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Lange hat's gedauert, aber nun sind sie wieder da, die Gedanken

mcetti1ngxer hat die Diskussion gestartet


Ja ist das nicht herrlich schon wieder um Punkt 3:30 aufgewacht zu sein und dann nicht mehr einschlafen können?

Zur Vorgeschichte:

Vor etwa 5 Monaten ist meine paranoide Schizophrenie und die schwere Depression wie durch Knopfdruck verschwunden. Aber nicht durch die Medikamente, die ich schon ein Jahr nahm, die haben mir ja nie was gebracht außer Nebenwirkungen, nein das geschah ganz von allein. Davor war ich seit 2005 durchgängig krank.

Vor 5-6 Wochen war ich dann mit dem Ausschleichen der Medikamente fertig und dadurch wurde es sogar noch einen Tick besser. Ich konnte sofort wieder durchschlafen (Wellbutrin hat den Schlaf behindert), hatte noch mehr Motivation und bin jetzt viel konzentrierter (Zyprexa hat dafür gesorgt dass ich unkonzentriert war). Das nützte ich natürlich sofort aus und schaffte es nach 1 1/2 Jahren endlich wieder einen Job zu finden.

Dieser Job könnte besser gar nicht sein, aber was nützt das alles schon wenn plötzlich wieder Probleme auftreten. Folgende Probleme haben sich zeitgleich am 3. Arbeitstag gebildet:

1) Ich konnte plötzlich viel weniger essen und mir wurde auf gewisse Speisen sehr schlecht (mit Würgereflexen)

2) Jeden Sonntag Kopfschmerzen nach dem Aufstehen

3) Und der fatalste Punkt: Schlafstörungen. Von 7 Nächten in der Woche wache ich an ca. 4-5 Nächten immer um exakt 3:30 (+/-5Minuten) auf. Danach geht gar nichts mehr. An den restlichen Nächten schlafe ich durch. Das Einschlafen am Abend geht seltsamerweise eh schnell. Wenn ich dann aufwache werde ich mittlerweile richtig zornig, wodurch ich dann eh hellwach bin. Und heute war es dann wieder soweit: Selbstmordgedanken!

Bei den ersten 2 Punkten war übrigens, man glaubt es kaum, der Kaffee schuld. Habe vor dem Job nie Kaffee getrunken und die 2 Tassen dürften meine Magenschleimhaut gereizt haben. Weil als ich ihn dann absetzte, wurde es besser. Genauso das Kopfweh am Sonntag: dadurch dass ich am Wochenende keinen trank hatte ich dann am Sonntag sowas wie "Entzug".

Nicht aber der 3.Punkt. Das hat andere Ursachen. Und ich fürchte mich schon auf morgen. Weil diese Nacht wollte ich mich unbedingt noch ausschlafen, ich hätte locker bis 11 durchschlafen können. Aber nein, jetzt habe ich wieder nur knappe 4 Stunden geschlafen. Ganz toll!

Am Donnerstag und Freitag musste ich mich übrigens am Vormittag am WC einsperren und eine viertel Stunde mal "fast schlafen", es ging nicht anders so müde war ich. Und ich muss eh schon immer um 5:40 aufstehen, das ist Horror genug weil ich sowieso der totale Abendmensch bin.

Ich muss dazu sagen dass ich ein Aquarium im Zimmer stehen habe das viel Lärm macht. Außerdem gibt es da einen Fisch, der in der Nacht immer aus dem Becken springen will und da höre ich oft dieses Plätschern an der Wasseroberfläche (wenn ich dann wach bin), ob ich davon vielleicht wach werde? Aber so empfindlich auf Geräusche?

