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Starke Eifersucht,Selbstzweifel bis zu Selbstmordgedanken=>Hilfe

Phhixlii hat die Diskussion gestartet


Hallo! Ich suche Rat ,Erfahrungen so wie Gleichgesinnte.

Vielleicht auch als Unterstützung im Alltag um es gemeinsam zu bekämpfen oder um einfach zu helfen.

Ich habe sehr wenig Selbstbewusstein. Was denke ich in meiner Vergangenheit seinen Urspung hat.

Jedoch richtig selbstbewusst bzw normal selbstbewusst war ich noch nie (glaube ich).

Seit dem ich meinen Freund hab,den ich über alles liebe und brauche,kamen einige Probleme dazu.

UNd zwar erstens seine Ex,die mir seit dem IN MEINEM KOPF das Leben zur Hölle macht. STändig vergleiche ich,denk drüber nach wie mein schatz mit ihr im Bett war und und und.

Er gibt mir keinerlei Grund mehr dazu. Anfangs schon..

ZU dem hat sich in den zwei jahren,in denen ich meine Freund schon habe,auch viel familiär und allgemein psychisch bei mir abgespielt..

das Ergebnis:

Ich bin ein totales Wrack. Fang schnell an zu weinen und zu zweifeln. Glaube nicht an mich und habe null Selbstbewusstsein.

Ich muss manchmal STunden durchweinen und kann mich nicht beruhigen.

Ich rede mir oft DInge ein und steiger mich rein. Acuh das kann ich nicht ändern.

ICH mache mich kaputt und kann mir nicht helfen.

Habe in ein paar Wochen einen Termin beim Psychologen. Gott sei Dank.auch wenns schwer wird. Wobei ich auch nicht genau weiß wie mich das heilen soll..

Das ists erstmal grob beschrieben.

Danke im Vorraus für eure Ratschläge;erfahrungen,"Heilungen" etc

@:)

Antworten
PghilRii


Hallo ? ":/

CShan2ce/007


Hallo!

Ich kann Dir weder Ratschläge geben noch eigene Erfahrungen nachweisen. ;-) Wollte nur gern, daß Du Dich hier nicht so alleingelassen fühlst. Ich bin sicher, Du bekommst noch Rückmeldungen. Hab ein wenig Geduld!

Habe in ein paar Wochen einen Termin beim Psychologen. Gott sei Dank.auch wenns schwer wird. Wobei ich auch nicht genau weiß wie mich das heilen soll.

Schön, daß Du Dich schon selbst um Hilfe bemüht hast.

Heilen wird Dich ein Psychologe auch nicht können. Das ist nicht seine Aufgabe. Jedoch kann er die richtigen Fragen stellen. Dir Denkanstöße geben, damit DU Dich und Dein Verhalten besser verstehen kannst. Nur, wenn Du verstehst, warum Du so reagierst, hast Du die Möglichkeit, das zu verändern. Das WIE erarbeitet ihr gemeinsam. Also laß Dich einfach neugierig darauf ein. Dann kannst Du auch davon profitieren.

LG

C"impjetxto


Hallo zuerst mal,

Schön das Du hier her Gefunden hast.

Deine Geschichte klingt für mich zumindest so, das Du bereit bist, an Deinen Problemen zu Arbeiten.

Und das ist Schon die "halbe Miete".

Der Termin beim Psychologen war Schon der Beste Start.

Was ich noch in Erwägung ziehen würde, da auch eine Therapie bei einem Psychologen Natürlich etwas Langfristiges ist und auch Lernerfolge Mitunter Länger Dauern, bis man alles Umsetzen kann, Suche Dir einen Guten Facharzt für Nervenheilkunde und Schildere Deine Problematik, auch mit dem Weinen.

Heute sind Nervenärzte/Psychiater sehr Nette und Umgängliche Menschen, die Dir in den ersten Wochen und Monaten eventuell auch mit einem Antidepressiva helfen könnten.

Oftmals ist dann eine Psychologische Therapie Wirkungsvoller.

Wenn Du noch Fragen hast, Wende Dir Ruhig hier wieder an alle.

Du bist nicht alleine und so wie Dir geht es vielen Menschen.

Kopf Hoch !!!

Z#wac3kx44


Ich zähle mal ein paar Symptome auf: innere Leere, Antriebslosigkeit, verminderte Belastbarkeit, Entscheidungsschwäche, Reizbarkeit, "Wollen-aber-nicht-können", abrupte Stimmungsschwankungen, Introvertiertheit, Sozialphobie, Schlafstörungen, Libidoverlust, Suizidgedanken - das Leben wird unheimlich beschwerlich. Das waren alles Symptome meiner Depressionen. In meinem Fall waren keine Traumata in Sicht, so dass ich rein medikamentös behandelt worden bin. Andere wählen eine Psychotherapie. Bei Suizidgedanken stehen zunächst einmal diese im Vordergrund, und da ist medikamentöse Behandlung angesagt - oft in Verbindung mit einer Psychotherapie. Der sinnvolle erste Anlauf wäre daher für Dich ein Psychiater gewesen, denn er darf Dir im Gegensatz zum Psychologen (sofern der nicht gleichzeitig Arzt ist) Medikamente verschreiben. Beim Psychiater erhältst Du in der Regel relativ kurzfristig einen Termin. Wende Dich doch am besten an Deinen Hausarzt und laß Dich überweisen. Den Psychologen-Termin kannst Du ja stehenlassen.

