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Wache nachts auf, kann nicht schlafen, tagsüber dann total ferti

w.as_g@ehtx_ab hat die Diskussion gestartet


Hi @ll,

hab das oben geschriebene Problem schon länger. Ich wollt euch nun fragen ob ihr evtl. eine Idee habt was ich noch machen kann? Ich muss jetzt für 3 wochen in den norden (bin aus dem süden) und das weiss ich schon seitdem ich mich für den neuen job beworben habe. mich kast es schon seitdem an. ich bekomme da eine schulung und hab null bock da hochzufahren.

gestern und heute wurdens dann wieder schlimm. gestern z.b. bin ich um halb 12 rum ins bett und um 3 aufgewacht und konnt net pennen. heut haben wir besuch so 8 leute und ich häng nur rum, mir ist übel, so benommen.. vorgestern das gleiche: bin um 2 morgens ins bett und um 5 aufgewacht. Schlafe also meist nicht mehr als 3-4 stunden am stück und wach dann auf. wenn ich glück hab schlaf ich wieder ein. wach dann aber meist auch alle 30 minuten wirder auf und bin dann wieder wach. wenn ich wach bin bin ich hellwach. Denk gleich wieder ich werd sterben, hab teils herzrasen .. total komisch. kann die gedanken auch nicht ausschalten.

tagsüber bin ich dann (vormittags zumindest) total fertig, tagsüber gehts dann, abends werd ich müde und wenn ich mich hinlege bin ich wieder wach.

hab oft kopfschmerzen, nehm da dolormin extra. komischerweise, wenn ich die tabs abends mal nehm vor dem schlafengehen (wg. den kopfschmerzen) dann kann ich schlafen, meist so 5-6 stunden am stück.

aber so richtig durchschlafen, so 8-9 stunden kann ich nicht.

hatte letzte woche mrt vom kopf und von der hws. kopf alles i.o. und hals: naja, hab eine leichte schiefstellung der hws nach links und dann eine geradestellung nach vorne, arzt meinte das das so ist als ob ein besenstiel drinwär.

hab auch üble verspannungen im hws bereich.

Kann sein das das alles psychisch ist? bin ja zum glück top gesund. hab wirklich nichts. aber durch diese übelkeit usw. nehm ich auch ab und ich bin echt fertig. und das meist wenn es darum geht was zu machen oder so.

bin auch extrem lärmempfindlich und nehm meine umwelt total heftig wahr. hab teils total verrückte gedanken dann von selbstmord bis kündigung und ach...

psychologin meinte das ich wohl eine angststörung hab mit einer somatisierung. sie meint das bekommt sie schon hin und ich sollte evtl. doch Antidepressiva nehmen... so therapieunterstützend. weil das lockert allgemein den körper und man kann sich aufs wesentliche, nämlich auf die therapie konzentrieren.

Wär über paar nette Beiträge erfreut.

Danke und frohe Ostern

Siggi

Antworten
S*amlemxa


Ich denke mal, du kannst nicht genügend abschalten, machst dir zu viele Gedanken wegen der Umschulung.

Lass mal die Tabletten weg, auf Dauer ist das nicht gesund. Die Verspannung sollte behandelt werden, ebenso die Übelkeit (nach der Ursache forschen!).

Ernährst du dich gesund? Machst du Sport? Rauchst du oder trinkst du Alkohol?

w`as_Kgehxt_ab


Nö, rauch seit über 5 Wochen nicht und trinken tu ich auch nicht. Übelkeit kann kein arzt behandeln, empfehlen mir nur mcp tropfen. die verspannungen weiss ich auch nicht wie ich die behandeln könnte. sport mach ich keins derzeit.

seitdem ich hier arbeite bin ich voll fertig. wollts eigentlich nicht aber brauch halt ein job solang ich nicht das richtige finde. :(

mir wird ja alles bezahlt und ich glaub da bleibt auch noch ein batzen übrig aber trotzdem ... kann sein das es unterbewusst ist alles und ich nervös bin aber es nicht check?

ich hab auch immer so richtig krasses herzklopfen wenn ich mich hinleg. teils nachts auch wenn ich dann aufwache.

nehm zwischendurch die dr bach tropfen.. helfen aber auch nicth wirklich immer.

Ssamle`mxa


Verspannungen werden hervorragend durch Massagen gelöst; hast du deinen Arzt mal nach einem Rezept oder so gefragt?

Sport solltest du vielleicht anfangen, das hilft beim Abschalten und gegen Verspannungen.

seitdem ich hier arbeite bin ich voll fertig

Wieso?

MQa>urPiceBLxN


Klingt alles nach einem psychischem Problem, daher kommen die Verspannungen, da nicht Abschalten können nachts und auch die Übelkeit ist oft ein Zeichen dafür.

Musst du denn die Schulung machen und zwingt dich wer oder warum hast du davor so große Angst? Denn das scheint es ja zu sein.