Des Weiteren, nach dem man mal einen Job gefunden hat, ist jetzt auch was anderes wieder aktuell geworden. Ich hatte mit 22 noch nie eine Freundin, noch nie Sex. Mit 17 hatte ich mal einen Kuss, aber das war wohl der erste und letzte in meinem Leben. Mir fehlt es an allem: ich sehe nicht männlich genug aus (dicke Lippen und schmächtiger Oberkörper), bin eigentlich fast NUR ernst, habe keinen Mut und weiß nie, ob das was ich mit einer Frau rede grade richtig oder falsch ist. Da wundert mich auch gar nix mehr. Der Umstand, dass ich mich meistens nur in ältere (+ 3-5 Jahre) verschaue, macht das ganze auch nicht einfacher. Nach ewig langer Zeit hab ich, kurz bevor ich zu arbeiten anfing, in einem Kurs mal wieder bei nem Mädel probiert. Sie hat mir ihre Nummer nicht geben wollen! (Hab aber eh ein paar Mal davor mit ihr geredet, also so wars nicht). Wieder eine Niederlage! Ich seh schwarz für mich!

Was nützt es schon wenn man nur im Job Glück hat? Eine Wohnung und ein Auto (mich überfordert der Verkehr) hab ich übrigens auch nicht, was heutzutage fast Standard ist, na seien wir mal ehrlich oder?

So, dieser Thread hat jetzt sein müssen, ich danke fürs durchlesen...

Antworten
OkptiOmismuuxs


Guten Morgen mettinger. Laaaaaaangsam! Wenn ich Deinen Eingangspost lese, habe ich das Gefühl, Du willst alles auf einmal. Das geht aber nicht. Bei niemandem, auch nicht bei mir.

Dein immer gleiches Aufwachen kann mehrere Gründe haben. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass Dein Fisch exakt um die gleiche Uhrzeit rumplätschert. Dieses Wachwerden nach Uhrzeit hat etwas mit Deiner inneren biologischen Uhr zu tun - vermute ich mal. Laut der Organuhr sind um diese Zeit Deine Lungen sehr aktiv. Bist Du Raucher? Versteh mich nicht falsch - ich sage in KEINSTER WEISE, dass mit Deinen Lungen was nicht stimmt. Überhaupt nicht. Die Sommerzeit ist noch nicht lang, wenn es vorher um 2.30 war, würde das zur Leber passen, die dann auf Hochtouren läuft. Immerhin hast Du eine längere Zeit diverse Medikamente genommen. Vielleicht ist Deine Leber einfach noch damit beschäftigt, diese abzubauen. Sich darüber zu ärgern ist wohl verständlich, bringt aber gar nichts. Im Gegenteil.

Du scheinst unzufrieden mit Deinem Körperbau zu sein. Wie wäre es mit einem Sportverein? Ich habe selber, als es mir nicht gut ging mit Karate begonnen. Stärkt Körper UND Geist und das Selbstwertgefühl wird aufgemöbelt, was die Ausstrahlung massiv verändert. Auch das ging nicht von jetzt auf gleich. Alle Veränderungen brauchen ihre Zeit.

Dass es mit der Damenwelt noch nicht geklappt hat, ist nicht schön. Dass Dir die kleinen, grossen Zärtlichkeiten fehlen, kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber auch DAS braucht seine Zeit. Vielleicht magst Du zu diesem Thema mal [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/151714/ hier]] reinschauen. Der Faden ist lang. Ich weiss. Du brauchst auch nicht den ganzen zu lesen. Wenn Du es aber tun würdest, könntest Du dort den Werdegang einer Männer lesen, die auch lange gebraucht haben, bis es endlich funktioniert hat. Und auch, wie oft sie abgewiesen worden sind. Aber sie haben nicht aufgegeben. Einige sind ganz aus dem Faden verschwunden - sie sind anderweitig beschäftigt ;-)

Ich kann nur von mir ausgehen, wenn ich sage, je weniger ich mich gegen mein nächtliches Aufwachen gesträubt habe, umso seltener und kürzer sind diese Phasen geworden. In der Wut kann ich auch nicht einschlafen. Und wenn ich mir selber sage, dass ich jetzt unbedingt schlafen MUSS, weil ich morgen zur Arbeit muss, dann schlafe ich erst recht nicht ein. Keine Chance - und dann bin ich erst recht müde und die Wut wird beim nächsten mal noch grösser.