Es spricht vieles dafür, dass Du eine schwere Depression hast, aber man kann Dir höchstwahrscheinlich helfen. Du mußt allerdings viel Geduld mitbringen. Die Krankheit ist nicht von heute auf morgen entstanden und ist auch nicht über Nacht zum Verschwinden zu bringen.

Ich wünsche Dir alles Gute.

b,ouGnce


Hallo Philii,

Habe in ein paar Wochen einen Termin beim Psychologen

Das ist doch super :)= Da bist Du wirklich schon einen guten Schritt in die richtige Richtung gegangen. Ich selbst bin momentan in psychotherapeutischer Behandlung und kann Dir daher berichten, dass man Dir dort hilft Dich selbst zu verstehen und Dir Mittel und Wege aufzeigt, wie Du Dein Leben wieder besser in den Griff kriegst. Machen musst Du das selbst, heilen in dem Sinn wird Dich keiner, aber es ist einfacher als man annimmt ;-D Ganz bestimmt, hab keine Angst :)_

Alles Gute :)*

P&hilixi


Hallo ihr Lieben!!

Vielen Dank für eure tollen Beiträge!!!! @:) @:)

wo finde ich gute Fachärzte für Nervenheilkunde?? Wohne eher auf dem Dorf.

Und was genau ist der unterschied zwischen psychologe und psychater??

zu den antidepressiva. also ich bin erst fast 17. ich meine mir gehts sc´hon ziemlich mies usw aber is das notwendig? die haben doch vorallem so viele nebenwirkungen oder?

Und warum ist dann die psychologiche Therapie dammit wirkungsvoller?

Ja ich denke auch das ich Depressionen hab.die symptome treffen ALLE zu.

Brauch ich dafür unbedingt tabletten oder gehts auch so wieder weg?

Mit meinen Selbstmordgedanken..also ich könnte das nie.Ich überleg viel mehr immer ob ichs irgendwann könnte.Also ich weiß selbst nicht genau wie ernst man das nehmen sooll.

Habb auch angst wenn ich der Psychologin das erzähl,das sie mich dann gleich in so eine Gruppe steckt und vielleicht den falschen Eindruck erhält.

Danke danke danke !!! @:) :)_

ZtwVack4x4


Tja Philii, da gibt es einen weisen Grundsatz, dass man seinen Beratern immer die Wahrheit sagen und nichts verschweigen soll; andernfalls KANN man nämlich nicht optimal beraten werden. Der Grundsatz gilt für den Umgang mit Rechtsanwälten genauso wie mit Ärzten.

Zum Unterschied: Psychologen sind keine Ärzte. Ihr Behandlungsschwerpunkt liegt also auf dem Umgang mit Deiner Seele. Wenn Deine Depression durch ein Trauma verursacht worden ist, dürfte Dein Fall in ihr Gebiet fallen. Welche Formen der Psychotherapie möglich sind, findest Du unter den Fäden des ersten Absatzes in diesem Unterforum. Das Problem: Schnelle Hilfe ist nicht zu erwarten. Gute Psychotherapeuten haben lange Wartelisten, und es kann schon einige Zeit dauern, bis die Behandlung eine Wirkung zeigt. Nach meiner persönlichen Meinung ist ein Psychologe nicht unbedingt die erste Wahl, wenn kein Trauma erkennbar ist.

Psychiater sind Fachärzte für psychische Krankheiten. Die derzeit verbreitetste Theorie geht davon aus, dass bei Depressionen ein Ungleichgewicht der Neurotransmitter im Hirn vorliegt, und deshalb versucht man dies medikamentös zu beeinflussen. Der Neurotransmitter, der am häufigsten im Zentrum der Betrachtung steht, ist das Serotonin. Die entsprechenden Medikamente versuchen, die Konzentration an den Synapsen im Hirn zu erhöhen, und man erwartet, vereinfacht ausgedrückt, dass dadurch die "Chemie" im Kopf wieder so wird wie vor der Depression. Problem: Psychopharmaka wirken bei jedem Patienten anders, die Wirkung tritt in der Regel erst nach 2-4 Wochen ein, man muß die richtige Dosis herausfinden, die Mittel können Nebenwirkungen haben, die nach einer Anfangsphase verschwinden können, aber nicht müssen. Wenn die NW inakzeptabel sind, wird das Medikament durch ein anderes ersetzt. Es hängt also von DIR ab, ob Du regelmäßig dem behandelnden Arzt über Dein Befinden berichtest, so dass er bei Bedarf die Medikation Deinen Bedürfnissen anpassen kann. Je früher sich der Patient in Behandlung begibt, desto rascher kann er geheilt werden; man kann dann auch ambulant behandelt werden und spart sich einen Zusammenbruch und eine eventuell dann notwendig werdende stationäre Behandlung. Von Spontanheilungen ohne Behandlung habe ich bei Depressionen noch nichts gehört.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass schwere Depressionen ohne Antidepressiva kaum eine Chance auf Heilung haben. In diesen Fällen sind ADs also quasi unabdingbar. Ob überhaupt und, falls ja, welchen Grad an Depression Du hast, wird der Psychiater beim Ersttermin feststellen. Du findest ihn wahrscheinlich in der nächsten größeren Stadt.

