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Verdammt, ich bin durchgefallen!!!

Sqimon|eB+unny hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich möchte jetzt einfach mal ein bisschen "Luft" schaffen. Zum einen, damit ich wieder klar denken kann und mich die Gefühle von Panik, Angst, Versagensängsten nicht einholen... :°(

Ich studiere seit dem letzten Wintersemester Physik und Anglistik. Soweit so gut. Ich habe auch alle Prüfungen und Klausuren bisher bestanden.

Außer Mathe! :°(

Ich mein, ich weiß ja dass ich nicht so die Leuchte bin was Mathe angeht. Aber mal ehrlich: Es kann doch nun echt nicht so schwer sein! Warum verbocke ich es dann?!

Es ist ja nun auch nicht so, dass nur ich durchgefallen wäre. Ein Haufen anderer hat auch nicht bestanden, d.h. ich steh zumindest nicht alleine da.... Aber traurig macht es mich doch..... Vor allem, weil es laut dem Prof "deutlich daneben" war.....

Warum ist Mathe also so schwer? Das kann doch irgendwie nicht sein!!! Es ist doch auch nur Logik! Und auch wenn es höhere Mathematik ist und all sowas..... Ich verstehe nicht, wieso ich mich so schwer damit tu..... :°(

Gibt es noch andere, die vielleicht auch sowas erlebt haben? Wie habt ihr euch daraus "gerettet"? Wie habt ihr es "besser" gemacht? Ich will nicht im nächsten Semester wieder durchfallen..... :|N

Geknickte Grüße,

SimoneBunny

Antworten
g5ehbxitte


du bist durch eine prüfung gefallen? na und? verstehe das problem nicht. wer von sich selbst erwartet, alles auf anhieb zu schaffen, kann nicht ganz richtig im kopf sein.

man nimmt die fehler, die man gemacht hat, und lernt, sie zu vermeiden. wenn es um grundlegende verständnisprobleme geht, dann wäre man gut beraten, wenn man jemanden fragt, der sich auskennt.

oder man holt sich die informationen aus möglichst vielen verschiedenen quellen.

bei höherer mathematik ist es auch unbedingt notwendig, die grundlagen völlig verstanden zu haben. vielleicht liegt dort das problem.

S@etzexn6


Ich habe das Glück gehabt, nie durchgefallen zu sein. Zumindest bis jetzt nicht, ich war immer ein Streber mit Bestnoten.

Vor ein paar Wochen hatte ich allerdings eine Prüfung, bei der ich kläglich versagt habe und die mir vielleicht sogar mein Examen (!!!!!!!!!) versaut hat. Ich erfahre es im Juli, bis dahin mache ich noch 9 weitere Prüfungen, vielleicht alles umsonst.

Aber weißt du was?

Ich fand es wichtig, erhobenen Hauptes in die Prüfung zu gehen, und sie auch erhobenen Hauptes wieder zu verlassen. Mein Prüfer hat wortwörtlich zu mir gesagt: "Sie sind nicht die hellste Kerze auf der Torte" und ich habe nur gesagt: "Ich bin halt ein Feuerzeug, ich entscheide selbst, wann ich brennen will!" ]:D

Weißt du, diese Matheprüfung war in erster Linie keine Matheprüfung. Es war die Prüfung: Misserfolge mit Würde aushalten.

Das heißt als Fazit: Nächstes Semester noch einmal, mehr lernen (notfalls mit Nachhilfe!) und dann bestehen.

Man wächst an solchen Erlebnissen und verliert auch die Angst vor Misserfolg.

Mit hat das (vermutliche) Durchrasseln im Nachhinein echt ganz gut getan.

So platt das klingt: Meine Mutter meinte nur am Telefon: "Meine Güte, andere scmeissen ihr Studium nach 18 Semestern ohne Abschluss, da ist deine durchgefallene Klausur nun wirklich keine Tragödie! Und jetzt iss ne Tafel Schokolade!"

Recht hat sie! :)z

Weiterleben, mehr lernen, Kopf hoch und allen beweisen, dass du es besser kannst.

Falls es nicht besser wird: Nachhilfe und / oder Studienwunsch überdenken! Viel Glück! :)*

s:omveoneA t2o xtrusmt


Hallo SimoneBunny,

das kann ich gut nachvollziehen - bin auch schonmal durchgefallen, hätte allerdings nicht damit gerechnet. Ich studiere auch Physik und auch bei mir lags am Matheteil, wo ich auch kein Naturtalent bin - aber irgendwie hatte es bis dahin immer geklappt. Noch schlimmer aber war, dass bei dieser Klausur kaum einer durchgefallen war. Alle anderen rühmten sich noch damit, das sei ja nicht schwer gewesen und leider muss ich im Endeffekt sagen, war es das wohl auch wirklich nicht.

