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Midlife crisis & Depressionen mit Anfang 20

msa-rco>dqsl8x9 hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen liebe Med1-Gemeinde.

ich bin gerade mal Anfang 20 und erlebe gerade schon totale Höhen und Tiefen,

ich denke in letzter Zeit sehr oft über mein Leben, meinen Tagesablauf nach gerate dabei zunehmend in Selbstzweifel, Depressionen.

Ich muss dazu sagen das sich meine Freundin von mir vor 3 Wochen getrennt hat- ich weiß nicht in wie weit das eine Rolle spielt, über Sie an sich bin ich aber eigentlich gut hinweg. Und vor der Beziehung zu ihr war ich auch schon oft unzufrieden mit mir selbst.

Es ist so das ich keine richtige Erfüllung im Leben sehe, seit der Trennung bin ich wirklich bemüht etwas zu machen! habe mir 2 neue Hobbys gesucht, aber die schaffens auch nicht meinen Tag zu "füllen".

Was ich bei mir vermisse ist unteranderem ne super Clique, die man um sich hat, Freunde mit denen man weggehen kann und Spaß haben kann, nur das ist bei mir totale Fehlanzeige -

es existieren zwar 2 gute Freunde in meinem Leben, aber man sieht sich kaum da sie an total unterschiedlichen Orten von mir studieren, und wenn sie am WE dann zu hause sind machen sie meist etwas mit ihren Freundinnen.

Bei mir in der Uni habe ich 1-2 Typen mit denen ich mich auch gut verstehe, aber es wird da wohl nie was festeres drauß werden, da ich nicht vor Ort wohne, ich pendel immer ca 30min von Uni bis nach hause. - hier wo ich wohne ist bis auf das Fitnesstudio wo ich regelmäßig hingehe rein GAR NICHTS. es ist ein kleines Dorf, für einen Kerl Anfang 20 der Horror, zu mal mir eben hier wie gesagt Personen fehlen mit denen man weggehen kann.

Hinzu kommt das ich ein sehr introvertierter Mensch bin, ich kann nicht einfach so auf fremde Leute zu gehen - auch wenn ich mir wünschte das es anders wäre...es geht einfach nicht,

verklemmt bin ich jetzt nicht, aber eben auch nicht locker/offen zu "neuen" Bekanntschaften.

Und dann natürlich die Sache mit den Frauen... da sehe ich gerade so den Teufelskreis, ich sehne mich nach einer Beziehung, aber in erster Linie möchte ich eben erstmal ohne Frau - wieder glücklich werden, aber das krieg ich ja auch noch nichtmal gebacken. %-|

Zum Studium: da gibts sicher einiges was man lernen könnte/sollte, nur wenn eben kein Ausgleich zur Uni gegeben ist, vernachlässigt man das auch automatisch ":/ - was falsch ist, ich weiß.

Ich komm einfach nichtmehr klar, weiß nichtmehr weiter, ich will mein Leben ändern, ein anderes Leben führen, aber ich kann mich auch nicht zu 100% ändern, ich bin wie ich bin.

vllt. hatte ich bis jetzt im Leben auch wirklich nicht gerade Glück, ich weiß es nicht.

ich wäre so dankbar für einen Rat, was ich tun könnte, oder ob mein Leben vllt. gar nicht so schlimm ist, und ich es mir selber nur so schwarz male?

achherje :°(

Antworten
Lfump3i2x3


Hey Willkommen im Club, ich weiß wie du dich fühlst, naja in Sachen Frauen kann ich dir net helfen bin kein Mann ;-) Aber ich stecke auch sehr oft in einem sehr tiefem Loch.

Was hast du für eine Kinderheit hinter dir? Das spielt auch eine Rolle, weshalb du mies drauf bist oder wie deine Eltern dich behandelt haben.

Hast du vllt schon einmal darüber nachgedacht eine Therapie zu machen? Das könnte vllt helfen, vorallem hast du dann jemanden zum reden.

Oder schreib doch mal all deine Probleme in ein "Tagebuch" das hilft mir jedenfalls. Ich habe auch eine Freundin die mir zu hört, sie kenne ich leider nur aus dem Internet aber immerhin :)z :=o

Mir fällt es schwer jemanden zu finden, gerade wenn es einem schlecht geht sind gerade Familie& und sogenannte Freunde net da...