Nur Mut. Du hast einiges zu schaffen. Das ist wahr. Aber es ist zu schaffen, allerdings nicht mit einer Hau-Ruck-Aktion.

:)*

Z2wa[ck4x4


Hallo mettinger, ich werte Deine Beschwerden als Rückkehr Deiner Krankheit. Suizidgedanken hat man ja normalerweise nicht.

Ich halte für durchaus möglich, dass Du mit Deiner Interpretation Deiner Vorgeschichte (die ersten 2 Absätze) daneben liegst: Nach Deinen Angaben sind Deine Beschwerden nach 1 Jahr Wellbutrin und Zyprexa verschwunden; wie kommst Du dann auf die Idee, dass die Medis damit nichts zu tun hatten?

Du erwähnst Deinen Psychiater nicht; bist Du unter ständiger Kontrolle gewesen? Ist das Absetzen der Medis mit Wissen und Einverständnis Deines Psychiaters erfolgt? Das kann ich mir kaum vorstellen: Wenn die Medikamente nicht zufriedenstellend gewirkt haben, wären zunächst eine Dosisänderung und dann ein Medikamentenwechsel ratsam gewesen. Das Absetzen von Antidepressiva erfolgt übrigens in der Regel ein halbes bis ein Jahr nach dem Verschwinden der Symptome; für Antipsychotika gilt: 1 Jahr nach der ersten Akutphase, nach einem Rückfall 2 - 5 Jahre, nach mehrmaligen Episoden mindestens 5 Jahre. Ich sehe nicht, dass Du Dich daran gehalten hättest. Das Richtige wäre, das Problem mit Deinem Psychiater zu besprechen.

m4ettNing2exr


Hallo Optimismus,

Nein, rauchen tue ich nicht. Das mit der biologischen Uhr könnte stimmen, aber warum tritt das dann nicht jede Nacht auf?

Zum Sport: selbst wenn ich trainieren würde, wäre ich niemals muskulös. Mit einer zierlichen Figur kannst du höchstens dafür sorgen, dass dein Bauch etwas straffer wird. Und ich hätte sowieso nicht die Motivation dazu, mich nach Arbeit irgendwo hin zu begeben.

Und mit Frauen: bei der einen aus dem Kurs ist es jetzt schon wieder so dass ich glaube sie ist die einzigste, die tollste, die beste. Das war bei den anderen Mädels bisher genauso. Bei der letzten habe ich übrigens nicht Monate, sondern Jahre gebraucht bis ich mich von ihr losreißen konnte.

Hallo Zwack,

Du tust ja grade so, als würde ich wieder voll depressiv und schizophren da sitzen, was aber nicht der Fall ist. Die Selbstmordgedanken heute nacht hatte ich NUR wegen den andauernden Schlafstörungen. Ich hab dann übrigens, nach dem ich den Beitrag hier verfasst habe, mich noch mal niedergelegt und bis 12 durchgeschlafen. Und jetzt bin ich eh wieder guter Laune.

Zu den Medikamenten: Normalerweise sollten solche Medikamente nach ca. 4-6 Wochen wirken, was aber bei mir nie der Fall war. Und ich habe schon viel ausprobiert: Cipralex, Mirtabene, Wellbutrin, Zyprexa, Abilify, Leponex, Solian, Depakine. Und jetzt soll ich wieder welche nehmen, damit ich unkonzentriert bin und immer nur "starr nach vorne schaue"? Ganz zu schweigen von der Libido, die dann im Keller ist. Alle nehmen immer brav die Medikamente, aber keiner bedenkt dass die auch die Lebenserwartung stark verkürzen können.

Psychiater hätte ich auch keinen mehr, nur mehr nen Psychotherapeuten zu dem ich regelmäßig gehe.

Danke für die Antworten.

