil sie sich von anderen nicht sagen ließe, wie sie mich zu erziehen habe.

Ich habe wirkliche Probleme mit ihr, denn sie redet ständig nur über ihre Probleme, interessiert sich nicht für mein Leben oder das meiner Schwester (5 Jahre älter als ich, mit 18 ausgezogen, ebenfalls wegen Problemen mit meiner Mutter), hat mir, als ich noch bei ihr gewohnt hab, jeden Tag gesagt, dass sie will, dass ich ausziehe (als ich minderjährig war, dass ich zu meinem Vater ziehen soll)

Wenn ich sie besuche artet das jedes Mal im Streit aus. Ich wollte letztens zum Beispiel nur einen Film mit ihr gucken, und dann meinte sie, ich würde ihr alles vorschreiben, bzw. redet sie dann auch gleich in der 2. Person Plural, also dass wir (meine Schwester und ich) ihr was vorschreiben wollen, obwohl diese in dem Kontext nichts damit zu tun hat.

Andererseits ist sie sehr besorgt um mich, und ruft mich ständig an, weil sie sich alleine fühlt.

Ich würde ihr gerne helfen, denn sie ist schließlich meine Mutter.

Nur sie reagiert nicht auf meinen vorsichtig ausgedrückten Vorschlag, ob eine Therapie oder eine Kur nicht angemessen sei. Ich habe ihr hinsichtlich dessen auch das Angebot gemacht für ihre Wohnung und den Hund aufzupassen.

Ich weiß wirklich nicht mehr weiter, schonmal vielen Dank für´s Lesen und ich bin wirklich dankbar für jede Antwort, die hilfreich sein mag um uns aus dieser Misere herauszubringen.

In erster Linie würde ich gerne wissen, was sie denn genau hat (also welche Art von Depressionen o.Ä), deren Behandlungsmöglichkeiten oder/ und wie man sie generell dazu bewegen könnte, eine Therapie zu machen, bzw. wie man mit ihr vernünftig reden könnte.

Antworten
Cfol}chixcin


Das ist schwierig :/ Tut mir leid, dass du so ein doofes Verhältnis zu deiner Mama hast.. Das ist bestimmta uch belastend für dich!

Das Problem ist: Wenn deine Mutter nicht einsieht, dass sie ein Problem hat, dann wird sie keinen Handlungsbedarf sehen sich zu ändern.

Hast du schonmal versucht ruhig mti ihr zu reden, sie zu fragen ob sie denn so weiter machen möchte wie bisher?

Ob sie das nicht auch belastet immer diese negative Einstellung zu haben, sei es bzgl ihrer kinder, der Arbeit, potentieller Partner... Vielleicht kannst du ihr aufzeigen, dass sie sich in einer nach unten drehenden Spirale befindet? Und dass das aber nicht so sein muss und man da was machen kann (sich helfen lassen kann).

lCiliex89


Ich sollte noch hinzufügen, dass sie sich auch selbst verletzt: Sie kratzt sich monatelang bestimmte trockene Stellen im Gesicht auf, die dann zu kleinen Wunden werden.

Außerdem hat sie einen Kontrollzwang, sie kontrolliert vor dem Weggehen unzählige Male, ob alles in der Wohnung ok ist. Sie verlässt die Wohnung, steigt ins Auto, schließt die Wohnung wieder auf, guckt alle Zimmer nach, geht zum Auto, kontrolliert mehrmals ob die Haustür wirklich verschlossen ist.

Dann hat sie auch noch einen Sammelzwang: Sie kauft sich unglaubliche Mengen an Shampoos und bekommt Angst, wenn der Vorrat zur Neige geht.

lNiliex89


@ Colchicin:

Vielen Dank für die unglaublich schnelle Antwort! :)=

Hast du schonmal versucht ruhig mti ihr zu reden, sie zu fragen ob sie denn so weiter machen möchte wie bisher?

Ja, habe ich, doch sie reagiert aggressiv darauf. Sie denkt, ich könne ihre momentane Lage sowieso nicht nachvollziehen.

Vielleicht kannst du ihr aufzeigen, dass sie sich in einer nach unten drehenden Spirale befindet? Und dass das aber nicht so sein muss und man da was machen kann (sich helfen lassen kann).

Sie hält nichts von einer Therapie, sie denkt, die Leute dort würden sie nicht verstehen können.

Außerdem meint sie, dass sie Arbeit suchen müsse und das dies viel wichtiger sei.

Doch das ist absolut unmöglich, da sie schließlich jede Arbeitsstelle kritisiert, und da sie diese unglaublich negative Einstellung zu allen Menschen hat.

Außerdem ist sie ständig erschöpft, schläft die ganze Zeit nur noch. Sie hat anscheinend keine Kraft mehr und sagt auch, dass sie keine Lebensfreude mehr hat.