Ich hoff ich konnte dir etwas helfen.

JoorIanxna


Mh,die Probleme kenn ich auch...

Bin immer total unentschlossen,unzufrieden, will ständig was ändern aber irgendwie bekomm ich trotzdem meinen Arsch nicht hoch.

Dann fehlen mir auch "richtige" Freunde.Ich hab zwar 2-3 gute Freundinnen mit denen ich ab und an was unternehme und Spaß habe und mit denen ich auch über alles reden kann.Aber freundschaft heißt für mich dass man sich auf jemanden 100% verlassen kann.Und das ist bei denen leider nicht so.

Solo bin ich im moment auch wieder,was auch immer so ein bischen runterzieht.Außerdem bin ich sowieso der Meinung es gibt eh keinen Mann der zu mir passt,ich bin einfach viel zu Irre und durchgeknallt ;-D

Jobmäßig bin ich irgendwie auch ständig am überlegen was man noch machen/ändern könnte.Ich denk mir immer meine Güte,du bist jetzt 23 und das solls jetzt gewesen sein?Nun geht das für die nächsten 45 Jahre so weiter?

Na und von meiner Freizeit will ich gar nicht erst reden.

Bin auch eher der introvertierte Typ und so alleine irgendwohin gehen ist auch nichts für mich.

Habe vor 2 Jahren mit World of Warcraft angefangen.So kriegt man die Nachmittage und Abende auch rum ohne sich zu langweilen :-/

Dann kommen mir ständig,ja fast täglich Dinge in den Sinn die ich gerne machen möchte.

Spanisch lernen,wieder Saxophon in einer Band spielen,Nachhilfe geben,irgendeine neue Sportart ausprobieren,berufliche weiterbildung beginnen...usw.Dann informier ich mich tagelang darüber,dank an den aufwand der damit verbunden ist,bekomm Panik und verkriech mich wieder in mein Schneckenhaus ;-D

total dumm,aber so ist das irgendwie immer bei mir.Ein Freund von mir meinte mal:Ich müsse zu meinem Glück gezwungen werden.

Und irgendwie hat der damit auch manchmal recht.Ich brauch jmd der mich mitreißt und mir ab und an in den Hintern tritt damit ich wieder wach werde ":/

L`umipix23


Ich glaub so ist es bei mir auch, ich krieg meine A**** auch net hoch... Ich kann auch irgendwie nix alleine machen, find ich voll schlimm...

W~ateJrlxi


Wie wärs, wenn du umziehst? Du tauscht 2 Kumpels im Dorf, die eh mit ihren Freundinnen zu tun haben, gegen 2 Kumpels in der Stadt, die dann doch fester werden könnten und vielleicht noch viel mehr Leute und mehr Möglichkeiten.

Also wenn das Dorf so ein Horror ist, würde ich das als erstes ändern. Dann fängst du schonmal ganz schön ein "neues Leben" an.

Und ansonsten weiß ich auch nicht... zwing dich vielleicht einfach, mehr für die Uni zu machen. Setz dich mal hin und mach nen Plan, welche Note du schaffen willst oder so und arbeite dann drauf hin. Wenn man mal anfängt ist es nicht mehr so schlimm. Und am Ende kaufst du dir dann was schönes, was du dir vorher schon ausdenkst, als Motivation dein Ziel zu erreichen.

WKate;rlxi


Ich mach auch ne Therapie.. mein Leben sah vorher auch so aus, jetzt ist es scho viel besser. Zumindest bewegt sich was, ich krieg auch mal meinen Arsch hoch oder naja, es verändert sich halt was. Es is quasi schon so, dass ich an die Hand genommen werd und endlich mal was passiert. Meine Mutter tut das zwar auch, an die Hand nehmen... aber das nervt, weil ich erwachsen bin und sie sich irgendwie zu sehr reinhängt und vor allem mir immer das Gefühl gibt, dass sie mir eh nichts zutraut... ist ja kein Wunder, dass man dann nichts auf die Reihe kriegt... und dann gibts dafür wieder die Vorwürfe...

m0arcqodtsl89


danke für eure Beiträge, hätte nicht gedacht das es vielen ähnlich geht wie mir,

ich hoffe ich kann das meiste Beantworten :-) :

Was hast du für eine Kinderheit hinter dir? Das spielt auch eine Rolle, weshalb du mies drauf bist oder wie deine Eltern dich behandelt haben.

