» »

Gitarre spielen verdreht mir das Hirn

W9ilIliam1#8268 hat die Diskussion gestartet


Hey Leute,

kurze Frage....

ich versuch folgedes kurz und bündig zu verfassen.

Ich bin 23 Jahre alt und hab schon einiges auf dem Buckel. Ne gescheiterte Karriere die ich eigentlich garnicht wollte, im nachhinein hat mir das ne Angststörung hinterlassen die sich zunächst nur Psychosomatisch ausgedrückt hat.

Irgendwann kam dann Frust dazu und ich hab mich erst mal von allem abgekapselt.

Inzwischen mache ich aber alles wieder, treffe Freunde etc. mach auch ne Therapie.

Aber ich hab immer dieses komische Gefühl das irgendwas nicht mit mir stimmt.

Vor allem was das Gitarre spielen angeht.

Habe gerade eine Stunde gespielt. Irgendwann kommt bei mir der Punkt an dem ich die Finger einfach " loslasse" dann fühlst du das FLAIR..die GEdanken RASEn..aber halt mnur in der kreativität...keine Gedanken bezüglich irgendwlecher Themen.

Es spannt sich weiter und weiter... das solo geht weiter und weiter...ich fang an zu schwitzen und wenn ichs mir danach anhöre klingts John mayer echt manchmal nich unähnlich. Wenn ich dann aufhörn will fällts mir schwer..das is ne art Trance n zwischending aus leiden und Genuss.

Aber was komisch is...wenn ich dann aufhör...bin ich total fertig.

Im kopf geht immernoch das solo weiter so nach dme motto. Ich kanns immer weiter spinnen...

Dann hab ich echt angst ich werde Schizo oder so. Das sind schon meine Gedanken..so abgedreht denk ich net.

Aber ich kann dann halt nich mehr aufhörn die melodie ..die dann hochkomplex is ( halt n solo mit hin un her un drum un dran) weiterzuspinnen un sitz danach noch 3 mintuen da un dnek mir..scheisse hör auf daran zu denken das stresst mich.

Als ob ich in ne art Raserei komme..

Sind das die Gefühle die in mir Brennen und meine Hochbegabung was solche sachen angeht?..oder is das unnormal?

lg

thorsten

p.s. klar freu ich mich übre die begabung..trotzdme würd ich das grad ma gern abgeben..das macht mir angst^^

Antworten
MHeRndxolas


hochbegabungen kommen sehr oft einher mit zwängen oder einer bipolarer störung (letzete ist eine art berg und talfahrt von freudenstrahlen zu absolut depression und wieder zurück usw.)

teils auch schizophrenie, mein cus cousin, chemiker, hat damals versucht seinem 3 jährigen sohn den satz des pythagoras zu erklären...

Ich bin damals mit 10 auch als hochbegabt eingestuft worden und gefördert worden und mit der zeit haben sich viele dinge als zwänge entwickelt

wenn ich anfange dinge zu analysieren kann es sein das ich 5, 10 oder auch 20 minuten in alle richtungen denke und am ende ganz wonders bin was auch sehr anstrengend ist und ich mich nur selten von losreissen kann

ich liebe gedankenspiele und selten kommt jemand mir nach wenn ich anfange zu denken

allerdings gefällt mir das auch irgendwo :)z

bei dir würde ich auch stark auf zwangsgedanken tippen denn wie du sagst du kannst die gedanken nach dem spielen nicht stoppen wobei du auch einige zeichen der schizophrenie zeigst

ne frage, die gedanken die du danach zum weiterspielen hast, sind sie fordernd oder eher einfach nur da ?

kannst du sie ignorieren und z.b. dich ins auto setzen ohne abgelenkt zu sein ?

kommen sie auch einfach so ?

wenn sie einfach so kommen kannst du sie direkt ignorieren ?

freundliche grüsse

Mendolas

CRBa>rlkyn


besser hochbegabt als unterschätzt, finde ich

... fiel mir grad so ein....

