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Ich kann mich nicht mitteilen

A5n(nerxl


Ja, das wäre eine gute Idee, Sarah... Nur die erstmal finden.

Wo lebt ihr denn alle?

I7nsi=ndixa


Irgendeine Verbindung von meinem Denk- zu meinem Sprachzentrum scheint zudem nicht zu funktionieren

bei mir auch nicht, ich rede erst und danach denk ich, sonst hät ich nämlich auch nicht so viel zu sagen ^^

SLaraahx87


Ich habe jetzt sogar schon ernsthaft darüber nachgedacht ob ich mir Flyer mache mit ner Anzeige

"Suche Freunde" oder so ne Art Visitenkarte mit der Überschrift "Wollen wir Freunde werden?" Und drunter steht dann "Du hast diese Karte erhalten, weil ich finde, dass du etwas sympathisches an dir hast. Wenn du es probieren möchtest, ruf mich doch an oder schreib mir eine SMS damit wir mal was unternehmen können. Sarah - Telefonnummer"

Ernsthaft: Wenn ihr sone Karte kriegen würdet... würdet ihr anrufen? o.O

J*eccxa_x3


Nee, ich glaube nicht, wenn ich ehrlich bin.... ^^

C|enNtifxolia


Hallo, ich gehöre auch eher zu der Fraktion "stilles Wasser" *:)

Mal weitergedacht: du fragst den Chef, wie er mit dem neuen Fahrrad zufrieden ist. Er antwortet vielleicht auch eher einsilbig, mit einem gut, ich bin noch nicht viel gefahren, und das Gespräch ist zu Ende? Nein, frag ihn, ob er zuwenig Zeit findet, um Sport zu machen? Frag ihn, ob seine Frau auch Radtouren unternimmt

Manchmal landet man aber bei solchen Fragen auch in einem versteckten Fettnapf, wenn man die Person noch zu wenig kennt; zB wenn der Chef sich gerade von seiner Frau getrennt hat oder sowas... Das ist dann so richtig peinlich und kann einem den Mund für die nächsten zehn Jahre zukleistern... :-X

Bei mir war es so, dass ich als Kind sehr wenig mit Gleichaltrigen zusammen war, kein Kindergarten, kein Kontakt mit den Nachbarskindern, die Klassenkameraden wohnten alle in einer anderen Gegend. So begann ich mich für andere Themen zu interessieren als die meisten anderen. In einem Alter, in den alle in die Disco rannten, ging ich in klassische Konzerte! Das interessierte dann wirklich kein Schwein.

Mit ein oder zwei Leuten kann ich mich inzwischen ganz gut unterhalten, vor allem, wenn man einigermaßen auf gleicher Wellenlänge ist, aber je größer die mich umgebende Gruppe ist, desto schlimmer wird es. Alle Arten von geselligen Beisammenseins sind mir ein Graus. %:|

MMolilienxchen


@ Sarrida und @Sarah87

Ich glaube, wenn man etwas nicht aussprechen kann oder aufgeregt ist dabei, hat man schlicht Angst vor der Reaktion. Und zwar nicht nur vor der des anderen, sondern auch vor der eigenen! Z.B. dass man anfängt zu heulen, weil es ein Thema ist, das einen sehr durcheinander bringt… Ein sehr persönliches Thema, vielleicht eines, von dem man sich selbst vielleicht vorher noch nicht mal getraut hat, drüber nachzudenken! Das man für sich noch nicht geordnet hat. Oft schämt man sich auch für etwas.

Das:

ich bin seit mehr als 3 jahren (im august sinds 4 ) jahren mit meinem freund zusammen. auch jetzt kommt es noch vor, dass wenn ich mich ihm anvertraue mein herz etwas flattert vor aufregung und angst.

… kenne ich auch sehr gut.

Naovembtermonxd


"Suche Freunde" oder so ne Art Visitenkarte mit der Überschrift "Wollen wir Freunde werden?" Und drunter steht dann "Du hast diese Karte erhalten, weil ich finde, dass du etwas sympathisches an dir hast. Wenn du es probieren möchtest, ruf mich doch an oder schreib mir eine SMS damit wir mal was unternehmen können. Sarah - Telefonnummer"

Ernsthaft: Wenn ihr sone Karte kriegen würdet... würdet ihr anrufen? o.O

Ja, würde ich :)z ...ich mag Menschen, die irgendwie anders sind und auch mal was Außergewöhnliches machen ;-) :)^

H3ondamaJuserxl


Hallo, gehöre auch dazu!

