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Hypochondrie und Hiv-Phobie

HGypoGchondexr87 hat die Diskussion gestartet


Hallo!!!

Ich leide schon seit längerem an leichter Hypochondrie, es war nie so schlimm, aber ich hatte schon immer große Angst vor Krankheiten, also vor wirklich schlimmen Krankheiten, eine Erkältung oder Grippe macht mir nichts aus...

Jedenfalls beginnt das ganze gerade sich extrem zu verschlimmern.

Ich hatte vor ein paar Wochen einen HIV Test machen lassen, wegen eines eigentlich nicht vorhandenen Risikos.

Es hat nur Petting und passiver Oralverkehr stattgefunden, was laut Aidsberatung keine Möglichkeit der Ansteckung darstellt. Naja ich wollte sicher gehen und hab mich trotzdem testen lassen, war natürlich negativ, eigentlich sollte ich jetzt froh sein und mein Leben genießen, aber jetzt fange ich an das Testergebnis anzuzweifeln... es könnte ja was schiefgelaufen sein...

Und naja da mich da gerade so richtig reinsteigere wird auch die Angst vor anderen Krankheiten immer schlimmer.

Mir gehts körperlich wirklich gut, ich bin erst 22 Jahre alt und ich habe keinerlei Symptome aber bin dennoch der Meinung, dass ich irgeneine schlimme Krankheit haben könnte...

Ich kommte mit der Situation einfach nicht mehr klar, ich habe an nichts mehr wirklich Spaß, da ich dauernd nur an Krankheiten denke.

Ich weiß echt nicht was ich machen kann, damit das besser wird.....

Ich beginne wirklich mir meine ganze Zukunft zu versauen, nächste Woche beginnt wieder die Uni nach den Semesterferien, ich war wirklich eine gute Studentin, eigentlich die beste meines Jahrgangs und naja im Moment bin ich einfach zu unmotiviert um mich um die Uni zu kümmern, weil ich mir denke, was bringt mir das alles wenn ich am Ende doch eine schlimme Krankheit habe....

Außerdem wollte ich bald ein Auslandsseemster machen, wozu ich mich bald bewerben muss, aber auch dazu habe ich im Moment keine Lust.... stell dir vor du bist ganz allein im Ausland und wirst krank.... ich habe wirklich Angst deswegen die Chance eine wirklich wichtige Erfahrung in meinem Leben zu machen zu verpassen...

Ich war auch schon bei einer psychologischen Beratungsstelle, alelrdings nur einmal.

Sie meinte, sie hätte den Eindruck, dass ich nicht wirklich bereit dazu wäre. Was auch sein kann, weil mein Unterbewusstsein denkt "Was bringt mir psychologische Beratung, wenn ich am Ende krank bin".

Naja ich werde Versuchen, dies trotzdem weiterzumachen, aber die fängt erstmal an mit Kindheit aufarbeiten und mögliche Ursachen suchen, das wird alles sehr lange dauern....

Daher wollte ich hier einmal fragen ob jemand diese Situation kennt und mir vielleicht Tipps geben könnte.

Würde mich wirklich sehr über jede Hilfe freuen, bin wirklich am Ende mit den Nerven!

Antworten
H$yp%ochonidexr87


Hey,

kann mir denn niemand helfen??

Niemand der vielleicht auch schonmal in einer solchen Situation war oder der mir sagen könnte was ich änder könnte, um aus dieser Phase wieder rauszukommen...

Es geht erst seit 1-2 Monaten so, vorher gings mir gut.... deshalb will ich so schnell wie möglich was dagegen machen um nicht zu tief da rein zu rutschen....

SRaschDa_S


Versteh mich nicht falsch, aber so schnell ist man kein Hypochonder. Angst vor Krankheiten hat jeder Mensch und nervlich sehr angeschlagen sind auch viele Leute immer mal. Wenn aber Dein komplettes Leben flöten geht, weil Du Dich 24 Stunden am Tag nur noch mit Krankheiten und dem Tod beschäftigst, dann such Dir professionelle Hilfe.

L{exie!Tw}ilighxt


Wenn du bereit für eine Therapie bist, fang so schnell wie möglich damit an.

Sascha_S hat zwar recht, man ist nicht sofort Hypochonder, nur weil man Angst vor Krankheiten hat, aber deine Lebensqualität geht verloren und du darfst dich nicht komplett von so etwas beeinflussen lassen.

Bei mir fing vor 4 Jahren das Gleiche an wie bei dir, nur dass ich dachte, ich hätte einen Gehirntumor.