W)il#liamc182x68


Was soll da bitte Schizo dran sein?

Ich denke Zielorientiert...ich hab das sowieso nur bei Musik....

Wenn ich aufhör zu spielen will ich eignetlich weiterspielen..nur in dem Moment gehts Körperlich irgendwann nemmer..man braucht ne Pause..ausserdem macht mir das mit dem Schizo eher Angst.

Ich hör weder Stimmen noch hab ich hallos oder hab das gefühl die Kontrolle zu verliern. Mir kommts eher so vor als ob ich innerlich voll auf dem Trip bin un den Impuls voll ausreizen muss..so als ob ich was freigeschaufelt hätte.

Ich kann sofort was anderes machen un mich darauf konzentrieren..aber das is ne Art Feuer die brennt das ichs irgendwie auch net will...wie gesagt.

Das erinnert mich sehr an nen Wutausbruch dann...

S%chütlerinx4


Hallo William,

auch ich bin hochbegabt und kenne, was du beschreibst, auch wenn meine musikalische Begabung nicht so ausgeprägt ist. Wenn ich mich an ein Klavier setze, beginne ich mit einfachen festgeschriebenen Stücken, was plötzlich umschlägt in freie Improvisation, begleitet von ekstasehaften Gefühlen. Anschließend fühle ich mich jedes Mal völlig ausgelaugt, die Gedanken schwirren in völligem Chaos, weiterhin begleitet von Klaviermusik. Es ist eine Art Schock wieder in die Umwelt zurückzukehren.

In diesem Buch findet es zwar keine Erwähnung. Hochbegabte Menschen schreiben darin ihre Autobiographien nieder, in denen u.a. ersichtlich wird, wie oft doch die Eigendiagnose "(krankhaft) verrückt" gestellt wird. Dies zu lesen, kann beruhigend sein, auch weil man sich allzu oft wiedererkennt. Wenn es dich interessiert - Autorin: Andrea Brackmann; "Ganz normal hochbegabt - Leben als hochbegabter Erwachsener".

Du kannst ausprobieren wie dein Talent auf Förderung und Auslebung reagiert. Vielleicht gelingt es dir, dein Improvisationstalent direkt unter der Oberfläche zu halten, so dass du gleich mit ihr beginnen kannst. Vielleicht findest du einen Ähnlichgesinnten, mit dem du gemeinsam improvisieren kannst, was ein großes Vergnügen bedeuten kann.

Das sind nur Gedanken... Ich weiß selbst, wie schwer es ist.

Alles Gute!

ofros/-lan


was sollen da erst schlagzeugdrummer sagen :=o

W(atxerli


Dein Text klingt für mich gar nicht irgendwie "irre" sondern so, als hättest du da für etwas eine richtige Leidenschaft. Vielleicht hast du im Leben bisher nur Probleme, weil du nie machen kannst, was du eigentlich willst, nämlich z.B. Gitarre spielen. Jeder richtig gute Gitarrist kommt einem ein bisschen "bekloppt" vor, wenn man beim Spielen zuguckt... die sind eigentlich immer alle ziemlich weggetreten, drücken total ihre Gefühle aus und so... Musik ist ja Leidenschaft, nicht einfach nur "Instrument üben".... natürlich auch, aber im Grunde gehts doch mehr um diese Momente, wo man voll abgeht. ;-) Also ich finde das ganz normal, was mit dir da passiert, scheinst eben "Gitarrist" zu sein. :)z

Und selbst wenn du damit nicht berühmt werden willst, auch das ist normal. Manche machen Kunst auch nur zur Zerstreuung, zur Verarbeitung... ja, im Grunde macht man das doch für sich selbst. Diese ganzen Leute in berühmten Bands, die würden NIE fröhlich Klos reparieren, die würden lieber Hungern, hauptsache sie können Musik machen, auch wenns nix bringt. Also vielleicht solltest du dir einen kleinen leichten Job suchen und mehr Gitarre spielen als arbeiten, dann bist du vielleicht glücklicher.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH