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Benommenheit/ Unwirklichkeit, wie habt ihr diese wegbekommen?

cfosma8x6 hat die Diskussion gestartet


Hallo Ihr lieben,

einige von euch werden mein Problem kennen.

Ich versuche mich kurz zu fassen..

seit 2 jahren leide ich an eine permanten, nie unterbrochenen Benommenheit- wie als wäre alles unwirklich, wie besoffen...

bei mir fing es blitzartig an, nach einer körperlichen reaktion mit einfluss einer emotionalen Schlags :-(

was ich dazu sagen muss, das ich einen monat bevor alles begann, nach 7 jahre meine pille abgesetzt habe.

es wurde eig alles untersucht was man untersuchen kann..

was gefunden wurde..

sd unterfunktion- bin super eingestellt.

chron, sinusitis- diese wäre auch schon sehr gut in griff

hws- versteifung, leichte biegung etc. , aber die habe ich nicht erst seit 2 jahren

eeg veränderungen- diese sind unspezifisch und haben nicht unbedingt einen krankheitswert

magen- zuviel gallensaftige magensäure, dadurch auch übelkeit

so das wäre es erstmal im groben, da ich weiß das kein mensch kern gesund ist, sind das bestimmt nicht DIE auslösefaktoren meiner dauer benommenheit

jetzt wurde bei mir eine depression diagnostiziert, diese ist auch mit angst verbunden...

kann mir das immer nicht vorstellen, da ich ein sehr fröhlicher mensch bin und optimistisch in die zukunft blicke. Klar, ich habe vorallem in der anfangszeit sehr sehr gelitten, fast jeden tag geheult..

jetzt bin ich immer noch sehr angegriffen wegen der benommenheit, aber wann gewöhnt sich LEIDER nach einer gewissen zeit an diesen zustand, aber in diesen möchte ich nicht weiter leben, denn ich leide wirklich sehr..

meine symptome;:

-dauerhafte benommenheit

-müdigkeit

-gliederschmerzen

-allg. schwächegefühl

-lichtempfindlichkeit

-sensibiel, leider schon ziemlich lange

-manchmal aggresiv

-schnell überlastet

-konzentrationsfähigkeit und merkfähigkeit eingeschränkt

-keine lust mehr was zu unternehmen, da ich schon so schwach und dauermüde bin

-menschenmengen meide ich, weil ich weiß das es da auch schlimmer wird

-seit 5 jahren dauerhafte übelkeit

...

jetzt habe ich elontril verschrieben bekommen, nehm ´dieses seit über einben monat, wurde jetzt auf 300 mg erhöht. leider wirkt es nicht.

hatte auch schon mal cipralex und citalopram bekommen, dieses wirkte auch nicht :-( was natürlich einen verdacht auf eine depression bei mir zusätzlich verringert.

eine psychotherapie hatte ich auch schon, aber die therapeutin konnte mir nix mehr beibringen,was ich schon wusste :-(

bin jetz wieder auf der suche nach einer.

an alle die, die auch so eine benommenheit HATTEN, wie habt ihr diese wieder bekommen?

ich möchte nicht weiter in diesem zustand leben (achtung : keine suizidgefahr ;-) I

PS: Sorry das es doch länger geworden ist

Antworten
l1öwen mähnxe


Hallo @:)

Also ich leide auch schon lange an diesem Entfremdungsgefühl.

Allerdings habe ich eine posttraumatische Belastungsstörung, und da sind diese Symtome "normal", ich weiß aber zu Genüge wie schlimm das ist!!!

Es kann eigendlich nicht sein das es bei dir keine Ursache dafür gibt.

Normalerweise reagiert der Körper so extrem wenn da Gefühle bei dir sind, meißt auch aus der Kindheit die Deine Seele so schlimm findet das sie es nicht aushalten kann, und der Körper sich so zusagen betäuben muß.

Gibt es da evtl. etwas bei dir?

Weg bekomme ich das auch nur wenn ich in kleinen Schritten die verdränkten Gefühle zulasse.

Lieben Gruß :-)

c6osmka86


hallo :-) schön das überhaipt einer antwortet ;-)

ja, denk schon das da einiges ist, was mich in meiner kindheit sehr belastet hat... aber ich rede eig immer offen darüber.. theoretisch müsste ja die benommenheit nachlassen, macht sie aber ni..

bist du auch dauerhaft benommen im kopf?'?

lg

leöweinm@ähxne


Hallo,

Na ja, relativ offen habe ich früher auch über meine Kindheit geredet, aber nur mit dem Kopf, nicht mit dem Gefühl. Ich habe es "verharmlost" in dem ich mir immer gesagt habe es wäre ja nun sooo schlimm auch nicht gewesen, aber der Körper sagt einem etwas anderes.

Es kann aber auch sein das es da Sachen gibt die man komplett verdrängt hat, aber ich will dir da keine Angst machen ich kenne deine Geschichte ja nicht.

Nein wirklich ununterbrochen benommen fühle ich mich nicht, aber es gibt schon längere Phasen wo es so ist und dann wieder Tage wo es nicht so ist.

Wie sieht dein Leben denn so aus?