Hätte ich damals direkt etwas dagegen unternommen und hätte eine Therapie gemacht, würde ich jetzt keine Medikamente gegen Psychosen nehmen.

Irgendwann wird dieses "Krankheiten-Einbilden" zum Wahn und dann hast du eigentlich überhaupt kein Leben mehr, als Abwehrreaktion deines Körpers fängst du an in Watte zu leben und hast einen Tunnelblick.

Lass es nicht so weit kommen...

Übrigens: Versuch dir doch mal rational klarzumachen, dass es 1. nie ein Risiko gegeben hat, das zu einer HIV-Infektion geführt haben könnte und 2. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Test falsch negativ ausfällt eigentlich gleich 0 ist.

:)*

Hlypochonzderx87


Vielen Dank erstmal für die Antworten!

Sascha_S hat zwar recht, man ist nicht sofort Hypochonder, nur weil man Angst vor Krankheiten hat, aber deine Lebensqualität geht verloren und du darfst dich nicht komplett von so etwas beeinflussen lassen.

Ich weiß, dass ih vielleicht noch kein richtiger Hypochonder bin, ich bilde mir zum Beispiel keine Symptome ein, mir gehts körperlih gut, ich renne auch nicht dauernd zum Arzt, ich denke aber immer "Was wäre, wenn doch irgendwas wäre...."

Und ich bin eben auf dem besten Weg dazu mich in sowas reinzusteigern.

Ich habe momentan keine Lust mehr über meine Zukunft nachzudenken bzw etwas für die Zukunft zu planen und werde bei solchen Gesprächsthemen traurig, weil ich Angst davor habe, keine Zukunft zu haben....

Ich weiß, dass man so nicht denken sollte, aber ich werd die Gedanken nicht los....

Ich werde ja eine psychologische Behandlung machen, aber ich bin dennoch noch nicht wirklich davon überzeugt, dass dies etwas bringt.... und das ist das Problem, ich glaube ohne Überzeugung gehts nicht...

Übrigens: Versuch dir doch mal rational klarzumachen, dass es 1. nie ein Risiko gegeben hat, das zu einer HIV-Infektion geführt haben könnte und 2. die Wahrscheinlichkeit, dass ein Test falsch negativ ausfällt eigentlich gleich 0 ist.

Das mit dem Risiko ist so ne Sache, manche sagen eben doch, dass es evtl ein geringes Risiko gab, man liest so viele verschiedene Meinungen...

Und der Test, naja dass ein Test normalerweise nicht falsch negativ ist, habe ich auch schon gehört, aber ich habe Angst davor, dass ich ihn zu früh gemacht habe. Es wird zwar überall (hier im Forum und auch bei offiziellen Aids-Beratungsstellen) gesagt, dass ein Test nach 3 Monaten sicher ist, aber es soll eben ganz seltene Fälle geben, bei denen die Antikörperbilung länger dauert. Ich habe den Test nach 5 Monaten gemacht und daher irgendwie immernoch Angst....

LxexieOTrwil^ight


ich bilde mir zum Beispiel keine Symptome ein

Das kann ziemlich schnell gehen, wenn du nichts dagegen unternimmst.

Im Januar fing das ganze auch mit HIV an und bei mir bestand durchaus ein geringes Risiko, da ich vor einem Jahr ungeschützten GV mit jemandem hatte, den ich kaum kannte. Dann rechnete ich zurück und tadaaa 6 Wochen nach meinem kleinen Ausrutscher hatte ich eine furchtbar schlimme Mandelentzündung, lag eine Woche im Bett mit Fieber und geschwollenen Lymphknoten.

Kurz danach fingen meine Hände ständig an zu schwitzen, ich hatte Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, konnte nichts mehr essen, aber rational betrachtet, waren das alles reine Stresssymptome.

Der Test war natürlich negativ, aber es war dann schon zu spät, mein Kopf hat dicht gemacht und ich bin depressiv geworden und genau davor musst du aufpassen.

Ich habe momentan keine Lust mehr über meine Zukunft nachzudenken bzw etwas für die Zukunft zu planen und werde bei solchen Gesprächsthemen traurig, weil ich Angst davor habe, keine Zukunft zu haben....

Du solltest mit jemandem über genau diese Ängste reden. Die Ursachen dafür müssen nicht unbedingt deine Hypochondrie (oder auch nicht Hypochondrie ;-) ) sein, sondern können tief im Unterbewusstsein verankert sein.

Ich werde ja eine psychologische Behandlung machen, aber ich bin dennoch noch nicht wirklich davon überzeugt, dass dies etwas bringt.... und das ist das Problem, ich glaube ohne Überzeugung gehts nicht...