OLpt2imismxus


mettinger - es passiert wohl nicht jede Nacht, da Deine Leber nicht jede Nacht gleich viel zu verarbeiten hat. Sport ist in JEDEM Fall sinnvoll. Es geht ja nicht darum, sich Schwarzenegger-mässige Muckis aufzubauen. Und ein straffer Bauch ist besser als ein schlaffer Bauch. Wer regelmässig Sport treibt, schläft übrigens in der Regel auch besser. ;-)

Ich wiederholen noch mal zu Deiner ganzen Geschichte: Langsam und eines nach dem anderen. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Wie wäre es, wenn Du Deine normale Ernährung mal überprüfen würdest, ob die Deine Leber vielleicht belastet? Und fang trotzdem an, Dich zu bewegen. Muss ja nicht grad ein Hardcore-Training sein am Anfang. Wie wäre es mit regelmässigen Spaziergängen - egal bei welchem Wetter?

SuchwUarPzes Bxlut


Vor etwa 5 Monaten ist meine paranoide Schizophrenie und die schwere Depression wie durch Knopfdruck

Eine paranoide Schizophrenie verschwindet nicht einfach mal so. Ein dazugehöriges Symtom der Erkrankung ist: Man selbst hält sich nicht für krank. Definiert sich nur über Medikamente. Ich weiss wovon ich rede, meine Schwester hat die Diagnose seit 30 Jahren. Ab und an denkt sie, sie ist nur wegen der Medikamente krank und setzt diese ab. Das hat über kurz oder lang immer einen neuen Schub gegeben.

Hallo Zwack,

Du tust ja grade so, als würde ich wieder voll depressiv und schizophren da sitzen, was aber nicht der Fall ist. Die Selbstmordgedanken heute nacht hatte ich NUR wegen den andauernden Schlafstörungen. Ich hab dann übrigens, nach dem ich den Beitrag hier verfasst habe, mich noch mal niedergelegt und bis 12 durchgeschlafen. Und jetzt bin ich eh wieder guter Laune.

Ich kann mich Zwack nur anschliessen. Man fällt ganz schnell in die alten Muster und nicht immer ist das für einen selbst so klar. Ich rate dir dringend einen Psychiater zu suchen oder sich an den zu wenden, welcher dir die Diagnose gestellt hat. Du wirst mit deiner Erkrankung leben müssen. Sport und Ablenkung ist gut.

mDett{inJgexr


Du denkst also dass diese Schlafprobleme erst der Anfang sind? Oh Gott, einen neuerlichen Rückschlag würde ich nicht verkraften...5 Monate beschwerdefrei und dann wieder?! Das wäre die größte Niederlage meines Lebens!

Es kann doch nicht sein dass ich für den Rest meines Lebens den Stempel "Psychopath" trage...

Eine Frage: kann Musik eigentlich auch einen erheblichen Einfluss auf die Psyche haben? Denn ich höre seit 2007 das Genre "Dark Electro", das ist so ziemlich die dunkelste und teilweiste melancholischste Musik die es überhaupt gibt. Zu dieser Musik hat mich auch "Darth Mathious", meine frühere zweite Identität, geführt (ich war ein dunkler Lord der Goth). Mehrere Versuche, auf eine andere Musiksparte umzusteigen, blieben erfolglos...nur diese Musik gefällt mir. Aber vielleicht glaube ich nur, gegen diese Musik immun zu sein und sie ist in Wirklichkeit doch schlecht?

Ja OK, ich werde in den nächsten Tagen mal auf die psychiatrische Ambulanz schauen, dort wo mir die Diagnose gestellt wurde.

O\pti)mihsxmus


mettinger - alles im Leben kann uns beeinflussen. Wenn ich merke, dass ich einbreche, dann höre ich bewusst aufmunternde, leichte Musik. Aber dass diese Musikrichtung Dich geradeweg in einen neuen schizoiden Schub versetzen würde, kann ich nicht beurteilen.

Willst Du nicht doch sicherheitshalber mit dem Psychiater Rücksprache halten, der Dir die Medikamente verordnet hatte? Man kann ja das eine tun und muss das andere deswegen nicht immer zwingend lassen.