Hast du vllt schon einmal darüber nachgedacht eine Therapie zu machen? Das könnte vllt helfen, vorallem hast du dann jemanden zum reden.

ich hatte eigentlich eine sehr schöne Kindheit, doch. das Problem war eher die Pubertät, als ich 12 war sind wir umgezogen, klasse, alle Freunde verloren... ich habe mich dann ins Schneckenhaus verkrochen, viel vorm Rechner gesessen, wie du Jorana ;-) mit der Zeit wurde es dann besser, ich habe dann 2 Freunde gefunden (die ich schon angesprochen habe) man war viel feiern, und sonst..war die Erfüllung einfach der Rechner, seeehr viel gespielt. Schule, am Wochenende Feiern, und hin und wieder auch ne Frau...doch, so pätscherten die Jahre dahin bis zum Abi :|N

Ich hatte nach der Trennung von meiner Ex über eine Therapie nachgedacht...und vllt ist das auch eine Lösung, nur ich bin da noch etwas zurückhaltend weil es eben auch viel Geld kostet. Und ich ja eigentlich schon Personen habe mit denen ich über meine Probleme reden kann (auch wenn sie mich teilweise nicht verstehen oder helfen können)

@Joranna bei dir brauch ich nichts zitieren, dein ganzer Text spricht mir total aus der Seele :)z

wir müssen uns wohl beide zu unserm Glück zwingen...

und mit dem World of Warcraft... ;-D

das ist denk ich jetzt auch ein gorßes Problem für mich, ich habe den Tag mit Computerspielen gefüllt, und das tu ich jetzt eben nicht mehr, bzw will ich es auch nicht mehr, weil ich ja sehe das es einen nicht weiterbringt, nur dann langweilt man sich, weiß nichts mit der ganzen Zeit anzufangen und fängt wieder an zu grübeln :°(

Wie wärs, wenn du umziehst? Du tauscht 2 Kumpels im Dorf, die eh mit ihren Freundinnen zu tun haben, gegen 2 Kumpels in der Stadt, die dann doch fester werden könnten und vielleicht noch viel mehr Leute und mehr Möglichkeiten.

Also wenn das Dorf so ein Horror ist, würde ich das als erstes ändern. Dann fängst du schonmal ganz schön ein "neues Leben" an.

ich muss hier auch rauß, da gebe ich dir zu 100% recht! Die Sache ist nur das ich eh nächstes Jahr meinen Master mache, und den an einer anderen Uni machen werde/muß.. und dann müsste ich ja nächstes Jahr wieder umziehen :-/

hinzu kommt das ich hier seeehr gut lebe...wie soll ich sagen, mein Zimmer ist größer als es zb die Wohnung von dem ein oder anderen wäre, großer Garten, und für Essen/Wäsche ist gesorgt ;-) und natürlich die Kosten, das wären nochmal 400€ monatlich mehr...

Zum Thema: in Gruppe reinkommen/Clique....

ich gehe wirklich gerne weg und feier, das Problem ist nur, die "Clique" mit der ich mich halbwegs gut verstehe aus der Uni studiert eigentlich nur zum Saufen...das wird nie was werden, ich trinke auch hin und wieder gerne mal was, aber die Kollegen dort schiessen sich 3x die Woche richtig ab. Bis zu nem gewissen Level kann ich mich dann auch nüchtern mit denen amüsieren, aber irgendwann ists zu viel, und für die ists auch nicht gerade schön immer den "Spielverderber" daneben zu haben...Joa...

und da wären wir wieder beim Teufelskreis, wenn ich nicht weggehe lerne ich auch keine neuen Frauen kennen.

JworaCnnxa


das ist denk ich jetzt auch ein gorßes Problem für mich, ich habe den Tag mit Computerspielen gefüllt, und das tu ich jetzt eben nicht mehr, bzw will ich es auch nicht mehr, weil ich ja sehe das es einen nicht weiterbringt, nur dann langweilt man sich, weiß nichts mit der ganzen Zeit anzufangen und fängt wieder an zu grübeln

Jaaa,das ist so eine Sache...Wenn ich mir meine /played anschaue wird mir übel...