Caolch8icin


Das scheint echt schwierig...

Hast du vll irgendwelche Verwandte die ihr nochmal ins gewissen reden könnten (vll hat sie geschwister?). Du als ihre Tochter hast vllt keine Erfahrung in ihren Augen, aber vllt ja gleichaltrige Verwandte..?

Ansonsten... Wenn sie deine Vorschläge nicht annimmt, dann bring sie dazu, eigene zu machen. Frag sie ob sie so weiter machen will, ob sie in 5 Jahren noch genauso auf der Stelle treten will. Wenn nicht dann überlegt sie sich oder mit dir zusammen wie ihr das ändern könntet..

Vielleicht braucht sie auch einfach mal einen "Ausgleich"? Wie sport oder sowas? Ich denke sowas wirkt sich auch total auf die Psyche aus...

W]atePrli


Ich glaube gar nicht, dass das eine Depression ist. Immerhin wehrt sie sich ja ganz schön verbisse gegen alles und ich kenne darin mich selber ein bisschen wieder und hab definitiv keine Depression... ich hänge an meinem Leben und bin eigentlich eher optimistisch tief in mir drin. Ich jammer zwar auch viel rum und hab nur Probleme, aber in mir drin bin ich überzeugt, dass auch ich irgendwann mal Glück haben werde. Deswegen mag ich mir aber auch nicht den ganzen Tag angucken, wie glücklich andere sind. Ich hab auch schlechte Erfahrungen mit Männern und denke, wenn man das selber so nicht erlebt hat, dann kann man das auch nicht nachvollziehen wie schwer es ist, überhaupt nochmal jemandem zu vertrauen.

Ich bin aber in Therapie... für mich, weil ich einfach keinen Bock mehr hab, dass mein Leben so weitergeht. Wenn die Männer schon scheiße sind, dann will ich wenigstens lernen, in 2 Wochen drüber weg zu sein und für andere wieder offen zu sein z.B.

Vielleicht kannst du deiner Mutter so auch helfen, indem du ihr sagst, dass die die Therapie nicht machen soll, weil sie alle nervt, sondern damit SIE SELBER wieder glücklich wird. Frag sie doch mal, was sie schon alles probiert hat. Vielleicht sieht sie dann ein, dass sie sich abrackert und es nie klappt und dass sie sich mal richtig damit auseinandersetzen soll. Eine Therapie ist doch was gutes und heißt nicht immer, dass man irgendwie dämlich ist... nur warum sollte sie denn zulassen, dass ihr Leben immer so verläuft wie sie es nicht will? Und wenn sies selber nicht ändern kann, was soll sie sonst machen...

W8at1exrli


Sammelzwang hat sie auch noch.... hmm... na ja, kannst ihr ja mal erklären, dass die Therapie nicht dazu da ist, ihre "Krankheit" zu heilen sondern ihr einfach nur helfen soll, eins nach dem anderen anzugehen. Dafür muss sie aber selber auch merken, dass es nervt, wie sie lebt... also dass es SIE nervt. In so einer Therapie geht es auch nicht so darum, dass sie jemand verstehen soll. Sie soll sich selber verstehen. Und es soll ihr jemand z.B. bei der Jobsuche helfen.

Ich kann nur sagen, seit ich in Therapie bin, hat mein Leben nen Arschtritt bekommen, ohne dass ich es gemerkt hab. Alles verändert sich irgendwie, positiv. Ich hab einfach irgendwie Dinge geschafft, die vorher undenkbar waren, weil mich mal jemand an die Hand genommen hat.

Ich glaub wirklich nicht, dass sie Depressionen hat... aber vielleicht ein geringes Selbstwertgefühl, also sie zerstört sich selbst. Irgendwie muss ich da auch immer ein bisschen an Borderline denken, weil sie ist ja auch paranoid (ihr wollt ihr alle nur Böses...dabei müsste sie vielleicht einfach nur mal lernen, Grenzen zu setzen. Wenn sie denkt ihr wollt was böses, dann soll sie euch das halt sagen, was ihr nicht gefällt, bis ihr euch anders verhaltet... es ist halt immer nicht so leicht, einzuschätzen, wie etwas beim anderen ankommt... wenn meine Mutter z.B. sagt: "du willst wirklich das studieren, das schaffst du doch eh nicht" dann will sie mir was Böses, tut mir leid... dann muss ich mir nicht sagen lassen, ich sei überempfindlich und meine Wahrnehmuns sei falsch, manchmal liegt der Fehler eben doch auch bei anderen...).