Für diese Nacht wünsche ich Dir erholsamen Schlaf bis zum Morgen. :)*

j5u+nge MKatze


@ mettinger

Du denkst also dass diese Schlafprobleme erst der Anfang sind? Oh Gott, einen neuerlichen Rückschlag würde ich nicht verkraften...5 Monate beschwerdefrei und dann wieder?! Das wäre die größte Niederlage meines Lebens!

Das ist wirklich keine Niederlage, sondern eine Erkrankung, die wahrscheinlich nicht heilbar ist. Daran ist nichts verwerfliches. Es ist eine Erkrankung wie jede andere. Du solltest das erkennen und akzeptieren. :)*

Es kann doch nicht sein dass ich für den Rest meines Lebens den Stempel "Psychopath" trage...

Du bist deshalb noch lange kein Psychophath. Du bist ein ganz normaler Mensch, der psychisch krank ist. :°_ :)*

Psychopharmaka sollte man nie ohne ärztliche Aufsicht absetzen. Ich finde gut, dass Du zur psychologischen Ambulanz gehst. :)* Das ist sehr sehr wichtig, denn Suizidgedanken sind nicht zu unterschätzen. Sollten nochmal Suizidgedanken auftreten, kannst Du Dich ruhig auch an die Telefonseelsorge wenden:

[[www.telefonseelsorge.de/index.html]]

Ich bitte Dich, wenn Du mit diesen Gedanken nicht mehr alleine zurecht kommst, Dir unbedingt Hilfe zu holen. :)* Das ist dann auch keine Niederlage, sondern ein sehr vernünftiges Handeln. :)* :)*

Medikamente haben alle Nebenwirkungen. Die einen mehr, die anderen weniger. Man muss da oft einige Medikamente ausprobieren bis man ein passendes gefunden hat.

Wenn Du nachts wach wirst, drehe Dich einfach um, lege Dich wieder ganz gemütlich hin und denke über etwas schönes nach. Schaue, dass es Dir nicht zu warm und nicht zu kalt ist. Denke nur an etwas schönes und nicht daran, dass Du jetzt weiter schlafen möchtest oder musst. Stehe nicht unnötig auf und wälze Dich nicht im Bett. Bleibe ruhig und versuche Dich zu entspannen.

Du solltest Dich täglich bewegen und wenn es nur einen Spaziergang ist. Da kommst Du auch raus und unter die Leute. So kannst Du auch eine Freundin kennen lernen. Wenn Du dazu noch Deine Erkrankung akzeptierst und Dich nicht als Psychopath abwertest, hast Du mit Sicherheit auch Erfolg. Bei Beziehungen stehen menschliche Werte im Vordergrund und nicht das Aussehen.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft. :)* :)* @:) *:)

mBettin@ger


Um 1:20 aufgewacht und nichts ging mehr! Solche Schlafprobleme hatte ich nicht mal in der ärgsten depressiven Phase. Jetzt steigt die Selbstmordgefahr enorm!

Optimismus, ich habe einen Hass auf meine alte Psychiaterin. Nein, ich werde auf die Ambulanz gehen.

und denke über etwas schönes nach

und wenn es nichts Schönes bisher gab?

Schaue, dass es Dir nicht zu warm und nicht zu kalt ist.

Mir ist immer entweder zu kalt oder zu warm, da kann ich mit der Decke herumtun wie ich will!

Für die Bewegung habe ich mir folgendes schon vor langem eingeführt: beim Musikhören gehe ich immer im Zimmer auf und ab, das kommt dann auch auf locker 2 Stunden gehen pro Tag. Und dann wäre auch noch die Strecke vom Bahnhof zur Arbeit, was insgesamt auch auf 30 Minuten Gehzeit kommt.

Ich verschließe mich ja nicht hinter der Tür. Erst Freitag ging ich mit Freunden fort.

Ich wünsche Dir alles Gute und viel Kraft.

Danke!

OApt8imi)s;mus


mettinger - Tut mir leid, dass das mit dem Schlaf nicht geklappt hat - jedenfalls nicht so, wie gewünscht. WAS sagt denn Dein Psychotherapeut zu der ganzen Sache?

