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Hat jeder Mensch sein Schicksal?

K#ugelsch`reriXberGirxl hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute

Ich habe in meinem doch vergleichbaren kurzen Leben schon einige unschöne Dinge erleben dürfen, auf die ich gerne verichtet hätte.

Tot von Verwanten & Bekannten, Krankheit, Enttäuschungen, usw!

In den Zeiten hab ich mich immer wieder gefragt: Ist unser Leben wirklich vorher bestimmt? Können wir einfach nix dagegen machen?

Ist das wirklich Schicksal oder einfach Pech? Ist das Leben von jedem einzelnen wirklich vorher bestimmt?

Antworten
S~ilver 6Stalrlxight


Hallo KugelschreiberGirl,

nun, ich bin nicht gläubig wenn es um geistliche Instanzen wie Götter geht - aber ich denke dennoch, dass jeder Mensch sein Schicksal hat, das sich wie ein roter Faden durch sein Leben zieht. Ich denke allerdings nicht, dass es von Anfang an fest bestimmt ist, sondern sich mit jeder unserer Entscheidungen in eine neue Richtung entwickeln kann.

Man darf sich auf gar keinen Fall vom Schicksal versklaven lassen, denn dann hört man denke ich auf, der zu sein, der man ist.

Ich glaube, ich klinge heute wirr, aber verstehst du, was ich sagen möchte?

Oder wie siehst du das?

PSonxgo


Ich glaube schon. Mir sind schon viele Dinge passiert, die im ersten Moment schwierig waren oder umständlich, d,h. ich mußte oftmals schwierige Entscheidungen treffen, um meinen Lebensweg weiterzugehen. Das war oft schon anstrengend, weil es neu war und man sich auf neue Situationen einstellen mußte, die vielleicht nicht so bequem waren wie die alten, man mußte liebgewonnene Gewohnheiten aufgeben oder ändern. Aber, was ich gemerkt habe: Es geht immer irgendwie weiter, und, was ich finde, auffällig ist: Es war am Ende immer gut, so wie es gekommen ist, d.h. jede Veränderung im Leben, sei sie auch unbequem, traurig, anstrengend, fremd, ist schlußendlich für irgendwas anderes gut. D.h. etwas anderes hätte niemals-ich nenne es mal- in Gang kommen können ohne die vorhergehende Veränderung, und bis jetzt war es bei mir schlußendlich fast immer ein positiver Ausgang.

Von daher glaube ich schon, das jeder Mensch ein Schicksal hat. Wie ein Buch. Irgendwann ist das 1. Kapitel vorbei, dann kommt das 2. usw.... Das Buch ist geschrieben, und wir können an den einzelnen Akten nur Kleinigkeiten ändern, aber nicht das ganze Kapitel ;-)

In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag *:)

Swpescxhel


Jede Entscheidung die wir treffen mündet in Konsequenzen die wir tragen müssen. Je nach dem wie dir Konsequenzen ausfallen (gut/schlecht) gestalten sich die Abschnitte in unserem Leben, in denen sie eine Rolle spielen.

Natürlich gibt es auch Dinge die auf uns zukommen die wir nicht beeinflussen können ( Tod/Krankheit von Freunden& Verwandten) aber das ist nicht DEIN "schicksal" sondern nur ein Umstand der dich beeinflusst.

Vorrausgeschrieben ist glaube ich nix im Leben. Und selbst wenn,würdest du eh nicht in deinem "Schicksalsbuch" lesen dürfen und schauen was auf dich zu kommt.

Die Zukunft bleibt immer ein Geheimniss, ob vorbestimmt oder nicht.

lg Speschel

EDlde[rsCcroll


Hallo,

Ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Ich musste auch schon genug mitmachen. Ich habe mir auch immer die Frage gestellt: Warum ist das jetzt gerade mir passiert? Und kam dann auf die Antwort, dass man die "Handlungen" die einem Leben geschehen (also die mit Tod von geliebten, Krankheit, Sorge und auch Entteuschung) meistens nicht beeinflussen kann. Es geschieht einfach. Aber so wie die User vor mir geschrieben haben, gibt es kein Schicksal dass die vorbestimmt ist. Vieles geschiet einfach und man kann nichts daran ändern. Es ist ja aber auch nicht so dass NUR schlechte Dinge passieren. Oft stößt man auch auf Hoffnung und neue Freunde.

All diese Sachen machen dich aus, sie prägen dich.

Viele können nicht ein bisschen davon nachempfinden was du schon erleben musstest.

Deine eigene Zukunft kannst du (so denke ich) sehr stark beeinflussen. Das was aber um die herum geschiet, geschiet und du kannst meistens nichts dagegen machen.