Und ich würde keine Antidepressiva nehmen, machen abhängig und packen das Problem nicht an der Wurzel. Nimm lieber Baldrian hochdosiert oder Johanniskraut, aber das braucht länger eh das wirkt.

w\as_gPeht_xab


Ja, muss die schulung von der firma aus machen. hab halt einfach kein bock darauf. bin halt nicht gern weg von daheim.

ich denk das wird sich legen nach paar tagen. angst hab ich nicht, hab nur kein bock drauf.

was heisst baldrian hochdosiert? 2-3 tabletten oder wie? hab baldrian schon öfter genommen, wirklich richtig geholfen hat es aber auch nicht. nehm schon so pflanzliche beruigungsmittel vom heilpraktiker, wirkt aber sogut wie gar nicht.

nehm jetzt auch schon vitamin b komplex, das soll ja auch die nerven stärken und man soll ja zunhemenen können. seit 2 wochen schluck ich das, hat aber auch nicht viel gewirkt :(

SWamlJema


Frag wegen Baldrian einfach mal in der Apotheke nach, die kennen sich da aus.

Mit Vitaminen wäre ich vorsichtig, künstliche Vitamine sollen das Krebsrisiko steigern.

Z waGck4g4


Antidepressiva .... machen abhängig

Falschinformation!

was_geht_ab, ich glaube, Deine Psychologin könnte schon auf der richtigen Spur sein; ich würde ihren Rat befolgen.

m!aka/t`ha,181


Hallo was_geht_ab,

dein Bericht könnte von meinem Freund sein! Er schläft abends/nachts recht schnell ein, schläft dann 3-4 Stunden durch und meistens ab 3h nachts ist er wach und schläft oft nur noch im 30- Minuten- Takt. Am Wochenende schläft er dann ab 6h noch ca. 2 Stunden durch, werktags geht das natürlich nicht, da klingelt der Wecker.

Morgens (und eigentlich auch den ganzen Tag über) fühlt er sich total gerädert, kaputt und hat halt keine Energie. Dementsprechend wenig kann ich dann abends mit ihm anfangen.

Auch wenn wir mal später schlafen gegangen sind, hat er trotzdem nur 3/4 Stunden am Stück geschlafen.

Das geht jetzt bestimmt schon 4 Jahre so.

Er ist mit seinem Job nicht so glücklich, kann sein, dass ihn das (unterbewusst) beschäftigt.

Keine Ahnung, ich würd auch sehr gern wissen, wie wir dieses Problem in den Griff bekommen.

S.chwiarzeVs Blxut


Und ich würde keine Antidepressiva nehmen, machen abhängig und packen das Problem nicht an der Wurzel. Nimm lieber Baldrian hochdosiert oder Johanniskraut, aber das braucht länger eh das wirkt.

Mit solchen Aussagen wäre ich vorsichtig. Weder du noch ich oder sonst jemand hier kennt den TE gut genug, um das beurteilen zu können. Ich denke seine Psychologin kennt ihn da besser.

psychologin meinte das ich wohl eine angststörung hab mit einer somatisierung. sie meint das bekommt sie schon hin und ich sollte evtl. doch Antidepressiva nehmen... so therapieunterstützend. weil das lockert allgemein den körper und man kann sich aufs wesentliche, nämlich auf die therapie konzentrieren.

Womit sie recht hat. Ob das auf den TE nun zutrifft oder nicht, er sollte diese Entscheidung mit seiner Psychologin besprechen.

Ansonsten stimme ich Zwack44 zu, Antidepressiva machen nicht abhängig.

w}as_@geht_Lab


So, bin jetzt im Ruhrpott angekommen. Die fahrt war echt assi. Wollte irgendwann essen weil ich hunger hatte. Nur als ich ans essen dachte wurds mir schon übel. Naja, hab ein hänchenschenkel gegessen oder besser gesagt ich habs runtergewürgt. hier angekommen hatt ich wieder hunger, frag die frau an der rezeption wo es was zu essen gibt, meint die alles zu nur vorn hat was offen, italiener.. wo ich das hörte wurds mir wieder übel. hab mir dann was vom mcdreck geholt aber das hab ich auch nur wiederwillig runterbekommen.

das mit den AD´s ist so ne sache.. viele sagen macht nicht abhängig, einige sagen schon. chemie ist glaub ich nie gut, aber wenn ich einfach fertig bin und die therapeutin nicht arbeiten kann weil ich mich nicht konzentrieren kann dann sollt ich es evtl. probieren. hatte ja einen krassen entzug von benzos (2 jahre ca. 15 mg täglich geschluckt, seit 2 jahren clean) und hab halt angst wieder von etwas abhängig zu werden. die psychologin meinte das der entzug weg ist aber die symptome geblieben sind. denk ich auch mittlerweile.

das mit dem schlafen nimmt mich am meisten mit. wie gesagt, ich bin nicht so WOW zufrieden mit der arbeit aber ich verdien kohle und solang ich nichts anderes hab mach ich halt das. die schulung wird mir auch bezahlt, wohn im hotel und sollt mich eigentlich freuen.

