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Kann mich in der Therapie nicht öffnen

bQlub8_902


Hallo!

Dieses Thema hat zwar eine längere Zeit still gestanden, da ich aber zurzeit in der gleichen Situation bin, möchte ich dieses Thema noch einmal aufrollen.

Eine Frage habe ich aber zuerst noch an __untoldtruth__. Und zwar würde ich gerne wissen, wie es bei dir ausgegangen ist. Hast du die Therapeutin gewechselt?

Bei meinem Therapeuten und mir laufen die Gespräche auch oft mehr oder weniger schweigend oder wir reden über belangloses Zeug. Meine letzte Sitzung war einfach grauenvoll. Der Therapeut starrt mich dann an und sagt nichts. Nur sowas wie "und?", "und sonst?" oder "was denken Sie gerade?". So geht das dann die ganze Zeit weiter. Und ich bin dann auch oft verlegen und grinse da blöd rum oder fange an zu lachen. Das ist einfach sowas von be****. Das beste ist aber, der lacht dann auch. Ich glaube auch, dass der mich gar nicht mehr ernst nimmt. Wir reden auch immer um den heißen Brei. Das bringt ja auch nicht wirklich was. Und ich möchte eigentlich weiterkommen und endlich mein Leben auf die Reihe kriegen.

Ich finde es einfach total schwer mich den Therapeuten gegenüber zu öffnen. Ich bin auch am überlegen, ob ich die Therapie abbrechen soll, da ich mich sowieso nicht wirklich drauf einlassen kann. Aber ich würde es gerne können. Habt ihr nicht vielleicht noch Tipps, wie die Therapie mir leichter fallen könnte?

Liebe Grüße

MDoXllie8nchxen


Was habt Ihr alle für komische Therapeuten?? :-o

Natürlich gibt es auch bei mir mal Situationen, wo wir da sitzen und schweigen und sie fragt: "Wo sind Sie in Gedanken gerade?"

Aber ich habe nie das Gefühl, dass sie mich hängen lässt, die Arme verschränkt und denkt: "Mal sehen wie lange sie das Schweigen durchhält."

Wenn sie merkt, dass bei mir grad eine Blockade herrscht, dann versucht sie es aus ihrer Sicht weiterzuführen. Läuft sicher auch nicht immer perfekt, aber so furchtbar wie manch einer von Euch habe ich mich eigentlich noch nie gefühlt...

Vor einem voreiligen Wechsel oder gar Abbruch würde ich allerdings erstmal versuchen, den Therapeuten direkt anzusprechen auf diese unangenehmen Momente. Das hab ich am Anfang auch gemacht. Ich habe zu Hause genau aufgeschrieben, wie ich mich in solchen Situationen fühle (total verkrampft, panisch, ängstlich, unter Druck etc.) und ihr den Zettel gegeben. Sie hat sich nie explizit dazu geäußert, mir aber zu verstehen gegeben, dass sie es gut findet, dass ich sie das wissen lasse, und seitdem fühle ich mich verstandener.

SDch=wamrzes} Blxut


Ich finde es einfach total schwer mich den Therapeuten gegenüber zu öffnen. Ich bin auch am überlegen, ob ich die Therapie abbrechen soll, da ich mich sowieso nicht wirklich drauf einlassen kann. Aber ich würde es gerne können. Habt ihr nicht vielleicht noch Tipps, wie die Therapie mir leichter fallen könnte?

Es braucht Vertrauen.

Ich habe sehr sehr lange dazu gebraucht. Habe aber auch eine Thera, die nicht einfach so locker lässt.

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