Lass alles andere auf dich zukommen und denke daran: du bist nicht allein mit dieser Frage

lg, Elderscroll

m$a-iBsi91


Ich denke nicht das es ein Schicksal geben kann , mal angenommen es würde es Schicksal geben könnte man sich ja "fallen" lassen und nichts mehr für sein Leben tun weil es ohnehin vorbestimmt ist und man keine Chance hat etwas zu ändern, aber war es so vorbestimmt das man sich fallen lässt ?

Das ganze erinnert mich an Matrix , wo Neo zum ersten mal das Orakel besucht , er stößt eine Vase runter weil er sich umdreht nachdem das Orakel ihn darauf hingewiesen hat (Soweit ich das in Erinnerung habe), wäre das auch passiert wenn sie ihn nicht darauf hingewiesen hätte ? Oder war es quasi vorbestimmt das ihn darauf hinwies damit das Ereignis eintreten konnte worauf sie ihn hinwies ?

Ich denke das jeder Mensch von Geburt an gleich ist , erst der Lernprozess namens Leben macht ihn zu dem was er ist , je nach dem wie man sich entscheidet kann man das oder das werden .

Ein Schicksal wird meiner Ansicht nach gerne erfunden damit man die Konsequenzen einer Entscheidung nicht selbst tragen muss , weil es ja so vorbestimmt war .

S_and*ra200x6


Guter Beitrag und netter Denkanstoß.. das mit Matrix hat mich auch verblüfft damals, und da war ich gerade 12.. ich dachte immer, wenn sie nichts gesagt hätte, wäre die Vase ja nicht runtergefallen ":/ .. so ist es doch im echten Leben auch irgendwie.. wir reagieren auf alle Einflüsse, aber das ist so komplex!

Ddann gibt es ja diese These, dass eine Zehntausendstelsekunde, bevor wir bewusst eine Entscheidung treffen, das Unterbewusstsein sie bereits getroffen hat.. Stichwort Determinismus etc. Das sind alles sehr spannende Fragen!

Ich denke, wir können viel mehr steuern, als wir wollen, aber immer "gefangen" im Rahmen der eigenen Erfahrungen und Einflüsse und auch Gene... sich in sein "Schicksal" zu ergeben und zu jammern hat jedenfalls noch keinem geholfen! :|N

swomeyoneW to txruxst


Nur solches, dessen eigener Schmied man ist ;-). Ich denke, jeder Mensch formt selbst seinen Weg, ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass irgendwelche Götter/höheren Mächte sich für Krethi und Pleti Schicksale ausdenken.

Auch Determinismus ist letztlich nichts anderes, als Angst vor Führungslosigkeit.

CKahrolsiixn


Ich finde das Jeder Mensch SEIN schicksaal hat :-)

Nur manchmal kann man sein Schicksaal eben selbst in die Hand nehmen.

Ich denke es geschieht alles aus einem bestimmten Grund und soll so sein.Verluste und Verletzt zu werden gehört einfach dazu. Ich kenne niemand dem es mal nicht so ging.

Aber wie gesagt das Schicksaal bringt einem auch wieder auf den richtigen Weg.

Ist meine errliche Meihnung :-D

bin vieleicht aber auch ein bisschen Abergläubich :D

AGnwonymu?sx04


Ich habe gerade selber überlegt, ob ich so einen Faden anlege und wollte vorher mal schauen, ob es so einen Diskussions-Thread nicht schon gibt und bin da auf diesen Beitrag gestoßen. Ich würde den Faden gerne mal wieder an die Oberfläche holen und vielleicht mit anderen darüber diskutieren. Anderenfalls will ich einfach nur mal meinen Senf dazugeben. ;-D

Also die ersten zwei Jahrzehnte meines Lebens habe ich mir kaum darüber gemacht, ob unser Leben vorbestimmt ist und was das alles soll. Ich habe vielmehr einfach so dahin gelebt. Letztes Jahr habe ich dann angefangen, mein Selbstwertgefühl zu trainieren, da ich nicht wirklich viel davon besaß. In Zusammenhang damit habe ich natürlich auch angefangen, mehr über mein Leben nachzudenken. Ich bin zu dem Schluss gekommen, das jeder sein Schicksal hat, es aber auch in gewisser Weise beeinflussen kann. Ich habe auch lange überlegt, warum ich ausgerechnet den Sch*** erleben musste, den ich erlebt habe. Meine Antwort: Mein Schicksal hat mir dieses Buch geschickt (bzw. es mir durch meine Mutter zukommen lassen ^^), es lag erst Ewigkeiten bei mir herum, bis ich mich dazu entschlossen habe, es anzugehen. Also was ich sagen will: Mein Schicksal hat mir die Möglichkeit gegeben und ich konnte selber entscheiden, ob ich will oder nicht. Ich habe mich dafür entschieden und damit mein Schicksal und meine Zukunft beeinflusst.

