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Depressionen, sexueller Missbrauch, Lebenskrise: Wie helfen?

S_. Zwa4ll-isxii


Du hast es so geschrieben

joa, und vorher kam ein "wenn"

A-_RPlOea_Ftor_Eroxs


**Zwack, Wallisiy (;-D) -- u.U. zur Verständnissicherung ...

Ich bin mir nicht sicher, ob ihr beiden nicht aneinander vorbei schreibt. Vielleicht irre ich mich, aber, Zwack44, ich lese deine Entgegnungen so, dass du aus S. wallisiis

scheint mir persönlich (was natürlich auch nichts verlässliches heißt) eine Paranoia eher unwahrscheinlich

so liest, dass S. wallisii eine Paranoia im Fall von Sylvies Freund generell für unwahrscheinlich hält. Richtig? (Wenn nicht, könnt ihr meinen Beitrag nämlich vergessen ;-D)

S. wallisii hat aber nur geschrieben, dass bei Bereitschaft, sich in eine Form der Therapie zu begeben, seiner (nicht verlässlichen) Meinung nach eine Paranoia eher unwahrscheinlich wäre.


Bin schon wieder weg - sorry fürs einmischen, hatte nur den Eindruck, an der Stelle wär ein Missverständnis passiert?! *:)

ZOwacckq44


Danke, S. wallisii, für die Interpretation. Ich denke aber, man kann die Diagnose nicht an der Bereitschaft, sich behandeln zu lassen, festmachen. Setz Dich lieber mit meinem letzten Beitrag auseinander.

A._Plea_FMor_Eroxs


joa, und vorher kam ein "wenn"

|-o in der Kürze liegt die Würze ...

ZVwac@k44


Oh, da liest ja noch jemand mit! @:)

S\. wmalli=sixi


Ich denke aber, man kann die Diagnose nicht an der Bereitschaft, sich behandeln zu lassen, festmachen.

wie geschrieben ein Indiz, diagnostizieren sollten wir hier eh net, darum geht's mir ja auch zu nicht geringem Teil, find man sollte beide Möglichkeiten in Betracht ziehen (Psychose vs. Depression (nur Beispiel)) weil das für's eine richtige Verhalten im andern Fall schädlich sein könnte)

Setz Dich lieber mit meinem letzten Beitrag auseinander.

später vllt, mein Bauch diktiert grad Essenszufuhr ;-D

|-o in der Kürze liegt die Würze ...

gab(/gibt vllt) Zeiten wo das an mich gerichtet echt witzig wär ;-D

S7. walOlisii


nochmal ausführlicher @Zwack44 (& auch @najanagut)

An dieser Stelle sind wir wohl gleicher Meinung.

ja, es geht ihm wohl nicht so gut - Es ist natürlich ganz generell schwierig bei so etwas zu helfen, hier sind ja aber noch verschlimmernd für Hilfeüberlegungen massive Unklarheiten:

Hat er ne Psychose oder nicht. In beiden Fällen dann die Frage ob er sich fachlich helfen lassen würde.

Im Fall der Psychose die ganz schwierige Frage ob's möglich wäre auf ihn einzuwirken (doch) eine anzunehmen und wie. Z.B. denke ich dass wenn man, ultra vorsichtig in die Richtung wirkend, merkt dass er austickt auf sowas sollte man es lieber komplett sein lassen, sonst war's das mit Kontakt und man kann ihn net mal mehr im Auge behalten geschweige denn irgendwie helfen.

Mal angenommen er hat eine Psychose - zu sagen, ihm kann nur ein Psychiater helfen ist ja schön und gut. Das hilft Sylvie 1991 nur nicht. Willst du sie mit so einem Ratschlag echt losrennen lassen und ihm das einfach mal vorzuschlagen? Ohne Warnung dass sie ohne extreme Vorsicht ihn damit gegen sich aufbringen kann und das deftig?