Ansonsten finde ich die Argumente von der jungen Katze auf jeden Fall überdenkenswert für Dich. Unter einem Psychopathen versteh ich was Anderes.

W]ar ]mal zder* Kater


Hi Mettinger

ob deine Schlafprobleme jetzt die Rückkehr eines neues Schubes sind kann ja niemand hier wirklich beantworten. Deshalb ist der Besuch der Ambulanz eigentlich die beste Idee. Ernst nehmen würde ich das schon, es gibt Frühwarnzeichen und dazu gehören einsetzende Schlafstörungen. Je früher man interveniert umso besser.

Übrigens heisst die Diagnose paranoide Schizophrenie nicht zwangsläufig lebenslange Krankheit, bei einem Drittel tritt nur ein Schub im Leben auf und bei einem Drittel klingt es nach 2 oder mehr Schüben wieder ab. Das ist eben leider eine sehr ernste Erkrankung, bei der man sehr gut auf sich aufpassen muss.

s8ystXemaNtikexr


die Fische brauchen grundsätzlich ihre Nachtruhe, (anders antürlich, wenn da einer raus will,) wie kann man den beruhigen? warum regt sich dieser Fisch nachts so auf?

5.40 h ist schon sehr früh

m@etti*ngexr


Hallo Optimismus,

Mein Psychotherapeut hat am Montag (ja, er hat auch feiertags Zeit!) auch gemeint, dass er sich nicht sicher ist, hat es aber für bedenklich gehalten und mir eben vorgeschlagen, zumindest auf die Ambulanz zu gehen.

Ja und da war ich heute schon. Der Psychiater der mir zugeteilt wurde den kannte ich schon von stationärer Aufnahme. Er hat gemeint dass alle 3 Symptome, also diese Würgereflexe, die Kopfschmerzen und die Schlafstörungen typische Symptome für Stress und Belastung sind. Da frage ich mich: woher kommt der Stress? OK am Anfang war viel zu tun in der Arbeit und ich habe mich mit eisernem Willen reingehängt, aber letzte Woche war fast gar nichts zu tun. Es könnte nur sein, dass mich das Nichtstun auch stresst. Ich scheine wohl nicht stark genug für die Arbeitswelt zu sein.

Außerdem hat er auch gesagt, obwohl er betont hat dass er mir nicht Angst machen will, dass diese Schlafstörungen wirklich eine Vorentwicklung eines neuen Schubes sein könnten. Zum Glück war er nicht darauf aus, mir soviele Medis wie möglich zu verschreiben. Er hat mir nur Zyprexa 15mg gegeben. Damit sollte das Durchschlafen wieder gehen. Aber ich werde unkonzentriert sein, das versichere ich euch! Ist mir aber auch schon egal, ich will jetzt endlich gescheit schlafen.

Hallo War mal der Kater,

Schön von dir zu lesen, auch wenn du dich vielleicht gar nicht mehr an mich erinnern kannst!

Hallo systematiker,

Der Fisch regt sich auf weil das Becken zu klein ist. Laut Lexikon benötigt er mindestens 500 Liter, ich habe aber nur 200. Ich habe ihn zum Geburtstag bekommen, sonst hätte ich ihn mir eh nicht gekauft.

O3ptimixsmus


mettinger - gut, dass Du gegangen bist. :)^ Stress kann viele Ursachen haben. Nu wirf mal die Flinte nicht gleich ins Korn. Manchmal braucht es eben etwas Zeit, bis man in der Arbeitswelt zurecht kommt. Versuche, Dir einen echten Ausgleich zu schaffen. Stress wird übrigens auch durch Bewegung gebessert. Geh öfter mal raus, sieh zu, dass Du mehr frische Luft bekommst. Das wird Dir bestimmt nicht schaden. Und Deiner Konzentration auch nicht. Auch wenn die Medikamente da sicher auch einen Einfluss haben werden.

:)*

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