Oder sie hasst Männer, aber irgendwie will sie auch so gerne einen. Oder sie möchte einen Job, aber dann ist ihr keiner gut genug. Irgendwas stimmt da nicht... sie muss halt erstmal lernen, warum das so ist und was sie eigentlich will. Kann sie aber nicht, weil sie sich nicht wichtig nimmt...

Sport finde ich auch gut, das entspannt! :)z

SUG/irlxy


hm, ganz viel kommt mir von mir zuhause sehr sher sehr bekannt vor :/ Ich weiß zu 100% wie es dir geht. Nur dass ich jetzt davor stehe auszuziehen und die Trennung nicht so lange her ist. Genau was du tun sollst, kann ich dir nicht sagen. Aber fühl dich ganz doll gedrückt :)

Wenn meine Mama ganz aggro wieder ist, bzw wenn ich merke dass egal was ich sage, sie auf Streit aus ist, musst du ganz ruhig blieben und ganz ruhig mit ihr reden. und sie vlt mal in Arm nehmen. Du brauchst unmengen von Gedult und viel Ruhe. Sie wird dich ab und zu zurück weisen. Aber immer wieder auf die liebe Weise. Somit gewinnst du ihr Vertrauen. Und wenn das da ist, könnt ihr zusammen mal Urlaub machen. Und halt so weit, dass sie in eine therapie geht, und ihr eigenes Leben in die Hand nehmen kann!

Viel Glück!

lxi}liex89


Danke an Alle :)^

Hast du vll irgendwelche Verwandte die ihr nochmal ins gewissen reden könnten (vll hat sie geschwister?).

Sie hat 2 Geschwister, allerdings ist sie mit beiden zerstritten, mit ihren Eltern ebenfalls.

Vielleicht braucht sie auch einfach mal einen "Ausgleich"? Wie sport oder sowas? Ich denke sowas wirkt sich auch total auf die Psyche aus...

Sport macht sie sehr oft (sie geht gerne tanzen).

Ich glaube gar nicht, dass das eine Depression ist. Immerhin wehrt sie sich ja ganz schön verbisse gegen alles

Im Prinzip ist das richtig, wenn irgendwo ein Hoffnungsschimmer ist (z.B wenn ein Bewerbungsgespräch gut verlaufen ist) dann ist sie total glücklich usw. aber sobald sie dann wieder enttäuscht wird, fällt sie sozusagen in ein tiefes Loch und ist wieder total deprimiert

Vielleicht kannst du deiner Mutter so auch helfen, indem du ihr sagst, dass die die Therapie nicht machen soll, weil sie alle nervt, sondern damit SIE SELBER wieder glücklich wird.

Habe ich ihr so auch gesagt, ich meinte also nicht, dass sie uns nervt.

Frag sie doch mal, was sie schon alles probiert hat.

Ich weiß, was sie probiert hat. Eigentlich gar nichts, außer dass sie zu soner Lebensberaterin geht. Nur ich kenne sie und ich weiß daher, dass sie über ihre Zwänge (Sammel-und Kontrollzwang) und über ihre Probleme mit ihrer Familie oder mit ihren Kindern nicht redet, sondern einzig und allein nur über ihr Jobleben und ihre Männerbekanntschaten.

Eine Therapie ist doch was gutes und heißt nicht immer, dass man irgendwie dämlich ist..

Sie scheint allerdings ne sehr negative Einstellung dazu zu haben.

Ich kann nur sagen, seit ich in Therapie bin, hat mein Leben nen Arschtritt bekommen, ohne dass ich es gemerkt hab. Alles verändert sich irgendwie, positiv. Ich hab einfach irgendwie Dinge geschafft, die vorher undenkbar waren, weil mich mal jemand an die Hand genommen hat.

Ich wünschte, sie würde jemanden kennen, der genau die Erfahrung schon gemacht hat, denn wenn ich ihr etwas dazu sage, heißt es gleich wieder, dass ich eine "Klugscheißerin" sei und eh keine Ahnung habe.

.Aber fühl dich ganz doll gedrückt :)

Dankeschön :)_

musst du ganz ruhig blieben und ganz ruhig mit ihr reden. und sie vlt mal in Arm nehmen.

Wir haben uns nie richtig in den Arm genommen und irgendwie kann ich das auch nicht. Wir haben uns auch noch nie gesagt, dass wir uns lieb haben oder Ähnliches.

Ich kann auch keine Frau in den Arm nehmen, die sagt, dass sie nun, nachdem sie sich vor der Trennung so um uns gekümmert hat (hat sie auch), nur noch an sich denken darf.

Sie rechtfertigt alles was sie macht oder glaubt zumindest es rechtfertigen zu können.