Und angenommen er hat keine Psychose ist es wie schon geschrieben, milde formuliert, echt ne harte Nuss gesagt zu bekommen, "kann's nicht sein dass du dir das alles einbildest? Geh doch mal zum Facharzt". Das kann, und scheint mir wahrscheinlich, ihn derbe runterreißen. Und darüberhinaus: Auch hier "verliert" sie ihn möglicherweise.

Ich kann, egal wie der Fall nun liegt, den so einfach in den Raum geworfenen Ratschlag "Psychiater und fertig" einfach net gut finden, tut mir leid, ist nicht persönlich oder angreifend gemeint.

@ Sylvie 1991

Falls du noch mitliest und möglicherweise nicht mehr schreiben willst auch an dich noch ausführlicher

Die Bedenken von Zwack44 sind trotz allem net aus der Luft gegriffen und sollte ne Psychose vorliegen wird das ganze vor allem für seine Freundin echt extrem schwierig. So hart es klingt, solange er dann nicht direkt gefährlich wird (die einzige Möglichkeit für eine Zwangseinweisung) kann man als Nahestehender da kaum was machen und muss früher oder später in erster Linie an sich selbst denken oder es geht einem selbst massiv an die Substanz, ich hab das alles erlebt.

Stimmt das alles was er erzählt, wie im ersten Beitrag geschrieben: eine Therapie anzustreben wär da meiner Meinung nach echt, trotz Wartezeit, am sinnvollsten - es kann schon auch ohne gehen aber das ist langwierig und kostet Energie die man als Depressiver vermutlich gar nicht hat, da wär dann wenigstens eine therapielose Medikamentierung sinnvoll (ich weiß allerdings nicht ob das geht, glaube es nur). Will er eine Therapie machen wird's vermutlich auch eh auf zusätzliche Medikamentierung hinauslaufen. So oder so, ihr könnt ihm das nicht abnehmen oder ihn heilen, das muss er selbst tun. (damit meine ich die Auf-/Verarbeitung der Vergewaltigung und der anderen Schickalsschläge, die Depressionen können möglicherweise wirklich nur mit Medikamenten geheilt werden)

Ansonsten ist es natürlich gut wenn Menschen da sind die für ihn da sind. Dabei nicht zur Hilfe oder zum Anvertauen drängen, bemitleiden oder sonst wie Druck ausüben. (das ist allerdings nur eine Meinung, manche halten Druck oder genauer gesagt sogenannte Arschtritte für sinnvoll was ich aber nicht verstehe - will nur erwähnen dass es keine fachliche Richtlinie ist oder so)

IAndivIidualZisxt


Ich habe immer meine Probleme damit, wenn hochdramatische Geschichten von Zweiten über Dritte erzählt werden und jeder Versuch gut gemeinter Hilfestellung fast zwangsläufig zu einer Mischung aus Rätselraten und "Stille Post" wird.

Zu dieser Problematik habe ich in einem anderen Fall [[http://www.med1.de/Forum/Infektionen/510860/14109617/ mehr geschrieben]] - was sich zwar nicht direkt auf das vorliegende Thema übertragen lässt, aber dennoch einige allgemeingültige Aspekte und Denkanstöße sowohl für "Hilfswillige" als auch die TE enthalten dürfte.

SN. pwalQlisixi


hm, ich find's sinnvoll solche Überlegungen ganz generell von Fall zu Fall neu zu machen, also z.B. ob Ratschläge um soviele Ecken Sinn machen könnten oder welcher dieser Ecken ich letztendlich erreichen will und tiefergehend dann erst nochmal an den Reaktionen festmachend.

Z2wa{ck4x4


S. wallisii, vielen Dank für Deine Replik von 04:25 (mein Gott, die Uhrzeit!). Für mich bleibt die zweifelsfreie Vermutung der erfundenen Geschichte so lange im Raum stehen, bis mir jemand erklären kann, wie trotz der aufgezeigten Ungereimtheiten das Puzzle auch so zusammengesetzt werden kann, dass die Geschichte mindestens denkbar (ich sage nicht: wahrscheinlich) erscheint. Da die TE schweigt, stehen wir auf dem Schlauch. Immerhin ist ja durch die Beiträge eine Interpretation ins Blickfeld gerückt, die die TE aus ihrer Betrachtung ausschließen wollte.