Besonders schlimm sind die Gefühle des Versagens und der Leere, die sich dann einstellen, gleichzeitig die Angst, der Sache doch nicht gewachsen zu sein. Die postexaminalen Depressionen, die einen überkommen, sind auch nicht sehr schön.

Ich musste überdas ein halbes Jahr warten, bis ich nochmal antreten konnte. Anfangs war ich frustriert, habe es mir in den ersten Wochen danach auch mal richtig gut gehen lassen und nur das gemacht, was Spaß macht. Zusätzlich hatte man ja Freunde, die einen trösten, auch wenn das ehrlich gesagt nicht hilft.

Letztlich hat mir der kleine Erholungsurlaub sehr gut getan und ich habe mir das Lernen in kleine Phasen aufgeteilt, maximal 2 Stunden am Tag, danach: Erholung. Das half sehr gut. Ich ging zwar sichtlich nervös zur Widerholungsklausur, die hab ich dann aber auch bestanden.

LG

S%imo=neBunxny


Hallo,

danke für eure Antworten!

Ich habe auf der Seite vom Prof noch einmal nachgeschaut... Insgesamt gibt es 79 Klausuren, davon sind 31 Leute durchgefallen. Und davon bin ich eine... Warum ich mir die Mühe mach, das zu zählen? Ganz einfach: Um die Relation zu sehen und vielleicht auch, damit ich mich ein klitze-kleines bisschen besser fühlen kann. |-o :-) Denn 31 ist ja schon fast die Hälfte derjenigen, die mitgeschrieben haben.... Also demnach ist es vllt auch nicht sooo tragisch, wenn ich durchgefallen bin... :-)

Natürlich ist es total blöd jetzt, niemand fällt gerne irgendwo durch... Aber wie ihr alle schon sagt: Eigentlich ist es ja halb so wild. Ich hab ja noch einen Versuch. Allerdings muss ich da wirklich bestehen, sonst hab ich ein echtes Problem.... :-(

Nun stellt sich natürlich die grundlegende Frage: Wie geh ich am Besten vor? Im kommenden Semester hab ich mich für das nächste Mathe-Modul eingetragen. Das Modul, wo ich jetzt durchgefallen bin, findet nur im WS statt... :-/ Ich könnte also theoretisch einfach normal weiter machen und im nächsten Semester die Vorlesung einfach nochmal besuchen?! ??? Wobei natürlich die Frage ist, ob es viel Sinn macht, die Prüfung für das aktuelle Modul mitzuschreiben, wenn ich ja schon durch den "Vorgänger" gefallen bin.....? ":/

Ssimone)Bunxny


Und vor allem: Physik wird ja nicht einfacher...... :-/

C<haosD Totxal


Kann das bei dir gut nachvollziehen..-.-

Ich studiere Erziehungswissenschaften und wir müssen ein Semester Statistik machen.

Ich hasse es!

Habe den Kurs vor einem Semester belegt und bin absolut kläglich gescheitert. Was weiß ich von deduktiver und induktiver Statistik und von so Dingen, wie standatisierten Werten... wenn ich so Worte, wie Korelationskoeffizient nur höre werde ich wahnsinnig.

Ich werde diesen Kurs dieses Semester wiederholen, weil ich beim letzten mal kurz vor der Klausur gekniffen habe.

Habe mir einen Nachhilfelehrer über die Fachschaft rekrutiert und hoffe, dass er mich dieses Semester dadurch prügelt.

Habe absichtlich in meinem Gesuch jemanden mit Dratseilnerven gesucht, der auch einem absoluten Matheversager in den Hintern treten kann.

Ich hoffe, dass es dieses Jahr klappt und ich nicht nach ein paar Vorlesungen nur noch Bahnhof verstehe :°(

S@imonetBujnnxy


Guten Morgen zusammen!

Ich werde gleich zur Uni fahren, die erste Mathe-Vorlesung des neuen Semesters besuchen und danach zur Klausurbesprechung gehen. Dort werde ich auch um Rat fragen, was der Prof meint, wo ich was zu ändern habe..Also ob es an meinem Verhalten liegt oder eher einfach um grundlegendes Verständnis. Einfach mal seine Meinung dazu hören. :)z

Drückt mir bitte die Daumen, dass es nur halb so schlimm ist wie ich es mir ausmale.... ;-)

LG,

SimoneBunny

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