Was ich ein wenig eigenartig finde, ist, dass sie die ganze Zeit davon redet, dass wir uns nicht um sie kümmern und das sie deswegen, auch wenn wir sie besuchen, machen kann, was sie sonst auch macht. Sie interessiert sich nicht ansatzweise für mein Leben, sobald ich etwas über meinen Freund sage, macht sie ihn gleich schlecht (oder gleich seine gesamte Familie) und wenn ich über andere Sachen rede, wechselt sie immer sofort wieder das Thema, sodass wir wieder über ihre Probleme reden.

Sie ruft mich oft an, und redet dann halt auch nur über ihre Probleme, mittlerweile nehme ich gar nich mehr das Telefon ab. Bei meiner Schwester ist es ganz genauso, die hat sich stundenlang mit ihr unterhalten, ohne dass sie jemals wirklich zu Wort gekommen ist. Und deshalb meldet die sich auch nicht mehr bei ihr.

Letztens hab ich ihr gesagt, dass genau das mich stört, und das wir uns die ganze Zeit nur über ihre Probleme unterhalten. Was glaubt ihr, was sie dann meinte? Sie sagte, dass wir doch gar nich darüber gesprochen hätten, und dass ich mich überhaupt nicht angesprochen hätte fühlen sollen und dass sie überhaupt kein Interesse an meiner Meinung habe.

Und deswegen habe ich die Sache mit meiner Mutter ein Stück weit abgeschlossen. Ich werde nur noch den allernötigsten Kontakt zu ihr halten. Das Grundproblem ist nur leider, dass mein geliebter Hund bei ihr wohnt und ich ihn, je mehr wir uns streiten, immer weniger sehen werde. Ich durfte ihn beim Umzug auch nicht mehr mitnehmen, auch wenn sie vorher meinte, dass sie ihn gerne weggeben - oder einschläfern lassen würde.Und das nimmt mich halt sehr mit. (Er ist schon 15 Jahre alt) :°(

JLuYn&dalia


Ich würde das Problem dort lassen, wo es hingehört. Bei der Mutter.

Ich denke, Du hast schon alles probiert. Das Ergebnis ist lt. Aufzählung s. o gleich Null.

Akzeptiere sie so wie sie ist. Nur sie selbst kann sich ändern.

Und schau auf Dich.

Sonst beginnst Du, Deiner Mutter ähnlich zu werden. Dein ganzer Bericht ist schon so negativ, wie Du es Deiner Mutter unterschiebst. So mag es bei ihr auch angefangen haben.....

Du willst doch nicht so werden. oder ???

s]chn5ecHke198x5


lilie

:°_ :°_ :°_ :°_ :°_

Lauf so schnell und so weit du kannst. Es ist das Leben deiner Mutter, sie ist eine erwachsene Frau und muss für sich selbst sorgen. Ich hab das gleiche Problem wie du und mich jahrelang damit rumgequält, was ich machen könnte, damit es meiner Mutter besser geht. Die Antwort? Nix kann man als Außenstehender machen.

So lange sie keine therapeutische Hilfe will, kannst du ihr erst recht nicht helfen. Wenn sie in Therapie geht, kannst du sie ja bei ihrem Weg unterstützen, aber so... schau auf dich, sonst gehst du psychisch auch noch kaputt :°_ :°_ :°_ :°_ :)* :)* :)* :)* :)*

H6iskeliKnxe


lilie - :°_ :°_ :°_

ich hab immer versucht, mich für meine sehr liebe depressive Mutter, der es nicht gut ging, einzusetzen, aber es hat nur wenig genutzt, hat sie mal lächeln lassen. Ich weiß, wie traurig einen das machen kann, da hilflos und machtlos zusehen zu müssen.

Inzwischen (viele Jahre später) kam mir mal ein Spruch unter, den ich passend finde und der sinngemäß bedeutet, dass man sich nicht von dem Menschen trennen sollte, aber sehr wohl von dessen Problemen. Vielleicht findest du Wege / Ideen, was ihr für EURE Beziehung Schönes tun könnt, irgendwas, wo ihr ein gutes Team seid. Wo ihr euch gegenseitig bereichert, euch nach Mutter-Tochter fühlt oder anderes Positives, was ihr euch gegenseitig von euch wünscht.

Und ich würde mir verbieten, dass sie mit dir ihre Probleme bespricht oder unwirsch zu dir wird. Lass dir das nicht gefallen. Das ist ein völliges NO-GO. SIE muss sich "vernünftig benehmen". Und das tut ihr dann vlt sogar gut ;-).

Wenn du dir zu lange ihre Lamentiererei/Meckerei anhörst wirst du quasi zur Co-Abhängigen, die vom negativen Thema nicht lassen kann und es dadurch weiter vermehrt. Entweder freundlich konstruktiv miteinander oder gar nicht.

Hm. Hört sich hart an, wenn ich das so durchlese. Ist aber glaube ich ein "reinigender Weg".

Viel Glück! :)* :)*

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