Ich selbst hatte die 1. schwere Depression mit 39, die 2. mit 57. Beim ersten Mal 3 Monate stationäre Behandlung, beim zweiten Mal ambulante Behandlung ohne krankheitsbedingte Fehlzeiten. Ich bin auch heute noch (mit 66) auf ADs angewiesen, weil meine Depression sonst zurückkommt, fühle mich aber gut eingestellt und führe ein Leben ohne wesentliche Einschränkungen.

Wenn Du weitere Fragen hast, immer gerne.

Hge's Hmixne


hallo.

ersteinmal, ich kann dich gut verstehen!

ich leide schon seit was weiß ich wievielen jahren unter diesen scheiß depressionen. weiß garnicht wo ich anfangen soll... beschissene kindheit, seit dem kindergarten wurde ich gemobbt. naja, kinder können grausam sein :°( ich habe es bis zu meinem 15 lebensjahr geheimgehalten. wenn jemand mal gefragt hat, woher die verletzungen an meinem arm, bauch, oder an meinen beinen kamen, habe ich die tollsten ausreden erfunden.

meine rasierklinge habe ich bis heute gut versteckt. oft saß ich nachts, wenn ich mich rausgeschlichen habe, schon auf den bahngleisen, die ne minute von unserem haus entfernt sind und habe mich gefragt, warum ich.

von meinen mitschülern habe ich "gelernt", dass ich nichts gutes verdient hätte. das es richtig ist, dass man mich schlägt, erniedrigt und und und. naja, und wenn man denkt, es sei richtig, dann sagt man natürlich auch nichts. meinen eltern gegenüber war ich nie auffällig. ich war aufgeweckt, frech und zickig hier und da.

meine freunde... moment, ich hatte keine freunde.

naja. und so hat sich halt eine schwer und vorallem tief sitzende depression gebildet.

als mein heutiger freund damals in die 6. klasse bei uns kam, hat er mich und ich ihn gehasst. ich wurde weiter gemobbt und und und. er war wegen klinikaufenthalten älter als wir alle, das fand er nicht so dolle. er ist sehr frech und gemein gewesen. er wurde von allen gehasst. er ist hochintelligent aber faul. er sieht sehr gut aus, obwohl er magersüchtig ist. irgendwann 2007 waren wir -wie auch immer das kam- für 2 monate zusammen. er war damals schon meine große liebe. naja. besagte liebe hatte mich dann anfang der sommerferien betrogen. hatte er mir nicht gesagt, hab es anders raus bekommen - andere geschichte.

obwohl er mr das angetan hat, habe ich ihn immer heimlich geliebt. er war ein traummann. anfang 2008 hatte er wieder angefangen, kontakt mit mir aufzunehmen. wir waren zwar in einer klasse, haben uns aber wie luft behandelt. eine lovestory begann mit dem üblichen blabla :)

11.03.2008 kamen wir zusammen. es war die schönste zeit meines lebens. bis er im herbst 2008 krank wurde. einfach so. er kann bis dato nicht rausgehen. kurz mal unten in den edeka - mehr nicht. ein rückschlag für mich. ich wieder in mein loch gefallen aus dem er mich so gut rausgehieft hatte. ich habe mit dem ritzen wieder angefangen, habe mich hier und da mal betrunken um alles zu vergessen. ich habe meine alte stelle auf den gleisen wieder besucht und und und.

kurz und knapp: die liebe hilft mir. er hat es geschafft mich zu überreden zum psychiater zu gehen. das ende vom lied: gesprächstherapie = 0. aber die medikamente, die ich jetzt jeden morgen in ungewohnt hoher dosis für mein alter nehme, machen mich lebensfähig. mein freund ist meine therapie, meine hobbys mein ausgleich.

und zu meinem alter: ich bin im märz 17 geworden ;-)

wenn du hilfe brauchst, frag mich, rede mit mir. ich habe sowas ähnliches wie du durchgemacht und ich lebe immernoch! :)*

SNilgnuxte


Selbstmordgedanken sind ein akutes Problem. Hast du einen Hausarzt zu dem du besonders viel Vertrauen hast? Erzähl ihm von deinen Problemen und vor allem von den Suizidgedanken. Vielleicht kann er dich in eine Klinik überweisen und vor allem, ganz wichtig, an einen klinischen Gesprächstherapeuten!

Siguté :)*

H~e'Js min`e


sorry wenn das nun etwas verwirrend und viel ist, aber wenn ich über mich und meine vergangenheit rede, dann schreibe ich sofort alles auf, was ich denke ;-)

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