Ich hätte echt nicht gedacht, dass es so vielen genauso geht. Früher in der Schule, jetzt in der Arbeit und in meinem Freundeskreis sind mir bis jetzt nur Plaudertaschen untergekommen.

Bei mir ist es so, dass ich wohl zuviel darüber nachdenke, was ich sagen soll. Wo Andere einfach drauf los erzählen, denk ich erst mal nach, und wenn ich es selbst nicht für erwähnenswert halte, dann erzähl ich es auch nicht. Und genau das wird der Fehler sein. Dieses Nachdenken, ist das für den Anderen überhaupt interessant, würde ich selbst es interessant finden, wenn man es mir erzählt. Es ist auch nicht bei jedem so. Bei meinem Freund zB kann ich über alles reden, auch über sonst total uninteressante Dinge, die ich sonst nie erzählen würde. Das ist aber nur bei ihm so. Bei allen Anderen, Freunden, Freunden von Freunden, Firmenkontakte, hab ich nichts zu erzählen. Ich finde meine Arbeit nicht aufregend, es passiert nichts, dass erwähnt werden müsste. Mein Privatleben muss ich auch nicht gleich jedem auf die Nase binden. Smalltalk mäßig fällt mir nie was ein. Und wenn, dann entwickelt sich daraus kein Gespräch.

Ich würde auch nicht sagen, dass ich enorm schüchtern bin, das kommt auf die Situation an. Ich kann auch total Selbstbewusst auftreten. Und ich habe keinen Schimmer, womit das Zusammenhängt.

Einem Bekannten hab ich gesagt, dass ich nicht weiß, was ich ihm erzählen soll. Der meinte nur, ich sollte einfach nicht darüber nachdenken und einfach drauf los erzählen. Egal was, darauf würde es nicht ankommen. Und da hat er sicher recht. Zumal man als unsympathisch und eingebildet abgestempelt wird, wenn man nichts sagt. Ist mir passiert, bei Freunden von einer Freundin.

Schriftlich kann ich mich immer mitteilen, auch mal sinnloses Zeug und das Seitenweise.

In Gruppen ist es oft auch ganz schlimm. Dieses erzähl mir mal einen Schwank aus deinem Leben. Ich weiß da nie, was ich erzählen soll. Nicht, dass es nichts gäbe. Mir fällt nur in dem Moment nichts ein. Wenn dann jemand anders etwas erzählt, kann ich mich evtl einbringen, aber so aus dem Stegreif?

*:)

GVlamouZrmaxus


Hallo Sarah!

Es gibt 10000.... Dinge, über die es sich locker plauder lässt.

Was diese Themen genau sind, dass solltest du in der jeweiligen Situation aus dem Bauch heraus entscheiden.

Ihc habe das Gefühl, du solltest zu allererst einmal leren, etwas spontaner und ungezwungener zu sein.

Du musst nicht gleich das "perfekte Gespräch" (mit EInleitung,Hauptteil und Schluss) halten; übe dich in kleinen Schritten... du kannst z.B. das nächste Mal deiner Mutter sagen, wie sehr ihr heute ihr blaues Kleid gefällt und dass sie darin total frisch rüberkommt... der Oma beim Einkaufen, dem Mann an der Bushaltestelle etc.

Du wirst sehen, wie sich ein ratz-fatz ein kleines Gespräch entwickelt... denn es gibt ja immerhin noch eine zweite Person, die dann auch redet. Sie sagt etwas auf deine WOrte- du auf ihre- sie wieder auf deine...etc.

Ich war früher so wie du -ich habe mir viel zu sehr Gedanken gemacht über das, wie ich bei anderen ankomme oder nicht ankomme; das es sie garnicht erst interessiert, was ich zu sagen habe... usw.

Bis ich erkannte, dass ich mir selbst im Weg stehe.

Ab diesem Punkt hat sich mein Leben geändert.

Denk dran, denn du hast nur eines -und jede Sekunde ist gleich wieder Geschichte.

LG *:)

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