Steiger dich doch nich da rein, dass es nichts bringt. Du hast erstmal die 5 Anfangssitzungen und wenn du merkst, dass du immer noch nicht überzeugt bist, kann man immer noch nach anderen Lösungen suchen.

Ein HIV Test kann sogar schon früher als 3 Monate nach dem vermeintlichen Risikokontakt ein richtiges Ergebnis anzeigen, diese drei Monate sind schon großzügig gerechnet, damit es eben nicht zu falschen Ergebnissen kommt.

Ein falsch negatives Ergebnis ist viel seltener, als ein falsch positives... Mach dir keinen Kopf @:)

Haypohchondxer87


Also Symptome wegen HIV hab ich wirklich gar keine.

Ich hatte 4 Wochen danach ne heftige Grippe und mir etwas Sorgen gemacht, diese hat sich dann allerdings als Schweinegrippe herausgestellt und ich dachte mir, wenns die Schweinegrippe ist, dann sinds ja keine grippeähnlichen Symptome und war erstmal beruhigt. Das war im November, da war auch bei uns an der Uni wirklich jeder krank (die Vorlesungen waren teilweise komplett leer) da hab ich mir dann echt keine Sorgen mehr gemacht.

Aber mittlerweile hab ich ja sehr viel gelesen und herausgefunden, dass diese Symptome eh nicht immer auftreten müssen und sehr oft auch gar nicht auftreten.... das hat mir dann wieder Angst gemacht....

Du solltest mit jemandem über genau diese Ängste reden. Die Ursachen dafür müssen nicht unbedingt deine Hypochondrie (oder auch nicht Hypochondrie ;-) ) sein, sondern können tief im Unterbewusstsein verankert sein.

Ich werde wohl am Montag gleich mal n neuen Termin machen, die meinte halt ich sollte mir erstmal genau überlegen ob ich das wirklich will und mich dann halt wieder melden wenn ich mir sicher bin. Aber ich werds auf jeden Fall mal wieder versuchen...

Ein HIV Test kann sogar schon früher als 3 Monate nach dem vermeintlichen Risikokontakt ein richtiges Ergebnis anzeigen, diese drei Monate sind schon großzügig gerechnet, damit es eben nicht zu falschen Ergebnissen kommt.

Das weiß ich natürlich schon, also mir wurde gesagt, dass die Tests eigentlich nach 8 Wochen schon ziemlich sicher sind...

Aber naja, dass es normalerweise hätte nachgewiesen werden müssen ist mir schon klar, aber es geht mir ja gerade um diese Sonderfälle....

Niemand kann mir sagen ob ich vielleicht ein Sonderfall bin.

Das gleiche gilt auch für die Übertragungswege, es ist vielleicht auf die Art und Weise wie es bei mir war relativ unwahrscheinlich, aber sicher irgendwie möglich...

Ein falsch negatives Ergebnis ist viel seltener, als ein falsch positives... Mach dir keinen Kopf @:)

Ein falsch negatives Ergebnis sollte es eigentlich nicht geben, die Tests sollten schon sehr sicher sein, aber naja nichts ist unmöglich...

Ich weiß, es müssten sehr viele Sonderfälle eingetreten sein, dass es möglich wär, dass ich es doch haben kann.... aber es ist eben nicht komplett unmöglich und das macht mich wahnsinnig

HKypoc-hondFer8x7


kann mir denn sonst keiner helfen oder mal etwas zu dem Thema sagen??

Ich würde mich echt freune, wenn ich Leute finden würde, mit denen ich mich austauschen könnte.

Gibt es niemanden der etwas ähnliches erlebt hat?

pp>rrrnengxe


hey hypochonder87

mir gehts genau wie dir! bei mir ist das ganze jetzt schon ziemlich lange her. auf jeden fall hatte ich angst mich angesteckt zu haben (ich hatte ungeschützten geschlechtsverkehr - das war im juli/august 2008 - bin mir nicht mehr ganz sicher, auf jeden fall wars im sommer 2008)später in diesem jahr, um genau zu sein im dezember (also 5 monate später, wenn wir von august ausgehen), kam plötzlich die angst.

ich war zuhause, hab gegoogelt, hab geweint, hab alle 10 minuten meine Lymphknoten auf Schwellungen abgetastet...bis ich mich entschloss einen HIV Test machen zu lassen. Ich war auf der Homepage einer Aids-Hilfe-Stelle wo stand "Der Test schützt nicht vor einer Ansteckung, aber er schafft Gewissheit". Ich wusste in dem Moment als ich das las, dass mir wirklich nichts nützen würde, ausser die Gewissheit es nicht zu haben. Kein Forum und auch sonst keine andere Internetseite!