Kannst du arbeiten? Für dich alleine Sorgen oder wie machst du das mit diesen Symtomen alles?

Lieben Gruß @:)

cmosmxa86


Na ja, relativ offen habe ich früher auch über meine Kindheit geredet, aber nur mit dem Kopf, nicht mit dem Gefühl. Ich habe es "verharmlost" in dem ich mir immer gesagt habe es wäre ja nun sooo schlimm auch nicht gewesen, aber der Körper sagt einem etwas anderes.

ja, damit wirst du sicher recht haben :-(

naja mein leben könnte manchmal schon besser sein.

ja geh arbeiten, was mir extrem schwer fällt. aber ich versuche immer wieder aufs neue zu kämpfen, will jan nicht das man mir die benommenheit anmerkt :-(

wie lange hast du das schon??

l}öwfenmä9hne


Hallo,

ich habe das jetzt 10 Jahre, zwischendurch war es aber schon wesentlich besser. Zumindest die Ängste waren besser. Jetzt seid 2 Jahren ist es wieder sehr extrem, kann nicht alleine einkaufen, rausgehen usw.

Hast du dann auch Angst verrückt zu werden?

Das finde ich dabei immer so schlimm. Arbeiten kann ich auch schon lange nicht mehr, habe seid 7 Jahren eine Rente.

Lieben Gruß :-)

S{aschxa_S


Mir geht es ähnlich. Spannungskopfschmerzen, Druck im Kopf und dann Benommenheit (wie eine Glasglocke über dem Kopf), schnell Müdigkeit oder zumindest irgendwie geschafft, ungeduldig und schnell abgenervt. Das blöde ist, je mehr ich zum Positiven geändert hab, je schlimmer wurde es, weil chronisch. Halte mir seit Monaten Stress vom Leib, laufe etliche Kilometer am Tag, keinen Alkohol seit 1 Jahr, Blutwerte sind traumhaft, fast 15 kg abgenommen. Ändert nichts. Den 4. Monate Psychotherapie und irgendwie hab ich das Gefühl, die gute Frau versteht es selber nicht. Depression ist es nicht und aus ihrer Sicht bin ich auch nicht der Typ für eine Angststörung, obwohl ich bis vor 6 Monaten min. 1 mal die Woche Panikattacken hatte. Die sind heute weg, aber der andere Kram ist nun chronisch, also täglich.

Viele schwören auf die Psychotherapie. Ich hab aber das Gefühl, es bringt mir nicht die Bohne und da höre ich nichts, was ich nicht schon längst kenne.

SJasc}hxa_S


Noch vergessen. Elontril hab ich auch versucht, nichts ausser Kopfschmerzen. 6 Wochen Trazodon brachte auch nichts. Cipralex hab ich nicht vertragen.

c]olsmaM86


Viele schwören auf die Psychotherapie. Ich hab aber das Gefühl, es bringt mir nicht die Bohne und da höre ich nichts, was ich nicht schon längst kenne.

ja dieses gefühl kenne ich nur zu gut, man beließt sich ja auch, egal ob in büchern oder im inet. manchmal haebe ich auch das gefühl, die therapeuten haben von somatoformen beschwerden, keine ahnung.

ja am anfang dachte ich auch manchmal, das ich total die kontrolle verliere. bin auch nicht mehr allein raus gegange, nur in begleitung. einkaufen war sowieso immer der horror, mittlerweile versuch ich es zu ertragen.

du schreibst das du das ganze schon 10 jahre hast, dies macht mir irgendwie angst. lebe 2 jahre damit und ich wünsche mir jeden tag endlich wach zu werden. lange kann man das doch ni mehr aushalten. vorallem weil kein arzt einen richtig helfen kann. :-(

c~osQma!8x6


*:)

ldöweCnmähnxe


Hallo *:)

na ja, ich habe das insgesamt 10 Jahre, es war ja nicht durchgängig so schlimm.

Ich habe für mich festgestellt das wenn ich weine, also Gefühle zulasse, dann wird das besser, dann bin ich wieder mehr"bei mir", und fühle mich nicht mehr so unwirklich.

Tja und ansonsten ist es so, was soll ich machen? Der mensch kann viel Leid ertragen, das ist nun mal Fakt :°(

Lieben Gruß @:)

Cpi\mpetxto


Hallo,

ich kenne das nur aus der Psychiatrie.

Da gibts den Begriff Depersonalisation.

Ein Symptom von Verschiedenen Psychiatrische Erkrankungen.

j0akxki


Also, die gleichen Symptome hatte ich auch, aber ich habe eine Autoimmunthyreoditis ... bist du dir sicher, dass deine Schilddrüse optimal eingestellt ist?

Ich bin 2 Jahre hinter einer guten Diagnose hergelaufen, weil die Werte an sich in Ordnung waren - für einen gesunden Menschen. Aber nicht für einen, dessen Schilddrüse ständig vom eigenen Körper angegriffen wird (Hashimoto). Mittlerweile sind die "normalen" Werte von früher auch revidiert worden.

S;teTr{n68


[[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/526674/]]

S8t>ern6x8


Oh cosma86, ich habe gerade gesehen, dass du den Faden längst selbst gefunden und dort auch gepostest hast... *:)

LG

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