heut nacht hab ich wieder ein dolormin genommen weil ich abends wieder kopfweh hatte. daraufhin konnt ich wieder von halb 12 bis kurz vor 6 durchschlafen (war aber dennoch fertig am tag und vorhin war ich echt wieder am fast umfallen, aber das kommt wohl davon das ich 7 stunden gesessen bin und nur 1x pause gemacht habe bei der fahrt).

bin sehr nahe an der verzweiflung.. ohne witz. seitdem ich weiss das ich hier arbeite bzw. das ich den job bekommen habe gehts mir nicht so gut. seitdem ich wusste das ich die schulung machen muss gehts bergab. kommt mir zumindest so vor. und das es mir am wochenende auch so schlecht geht... ich denk das kann man nicht einfach so ausschalten. aber es muss echt bald was passieren sonst rast ich noch aus.

Gruß und schönen Abend noch...

Z[wa8ck#44


Benzos gelten nicht als Antidepressiva, sondern als Anxiolytika. Für diese gilt die Aussage des nicht-süchtig-Machens nicht - im Gegenteil. Benzos sind als Dauermedikation daher ungeeignet.

Ob Dich Deine Schulung so negativ beeinflußt, kann ich nicht beurteilen. Sie wird Dich ja wahrscheinlich beruflich weiterbringen, und deswegen könntest Du sie auch positiv sehen. Aufs und Abs gibt es ja bei jeder psychischen Erkrankung. Mein Rat nach wie vor: Befasse Dich mit dem Gedanken, zusätzlich zur Therapie ein Antidepressivum zu nehmen. Ich konnte meine zweite schwere Depression mit ADs ambulant behandeln lassen und dadurch krankheitsbedingte Arbeitsausfälle vermeiden.

w?as_geqhtE_axb


Ja, gut. Der arbeitsausfall geht mir am schnürsenkel vorbei. Mir gehts darum das ICH gesund werde. Wie ist mir egal.

Heut nacht wieder das gleiche spielchen:

Leg mich hin um kurz vor 11, Hundemüde, nur am gähnen (bin ja über 7 Stunden gefahren) und kann nicht schlafen. irgendwann wach ich auf, habs dann doch geschafft, schau auf die uhr und hätt kotzen können: 02:18! grad mal 2 Stunden geschlafen nach so einem anstrengenden tag. Und braucht keiner zu glauben das ich nochmal eingeschlafen bin. In der früh mal ne halbe stunde. Und heut häng ich in der schulung und könnt umkippen. Mir ist total übel und schummrig und ach was weiss ich.

Evtl. überleg ich mir das mit den benzos und ruf mein arzt an der soll mir ein rezept schicken. er wollt die mir eh verschreiben nur ich hab gesagt nein.

gibts da was was man nicht nehmen sollte? fängt der körper dann nach ner weile an wieder normal zu ticken oder muss ich noch was machen? ich will halt nicht wieder nur den deckel auf den topf wie bei den benzos.

so, hab mir jetzt iberogast gekauft gegen die übelkeit, evtl. kann ich damit wieder essen. pause vorbei...

danke für die posts!!!!

*:)

Z?wFac~k44


gibts da was was man nicht nehmen sollte?

Das ist iondividuell sehr unterschiedlich: Es gibt Menschen, die fast alle ADs vertragen, es gibt Menschen, die bei fast jedem AD unter Nebenwirkungen leiden - ADs wirken auf jeden Menschen anders. Im Prinzip hilft nur Ausprobieren. In Deinem Fall würde man höchstwahrscheinlich ein sedierendes AD empfehlen; vor dem Zubettgehen genommen, sollte es das Durchschlafen unterstützen und am nächsten Morgen Dich nicht mehr ausbremsen.

WSar: mal dKer Kaxter


was_geht_ab

Benzos jeder Art sind ein NO-GO wenn du schon mal abhängig warst. Aber du hast diese Pillen ja nicht ohne Grund genommen. Und wie Zwack schon richtig bemerkte sind das Angstlöser, also scheint deine Psychologin mit einer Angststörung nicht ganz unrecht zuhaben.

Man denkt oft Angststörung ? ICH ? Nein, mir ist doch bloss übel, ich hab Verspannungen, ich schlafe schlecht..aber Angst ist doch was anderes ? Aber das sind schon klassische Symptome einer somatisierenden Angststörung und hier würde ich auf die Zusammenarbeit mit der Psychologin vertrauen. Sollte eine Medikamentengabe in Erwägung gezogen werden dann immer zum Facharzt (Psychiater oder Nervenarzt), niemals zum Hausarzt.

Übrigens sollten die Nachwirkungen der Benzo-Abhängigkeit nach 2 Jahren abgeklungen sein, viel wahrscheinlich ist, dass sich die eigentliche Ursache wegen der du das Zeug genommen hast bemerkbar macht.

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