Die Woche in der ich auf das Testergebnis wartete waren der Horror. Ich fuhr wieder zur Aids-Hilfe-Stelle, wo ich mir meinen anonymen Test abholte - welcher nach 5 Monaten zw Risikokontakt und Testung NEGATIV war! Ich war erleichtert, mir fiehl ein Stein vom Herzen.

Doch diese Erleichterung hielt nicht lange. Schon beim nächsten Mal als ich Halsweh hatte, war die Angst wieder da. Ich weiss, jeder andere der soetwas liest, wird sich denken "komm mal runter - bleib locker, nach 5 monaten ist ein negativer Test auch negativ". Manchmal kklingt es auch für mich selbst absurd, was ich mir da einrede. Jede Aids-Kampagene die ich irgendwo im TV, Zeitung sonst wo sehe deute ich als ein "Zeichen". Wenn auch nur irgendwo das Wort AIDS oder HIV fällt, bekomm ich fast einen Schweissausbruch.

Ich bin zu feige einen zweiten Test machen zu lassen, in der Angstd, dass sich das Ergebnis doch noch ändert. Ich glaube dir gehts gleich? Vllt sollten wir es zusammen machen? Du machst einen zweiten und ich auch? Ich weiss der Schritt is so verdammt groß, aber wir haben ihn doch beim ersten mal auch gemacht, oder? Ich hab auch Angst, denke immer an das. Ich weiss wies dir geht!

H5ypochXonder8x7


Hey,

dir gehts ja echt genauso wie mir....

da sollte man meinen, der zweite test sollte einfacher sein, aber ist er irgendwie ganz und gar nicht.

ich habe auch schon überlegt, dass ich es einfach verdränge und so mache als wäre ich gesund, aber ich bwefürchte dass ich das nicht schaffe....

Alle anderen schließen nach 3 Monaten mit dem Thema ab, ich weiß nicht warum wir das nicht können....

Aber zusammen n test machen wär sicher gut. Wo kommst du denn her? Das kannste mir auch gerne in ner privatnachricht schreiben, falls du das hier nicht willst.

Vielleicht isses ja net so weit, dann könnten wir echt zusammen hingehn, weil ich glaub ich bräuchte echt jemanden der mit mir dorthin geht, es fällt mir so schrecklich schwer, ich hab solche angst, dass sich was ändert, auch wenn alle sagen, dass das eigentlich nicht sein kann....

Wenn wir doch zu weit auseinander wohnen könnten wir ja trotzdem zur gleichen zeit den test machen und uns dann in der zeit gegenseitig aufbauen, das wäre auch super.

Würde mich freune wieder was von dir zu hören

M"e*mph'is_u=ltraliGgh7t


ruf doch bei einer hellseher hotline an und frag dort! Viversum.de

HMypocZhondexr87


ne sorry, aber von sowas halte ich nix.

ich brauch schon ein wissenschaftliches testergebnis, dass mir bestätigt, dass ich gesund bin.

M6emph,isg_ultkraligxht


Den hattest du ja! Desswegen dachte mir, wenn du wissenschaftlichen Testergebnissen nicht vertraust, dann astrologischen Prophezeiungen.

Ein 2 Test ist doch sowieso nur für jene erdacht, die positiv getestet wurden und es nicht glauben möchten oder wahr haben können.

Hgypocho=ndexr87


Ich will deshalb einen zweiten Test machen, weil es wohl seltene Fälle geben soll, die erst später Antikörper bilden und ich habe Angst zu diesen seltenen Fällen zu gehören....

Und das mit dem zweiten Test für diejenigen, die positiv getestet wurden, stimmt ja auch überhaupt nicht. Der Test ist deshalb weil der Antikörpertest auch auf andere Antikörper reagieren kann, deshalb muss ein weiterer Test durchgeführt werden um wirklich sicher zu sein, und nicht weil die jenigen es nicht glauben möchten....

trsunam}i_x[e


Ich habe momentan keine Lust mehr über meine Zukunft nachzudenken bzw etwas für die Zukunft zu planen und werde bei solchen Gesprächsthemen traurig, weil ich Angst davor habe, keine Zukunft zu haben....

Wenn du HIV positiv bist, hast du sehr wohl ne Zukunft. Oder hast du in letzter Zeit vermehrt von AIDS Todesfällen in D gehört. :|N

Junge, schlepp deinen Arsch zum Arzt und sieh zu das du ne Therapie anfängst. Kann das alles nicht glauben

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