Vor ein paar Tagen gab es dann wieder so eine Situation. Ich habe jemand nettes kennen gelernt und wurde gefragt, ob wir uns näher kennen lernen wollen. Ich konnte entscheiden: ja oder nein. Aber ich muss zugeben, heute habe ich angefangen zu überlegen, ob unser Leben nicht vollkommen vorherbestimmt ist und wir es vielleicht doch nicht beeinflussen können. Ich habe zwar ja gesagt, aber bisher ist es immer noch nicht zum Kontakt gekommen, was mich ein wenig zweifeln ließ. Ich gebe zu, ich habe etwas ungeduldig gehandelt und es damit vielleicht ein wenig verbockt oder verzögert. Und damit mir das nicht noch einmal passiert, habe ich mich dazu entschieden, meine Ungeduld zu trainieren. Deshalb habe ich heute angefangen zu überlegen, ob es nicht sein so sein sollte. Dass ich wiedermal enttäuscht werde, nur damit ich lerne, meine Ungeduld zu zügeln. Ich habe mir selber zwar geschworen nicht aufzugeben, ehe ich nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe, aber so langsam verliere ich die Hoffnung. Als ich die Beiträge hier gelesen habe, habe ich meine Hoffnung und meinen Glauben wiederbekommen. Danke dafür, nebenbei. ;-D

Also ich stimme in vielem, was hier geschrieben wird mit den Verfassern überein. In bestimmter Hinsicht gibt es das Schicksal schon, an den Zufall glaube ich eher weniger. Mit jeder Entscheidung, die man trifft, kann man es beeinflussen. Hinter jedem Erlebnis gibt es einen bestimmten Sinn und den gilt es zu finden. Im Grunde will uns unser Schicksal ja nix böses, es mag uns und will nur das beste für uns. Das müssen wir uns immer vor Augen halten und dürfen es nie vergessen. Dann bekommen wir auch nicht den Eindruck, dass es uns verlassen hat oder uns alle im Stich lassen.

Man sagt ja nicht umsonst: Immer positiv denken. ;-)

AOnonyVmus0x4


Huch, ist ja doch ne halbe Geschichte geworden. |-o

Naja, ich sag ja auch immer: Meines Schicksals Schmied bin nur ich selbst.

Man sollte versuchen, immer nur die Vorteile der Dinge zu sehen und sich vorher genau überlegen, ob es sich wirklich lohnt, sich über etwas aufzuregen oder ob man doch lieber anfängt zu zählen. :-D

A4pfe:lkuchCenx007


Auch wenn der Beitrag etwas länger her ist :-D ,

also man macht ja viele Erfahrungen im Leben und entwickelt sich daher dann auch weiter. Deswegen kommt es vor, dass Menschen nach 5-10 Jahren sich so verändern, dass man sich kaum wiedererkennt. Enttäuschungen, (Bewältigungen) von Krankheiten, verschiedene Schwierigkeiten und solche Dinge dienen der Weiterentwicklung. Nur muss man diese Dinge auch bewältigen und sich den herausforderungen des Lebens stellen und nicht anfangen, zu jammern und aufzugeben. Ich denke nicht, dass das der Sinn des Ganzen ist. Mit jeder gelösten Aufgabe steigt das Vertrauen in sich selbst und man hat immer weniger Angst, dass etwas Schlimmes kommen könnte, denn man hat ja schon xyz erfolgreich bewältigt. Es gibt eben 2 Sachen, die man unterscheiden sollte: 1. Dinge/ Ereignisse, die man verändern kann ( z.B. ein unzufriedener Job / Arbeitsstelle) – > das kann verändert werden, allerdings muss man sich eben trauen und das gewohnte Umfeld verlassen, ein Risiko eingehen und sich nach einer neues Stelle umschauen, eine Umschulung beginnen, event. für die neue Arbeit in eine andere Stadt ziehen usw. . Das alles liegt an Einem selbst, man hat die Zügel in der Hand und muss nur selbst gewisse Entscheidungen treffen und etwas ändern. 2. Dinge, die nicht geändert werden können ( z.B. Krankheit, die chronisch ist und nicht heilbar)---> da muss man dann an der eigenen Einstellung arbeiten, um damit klarzukommen, denn jammern und auf das Schicksal sauer sein, bringt nicht viel, kalr, kann man das auch machen, aber davon wirds nicht besser und wertvolle Lebenszeit geht flöten. Also, da bleibt nur, das Ereignis so anzunehmen wie es ist und dann gucken wie man gelassener damit umgehen könnte.