Und ich denke mir auch immer wieder warum ich soviel Zeit damit verschwende.Aber wenn ich jetzt sage ok,ich hör auf,was mach ich denn dann den ganzen Tag? ":/

Es sind dann immerhin ca 6 Stunden Freizeit die irgendwie sinnvoll gefüllt werden müssen!

Ich würde ja auch gerne irgendwie wieder in einen Sportverein o.ä. ,aber mit wem?

Und so wie ich mich kenne stell ich mir dann die gleiche Frage wie jetzt dann in einem Jahr und denke:kann man seine Zeit nicht sinnvoller verbringen als mit Sport? ;-D

Ich habe schon überlegt vlt einfach noch einen 2. Job anzunehmen.Dann wäre ich "sinnvoll" beschäftigt und würde nebenher noch mehr Geld verdienen das ich sparen könnte für irgendwas tolles!^^

hinzu kommt das ich hier seeehr gut lebe...wie soll ich sagen, mein Zimmer ist größer als es zb die Wohnung von dem ein oder anderen wäre, großer Garten, und für Essen/Wäsche ist gesorgt ;-) und natürlich die Kosten, das wären nochmal 400€ monatlich mehr...

War bei mir bis jetzt auch so.Verdiene nun seit ca 6 Jahren eigenes Geld,wohne aber immer noch zuHause weils einfach so schön bequem ist.

Das wird sich aber demnächst ändern!

Werde im Mai mit einer "Bekannten" (Ich hoffe dann bald Freundin :)z ) in eine WG ziehen und denke mal ab da wird schonmal einiges anders werden.

Ich könnte mir natürlich auch locker eine eigene Wohnung leisten,aber ich bin einfach nicht der Typ der gern alleine ist.Da es mit den Männern bis dato nicht so gut geklappt hat und ich meinen Eltern auch nicht ewig auf die nerven gehen möchte finde ich das eine gute alternative.

Wenn man dann für sich alleine verantwortlich ist und einen Haushalt schmeißen muss hat man vermutlich auch nicht mehr ganz so viel Freizeit ;-D

Ich denke das ist für den Anfang schonmal ein guter Schritt um aus meinem Loch etwas rauszukommen.

Wahrscheinlich lernt man durch die neue Mitbewohnerin auch neue Leute kennen,etc...Ich freu mich jedenfalls drauf :)^

Zum Thema: in Gruppe reinkommen/Clique....

Ich finds einfach total schwierig Leute zu finden die genauso ticken wie man selbst.

Ich geh gerne raus,bin aber z.Bsp. nicht so der Disco Typ. (Höre Metal und hab eher eine "alternative" Einstellung) Mit diesem ganzen oberflächlichen getue bei den Leuten in meinem Alter kann ich nicht viel anfangen.Naja,keine Ahnung wie ich das beschreiben soll,ist halt einfach schwierig :-/

meaJrco|dsxl89


so, hatte eigentlich ein recht "gefülltes" Wochenende hinter mir, naja ;-)

@ Joranna

mensch mensch, du bist wohl mein weibliches Ich 8-)

Mit diesem ganzen oberflächlichen getue bei den Leuten in meinem Alter kann ich nicht viel anfangen

genau das war das Wort, "oberflächlich" :)^

ich komm auch mit vielen gut klar, aber es ist so extrem oberflächlich, wenn man feiern geht kennste jeden, aber so, wenn du mal Probleme hast über die du reden möchtest, oder mal nur mit ein paar Jungs was anstellen willst (ohne Alkohol) dann wirds schon eng.

In der Vorlesung kennste jeden und viel "oberflächlicher" Smalltalk, aber sobald dann Semesterferien sind hörste und siehste von keinem was ;-)

heute war ganzen Vormittag am arbeiten, hab bischen was gelernt, und gleich fahr ich zu nem Kumpel.... und trotzdem hab ich mich heute bestimmt wieder 2h gelangweilt und bin wieder in ein depressives Loch gefallen ":/

ich weiß echt nicht was ich da gegen machen kann.

Ich denk ständig an die Sachen die ich NICHT habe, als mich an denen zu erfreuen die ich habe...

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