S}ylSvie 1099x1


Hallo zusammen!

Erstmal danke für alle Antworten und sorry für meine Verspätung, ich hatte am Wochenende keine Möglichkeit, zu antworten, mangels Internetanschluss. :-|

Ich möchte einige Dinge kommentieren, ich hoffe, ich habe nichts übersehen:

Erstmal ne Klarstellung (falls das jemand falsch verstanden hat): Ich bin nicht seine feste Freundin, sondern etwas anderes, eher so die Vertrauensperson für alle Fälle oder so.

Dann wurde die Sicherheit von Facebook erwähnt: Dass es wohl ein Fehler seinerseits war, so viel von sich im Internet preiszugeben, ist wohl klar, das sehe ich auch so und finde das auch etwas verantwortungslos. Aber man kann das kaum mehr ändern, oder? Fürs nächste Mal lernt er bestimmt. :|N

@ Zwack44

Natürlich ist es absolut legitim, dies alles hier nicht zu glauben, bist ja nicht der Einzige, aber glaubst du eigentlich ernsthaft, dass ich sowas nur spaßeshalber in ein Forum stelle? Ich bin jemand, der solche schwerwiegenden Dinge eigentlich nur dann einer größeren Gesprächsgruppe zuführt, wenn keine andere Lösung denkbar ist, ich steh einfach an und es geht mir enorm schlecht dabei, zu wissen, dass ich nicht alleine helfen kann. Dass jemand wie du kommen wird und mir unterstellen wird, dass ich lüge, war mir natürlich klar, wie ich den Artikel veröffentlicht habe.

Aber bei allem Respekt, was nützt es mir, wenn hier jemand dies alles nur als Blödsinn abstempelt? Das hilft nicht, im Gegenteil, es verschlimmert die Lage nur noch. Meinst du, ich bin glücklich, mit der Situation? Das Leben besteht einfach nicht nur aus logischen oder einfach nachvollziehbaren Geschehnissen. Und dass er den Mut findet, alles zu erzählen, und zwar kurz nachdem das alles passierte ist vielleicht ungewöhnlich für Opfer eines sexuellen Missbrauchs, aber doch nicht unmöglich, eher absolut respektabel, oder?

Es macht mich richtig traurig, dass insgesamt so wenig Hilfe geboten wird, aber diejenigen, die nicht helfen, sondern kritisieren wollen, am aktivsten sind. Das soll keine Beleidigung sein, aber du sollst wissen, dass mich sowas enttäuscht! {:(

Um Ehrlich zu sein: Anfangs dachte ich auch, er wäre Paranoid, ich war mir sogar ziemlich sicher. Allerdings hat mir seine (feste) Freundin von verschiedenen Anrufen erzählt, die sie mitgehört hat. Außerdem existiert ne Personenbeschreibung und seine Mutter hat diesen Mann mehrmals gesehen, das war bestimmt keine Einbildung. Angesichts dessen, wie panisch er außerdem manchmal war, kann ich mir auch nicht vorstellen, dass er paranoid gewesen sein könnte. Und: So bescheuert, dass er dann mit einer genauen Aussage zur Polizei geht, wäre er nie, weil er ein intelligenter Junge ist und sich der Konsequenzen, die eine Falschaussage nachsich ziehen kann, absolut bewusst ist und war. :-(

Zum Thema Falschaussage gibt es das Problem, dass eben keine Beweise, außer der beiden oben genannten Aussagen vorliegen. Allerdings kann natürlich auch das Gegenteil nicht bewiesen werden.

So nebenbei: es wurde erwähnt, dass für die Bezichtigung der Falschaussage ein Psychologisches Gutachten nötig ist. Weiß da zufällig jemand was genaueres?