Ob der Tod vorher bestimmt ist, wüsste ich auch gerne.... . Aber gut, dass man es nicht weiss, wäre sonst irgendwie komisch.... ":/ . Also bleibt Einem nur das Wissen, dass man auch schon am nächsten tag tot sein könnte....hmmm ??? , also auf jeden Fall noch VOR der Rente Dinge machen, die man in diesem Leben unbedingt machen will, sonst kommt man eventuell gar nicht dazu. Und es ist nicht mal soo selten, dass junge Menschen ( jung – Zeitspanne zw. 18 und 35) sterben. Habe schon paar Fälle mitbekommen und das nimmt schon mit, wenn 20 Jährige oder 30 Jährige sterben aufgrund von irgendwelchen Krankheiten oder sowas. Wenn ich mir anderereits überlege wie oft ich in brenzlichen Situationen war oder mir andere Menschen Dinge erzählen bei denen es gefählich war und nichts passiert ist.... . ":/ ":/ ???

Ich denke mir mal, wenn es soweit ist, dann ist es soweit und das Spiel ist aus.

S<chlit?zxauge67


Daher werden die meisten Menschen, wenn sie am Ende zurückblicken, verwundert sein, daß das, was sie so ungeachtet und ungenossen vorübergehen ließen, ihr Leben war, eben das war, in dessen Erwartung sie lebten. Und so ist denn der Lebenslauf des Menschen in der Regel dieser, daß er, von Hoffnung genarrt, dem Tode in die Arme tanzt.

Arthur Schopenhauer

Viele lassen sich treiben, haben keine Ziele, arbeiten nicht an ihren Aufgaben.

Ich wundere mich immer wieder, wie viele Menschen gerade hier immer fragen, wie sie mit ihren unmöglichen, untreuen, sie nicht achtenden Partnern noch umgehen wollen, statt ihr Leben in die Hand zu nehmen.

Ich wundere mich ständig, warum man sich bei behandelbaren Ängsten austauschen will, statt sich an denen zu orientieren, die von klinischen Therapien berichten und denen es besser geht. Nein, darauf wird gar nicht eingeganen.

Würde man etwas ändern, würde sich die eigene Welt ändern. Offenbar wollen aber gerade die, die am stärksten klagen, das gar nicht hören. Die wollen nichts in die Hand nehmen, nicht ihr Schicksal umdrehen. Sie erwarten, dass der Postbote klingelt und ihnen ein Paket mit einem tollen Leben überreicht, ohne vorher bestellt zu haben.

j)es'ser


Nein. Sowas wie Schicksal gibt es nicht. Ansonsten hättest du nie die Wahl, wie du dich verhälst oder wofür du dich entscheidest. Das Ergebnis stünde ja immer fest.

K#leiAo


Würde man etwas ändern, würde sich die eigene Welt ändern. Offenbar wollen aber gerade die, die am stärksten klagen, das gar nicht hören. Die wollen nichts in die Hand nehmen, nicht ihr Schicksal umdrehen. Sie erwarten, dass der Postbote klingelt und ihnen ein Paket mit einem tollen Leben überreicht, ohne vorher bestellt zu haben.

Damit setzt Du voraus, dass sie etwas ändern können. Ich denke nicht, dass das bei allen der Fall ist.

Nein. Sowas wie Schicksal gibt es nicht. Ansonsten hättest du nie die Wahl, wie du dich verhälst oder wofür du dich entscheidest. Das Ergebnis stünde ja immer fest.

Ich bezeichne es zwar nicht Schicksal, aber ich bin der Meinung, dass Menschen determiniert sind und eben nicht die Wahl haben. Sie haben die Gabe sich abstrakt unterschiedliche Möglichkeiten auszudenken, aber das Ergebnis steht aus meiner Sicht durchaus fest und das ist ja auch bei Menschen zu beobachten, die man kennt. Eine "Änderung" nach Außen sehe ich nur bei Menschen, die nicht selbstbewusst sind, nicht zu sich stehen, gar nicht wissen, welche Bedürfnisse sind. Da greifen auch diese Möglichkeiten. Jemand, der sich kennt, der kann sich auch einschätzen und der wird auch immer die gleiche "Wahl" treffen. Das ist nur so lange der Fall, so lange sie denken lernen, sich selbst kennen lernen.

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