@ s.wallisii

Vielen Dank für deine sehr hilfreichen Worte, ich möchte mich (nicht nur wegen der Uhrzeit) besonders bedanken! :)*

@ Allgemeinheit

Jemand hatte den "Suizid als Nachmittagsunterhaltung" in Frage gestellt. Das tu ich natürlich auch, wobei es da wohl eine Liste von Auslösern gab, wie mir seine Mutter am Wochenende erzählte. Diese waren mehrere Todesfälle und der falsche Umgang damit, (bezeugte) Drohanrufe, extreme Unzufriedenheit mit der Arbeit und teilweise Liebeskummer. Wahrscheinlich gibt es noch mehr, mir sind nur die bekannt. Und dass es Tage gibt, an denen es besonders schlecht geht, weiß jeder. Offenbar war bei ihm halt die Schwelle überschritten. Gott sei Dank hat er sich schnell wieder gefangen, wieso weiß ich nicht, aber ich weiß, dass es so war. Nur beging er an diesem Abend diese unvorsichtige Aktion... :-(

Zusammengefasst, zum Thema: wie kann man helfen, scheint es wohl so, als ob ich wirklich nichts machen kann, oder? Sicher, Psychotherapie fände ich dringend notwendig, aber wie kann ich ihn überzeugen und wo gibt es jemanden, der nicht ein halbes Jahr Wartezeit hat?

Und: Kann ich wirklich nicht mehr tun, als einfach nur für ihn da zu sein?

Ich fühl mich einfach so hilflos und vor allem nutzlos. Ich muss zusehen, wie er in seinem Depressionssumpf versinkt und schaff es nicht, ihn da wieder raus zu holen, ich hab wohl viel zu spät gesehen, wie schlimm die Lage wirklich ist, ich fühl mich so übel.

Sorry daher, wenn der gesamte Post unübersichtlich und chaotisch erscheint...

Ein Dankeschön an diejenigen, die helfen und geholfen haben!

Alles Liebe,

Sylvie

PnU)MAFRgOSCoH


Jemand hatte den "Suizid als Nachmittagsunterhaltung" in Frage gestellt. Das tu ich natürlich auch, wobei es da wohl eine Liste von Auslösern gab, wie mir seine Mutter am Wochenende erzählte. Diese waren mehrere Todesfälle und der falsche Umgang damit, (bezeugte) Drohanrufe, extreme Unzufriedenheit mit der Arbeit und teilweise Liebeskummer.

also: von wie vielen verschiedenen leuten bekommt der denn drohanrufe, erstmal der, der ihn ins suizidforum gepeitscht hat und dann später nochmal der stalker?

hört sich eher nach langeweile und nem ganz anderen problem an... ???

S7ylvie x1991


Zum Mitschreiben:

1. Drohanrufe vor einigen Monaten, unbekannte Nummer, etc

2. Todesfälle

daher dann 3. Suizidgedanken. Da war er im Internet unvorsichtig und dann kam

4. der Stalker und die Entwicklungen daraus.

Z2wac"k4x4


Sylvie, Du wirst an keiner Stelle finden, dass ich Dich der Lüge bezichtigte. Das, was ich überdeutlich klarzumachen versucht habe, ist, dass Du aus meiner Sicht die falschen Schlüsse gezogen hast. Ein klein bißchen merkwürdig, dass Du so aggressiv reagierst, obwohl doch auch Du an Paranoia gedacht hast; OK, Du bist z. Zt. ein Nervenbündel, aber wenn man sich an ein Forum wendet, sollte man sich doch nicht beleidigend verhalten. Im übrigen kannst Du im Augenblick wirklich nichts tun; zuständig ist der Psychiater - wegen Depression oder Paranoia oder beidem (Es macht also in erster Näherung gar keinen Unterschied). Im übrigen können Traumata sowohl die Ursache von Depressionen sein als auch Wahnvorstellungen auslösen.

S!ylvi:eu a19x91


Morgen Zwack!

Tut mir Leid, wenn das heut Nacht ein wenig agressiv ankam, war nicht so gemeint! :-X

Vielleicht hab ich schon wieder überreagiert, kann schon sein, dafür entschuldige ich mich :°(

Liebe Grüße

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